Saarland

Beratungsteams gegen Rechtsextremismus - bundesweit

Beratungsteams oder Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus sind dazu da, Bürgerinnen und Bürgern zu helfen, die sich vor Ort gegen Rechtsextremismus engagieren wollen. Sie sind die richtigen Ansprechpersonen, wenn Sie Neonazis in ihrem Umfeld entdecken und sich fragen, was sie nun tun können - egal, ob sie ein Projekt gründen möchten, Anschluss an eine Initiative suchen oder eine Aktion planen.

Östliche Bundesländer

In den östlichen Bundesländern gibt Beratungsteams dank einer gesonderten Bundesförderung bereits seit 2001:

Jahresrückblick 2010: Das kleine Saarland begehrt auf - gegen rechtsextremistische Tendenzen

Kein schönes Land für Udo Pastörs... Im Jahresrückblick über die rechtsextremen Ereignisse in den verschiedenen Bundesländern ist das Saarland an der Reihe.

Heute antwortet Jörn Menge von Laut gegen Nazis, zu Gast im Saarland

Beratungsstellen für Opfer rechtsextremer, rassistischer und homophober Gewalt

Beratungsstelle für Opfer rechtsextremer Gewalt

Hier finden Sie alle Anlaufstellen für Opfer rechtsextremer Gewalt bundesweit.

Bayern

B.U.D. - Beratung. Unterstützung. Dokumentation.
Für Opfer Rechtsextremer Gewalt

c/o Bayerischer Jugendring
Körperschaft des öffentlichen Rechts (K.d.ö.R.)
Herzog-Heinrich-Straße 7

Franz, Frank

Frank Franz wurde am 21. November 1978 in Völklingen geboren. Er absolvierte von 1997 bis Ende 2004 eine Unteroffizierslaufbahn in der Bundeswehr. Anschließend ließ er sich bis Mitte des Jahres 2007 zum Physiotherapeuten und Programmierer ausbilden. Seitdem ist er nach eigenen Angaben als selbständiger Programmierer und Grafiker tätig. Im Jahr 2000 begann er seine parteipolitische Karriere in der NPD im Saarland. Seit dem Bundesparteitag 2011 ist er Mitglied des NPD-Bundesvorstandes, Pressesprecher und Auslandsreferent der NPD.

Von Jan Rathje

Jahresrückblick 2011 - Saarland: Proteste gegen "Deutschenfeindlichkeit" und potenzielle NSU-Morde

Frank Franz konnte bei den Oberbürgermeisterwahlen in Saarbrücken nicht punkten. Die NPD demonstrierte gegen "deutschenfeindliches" Frauenschwimmen. Und seit dem Bekanntwerden der Aktivitäten des NSU schließt die Polizei nun doch einen rechtsextremen Hintergrund bei einer Serie von Brandanschlägen in Völklingen nicht aus.

Rechtsextreme Ergebnisse der Landtags- und Kommunalwahlen im August 2009

Am 30. August 2009 haben das Saarland, Sachsen und Thürigen einen neuen Landtag gewählt. In Nordrhein-Westfalen waren zeitgleich Kommunalwahlen. Die NPD ist entgegen ihrer eigenen Erwartungen nur in Sachsen wieder eingezogen.

Zusammengestellt von Simone Rafael und Bea Marer

Landtagswahlen

1. Saarland

Keine Entwarnung nach den Landtagswahlen

Die NPD ist durch den erneuten Einzug in den sächsischen Landtag das erste Mal für zwei aufeinander folgende Legislaturperioden in einem Landtag vertreten. In Thüringen ist sie knapp an einem Einzug vorbeigeschlittert. Dennoch sollte sich nichts am Umgang mit der Problemlage ändern, denn es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sich die NPD in einigen Regionen dauerhaft etabliert haben wird.

Von Bea Marer

Pressekonferenz zur Lage nach den Wahlen

Rechtsextreme Ergebnisse der Kommunalwahlen im Juni 2009

Bei den Kommunalwahlen am 07. Juni 2009 hat die rechtsextreme NPD trotz niedriger Wahlbeteiligung keine spektakulären Erfolge erzielen können. Trotzdem ist die Kommunalwahl ein Manifestation dessen, wie erfolgreich die Strategie der lokalen Verankerung der NPD funktioniert: Etwa im östlichen Mecklenburg-Vorpommern, wo sie fast durchgängig zweistellige Prozentzahlen erreicht.

Rechtsextremismus im Saarland

Die Kameradschaftsszene schwächelt, die NPD agiert ungeschickt, aber das Wählerpotenzial ist hoch. Im Saarland rechnet sich die rechtsextreme Partei trotzdem Chancen aus - und wirbt Unterstützer bei Parteiveranstaltungen der Linkspartei.

Die Fragen beantwortete Ullrich Clemens vom BIFOR - Bildungs- und Forschungsnetzwerk Saar-Lor-Lux.

Hoffen auf die Krise

Im Superwahljahr ist die NPD zerstritten und steht vor dem finanziellen Ruin. Deshalb setzt sie auf die Auswirkungen der Finanzkrise und will ansonsten vor allem "Schwerpunktwahlkämpfe" führen. Doch in drei Bundesländern machen sie sich Hoffnungen: Sachsen, Thüringen und dem Saarland.

Von Olaf Sundermeyer

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