
Sacha Korn auf Facebook Quelle: Screenshot
Der Berliner Musiker Sacha Korn gibt sich in der Öffentlichkeit als „Patriot“ aus der Mitte der Gesellschaft. Auf seiner Internetseite erklärt er: „Um ehrlich zu sein: Politik interessiert mich nicht wirklich. Das habe ich mit vielen anderen Künstlerkollegen gemein.“ Allein ein Blick auf sein Facebook-Profil lässt allerdings gänzlich andere Schlüsse zu.

Quelle: AAS
Im Berliner Ortsteil Niederschöneweide will der stadtbekannte Neonazi Sebastian Schmidtke einen Laden eröffnen, unweit der rechtsextremen Kneipe "Zum Henker". Antifaschist/innen und Bürger/innen befürchten, eine weitere Verfestigung der rechtsextremen Szene im Kiez. Am vergangenen Freitag demonstrierte deshalb ein breites Bündnis unter dem Motto "Schöneweide ist unser Kiez! Nazistrukturen aufdecken und bekämpfen!" in Treptow-Köpenick.
Von Ulla Scharfenberg

Kampagne, die mit Unterstützung der MBR erfolgreich war: Proteste gegen ein "Thor Steinar"-Geschäft, hier am Kino Babylon Quelle: MBR
Als die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) im Jahr 2001 ihre Arbeit begann, war es noch ein Novum, AnsprechpartnerInnen zu haben, die beraten, helfen und vernetzen konnten, wenn Menschen in ihrem Kiez mit Rechtsextremismus in Berührung kamen. Heute ist das Netzwerk der MBR dicht gespannt - und trifft sich zum 10-jährigen Jubiläum am Mittwoch, den 08. Juni 2011, zum Feiern. Ein Interview mit MBR-Mitbegründerin und Leiterin Bianca Klose über Erfolge und zukünftige Herausforderungen.
Was waren die größten Erfolge der MBR?

Dieser Herr von den "Nationalen Sozialisten Berlin" war da. Quelle: ngn / sr
Mit einem großen Rechtsrock-Konzert wollte die NPD in Berlin in den Landtagswahlkampf starten. Doch am Samstag, den 18.09.2010, kamen nur 250 Rechtsextreme aus Berlin und Umgebung auf den Busbahnhof am S-Bahnhof Schöneweide - um sich bei stundenlangen Reden gegen "Überfremdung" zu langweilen. Fotoschau.
Von Simone Rafael

Start der Demonstration in Berlin-Schönweide unter dem Motto „Vielfalt statt Einfalt" Quelle: ngn/jw
Rund 200 Menschen haben am Samstag im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick unter dem Motto „Vielfalt statt Einfalt – Für einen bunten, interkulturellen und toleranten Bezirk“ demonstriert. Der bunte Umzug war der Auftakt zum jährlich stattfindenden „Fest für Demokratie und Toleranz - gegen Angsträume“ am S-Bahnhof Schöneweide. Auf dem Fest diskutierten Vertreter aller demokratischen Parteien über Strategien gegen Rechtsextremismus.
Von Joachim Wolf und Simone Rafael


Misstraue der Idylle: Das Rathaus Treptow in Berlin Quelle: J. Schmidt
Wie rechtsextreme Parteien arbeiten, lässt sich in der Kommunalpolitik besonders gut betrachten. Der Verein für Demokratische Kultur in Berlin e.V. (VDK) beobachtet seit über zwei Jahren die NPD-Fraktionen in vier Bezirksverordnetenversammlungen. Hier zeigen sich Professionalisierung und Anbiederung, aber auch das demokratiefeindliche Gesicht der rechtsextremen Partei.
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Von Till Kahnt
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Am Mittwoch wurde die Internetseite der NPD-Berlin gehackt. Quelle: Netz-gegen-Nazis
An diesem Wochenende wollen in Berlin militante Neonazis für ein "nationales Jugendzentrum" demonstrieren. Schon seit Jahren trommelt die Szene in der Bundeshauptstadt für dieses Projekt – bisher glücklicherweise mit wenig Erfolg
Von Christoph Schulze