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Aktuelle Beiträge des Benutzers

Wie sich die Montage 2014 von den "Friedensdemos" zu den Islamfeind_innen wandelten

Es ist kalt, kurz vor Weihnachten und die Menschen sollten eigentlich etwas anderes auf ihrer Agenda haben als Menschenfeindlichkeit und Rassismus. Doch aktuell wittern Rassist_innen und Islamfeinde zu viel Morgenluft, um zu Hause zu bleiben. Bei der "Pegida"-Montagsdemonstration in Dresden gingen 5.500 Menschen "gegen Islamismus" auf die Straße, in Berlin-Marzahn versammelten sich am Montagabend diesmal sogar 1.000 Menschen, um gegen Flüchtlinge zu hetzen. Da offenbar mehr Gegendemostrant_innen arbeiten müssen, fielen die Gegenproteste weit geringer aus als am Wochenende.

„ju:an“ gegen Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus

Die Fachtagung „Alles Opfer, oder was?“ am 20.11.14 setzte sich mit den vielen Erfahrungen der Mitarbeiter_innen des Jugendarbeitsprojekt „ju:an- Jugendarbeit gegen Antisemitismus und andere Ungleichwertigkeitsideologien“ der Amadeu Antonio Stiftung auseinander. Das Projekt beschäftigte sich drei Jahre lang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wie Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus in der Jugendarbeit und eröffnet viele pädagogische Ansätze und Strategien im Umgang.

Von Mira Erdmann

2.500 Flüchtlingsfreund_innen stoppen 700 "Heimgegner_innen" in Berlin

Die schlechte Nachricht: In Berlin kamen rund 700 Nazis und "besorgte Anwohner_innen" zusammen, um gegen ein geplantes Containerdorf für Flüchtlinge auf die Straße zu gehen. Die gute Nachricht: Rund 2.500 Gegendemonstrant_innen blockierten ihre Wege und sorgten dafür, dass die "Heimgegner_innen" nur eine sehr viel kürzere Route laufen konnten, als geplant: Nämlich direkt zur S-Bahn (und Abfahrt) statt weiträumig durch Marzahn und Hellersdorf. Die beunruhigende Nachricht: Es hätten noch weit mehr Rassist_innen sein können.

Warum schafft „HoGeSa“ den Sprung vom Netz auf die Straße?

Gruppierungen, die islamfeindliche Propaganda in Deutschland betreiben, gibt es seit Jahr und Tag. Viele von ihnen scheinen vor allem das Internet vollzuschreiben. Doch die „Hooligans gegen Salafisten“, die inzwischen auch zahlreiche Nachahmer gefunden haben, haben geschafft, tausende Menschen im Namen des antimuslimischen Rassismus unter dem Deckmantel des Engagements gegen Salafismus auf die Straße zu treiben. Doch warum? Darüber sprach netz-gegen-nazis.de mit der Islamwissenschaftlerin und islamischen Religionspädagogin Lamya Kaddor.

21.11.2014 ... Presseschau

Nach den Rechten sehen: Angriff auf Asylbewerberheim in Lindau +++ Bluttat in Limburg: Verdächtige zeigen Hitlergruß +++ Hells Angel contra Jordanier: „Der Auslöser war nicht rassistisch“, aber…

Die tägliche Presseschau von netz-gegen-nazis.de

So verschleiert propagiert "Pegida" antimuslimischen Rassismus

Rund 3.000 Menschen gingen am Montag, den 17.11.2014, in Dresden auf die Straße. Aufgerufen hatte dazu – wie bereits an vier Montagen zuvor -  eine Gruppierung namens „Pegida“, was „Patriotische Europäer gegen Islamisierung des Abendlandes“ bedeuten soll. Was sind die Thesen, denen die Menschen da auf der Straße zuhören und die sie mit ihrer Demonstrationsteilnahme unterstützen?

Von der Redaktion

19.11.2014 ... Presseschau

Nach den Rechten sehen: Rechte laden zu vermeintlicher Bürgeranhörung in Marzahn +++ Mit Nähe zu den Hooligans: Aufmarsch in Wilhelmshaven +++ Nach Juden-Anfrage: Grüne wollen Parteiverbot für "Rechte" neu prüfen lassen.

Die tägliche Presseschau von netz-gegen-nazis.de

Rechtsradikalismus in der Spät-DDR - eine Buchvorstellung

Ein Vierteljahrhundert nach dem Fall der Mauer scheint die DDR ein untergegangenes Relikt dunkler Zeiten zu sein; einer Fußnote in der Geschichte gleich, interessant für spezialisierte Historiker und weitgehend bedeutungslos für das Hier und Heute.  Wie irrig diese Annahme ist, zeigt die neue Schrift von Bernd Wagner über den Rechtsradikalismus in den letzten Jahren der DDR. Über 640 eng bedruckte Seiten und 1900 Fußnoten verlangen eine gute Begründung für  die Lektüre.

18.11.2014 ... Presseschau

Nach den Rechten sehen: 5. Pegida-Demonstration: 3.200 Islamfeinde ziehen durch Dresden +++ Über 700 Menschen bei Proteste gegen geplante Flüchtlingsunterkünfte in Berlin-Hellersdorf, 200 in Buch +++ Hogesa in Hannover: Polizei ermittelt nach Prügel-Attacke wegen versuchter Tötung.

Die tägliche Presseschau von netz-gegen-nazis.de

HoGeSa in Hannover kleiner als erwartet – Gegenwind aus den Fußballfanszenen nimmt zu

Vergangenen Samstag fand in Hannover die zweite bundesweit bekannte Demonstration der "Hooligans gegen Salafisten" statt. Mit 3000 Teilnehmenden fiel diese kleiner als erwartet aus und konnte von den 5000 eingesetzten Polizist*innen in Schach gehalten werden. Mehr als 5000 Menschen demonstrierten an diesem Tag in Hannover gegen HoGeSa. Gegenwind kommt dabei auch aus den Fußballfanszenen, wie von den Ultras Hannover oder dem Bündnis Aktiver Fußballfans BAFF.

Von Redaktion Fussball-gegen-Nazis.de