Heute beginnt der Prozess, gegen Musa E.
Der Familienvater ist wegen schwerer Körperverletzung angeklagt, während die rechtsextremen Neonazis die seine Familie bedrohten, schon freigesprochen wurden.
http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/meldungen/potsdamer-amtsgerichtsverfahren-gegen-opfer-statt-taeter/
[...] »
Manchmal wird von Seiten von Rechtsextremisten behauptet, Deutschland sei immer noch von Amerikanern, Franzosen und Briten besetzt.
Soweit ich mich informieren konnte, sind die Truppen dieser Ländern in Deutschland nur noch aufgrund von Verträgen stationiert.
Um welche Verträge handelt es sich genau, und was bestimmen diese Verträge inhaltlich?
[...] »
Wollte hier nur für alle Besucher unser Metalhaeds Against Racism Festival ans Herz legen,und fragen und bitten uns entprechend in Berlin zu unterstützen.Seid Ihr dabei? [...] »
Wenn Kinder in der Familie mit rechtsextremen Gedanken konfrontiert werden, muss man dann davon ausgehen, dass sie selbst Rechtsextrem werde?
Meine Tochter hat eine Freundin, deren Vater sehr Rechtslastig veranlagt ist und ihr Bruder sitzt wegen Ausländerklatschens im Gefängniss.
[...] »
Ende letzten Jahres (2007) gab es bei uns einen Nazi-Aufmarsch in unserer Innenstadt, zu dem laut deren eigenen Informationen bis zu 2000 Anhänger kommen sollten. Die Polizei hat den Zugweg Stunden vorher weiträumig abgesperrt, so dass wir große Probleme hatten in unsere Wohnung zu kommen, da wir keinen Beweis hatten, dass wir dort wohnen. Unsere Bürgerinitiative Bündnis gegen Rechts hatte eine Gegendemonstration organisiert und angemeldet, ca eine Stunde vor dem Nazi-Aufmarsch. Auch ich habe mich dieser Gegendemonstration angeschlossen. Mit viel Polizeipräsenz wurde diese Demonstration begleitet. Unser Zugweg führte duch den Hauptstraßenzug der Innenstadt. Mit unserer Demonstration haben wir die Bürger darauf aufmerksam gemacht, dass den Nazis die Straße nicht überlassen werden darf. Viele Leute, die erst gar nicht wussten, dass kurze Zeit später ein Aufmarsch der Rechten stattfinden sollte, haben sich kurzerhand in unsere Reihen gesellt. Die einen sagen, man hätte dem Nazi-Aufmarsch nicht so viel Aufmerksamkeit schenken sollen mit unserer Gegendemonstration. Aber ich bin der Meinung, dass wir mit unserer Gegenaktion mehr erreicht haben, als hätten wir dem Aufmarsch keine Beachtung geschenkt. Denn bei uns liefen ca 1000 bis 1500 Personen mit, während die Nazis wider deren Ankündigung mit ca 200 Personen aufgetreten sind. Außerdem gab es eine Kundgebung der Kommunalen Parteien vor dem Rathhaus und auch dies hat viel Wirkung gezeigt. Wir überlassen hier den Nazis nicht die Straßen!
Solch eine Demo habe ich in meiner Heimatstadt auch schon erlebt. Ca 50 NPD - Mitgliedern standen einem wütenden Mob von ca. 250 "Autonomen" gegenüber, dazu noch ca "1000" Aktivisten von anderen Parteien (z.B. ehemalige SED) und Gewerkschaften, aber auch CSU.
Was die NPD jetzt zu sagen hatte konnte ich nicht verstehen, es gab ein riesiges Trillerpfeiffenkonzert der "Gegendemonstranten" Schade, wollte eigentlich mal erfahren worum es geht, ging leider nicht. Die Linksextremen skandierten dann Parolen wie "Ein Baum, ein Strick, ein Nazigenick"
Ich bin sicherlich kein NPD-Symphatisant, aber mir war schnell klar von wem hier die Gewalt ausgeht. Immer wieder versuchte der linke Mob die Polizeisperren zu durchbrechen, die NPDler glotzen nur doof. Leider haben wir ein riesiges Problem von gewaltbereiten Linken in Deutschland, den Rechtsextremismus kann ich schlecht beurteilen da ich nix verstanden habe von diesen paar Hanseln.
In der zeitung stand dann: Krawalle nach NPD Demo. 20 Festnahmen. Das die Festgenommen ausschliesslich linke Krawallmacher waren wurde natürlich nicht erwähnt, hat wohl nicht ins Bild gepasst.
Lieber paul.heller, auf netz-gegen-nazis wollen wir über Rechtsextremismus sprechen, nicht über Extremismus von linker Seite. Deswegen bitten wir Sie, sich inhaltich an unsere Diskussionregeln zu halten. // Moderator_NE
"Das größte Problem ist, dass die Nazis in Frankfurt (Oder) oft mit Kameras unterwegs waren, um Gegendemonstranten einzuschüchtern."
Warum einschüchtern?
Ich dachte die sind so friedlich, wieso habt ihr dann Angst gefilmt zu werden?
Nur weil ich z.B. bei öffentlich Rechtlichen noch nie gesehen habe wie z.B. Parolen wie "Ein Baum, ein Strick, ein Nazigenick" gefilmt wurden, sollte man dies der NPD doch nicht verbieten, oder?
Ich verstehe nicht, warum immer wieder der "linke" Aspekt hervorgehoben werden muss, wenn es um die Eindämmung von Rechtsextremismus geht. Wie in den vorhergehenden Beiträgen zu lesen ist, speist sich die Gegenbewegung zu einem großen Teil aus dem bürgerlichen Lager. Und dieser Großteil ist friedlich. Gewalt (und Gegengewalt) verschärft den Konflikt anstatt ihn zu lösen.
Ich, für meinen Teil, bevorzuge eine bürgerliche Gegendemonstration, die den Nazi-Aufmarsch erschwert und klarstellt, dass dieses Grüppchen eine Minderheit ist und sich bitteschön auch als solchen zu begreifen hat. (Erz)Konservativ oder national ausgerichtete Demokraten gehören nicht in diese nationalistischen Parteien und müssen begreifen, dass diese nicht ihre Heimat sind. Denn sie sind wider willen der Nährboden des Extremismus.
Das Thema "Linksextremismus" tut zur Beantwortung der Frage nicht viel zur Sache. In folgendem Thread können Sie sich aber gerne zum Thema (Links-)Extremismus austauschen.
Ich dachte die sind so friedlich, wieso habt ihr dann Angst gefilmt zu werden?
Ich denke mal aus Angst auf dem nächsten Flugblatt der Nazis als Nestbeschmutzer zu erscheinen, oder auf den "Fahnungslisten" der Nazis plötzlich zu erscheinen.
Durchaus gewichtige Gründe, oder?
