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Die neuesten Artikel aus und über Nordrhein-Westfalen.

Initiativen gegen Rechtsextremismus in Nordrhein-Westfalen finden Sie hier.

Ein Feiertag im Stadion

Im Rahmen der Aktionstage in deutschen Fußballstadien war "Show Racism the Red Card –Deutschland " sogar am Feiertag im Einsatz und führte einen Workshop mit Fans des 1. FC Köln im RheinEnergieStadion durch.

Von Show Racism the Red Card–Deutschland

17.3.2013: Paderborn (Westfalenliga)

Beim Spiel zwischen dem SC Paderborn II und dem TSV Marl-Hüls soll Glen Akama Eseme von einem Spieler des SCP rassistisch beleidigt worden sein. „Verpiss dich zurück in den Dschungel“ soll ein Paderborner zu dem gebürtigen Kameruner Eseme gesagt haben. In einer Stellungnahme des SC Paderborn zu den Vorwürfen heißt es: „Da es sich bei dem beteiligten Spieler um einen Lizenzspieler handelt, haben die Verantwortlichen des SC Paderborn 07 den Vorfall beim Kontrollausschuss des Deutschen Fußball Bundes gemeldet, der in Kürze entsprechende Ermittlungen aufnehmen wird.

"Ein Nebenzentrum Dortmunds": Die rechtsextreme Szene in Hamm

Die Nazi-Szene in Hamm muss zu den fünf aktivsten und gefährlichsten Szenen und als Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen gerechnet werden. Vier unterschiedliche Akteure bestimmen das rechtsextreme Spektrum – das antifaschistische Jugendbündnis Hamm hat sie analysiert.

"Die Rechte" in NRW: Sammelbecken verbotener Kameradschaften

Ende August 2012 verbot das Ministerium für Inneres und Kommunales drei der aktivsten Neonazi-Kameradschaften in NRW. Doch die Neonazi-Szene brauchte nur wenig Zeit, um sich zu reorganisieren: Die Partei "Die Rechte" hat ihnen eine neue politische Heimat geboten. Die Kameradschafts-Aktivistinnen und Aktivisten dominieren die Partei in NRW vollständig und haben sich auch Einfluss auf den Bundesvorstand gesichert.

Vier Schrauben für Zivilcourage

Die Dürener Initiative "Fussballvereine gegen RECHTS", Partner von Fußball-gegen-Nazis, veranstaltet eine schöne Aktion für Amateurvereine in ganz Deutschland: Im Rahmen von "Vier Schrauben für Zivilcourage" bietet sie ein kostenloses, wetterfestes, an vier Ecken gelochtes Kunststoffschild mit der Aufschrift " Kein Platz für Rassismus und Gewalt" zur Anbringung am jeweiligen Vereinsgelände an. Das Schild und die Zusendung sind kostenlos. Über 100 Vereine haben schon an dieser Aktion teilgenommen.

16.2.2013, Düsseldorf (Bundesliga)

Am Rande der Partie Fortuna Düsseldorf gegen Greuther Fürth verteilt ein Mann im Stadion Pins der "Nationalen Sozialisten für Tier- und Umweltschutz". Das berichten die "Fortuna Düsseldorf Fans gegen Nazis" auf ihrer Facebookseite.

Quelle: https://www.facebook.com/F95gegenRechts/posts/558653887485917

Stadionverbote bei Werder Bremen gegen "rechtsorientierte" Borussia-Dortmund-Fans: die Hintergründe

Rückrundenauftakt der Fußball-Bundesliga: Der SV Werder Bremen verhängt mehrere Stadionverbote gegen Anhänger von Borussia Dortmund. Welche Ereignisse haben dazu geführt? Auf welcher Grundlage wurden die Verbote erlassen?

Von Sebastian Schmelzer

"Es lohnt sich, andere Fans zu bedrohen, zu jagen und zu verprügeln": Aachen Ultras am Ende

Es wurde schon länger darüber gemunkelt, nun war es soweit: Die antirassistischen Aachen Ultras (ACU) haben endgültig resigniert in ihrem Kampf gegen Nazis, Rassisten und Sexisten in der Fanszene der Alemannia. Sie fühlen sich alleingelassen – vom Verein, den Spielern, anderen Fans. Sie wurden angegriffen, verprügelt, beschimpft. Am Sonntag haben sie das letzte Mal als Gruppe ein Spiel des insolvenzbedrohten Drittligisten besucht. Ein Überblick über Berichte und Reaktionen.

Von der Redaktion

Verbote von Neonazi-Kameradschaften: Jahresrückblick 2012 aus Nordrhein-Westfalen

Rechte Gewalt, organisierter Neonazismus, Rechtspopulismus, Rassismus und Antisemitismus gehören auch in Nordrhein-Westfalen zum Alltag. Die rechtspopulistische Partei "pro NRW" bleibt trotz interner Konflikte stärkste Partei der extremen Rechten und setzt bei ihren antimuslimischen Aktionen auf maximale Provokation. Nachdem vier Neonazi-Kameradschaften verboten wurden, strukturiert sich die Szene um und bleibt weiter aktiv.

27.11.2012, Oberhausen (Regionalliga)

Beim Spiel zwischen Rot-Weiß Oberhausen und Sportfreunde Siegen wird der Protest gegen das DFL-Sicherheitspapier im RWO-Block in einen rechtsradikalen Kontext gestellt. Neben zwei Bannern mit den Aufschriften (alle in originaler Rechtschreibung) "Deutschlands Fankultur Bestatter" und "Euer Papier is fürn Arsch!" werden zwei weitere Transparente gezeigt, auf denen zu lesen ist: "Lieber stehend sterben als kniend leben" und "Der Wiederstand trifft dich, Deutschland erhebt sich!" Alle vier Bannersprüche sind in Frakturschrift gesetzt.

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