Nodes on the Topic 'Revisionismus'

Rudolf, Germar

Germar Rudolf (Jg. 1964) ist ein in rechtsextremen Kreisen weltweit bekannter Holocaustleugner.

Schultze-Rhonhof, Gerd

Gerd Schultze-Rhonhof (Jg. 1939) ist ein ehemaliger Generalmajor der Bundeswehr und als Geschichtsrevisionist in der rechtsextremen Szene bekannt.

Sudholt, Gert

Gert Sudholt (Jg. 1943) ist ein rechtsextremer Verleger und Vorsitzender der "Kontinent Europa Stiftung".

Haverbeck-Wetzel, Ursula

Ursula Haverbeck-Wetzel (Jg. 1928) ist eine der wenigen extrem rechten Frauen, vor denen Verfassungsschutzbehörden in ihren Jahresberichten warnen.

Revisionismus


Foto: © Montage: ZEIT online Grafik

Revisionismus bedeutet im Zusammenhang mit Rechtsextremismus die Umdeutung und Relativierung der Geschichte des Nationalsozialismus.

Die rechtsextremen Geschichtsfälscher

Als "Revisionisten" bezeichnen sich Rechtsextreme, die gegen das auf Forschung und Fakten gegründete Geschichtsbild über den Nationalsozialismus und seine Verbrechen Amok laufen. Es waren zunächst alte Nationalsozialisten, die seit den fünfziger Jahren an der Verteidigung des Nationalsozialismus arbeiteten. Zuerst bemühten sie sich darum, die deutsche Schuld am Ausbruch des Zweiten Weltkriegs zu verkleinern.

Stolz, Sylvia

Sylvia Stolz (Jg. 1963) ist eine mit befristetem Berufsverbot belegte Rechtsanwältin. Sie zählt zu den führenden Köpfen der Holocaustleugnerszene und wurde deshalb zu einer Haftstrafe verurteilt.

Kreativer Protest in Bad Nenndorf


Neonazis sind hier nicht willkommen Foto: © ngn

Der Protest gegen den rechtsextremen „Trauermarsch“ in Bad Nenndorf war bunt, kreativ, friedlich und somit vorbildlich. Die Neonazis zeigten dagegen ein weiteres Mal, worum es ihnen mit ihrem „Gedenken“ wirklich geht: Um NS-Verherrlichung und Geschichtsrevisionismus. Ein Bericht mit Bildern.

Von Bernd Herbst

„Trauermarsch“ mit 1000 Neonazis in Bad Nenndorf


Neonazis bereiten sich auf ihren Aufmarsch in Bad Nenndorf vor. Foto: © T. Korn

Rund 1000 Neonazis sind am Samstag im niedersächsischen Kurort Bad Nenndorf aufmarschiert - hauptsächlich aus dem Kameradschaftsspektrum. Gegendemonstranten gelang es, den Aufmarsch zu verzögern. 2000 Polizisten sicherten die Neonazi-Demo ab. Anders als vom Landgericht prognostiziert ging Gewalt nur von den Rechtsextremen aus.

Von Tobias Korn

Neonazis rufen zum „Gedenkmarsch“ in Bad Nenndorf auf – ein breites Bündnis hält dagegen


So isoliert sähen die Spieler von "Hannover 96" die Neonazis gern: Screenshot aus dem Spot "Klau Braun" Foto: © Hannover 96

Seit 2006 mobilisiert die Neonaziszene jährliche zum 1. August bundesweit für einen "Gedenkmarsch" im niedersächsischen Bad Nenndorf. "Getrauert" werden soll um Kräfte des NS-Regimes, die von 1945-1947 von britischen Alliierten im Wincklerbad gefoltert wurden, das als Verhörlager und Militärgefängnis diente.

Lesen Sie mehr auf ZEIT ONLINE!

Finden Sie weitere Artikel zum Thema 'Revisionismus' im ZEIT online Archiv!
Inhalt abgleichen