Um mal wieder auf das Thema um was es eigentlich geht zurück zukommen. Du solltest versuchen mit Hilfe von Parteien, Gewerkschaften und Kirchen eine Gegendemo auf die Beine zu stellen mit dem Ziel die Menschen über Rechtsextremismus zu informieren. Wenn diese Gegendemo schon organisiert wird, dann klink dich mit ein, engagier dich, mach mit, verteile Flugblätter die zur Gegendemo einladen, hänge Plakate auf und so weiter. Sei einfach kreativ!
Aha.
aber wenn linke Gruppen so etwas machen, sogar Namen veröffentlichen, Leute mit angeblich rechter Gesinnung aus Sportvereinen herausmobben, dann ist das natürlich o.k., oder?
was du hier versuchst den linken in die schuhe zu schieben, sprich namen incl. ADRESSEN und fotos veröffentlichen ist wohl eher das handwerk der nazis selbst.
UND niemand (auch nicht ich) sagt dass linke gewalt besser ist! gewalt ist immer der falsche weg. aber darum ging es nicht. du fragtest warum man sich denn eigeschüchtert fühlen sollte, wenn man von nazis gefilmt wird. darauf hatte ich geantwortet.
Und wenn der schwarze Block dann wieder grölt
"ein Baum ein Strick ein nazigenick..." zeigt ordentlich Mut und bleibt schön still und kämpft weiter tapfer gegen Rechts...
Warum muss man eigentlich immer gleich eine "Gegendemo" organisieren? Ich dachte in einer demokratischen Kultur spricht man einfach miteinander und teilt dem Gegenüber seine Argumente mit.
Warum versteckt ihr euch immer hinter "Gegendemos"?
Und dann wird solaut gepfiffen bis man gar nicht mehr hört was der Andersdenkende zu sagen hat, gelle?
Hauptsache dagegen, was der andere zu sagen hat intereesiert uns ja nicht!
Kindergarten ist höheres Niveau als eure "Gegendemos"!
Ich höre hier imemr wieder den Tipp eine Gegendemonstartion zu starten. In unsere Stadt gab es auch schon zwei Naziaufmärsche und beide male sind die Gegendemonstranten sogar von weit her angereist und beide male waren die Rechten bei weitem in der Unterzahl. Schön und gut. Aber ich denke die Organisatoren solcher Naziaufmärsche und jeder der daran teilnimmt wissen genau, dass sie in der Minderzahl sind. Denn der Sinn solcher Aufmärsche liegt wohl auf der Hand: Aufmerksamkeit bekommen. Und genau diese Aufmerksamkeit wird ihnen immer wieder geboten. Man darf die diese Kundgebungen der Nazis nicht zu Volksfesten verkommen lassen bei denen sich alles trifft um Hass gegen die Nazis zu schieben. Meiner Meinung nach ist es das beste einfach seinem gewohnten Alltag nachzugehen denn wenn die Nazis merken, dass ihren Demonstrationen keine gesonderte Aufmerksamkeit gewidmet wird, werden sie sich die Anreise beim nächsten mal sparen.
erhalten die rechten denn nicht schon genug rechte, indem sie demos abhalten dürfen, in denen sie dann teilweise unverholen die ausländerfeindlichen parolen brüllen?
[I]Warum muss man eigentlich immer gleich eine "Gegendemo" organisieren? Ich dachte in einer demokratischen Kultur spricht man einfach miteinander und teilt dem Gegenüber seine Argumente mit.[/I]
wieso müssen dann von den npd-anhängern demos abgehlaten werden!? meine schlussfolgerung daraus ist einfach, dass npd-anhänger also doch keine demokraten sind die ihre meinung mit worten gerecht ausdrücken können! ergo: es ist auch wichtig, gegendemonstrationen zu veranstalten!
[I] Ihr seid doch solche Musterdemokraten, oder? [/I]
wie an anderer stelle schon erwähnt: solange demokratisches verhalten bis die extreme meinung das leben und die würde anderer bedroht!
-----------------------------------
Gegen Rechts wie Links... gehören alle bestraft!!!
"wieso müssen dann von den npd-anhängern demos abgehlaten werden!? meine schlussfolgerung daraus ist einfach, dass npd-anhänger also doch keine demokraten sind die ihre meinung mit worten gerecht ausdrücken können! ergo: es ist auch wichtig, gegendemonstrationen zu veranstalten!"
Demos abhalten ist ein Grundrecht.
Nur "Gegendemos" haben ja den einzigen Sinn, den anderen vom demonstrieren abzuhalten, indem man z.B. die ganze zeit auf der Trillerpfeiffe trällert.
Wer dieses Kindergartenniveau braucht, weil er sonst politisch nur Dünnbrett bohrt und sich inhaltlich mit "Rechten" nicht auseinandersetzen will, dazu die "Trillerpfeiffe" braucht, ist doch eine ganz armseelige Wurst.
ich weiss nicht welche demos das waren, denen du beiwohntest, aber dass jede gegendemonstration ("grundrecht" ebenso seine unzufriedenheit über themen aktueller demos zu zeigen, also dagegen zu demonstrieren;) im trillerpfeifen-konzert endet habe ich auch noch nicht erlebt!
und trillerpfeifen sind dabei noch harmlos würde ich meinen!
"Die kommen zwar 70 Jahre zu spät, dafür wird ihr Widerstand ja bber auch umso grösser je länger Hitler tot ist."
das verstehe ich nicht genau... wie soll ich vor rund 70 jahren aktiv gewesen sein wenn ich da noch nicht gelebt habe? und wieso kann ich nicht gegen etwas antreten von dem ich als gebildeter bürger genau weiss was für schlimme folgen es haben kann?! was damals niemand wusste? auch wenn das manche in ihrer begrenztheit nicht kapieren zu scheinen...
bitte erkläre mir (da ich immernoch vermute, dass du ein sympathisant des konservativen bist) wieso es diese seite und eben diese diskussion überhaupt gibt, wenn doch jeder aus der geschichte weiss (bzw wissen müsste), wie es endet?!/enden könnte?!
-----------------------------------
Gegen Rechts wie Links... gehören alle bestraft!!!
spätestens ab dem moment in dem eben diese "lieder-sänger im keller" rauskamen und in den landtag sachsens einzogen war vorbei mit "von wo geht denn im Moment wohl die Gefahr aus?"
was ist eine "gesichtzeiger" industrie? wer gehört da alles dazu?
@ gelöschte paul heller beiträge ^^
-----------------------------------
Gegen Rechts wie Links... gehören alle bestraft!!!
man muss ja nicht gleich eine "linke" gegendemo veranstalten, also eine gegendemo ist aufjedenfall wichtig, also eine anzumelden, aber es muss ja nicht gleich eine "linke" sein, sonst denke ich mal werden viele nicht auftauchen, weil sie denken das ist ihnen zuextrem und nur steinewerfe, am anfang halt versuchen das die nazis nicht los kommen, so oft stören wie es nur geht, transparente und pfeifen, eine woche vorher evtl einen infostand organisieren und aufklären wie wichtig es ist gegen den braunenmob vorzugehen und auch wenn sie nicht alle bei einer sitzblokade beteiligen wollen, hauptsache sie stehen am rand und pfeifen was das zeug geht
Die Polizei informierenund eine friedliche gegendemonstration arrangieren
oder nebenher laufen mit schildern mit schriftzügen wie zB:
Freie sicht aufs Mittelmeer
->Weg mit den Alpen
oder
Freiheit für Gummibärchen
->weg mit den Tüten
oder
Rheinländer raus
Im letzen Jahr in CB. Wir zeigten den Leuten die kalte Schulter!
