Was wir machen können

An Schulen, im Sport, an der Universität, in der Kommune, auf der Straße oder im Parlament - überall gibt es Menschen, die sich aktiv Neonazis entgegen stellen. Das Engagement vieler macht Mut, selbst zu handeln. Initiativen, Tipps und Vorschläge finden Sie hier.

Informieren und protestieren

Wie informiert man über Strategien der Neonazis? Wie protestiert man gegen Nazi-Aufmärsche, gegen Rechtsrock-Konzerte und gegen Nazi-Läden bei uns im Ort?

Hinschauen und eingreifen

Wie greift man ein, wenn Neonazis das Wort ergreifen wollen, wenn sie zuschlagen und wer berät Eltern und Aussteiger.

Vernetzen und aktiv werden

Wie findet man Initiativen vor Ort? Was können Kirchengemeinden, Sportvereine, Schulen, was kann man in Gewerkschaften, in der Jugendfeuerwehr oder am Arbeitsplatz tun?

Neue Beiträge aus "Was wir machen können"

Zivilgesellschaft und Rechtsextremismus - Handlungsempfehlungen von Roland Roth


Die Zivilgesellschaft will gehört werden. Foto: © MUT gegen rechte Gewalt

Roland Roth, Professor für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Magdeburg, fordert als zivilgesellschaftliche Strategie gegen Rechtsextremismus die Einführung von Demokratie-Audits, so wie sie in anderen Ländern bereits praktiziert werden.

Von Roland Roth

Präventiv gegen Neonazis: Kinderrechte umsetzen


Halt! Da hinten kommt unsere Bushaltestelle! Kinder in Wiednitz haben sich ein Wartehäuschen organisiert. Foto: © AAS

Niemand würde wohl wiedersprechen, dass Kinder Rechte haben. Aber was passiert, wenn sie diese umzusetzen versuchen? Das Projekt "Kinderrechte in der Kommune" probiert das aus. Nach dem ersten Jahr Projektlaufzeit zeigt sich: Sind die Anfangsunsicherheiten weg, lässt sich viel bewegen.

Von Simone Rafael

Onlineberatung gegen Rechtsextremismus: "Für Menschen, die in Bedrängnis geraten sind"


Onlineberatung gegen Rechtsextremismus: Ratsuchende kontaktieren per Email und Chat Foto: © Onlineberatung

Rechtsextremismus ist ein politisches Problem. Für Familien oder Freunde von Neonazis ist es aber oft genauso ein psychosoziales. Diese Erfahrung machte im ersten Jahr ihres Bestehens die "Onlineberatung gegen Rechtsextremismus", die per Email oder im Chat hilft. Oft fällt es Betroffenen ohne sichtbares Gegenüber sogar leichter, sich unangenehme Sorgen von der Seele zu schreiben.