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Aktuelle Beiträge des Benutzers

Phalanx Europa: Kleidung von Identitären für Identitäre

Springerstiefel, Bomberjacke, Glatze, Bier. Das ist alles Schnee von gestern - und auch ziemlich stigmatisiert. Der modebewusste neurechte Nipster beweist Stil, in dem er sich in die neue Kollektion der Identitären von „Phalanx Europa“ kleidet. Deren Shirts geben sich pseudo-intellektuell mit Nietzsche-Drucken, anti-antifaschistisch mit doch an die Antifa erinnerndem Aufdruck oder etwas eindeutiger rechtsaußen, wenn als „Lampedusa Coastguard“ bedruckt.

23.01.2015 ... Presseschau

Nach den Rechten sehen: Mitbewohner soll Dresdner Asylbewerber Khaled Bahray getötet haben +++ Rapper Casper untersagt »Pegida« Nutzung seines Liedes "Der Druck steigt" +++ Neues Strategiepapier: Die AfD schwenkt nach rechts.

Die tägliche Presseschau von netz-gegen-nazis.de

Legida in Leipzig: 15.000 Wütende, kein Anführer

Womöglich hat gestern der Niedergang von Legida begonnen: Die Organisatoren streiten, die Inhalte sind konfus. Nur: Was wird aus der wachsenden Zahl Gewaltbereiter? Reportage aus Leipzig mit Fotos.

Von Christian Bangel

Muss man sich Sorgen machen, oder darf man lachen? Diese Frage stellt sich an diesem Abend in Leipzig immer wieder. Und bis zum Ende gibt es Antworten darauf, die sich leider widersprechen.

Mehr Abkürzungen für wirre Demokratiefeinde: EnDgAmE und Pegada kommen am Wochenende nach Erfurt

Haben Sie bisher gedacht, "Pegida" kanalisiert die "Sorgen besorgter Bürger"? Nein, "Pegida" lenkt nur von den wahren Problemen ab! Das wissen zumindest die Organisatoren von "EnDgAmE", den "Engagierten Demokraten gegen die Amerikanisierung Europas". Das wiederum ist eine Veranstaltung eines neuen Abkürzungsmonsters namens "Pegada" ("Patriotische Europäer gegen Amerikanisierung des Abendlandes"). Und wenn Sie jetzt denken, das ist Satire und wir haben uns das ausgedacht, müssen wir Sie leider enttäuschen: Eine "EnDgAmE"-Demonstration ist am kommenden Samstag in Erfurt angemeldet.

21.01.2015 ... Presseschau

Nach den Rechten sehen: Attacke auf Muslim in Mannheim +++ Pegida-Chef Lutz Bachmann: Flüchtlinge bei Facebook als "Viehzeug" bezeichnet +++ Auflagen vom Ordnungsamt: Leipzig verhindert Legida-Marsch auf historischer Montagsdemo-Route.

Die tägliche Presseschau von netz-gegen-nazis.de

20.01.2015 ... Presseschau

Nach den Rechten sehen: So war der Pegida-Montag +++ "Nogida" kündigt schwarz-rot-goldener Besuch beim NSU-Opfer-Gedenken heute in Northeim an +++ Angriffe auf Flüchtlingsheime in Porta Westfalica und Villigst.

Die tägliche Presseschau von netz-gegen-nazis.de

Lügenpressekonferenz von Pegida: Nicht sehen, nichts hören, nichts sagen

Normalerweise tituliert "Pegida" Journalist_innen nur als "Lügenpresse", heute aber gaben Lutz Bachmann und Kathrin Oertel als "Pegida"-Vertreter_innen eine erste Pressekonferenz. Deprimierenderweise war diese in der sächsischen Landeszentrale für Politische Bildung organisiert. Ansonsten war der Haupt-Erkenntnisgewinn, wie sehr die Pegida-Macher_innen versuchen, ihr eigenes Handeln schönzureden oder zu ignorieren, welche Geister sie beschwören: Rassisten, Nazis, Bedrohung? Nein. Kaum. Höchstens in der Presse.

Von Simone Rafael

Dresden – bald No-Go-Area für schwarze Menschen?

Am Wochenende demonstrierten in mehreren Städten knapp 7.000 Menschen in Erinnerungen an einen jungen Mann aus Eritrea, der wenige Tage zuvor in Dresden getötet wurde. Sie gehen von einem rassistischen Tatmotiv aus, wollen aber auch aufrütteln und auf den zunehmenden Hass gegen Flüchtlinge in der deutschen Bevölkerung hinweisen, auf dessen Boden rassistische Morde gedeihen. Unterdessen werfen Ermittlungsfehler der Polizei neue Fragen auf. Migrant_innen und Flüchtlinge in Dresden haben dagegen einfach Angst, das Haus zu verlassen. Zumindest montags. Das berichten sie auf der Demonstration.

16.01.2015 ... Presseschau

Nach den Rechten sehen: Magdeburg: Verwirrung um braunen »Gedenkmarsch« - findet heute statt +++ Tod eines Flüchtlings in Dresden: Wer war und wie lebte Khaled Bahray? +++ Pegida-Chef Lutz Bachmann will gegen Titanic vorgehen - und steht demnächst vor Gericht.

Die tägliche Presseschau von netz-gegen-nazis.de

Gewalt im Umfeld von Pegida

Anfangs und in Dresden schienen die Demonstrationen von "Pegida" Ausdruck von rechtspopulistischen Ressentiments zu sein, von meckernden Wutbürger_innen, die zwar bellen, aber sich soweit noch im Rahmen der Demokratie bewegen, dass sie die Auseinandersetzung mit demokratischen Mitteln suchen. Nun häufen sich Gewaltvorfälle im Umfeld der Demonstrationen, in Dresden, München, Hannover, Stralsund, Köln. Der aufputschende Hass, den Pegida auf die Straße trägt, motiviert die gewaltbereiten Rassist_innen und Demokratiefeinde in den Städten.

Von Simone Rafael