Die NPD liefen durch leere Straßen, Schaufenster, Fensterläden, Geschäfte waren geschlossen(leider nicht alle aber der Großteil der Händler und Bürger beteiligte sich).
Egal was man tut wenn sich die Nazis ankündigen: Zeichen setzen und zwar friedlich!
ich finde diese diskussion sehr interessant. eine FRIEDLICHE gegendemo ist meiner ansicht nach auf jeden fall angebracht. wie oben schon erwähnt hat unsere gegendemo ca eine stunde vor dem nazi-aufmarsch stattgefunden. sicher haben auch ein paar leute aus dem "schwarzen block" versucht diesen durch sitzblockaden etc zu verhindern oder zumindest zu behindern. womit ich auch nicht unbedingt einverstanden bin, denn mit der eigentlichen gegendemonstration haben wir denke ich mehr erreicht. und wie schon erwähnt wurde: GEWALT IST KEINE LÖSUNG egal ob von "linker" oder "rechter" seite aus. ich für meinen teil kann nicht da stehen und nichts tun, während "Organisationen" wie "pro köln" bzw. "pro nrw" flugblätter verteilen in denen sie mit ausgesuchter rhetorik versuchen die bürger auf ihre seite zu ziehen. ignoranz in dem sinne ist eindeutig das falsche mittel. man denke ein wenig an die deutsche geschichte zurück und man siehe, dass türen, fenster und ohren zu halten zu dem geführt hat, was passiert ist. oder wie kann sich einer erklären der in der straße gewohnt hat, durch die die Menschen in die KZs getrieben (dies ist meiner ansicht nach ein sehr passendes wort für diese situation)wurden, dass er davon überhaupt nichts gewusst habe und sich bis heute das "phänomen" nicht erklären kann? Niemand sollte tatenlos zusehen, wenn sich "rechte" irgendwo breit machen!
Die Polizei wird immer darauf bestehen das eine räumliche und auch zeitliche Trennung zwischen der Nazidemo und jeder anderen Veranstaltung eingehalten wird. Der Grund dafür ist das die Polizei ansonsten entweder zulassen muss das auch ein etwas aktionsfreudigers Klientel diese Veranstaltung als Anlaufpunkt nutzt oder verdächtigen Individuen den Zutritt in grob rechtsbeugender Weise verweigern muss. Ein begleitender Protest ist also nicht sehr realistisch. Deshalb sind die bürgerlichen Demonstrationen oftmals am anderen Ende der Stadt und möglichst viel später angemeldet als die Veranstaltung gegen die eigentlich protestiert werden soll.
Das diese Art des Protests keinen Sinn hat ist einleuchtend, aber auch das Nichtstun gegen Rechts was oben empfohlen wurde ist ziemlich sinnfrei.
Oftmals wird auch versucht Absprachen mit den Versammlungsbehörden und der Polizei zu treffen, um einen symbolischen Protest zu ermöglichen. Indem etwa die Nazis einen kleinen Umweg laufen müssen. Das mag zwar ganz nett aussehen ist aber eben doch nur symbolisch.
Aus den oben genannten Gründen halte ich es für die beste Option eine gemeinsame Demonstration aller antifaschistischen Kräfte (Bürger und Antifa) mit der klaren Zielstellung Nazipropaganda zu verhindern zu organisieren. Dafür braucht es klare Absprachen, natürlich keine Gewalt und auch keine menschenverachtenden Sprüche.
Wenn das nicht gelingt ist es wahrscheinlich das eine Spaltung eintritt und die eine Seite als bürgerliche Spalter/protofaschisten/etc und die andere als Langhaarige Bombenwerfer/Chaoten/etc tituliert wird. Dieses Schauspiel ist nun schon zu oft aufgeführt wurden, so das eine neuinszenierung auf jeden Fall verhindert werden sollte. So was nützt nur den Nazis.
"Die einen sagen, man hätte dem Nazi-Aufmarsch nicht so viel Aufmerksamkeit schenken sollen mit unserer Gegendemonstration."
Meiner Meinung nach muss man die Nazis sehr aufmerksam beobachten, denn nur durch "Wegschauen" sind sie überhaupt 1933 an die Macht gekommen. Jede Gegendemonstration ist superwichtig!! In Karlsruhe-Durlach gab es letzte Woche eine Demo gegen ein geplantes NPD-Zentrum. Ca. 600 Menschen von ca. 15 bis 80 Jahren beteiligten sich an einer friedlichen Demonstration. Das war sehr beeindruckend und wird auch hoffentlich etwas bewirken.
Hallo erstmal.
also in unserem konservativen Kaff BOCHOLT kommt sowas seit einem Jahr ziemlich oft vor!
erst letzen Samstag hat die NPD nen Infostand gemacht!
das soll auch in den nächsten wochen nochmal öfter vorkommen!
Das Problem bei uns ist nur, dass die Polizei hier etwas unfair(?) ist.
ich will ja nicht ausfallend werden ;)
ich hab nen platzverweis bekommen, weil ich auf dem platz, wo die NPD stand, nen butterbrot gegessen hab (ohne witz..es war erst 10.20uhr)!
etwas faschomäßig, nicht wahr?
vor allem, weil alle alternativ gekleideten menschen einen bekommen haben.
und das tollste.
so 300m weiter hatte DIE LINKE nen infostand & hinter denen standen 6 polizeiwagen und bei der NPD nur 3 Polizisten !!!
und die begründung: auf euch gewaltbereite (HAHA??WAS?wir ham noch nie was gemacht!! :D ) linksextreme punks müssen wir aufpassen!auf die nazis nicht..."
nein, die verprügeln ja nur leute und kriegen nur nen platzverweis!!
man, ich könnt mich noch stunden über die ***************** nazis & polizisten aufregen :/
auch, wenn polizisten nicht gleich nazis sind, gell?
nun ja,
was tut man gegen nazi aufstände?
