Was wir machen können

An Schulen, im Sport, an der Universität, in der Kommune, auf der Straße oder im Parlament - überall gibt es Menschen, die sich aktiv Neonazis entgegen stellen. Machen Sie mit! Initiativen, Tipps und Vorschläge finden Sie hier.

Hier finden Sie

Grundlagentexte und aktuelle Artikel zu den Themen:

| Engagieren
| Eingreifen
| Informieren
| Protestieren

| Und alle Fragen aus der Rubrik "Was tun?"
| Alle Anleitungen aus der Rubrik "How to...?"

Hilfe bei der Umsetzung: Amadeu Antonio Stiftung

Ihr Projekt braucht Beratung, Geld oder Austausch mit Menschen, die an anderem Ort schon Ähnliches wie Sie versucht haben? Sie brauchen Ansprechpartner in Ihrer Region oder suchen Ansätze für die Arbeit zu Menschenfeindlichkeiten? Wenden Sie sich an die Amadeu Antonio Stiftung: www.amadeu-antonio-stiftung.de

Über erfolgreiche Projekte gegen Rechtsextremismus

berichtet unsere Partnerwebsite 
www.mut-gegen-rechte-gewalt.de.

Alle Artikel zum Thema:

Beratungsstellen für Opfer rechtsextremer, rassistischer und homophober Gewalt

Beratungsstelle für Opfer rechtsextremer Gewalt

Hier finden Sie alle Anlaufstellen für Opfer rechtsextremer Gewalt bundesweit.

Bayern

B.U.D. - Beratung. Unterstützung. Dokumentation.
Für Opfer Rechtsextremer Gewalt

c/o Bayerischer Jugendring
Körperschaft des öffentlichen Rechts (K.d.ö.R.)
Herzog-Heinrich-Straße 7

Zehn Punkte für Zivilcourage

Die Initiative "Augen auf!" hat den Handlungsleitfaden "Zehn Punkte für Zivilcourage" erarbeitet, der weithin verwendet wird und viele Denkanstöße enthält:

1. Seien Sie vorbereitet

Überlegen Sie sich eine Situation, in der ein Mensch belästigt, bedroht oder angegriffen wird. Beispielsweise: Eine Frau dunklerer Hautfarbe und Kopftuch wird in der S-Bahn von zwei augenscheinlich der rechtsextremen Szene zugehörigen Männern beleidigt und angepöbelt.

Überlegen Sie, was Sie in einer solchen Situation fühlen würden.

Warum schafft „HoGeSa“ den Sprung vom Netz auf die Straße?

Gruppierungen, die islamfeindliche Propaganda in Deutschland betreiben, gibt es seit Jahr und Tag. Viele von ihnen scheinen vor allem das Internet vollzuschreiben. Doch die „Hooligans gegen Salafisten“, die inzwischen auch zahlreiche Nachahmer gefunden haben, haben geschafft, tausende Menschen im Namen des antimuslimischen Rassismus unter dem Deckmantel des Engagements gegen Salafismus auf die Straße zu treiben. Doch warum? Darüber sprach netz-gegen-nazis.de mit der Islamwissenschaftlerin und islamischen Religionspädagogin Lamya Kaddor.

NSU – Wir müssen über strukturellen Rassismus reden!

Seit Mai 2013 stehen fünf Angeklagte im NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht München vor Gericht. Was dort allerdings kaum zur Sprache kommt: Der Rassismus bei der Polizei, der lange die Aufklärung verhinderte. In Berlin diskutierten hierzu Liz Fekete vom „Institute of Race Relations“ in London und die Nebenklagevertreterin Antonia von der Behrens bei der Veranstaltung „Why the NSU Case matters – Structural Racism in Europe” in der Humboldt-Universität. Ihr Fazit: Ohne Debatte über strukturellen Rassismus in Deutschland kann die Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex keine Früchte für die Zukunft tragen.

Von Joschka Fröschner

Rechtsradikalismus in der Spät-DDR - eine Buchvorstellung

Ein Vierteljahrhundert nach dem Fall der Mauer scheint die DDR ein untergegangenes Relikt dunkler Zeiten zu sein; einer Fußnote in der Geschichte gleich, interessant für spezialisierte Historiker und weitgehend bedeutungslos für das Hier und Heute.  Wie irrig diese Annahme ist, zeigt die neue Schrift von Bernd Wagner über den Rechtsradikalismus in den letzten Jahren der DDR. Über 640 eng bedruckte Seiten und 1900 Fußnoten verlangen eine gute Begründung für  die Lektüre.

Rassismus am Wochenende: HoGeSa in Hannover, "Die Rechte" in Wuppertal, Pegida in Dresden, Hetze gegen Flüchtlinge 4 x (!) in Berlin

Aktuell nimmt der von Neonazis propagierte "Kampf um die Straße" in Deutschland wieder Fahrt auf: Fast täglich gibt es Meldungen, dass Menschen gegen Flüchtlinge in ihren Orten auf die Straße gehen. Die "Hooligans gegen Salafisten" - und ihr Dresdner Abklatsch, "Pegida" - seien sie nun Nazis oder "nur" rassistsche Fußballfans - stoßen mit ihrem gewalttätigen antimuslimischen Rassismus auf noch mehr offene Ohren und können Menschenmengen mobilisieren, die kaum jemand für möglich gehalten hätte.

Flüchtlinge: Der Getriebene und sein großer Bruder

Das Jugendamt ist überfordert mit minderjährigen Flüchtlingen. So kümmert sich Student Felix Korts um Abdi. Die Geschichte einer Freundschaft, die mit dem Trauma kämpft.

Von Ralf Pauli, ZEIT online

„Aktionswochen gegen Antisemitismus 2014“ : Nahostkonflikt, „Montagsdemonstrationen“ und die wiederkehrende Feindschaft

Die Pressekonferenz zu den „Aktionswochen gegen Antisemitismus 2014“ der Amadeu Antonio Stiftung am 6.11.14 in Berlin war der offizielle Beginn einer Reihe von über 350 Veranstaltungen, die bundesweit stattfinden und deren Aufgabe es ist, über Antisemitismus  aufzuklären, seine Ursprünge und Ausmaße zu erkennen und ihn zu bekämpfen.

Von Mira Erdmann

Prävention: Wie Rassismus und Salafismus sich beeinflussen

Wie können sich Jugendliche innerhalb einer demokratischen Gesellschaft derart radikalisieren, dass sie für den Islamischen Staat in den Krieg ziehen wollen? Warum ist ein Mensch wie der Salafist Pierre Vogel für Jugendliche ernsthaft interessant? Und welche Formen von Prävention sind möglich? Diese und mehr Fragen beantworteten Expert_innen auf einer Medien-Tour zu „Islamismus-Prävention und Deradikalisierung“ des Mediendienstes Integration. Es gibt etliche interessante Parallelen zum Rechtsextremismus.

Seiten

RSS - Was wir machen können abonnieren