NE DEMO ANMELDEN!
flagge zeigen
nicht gewaltätig werden
aber lautstark
mit so vielen menschen wie möglich
(auch, wenn da nur 4nazis stehen)
macht plakate und banner
werbt in eurer klasse oder auf eurer arbeit & in eurem freundeskreis!
druckt flyer aus
gründet ne ANTI-NAZI-INITIATIVE ( z.b. www.bocholt-stellt-sich-quer.de )
überzeugt auch leute, die ihr vllt nicht mögt davon, dass die nazis bei euch nicht erwünscht sind
auch ältere menschen und genau so die hopper, gangsta, punks ( die sind ja eh fast immer dabei ;) ), gothic...einfach alle!!!
und die presse bei uns ist auch doof :/
die verharmlosen die nazis
selbst unser ach so toller bürgermeister hat gesagt (und es wurde auch abgedruckt) : IN BOCHOLT GIBT ES KEINE RECHTE SZENE...!
ja ne is klar..
wir haben sogar stammkneipen von denen hier
zum sandbach ( ehemals ZUM ADLER..sagt doch alles oder ?)
naja...
und wenn andere sagen, dass es unnötig ist wegen 4 oder 20 nazis zu demonstrieren...
WEHRET DEN ANFÄNGEN!!!
Moin
tja,die verfassungsgemaess garantierte Versammlungsfreiheit scheint ja nur noch partiell zu gelten...
aber,um die verfassungsfeindliches Handeln implizierenden Frage zu beantworten:
Hingehen,anhören,diskutieren,so gehört sichs für erwachsene Demokraten
Gruss
Frundsberg
,,Das diese Art des Protests keinen Sinn hat ist einleuchtend, aber auch das Nichtstun gegen Rechts was oben empfohlen wurde ist ziemlich sinnfrei.''
@Karl:
Das kann ja sein, aber wnen du mich von deinem Standpunkt überzeugen willst fänd ich deine Begründung dafür sehr interessant.
Wie schon gesagt, ich denke Aufmerksamkeit ist genau das was die Nazis wollen. Mit jeder Sitzblockade und mit jedem "Nazis raus!!"-Chor können sich die Rechten mehr in eine Opfer-Rolle begeben. Deutschland ist nunmal ein demokratischer Staat und das bedeutet wichtig ist nicht, dass man sich den Nazis in den Weg setzt. Das bringt den Gegendemonstraten nur Ärger und die Nazis werden deswegen bestimmt keine Träne vergießen. Man sollte die Rechten in den Wahllokalen bekämpfen, nicht auf der Straße.
ich bin auch der meinung, dass man sehr aufpassen muss, den leuten aus der rechten szene nicht genau das zu geben was sie wollen. zu viel aufmerksamkeit ist nicht der beste weg meiner meinung nach. jedenfalls zu viel öffentliche aufmerksamkeit. aber ich denke man muss trotzdem seinem standpunkt treu bleiben.
gegendemonstrationen finde ich erstmal nicht verkehrt. schließlich sollen nazis sehen, dass sie hier nicht willkommen sind. man muss nur überlegt handeln, sonst hat man am ende mehr probleme am hals, als gegen nazis angekämpft. insegesamt ist es eine schwierige situation, aber einfach nichts tun ist auf jeden fall nicht die lösung. das sehen wir ja spätestens an dem wachsenden erfolg der NPD. man sollte aber auch nciht übertreiben, denn nazis sind oftmals auch sehr gewaltbereit und wenn man am ende im krankenhaus landet, dann kann man von dort aus auch nicht mehr viel tun.
bei mir in Jena gibt es auch immer wieder irgendwelche rechten-aufläufe. das ist ziemlich krass, weil man sich fast gar nicht aus dem haus trauen kann. andererseits ist das meiner meinung nach, ohne die nazis in irgendeiner weise verharmlosen zu wollen, auch nicht viel anders, als wenn der fußballverein fc carl zeiss jena gegen erfurt spielt, was durch die verschiedenen klassen zum glück in letzter zeit nicht mehr vorgekommen ist. aber das ist ein anderes thema.
___________________________________
Vielleicht bin ich ja in der Hinsicht falsch verstanden worden. Ich bin auch dafür dass etwas gegen Nazis getan werden muss und das letzte wozu ich aufrufen wollte ist tatenloses Zusehen, aber ich finde man kann Nazis wirkungsvoller dadurch bekämpfen dass man sie nicht wählt als dadurch dass man auf ihren Demos ,,Nazis Raus'' gröhlt. Dass die Nazis in unseren Städten nicht willkommen sind wissen sie selber, dass sie in unserer Politik nicht wollkommen sind müssen wir ihnen (noch stärker) zeigen.
Hallo, ein letzten Mal der Hinweis: Wir sind hier an einer sachlichen Diskussion zum Thema Rechtsextremismus interssiert. Moderator_JW
vllt kann man auch garnix machen? wenn ihr vllt mal was von demonstrationsrecht oder meinungsfreiheit gehört habt dann dürftet ihr dagegen garnix sagen... dann wär ihr nämlich die rassisten...
lol und nazis raus brüllen lacht sich sowieso jeder rechte drüber kaputt^^ das zieht erstens überhaupt nicht und zweitens gab es nazis vor ca 60 jahren^^ die laufen heutzutage nur noch am krückstock^^ außerdem haben eure opas und omas... sofehrn sie alt genug waren, genauso die hand gehoben wie alle anderen
Was macht ihr denn sonen aufstand wegen einem Haufen gelangweilter, arbeitsloser junger männer, die sich an allen Ecken die seltsamsten Ideale gesammelt haben, einen Gutteil der Botscaften von den Linken abgeschaut haben ("Wir sind Sozialisten, aber ohne Nationalbewusstsein bringt dat nix") und auch noch wie die Autonomen Linken rumlaufen (man denke an die Rauf- und Sauflustigen Autonomen Nationalisten)? Einfach ziehen lassen, ohne Mama hätten sie ja nicht mal saubere Socken... Diskutieren Sie bitte sachlich! Moderator_Sm
@Eagle:
Das war ja genau was ich meinte, es interessiert die rechte Szene nicht wenn man seinen Unmut auf Gegendemonstrationen kundtut. Mit deinem Einwand, dass es natürlich "Neo-Nazis" und nicht "Nazis" heissen muss hast du wohl recht, alledrings ist die politische Grundrichtung doch dieselbe, oder?
Wer Lust hat verlgeiche zu dem Thema mal die beiden Strategien von Friefrichshafen und Singen (Bodenseeregion). Selbst im Vorfeld kann man einiges starten. Ohne jdm generell das Versammlungsrecht abzusprechen kann man Nazis doch schon bei der Demo-Anmeldung Steine in den Weg legen...
... wer allerdings wie Friedrichshafen zur Ignoration aufruft läuft Gefahr, schon im Vorfeld all diejenigen zu kriminalisieren, welche dennoch aktiv werden wollen und ihre Faulheit nicht mit dem Deckmantel des Ignorierens rechtfertigen wollen.
Desweiteren werden auf sog. Gegendemonstrationen oft wichtige Beziehungen geknüpft und gestärkt (leider natürlich auch auf Seite der Rechten), aus welchen dann weitere Aktionen folgen können.
@ schneeball
Du bemühst dich einer sehr metapher-trächtigen Sprache, sehr löblich für jemanden der andere von seiner Meinung überzeugen will, doch muss ich an dieser Stelle doch einwenden, dass ,,Nichtstun'' nicht zwangsläufig etwas mit Faulheit zu tun hat, sondern eben auch eine meiner Ansicht nach legitime Methode ist der rechten Szene zu zeigen dass wir ihre Ansichten nicht teilen. Ferner: Warum (und vor allem wie) sollte man den Nazis bei ihrer Demo-Anmeldung Steine in den Weg legen? Es ist das gute Recht einer Minderheit (zu denen man die rechte Szene Realation zur Gesamtbevölkerung Deutschlands ja Gott sei Dank noch zählen kann) die eigene Meinung zu sagen. Nur weil es mir selbst nicht beliebt was der andere zu sagen hat sollte man ihm nicht ins Wort fallen.
Das schlechteste was mensch tun kann ist, den Aufmarsch zu ignorieren oder wegzusehen, wenn Neonazis durch die eigene Stadt marschieren. So hat zum Beispiel der Bürgermeister unserer Stadt bei der letzten Nazidemo zu "aktivem Wegschauen" aufgerufen. Wünschenswert wäre aber, wenn auch Leute aus dem bürgerlichen Spektrum an einer Gegendemonstration teilnehmen würden.
Eine Gegendemo, diese muss nicht unbedingt offensichtlich Links sein..
Kann ja auch einfach aus der Bevölkerung bestehen die "kein Bock auf Nazis" hat ;)
und eine FRIEDLICHE Blockade lässt selbst die Polizei oft noch in Ruhe, aber sobald die erste Faust fliegt müssen sie IMMER einschreiten, dafür werden sie bezahlt, ich kenne viele Polizisten die den Nazis am liebsten selber eine mitgeben würden, es abe rnicht DÜRFEN und sie leider schützen MÜSSEN.. das sind Befehle, und keine eigene Meinung.. daher hab ich auch nichts gegen Polizei!
wenn man es geschickt anstellt kann es sogar sein dass die Polizei plötzlich nicht mehr die Nazis schützt sondern die Blockade, weil die Nazis diese angreifen, die Blockade aber einfach nur um Weg steht aber nicht aktiv wird
BTW ist es egal ob man Nazi oder Neo-Nazi sagt.. beides gleich scheiße ;)
=============================================
M enschlich
G erechte
S oziale
E inheit
Gegen Nazis, für die Menschen,
für Deutschland und die Welt
"Alle menschen sind Ausländer - fast überall. Alle Nazis sind Arschl***** - ÜBERALL"
Gerade aus diesem Grund muss man Flagge zeigen und Nazi's die Stirn bieten.
Ingnoranz funktioniert nicht, sollen wir alles ignorieren was die Nazis machen? Man sieht ja, was vor 70 Jahren bei rausgekommen ist...
Also, zeigt Zivilcourage und engagiert euch, selbst wenn es nur im kleinen ist! Schon wenn man an einer Gegendemo teilnimmt, das ist immer noch besser als sie zu ignorieren - wer schweigt stimmt zu.
Was das Verhalten der Polizei bei solchen Demos angeht stimme ich Dave_MGSE zu, die Polizei macht nur ihren Job und der ist nunmal Gewalt zu unterbinden, egal aus welchem "Lager" sie kommt. Dass die Polizei jedoch eine friedliche Sitzblockade gewähren lässt habe ich schon anders gesehen: Die beiden Male als bei uns Demos waren haben die Gegendemonstranten auch die tole Idee gehabt sich in den Weg zu setzen. Das Ergebniss war, dass sie nach wiederholter Aufforderung den Weg frei zu machen, von der Polizei aus dem Weg geräumt wurden. Ein toller Anlass für die Rechten, sich in die Opfer-Rolle zu reden und sich selber als Unschuldslämmer darzustellen. Ich denke mal wenn der Aufruf zum "aktiven Wegschauen" schon von Politikern gemacht wird muss es ja schon eine legitime Methode sein, denn gerade bei dem Thema Rechtsradikalismus überlegt sich doch wohl jeder Politiker sehr genau zu was er rät. ;)
Bis jetzt haben die Gegendemonstrationen nicht viel bewirkt wie ich das sehe, es werden imemr noch Nazi-Aufmärsche angekündigt und durchgeführt. Vielleicht sollte man den Politikern mal EINMAL vertrauen?!
Eine Gegendemonstration!
Letztes Jahr war ein nazi-Aufmarsch in Herford geplant.
Die Linken überstimmten die Rechten mit einer dreistelligen Zahl & am Schluss sahen sie doch ziemlich klein aus!
Nie den Mut verlieren, gemeinsam stark sein!
Vielleicht wisst ihr es ja,
am 24./25. Mai ist in Bamberg der Bundesparteitag der NPD, an dem 500 Delegierte erwartet werden.
Die demokratischen Parteien und verschiedene Bündnisse und Organisationen rüsten sich nun auch dagegen:
1.Die gesamte Innenstadt wurde von demokratisch-ausgerichteten Organisationen angemietet, um so der NPD nicht die Möglichkeit zu geben Kundgebungen oder ähnliches abzuhalten.
2.Im Foyer der Konzert-/Kongresshalle in welchem die NPD tagt wird eine Ausstellung über die Schrecken des Nazi-Regimes genau zu diesem Zeitpunkt aufgebaut, wenn die Tagung ist. Dadurch werden diese Typen gezwungen, jedesmal an diesen Plakaten und Bildern vorbeizulaufen.
3.An diesem Wochenende findet ein "Fest der Demokratie" statt. Es soll also Aufklärungsarbeit und Prävention geleistet werden.
Dadurch soll bewirkt werden, dass der Ruf Bambergs nicht geschädigt wird. Bamberg ist aufjedenfall, zum einen aufgrund der Universität, zum anderen aufgrund der katholischen Ausrichtung, eher links eingestellt. Nicht zuletzt auch, aufgrund der noch immer in hoher Anzahl stationierten US-Soldaten.
Doch jetzt würde mich interessieren, was ihr dazu sagt, ob die Masnahmen etwas bewirken können oder eher nutzlos sind?
nicht das ich missverstanden werde, ich halte nicht viel davon Neo-Nazi-Aufmärsche/-Demonstrationen zu ignorieren.
Nur leider stellen sich die Gegendemonstranten oft selbst ins "Abseits" indem Sie den sogenannten linken Schwarzen Block in Ihren Reihen akzeptieren und somit meines Erachtens billigend in Kauf nehmen, das eine Gegendemo zu einer Straßenschlacht mit der Polizei gerät, die nichts anderes tut, als das Recht der Neo's auf eine genehmigte Demonstration zu schützen, auch wenn Ihnen deren Gesinnung (wie hier auch schon in einigen anderen Beiträgen bemerkt) nicht passt.
Wenn eine Gegendemo zu einer Schlägerei verkommt, wem nützt dann noch das der eigentliche Grund ein "gerechter" Protest gegen Rechts war? Sicher nicht dem ursprünglichen Ziel, indem ich mit dem Protest meinen Unmut gegen das dumpfe Gegröhle der Neo-Nazi's gerecht werden wollte. Lasse ich es zu das es durch die Präsenz linker Schläger zu einer Prügelei mit der Polizei kommt, nutzt das nur den Nazi's, welche unter anderem so nur deutlich darauf verweisen können , das die Gegenproteste mindestens ebenso Hirnlos wie Sie selbst seien. Es bringt nichts, eine aufgrund unserer Gesetze genehmigte Nazi-Demo zu einem Schlachtfest um zu funktionieren. Damit zeigen wir nur, daß wir mit unseren Rechten selbst nicht um zugehen verstehen und geben den Neo's indirekt jede Legitimation.
Nicht das ich nicht selbst gerne ob solcher Aufmärsche zuschlagen möchte. Nur bringen würde es nichts, ausser nur mehr neue Gewalt.
Haltet die Linken Blöcke raus aus den Gegendemos. Isoliert die einzelnen Mitglieder. Laßt Sie sich nicht zusammenrotten und Randale machen. Haltet Sie fern von den Routen der Rechten Aufmärsche, sonst erklären wir uns stillschweigend mit den dann folgenden Ausschreitungen, wie am 1.Mai geschehen, einverstanden.
Stellt Euch schweigend längst deren Marschrouten, schweigt und dreht Euch demonstrativ um, wenn Euch die Spitze der Rechtsdemo erreicht. Solche Reaktionen brächten viel mehr als blinde Wut.
Ich möchte zu eingien Dingen hier etwas sagen.....
1. Finde ich es enorm wichtig, aktiv gegen Nazis zu kämpfen. Es ist, finde ich, sehr naiv zu glauben, dass man mit ignorieren Nazis bekämpfen kann. Ist einfach nicht so.
2. Es ist total contraproduktiv im Bezug auf Nazis darüber zu diskutieren welche Gruppierung jetzt die bessere Arbeit gegen Nazis leitest. Aus der Geschichte müssten wir doch eigentlich gelernt haben, wie schlimm es ist wenn sich die "linke" im Kampf gegen den Faschismus spaltet.
Egal ob jetzt Gewerkschafter, Kirchen, Schüler oder Automome in diesem Punkt müssen wir einfach zusammen gegen Nazis kämpfen und uns nichts gegenseitig bekämpfen.
Wenn alle ein ziel verfolgen, kann jeder Aufmarsch der Faschos blockiert werden.
3. Zum Thema Filmen und Fotos machen.
Wir haben derzeit bei uns im Raum Nürnberg/Fürth ein ziemlich großes Problem mit der Anfi-Antifa. Die Anti-Antifa macht Fotos von engangierten Antifaschisten, Gewerkschaftler, Lehrer usw. Sammelt Infos über die Personen und veröffentlich diese dann auf ihrer Homepage. Es gab schon öfters Anschläge auf Häuser von aktiven Leuten und die Polizei hat sich bei Ermittlungen auf Fotos und Daten von dener Homepage gestüzt. Deswegen kann ich die "Angst" dovor gefilmt zu werden echt gut verstehen.
4. Und zu Thema Polizei, hmm ja es stimmt die müssen ihren Job machen. Aber erstens kannst du dir in Deutschland immer noch aussuchen was für eine Job du machst. Zweites finde ich sollte man die Arbeit der Polizei (vorallem USK usw) druchaus auch kritisch betrachten. Es gibt viele Aktionen die einfach total übertrieben und gar nichts der Situtation angemessen sind. Das sollte man einfach auch mal bedenken.
Ich denke es ist einfach wichtig das alle sich am Widerstand beteiligen. Egal von welcher Gruppe oder Organisation
Ich habe alle Beiträge hier mit großem Interesse gelesen. Die aufgetretenen Meinungsverschiedenheiten sind bei diesem Thema meiner Meinung nach selbstverständlich.
Ein Wort zu mir selbst, so dass der Hintergrund meiner Meinung verständlicher wird:
Ich bin ein sogenannter "Linksautonomer", das ganze in "" da man diesen Bergriff heute leider aber nicht ganz zu Unrecht sofort mit Gewalt und Randale verbindet.
Ich war schon auf mehreren, verschiedenen Aktionen gegen Rechte Aufmärsche seitens der NPD oder anderen rechtsradikalen Szenegruppierungen.
Zu den verschiedenen Aktionensformen an denen ich teilgenommen habe gehören Gegendemonstrationen, Ignorieren, friedliche Sitzblockaden, Straßenblockaden, Aufklärungs- und Informationsarbeit, Bürgerdemonstrationen, Clowns-Army-Aktionen sowie Kleingruppenaktionen.
Da es in dieser Diskussion um verschiedene Möglichkeiten gehen soll, was man unternehmen kann/soll wenn Neonazis einen Aufmarsch in einer Stadt oder sonst wo vorhaben möchte ich die von mir erlebten Formen aus meiner Sicht mit meinen persöhnlichen Erfahrungen und meiner persöhnlichen Meinung zu der jeweiligen Aktion hier Aufführen.
Es ist mir klar, dass die jeweiligen Aktionsformen nicht "jedermanns Sache" sind, mir geht es da nicht anders.
Ich fange bewusst mit Ignorieren an, da dies eine Form ist, die sich einfacher anhört als sie ist.
Der Vorteil wenn man eine Demonstration Ignoriert liegt klar auf der Hand: die Demonstration hat seinen Sinn verloren und ich weis aus eigener Erfahrung das eine ignorierte Demonstration keinen Spaß macht.
Allerdings hat das Blatt mal wieder zwei Seiten.
Da man nie sicher gehen kann, ob wirklich alle in einer Stadt z.B. der NPD abgeneigt sind, kann man wenn man eine Demosntration der NPD ignoriert sich auch nicht sicher sein ob die Demo das Ziel wirklich verfehlt hat.
Auserdem gewährt man somit der jeweiligen Demonstrierenden Gruppe einen Freiraum der sich schnell auf andere Bereiche ausweiten kann, wie z.B. Jugenklubs und plötzlich ist da auch ein NPD-Schulungszentrum, soll man das auch ignorieren?
Meiner Meinung nach nicht, und deswegen halte ich nicht viel von Ignoration.
Jetzt noch einige Tips, falls das jemand anders sieht.
Um eine möglichst große Masse zu erreichen die gemeinsam einen Aufmarsch igrnoriert eignet sich am besten Aufklärungsarbeit. Das heißt, rechtzeitig vor dem Aufmarsch informationen über die jeweilige Gruppe sammeln, z.B. Presseberichte die über frühere Vorfälle berichten, Flugblätter der jeweiligen Gruppe um ihre falschen Ziele erklären zu können.
Anschließend kann man sich am besten an die Stadtverwaltung wenden, abstimmen ob sie "Mitmacht" oder ob sie andere Aktivitäten geplant hat. Falls nicht erklärt sich diese bestimmt dazu bereit, eine Zeitungsanzeige zu schalten um möglichst viele Menschen zu erreichen, falls nicht kommt man um Flugblattaktionen, Briefkastenaktionen oder Infostände nicht rum (dazu später mehr).
Das Gegenteil wäre wohl eine Gegendemonstration.
Diese kann von verschiedenen Gruppen organisiert sein. Die häufigsten sind wohl die sogenannte AntiFa, Parteiliche Gruppen, Gewerkschaften oder Bürger.
Je nach dem habe die Gegendemonstrationen oft verschiedene Ziele, z.B. friedliche Blockade, eigenstädige Demonstration, gewalttätige Konfrontation und und und, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. (Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich darauf Hinweisen, dass ich hier niemanden zu Gewalt- oder Straftaten anstiften möchte, ich distanziere mich ausdrücklich vor sinnloser Gewalt in jeder Form).
Das Problem ist meiner Erfahrung meist, dass nciht ganz klar ist, welche Gegendemonstration welches Ziel hat. So kommt es immer wieder vor, dass sich Menschen in eine radikale Gegendemo begeben, ohne das wirklich zu wollen.
Ich möchte mich jetzt nicht dazu Äußern, welche Art der Gegendemonstration ich bevorzuge und warum, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Allerdings möchte ich auf ein Konzept aus Kopenhagen aufmerksam machen, dass dort relativ erfolgreich Angewendet wurde.
Die Kopenhagener Autonome Szene organisierte Großdemonstrationen indem sie sie in mehrere "Blöcke" unterteilte. Soll heißen, dass es nicht nur den wahrscheinlich am meisten bekannten "schwarzen Block" gab, sondern auch einen grünen, roten, gelben und lilanen. Der Gedanke dahinter ist folgender: da den Kopenhagener Autonomen genau bewusst war, dass sie mit ihren Teilweise gewalttätigen Aktionen keinen Anklang bei der "normalen Bevölkerung" finden, aber dennoch Symphatisanten darunter sind die sie gerne friedlich unterstützen würden gibt es einen "schwarzen Block" (gewaltbereit), einen "rote Block" (bedingt gewaltbereit), einen "grünen Block" (friedlich), einen "gelben Block" (Feministische Bewegung) usw.
Diese Aufteilung wurde früh öffentlich bekannt gemacht und so konnte sich jeder zuordnen wie er wollte.
Ich finde diese Idee gut und durchaus ausbaubar, nicht nur um mehr Menschen zu erreichen sondern auch Opfer von Gewalt oder "falschen" Verhaftungen zu vermeiden.
Außerdem können so "blöckeweise" Blockaden, Straßentheater oder anderes geplant und organisierter durchgeführt werden um schließendlich das eigenliche Ziel zu erreichen: Den Nazis das "Publikum zu rauben", den Naziaufmarsch zu verhindern oder zu blockieren, dem Naziaufmarsch zu übertönen oder seinen Unmut gegenüber den Nazis deutlich zu zeigen.
Wichtig dabei ist, dass man sich immer selbst darüber Bewusst sein muss, was man tut und wo man sich befindet, wenn es zu spät ist fragt niemand mehr danach (z.B. im Falle einer Verhaftung, Verletzung ...).
Jetzt möchte ich verschiedene Arten der Blockade aufführen.
Die friedliche Sitzblockade wie sie im allgemeinen genannt wird, besteht aus möglichst vielen (das ist wichtig) Menschen die sich "in den Weg" setzten.
Aber vorsicht, selbst das ist eine Ordnungwidrigkeit wenn es nicht in irgendeiner Form angemeldet ist (-> Verstoß gegen das Versammlungsgesetzt) und wird oft auch als gefählicher Eingriff in den Straßenverkehr gewertet.
Aus diesen Gründen ist es wichtig "viele" zu sein, da gegen Einzelpersonen schneller ein Platzverweis ausgesprochen wird als gegen 100 (was allerdings dennoch keinen "Schutz" verspricht).
In Sitzblockaden kann es hilfreich sein, sich so zu setzten, dass die Knie angewinkelt sind, die Füße fest auf dem Boden stehen und man sich mit den Armen gegenseitig einhackt, so kann keine Einzelperson weggetragen werden.
Außerdem sollte man darauf achten, dass man sich nicht gerade auf die Schienen eines ICE-Gleises oder die Autobahn setzt...
Straßenblockaden sind eine andere Möglichkeit einen Aufmarsch zu stören aber rechtlich gesehen nicht erlaubt.
Vorteil ist das man nicht so viele Personen dazu benötigt wie bei einer Sitzblockade.
Mehr schreibe ich nicht dazu, Ideen spucken bestimmt in jedem Kopf.
Infromationsarbeit/Infostände sind ein Mittel um seine direkte Umgebung auf einen Naziaufmarsch aufmerksam zu machen.
Sammelt Informationen (die natürlich gegen den Aufmarsch sprechen), meldet einen Infostand an (ansonsten Verstoß gegen das Versammlungsgesetzt) oder macht Werbung für Gegenaktionen.
Oft können Nazis nur einen Fuß auf den Boden bekommen, weil die breite Öffentlichkeit nicht darüber bescheid weis und das die Medien das Thema leider oft übersehen hilft nicht weiter...
Wie man sieht gibt es viele Wege, jeder muss für sich entscheiden was für ihn das richtige ist.
Fragen zu einzelnen Aktionen beantworte ich gerne und Kritik ist auch jederzeit willkommen.
ich würde auch eine gegendemo starten/ daran teilnehmen.
nur ist mir aufgefallen, das antifa, was nichts anderes bedeutet als antifaschistische aktion, fast schon als schimpfwort für linke gewalttäter benutzt wird, dabei sollte nach dem 3. reich antifaschismus zu den plichten eines jeden guten Bürgers gehören!
Ich denke man sollte sich nicht auf Diskussionen mit Nazis während einer Demo einlassen (oder hier im Forum). Denn im Allgemeinen sind sie beratungsresistent und wollen nur provozieren.
Ich finde Gegendemos wichtig um der restlichen Bevölkerung und der Welt zu zeigen, dass wir nicht gut finden was da geschieht.
Und um die zu unterstützen die sich aktiv gegen rechts engagieren und ihnen zu zeigen, dass sie einen Rückhalt in der Bevölkerung haben.
05.05.2008
um 12:29
Ende letzten Jahres (2007) gab es bei uns einen Nazi-Aufmarsch in unserer Innenstadt, zu dem laut deren eigenen Informationen bis zu 2000 Anhänger kommen sollten. Die Polizei hat den Zugweg Stunden vorher weiträumig abgesperrt, so dass wir große Probleme hatten in unsere Wohnung zu kommen, da wir keinen Beweis hatten, dass wir dort wohnen. Unsere Bürgerinitiative Bündnis gegen Rechts hatte eine Gegendemonstration organisiert und angemeldet, ca eine Stunde vor dem Nazi-Aufmarsch. Auch ich habe mich dieser Gegendemonstration angeschlossen. Mit viel Polizeipräsenz wurde diese Demonstration begleitet. Unser Zugweg führte duch den Hauptstraßenzug der Innenstadt. Mit unserer Demonstration haben wir die Bürger darauf aufmerksam gemacht, dass den Nazis die Straße nicht überlassen werden darf. Viele Leute, die erst gar nicht wussten, dass kurze Zeit später ein Aufmarsch der Rechten stattfinden sollte, haben sich kurzerhand in unsere Reihen gesellt. Die einen sagen, man hätte dem Nazi-Aufmarsch nicht so viel Aufmerksamkeit schenken sollen mit unserer Gegendemonstration. Aber ich bin der Meinung, dass wir mit unserer Gegenaktion mehr erreicht haben, als hätten wir dem Aufmarsch keine Beachtung geschenkt. Denn bei uns liefen ca 1000 bis 1500 Personen mit, während die Nazis wider deren Ankündigung mit ca 200 Personen aufgetreten sind. Außerdem gab es eine Kundgebung der Kommunalen Parteien vor dem Rathhaus und auch dies hat viel Wirkung gezeigt. Wir überlassen hier den Nazis nicht die Straßen!
05.05.2008
um 13:00
eine linke gegendemonstration starten!!
05.05.2008
um 14:41
Solch eine Demo habe ich in meiner Heimatstadt auch schon erlebt. Ca 50 NPD - Mitgliedern standen einem wütenden Mob von ca. 250 "Autonomen" gegenüber, dazu noch ca "1000" Aktivisten von anderen Parteien (z.B. ehemalige SED) und Gewerkschaften, aber auch CSU.
Was die NPD jetzt zu sagen hatte konnte ich nicht verstehen, es gab ein riesiges Trillerpfeiffenkonzert der "Gegendemonstranten" Schade, wollte eigentlich mal erfahren worum es geht, ging leider nicht. Die Linksextremen skandierten dann Parolen wie "Ein Baum, ein Strick, ein Nazigenick"
Ich bin sicherlich kein NPD-Symphatisant, aber mir war schnell klar von wem hier die Gewalt ausgeht. Immer wieder versuchte der linke Mob die Polizeisperren zu durchbrechen, die NPDler glotzen nur doof. Leider haben wir ein riesiges Problem von gewaltbereiten Linken in Deutschland, den Rechtsextremismus kann ich schlecht beurteilen da ich nix verstanden habe von diesen paar Hanseln.
In der zeitung stand dann: Krawalle nach NPD Demo. 20 Festnahmen. Das die Festgenommen ausschliesslich linke Krawallmacher waren wurde natürlich nicht erwähnt, hat wohl nicht ins Bild gepasst.
Lieber paul.heller, auf netz-gegen-nazis wollen wir über Rechtsextremismus sprechen, nicht über Extremismus von linker Seite. Deswegen bitten wir Sie, sich inhaltich an unsere Diskussionregeln zu halten. // Moderator_NE
05.05.2008
um 15:15
Das größte Problem ist, dass die Nazis in Frankfurt (Oder) oft mit Kameras unterwegs waren, um Gegendemonstranten einzuschüchtern.
Mit freundlichen Grüßen,
Christian
05.05.2008
um 16:39
"Das größte Problem ist, dass die Nazis in Frankfurt (Oder) oft mit Kameras unterwegs waren, um Gegendemonstranten einzuschüchtern."
Warum einschüchtern?
Ich dachte die sind so friedlich, wieso habt ihr dann Angst gefilmt zu werden?
Nur weil ich z.B. bei öffentlich Rechtlichen noch nie gesehen habe wie z.B. Parolen wie "Ein Baum, ein Strick, ein Nazigenick" gefilmt wurden, sollte man dies der NPD doch nicht verbieten, oder?
05.05.2008
um 16:50
Ich verstehe nicht, warum immer wieder der "linke" Aspekt hervorgehoben werden muss, wenn es um die Eindämmung von Rechtsextremismus geht. Wie in den vorhergehenden Beiträgen zu lesen ist, speist sich die Gegenbewegung zu einem großen Teil aus dem bürgerlichen Lager. Und dieser Großteil ist friedlich. Gewalt (und Gegengewalt) verschärft den Konflikt anstatt ihn zu lösen.
Ich, für meinen Teil, bevorzuge eine bürgerliche Gegendemonstration, die den Nazi-Aufmarsch erschwert und klarstellt, dass dieses Grüppchen eine Minderheit ist und sich bitteschön auch als solchen zu begreifen hat. (Erz)Konservativ oder national ausgerichtete Demokraten gehören nicht in diese nationalistischen Parteien und müssen begreifen, dass diese nicht ihre Heimat sind. Denn sie sind wider willen der Nährboden des Extremismus.
05.05.2008
um 17:11
Das Thema "Linksextremismus" tut zur Beantwortung der Frage nicht viel zur Sache. In folgendem Thread können Sie sich aber gerne zum Thema (Links-)Extremismus austauschen.
05.05.2008
um 17:27
Warum einschüchtern?
Ich dachte die sind so friedlich, wieso habt ihr dann Angst gefilmt zu werden?
Ich denke mal aus Angst auf dem nächsten Flugblatt der Nazis als Nestbeschmutzer zu erscheinen, oder auf den "Fahnungslisten" der Nazis plötzlich zu erscheinen.
Durchaus gewichtige Gründe, oder?
05.05.2008
um 17:36
Um mal wieder auf das Thema um was es eigentlich geht zurück zukommen. Du solltest versuchen mit Hilfe von Parteien, Gewerkschaften und Kirchen eine Gegendemo auf die Beine zu stellen mit dem Ziel die Menschen über Rechtsextremismus zu informieren. Wenn diese Gegendemo schon organisiert wird, dann klink dich mit ein, engagier dich, mach mit, verteile Flugblätter die zur Gegendemo einladen, hänge Plakate auf und so weiter. Sei einfach kreativ!
05.05.2008
um 17:45
Aha.
aber wenn linke Gruppen so etwas machen, sogar Namen veröffentlichen, Leute mit angeblich rechter Gesinnung aus Sportvereinen herausmobben, dann ist das natürlich o.k., oder?
was du hier versuchst den linken in die schuhe zu schieben, sprich namen incl. ADRESSEN und fotos veröffentlichen ist wohl eher das handwerk der nazis selbst.
UND niemand (auch nicht ich) sagt dass linke gewalt besser ist! gewalt ist immer der falsche weg. aber darum ging es nicht. du fragtest warum man sich denn eigeschüchtert fühlen sollte, wenn man von nazis gefilmt wird. darauf hatte ich geantwortet.
05.05.2008
um 17:47
don't feed the trolls.
Ich glaube, paulheller sollte man einfach ignorieren.
Mit freundlichen Grüßen,
Christian
05.05.2008
um 17:49
Genau.
Und wenn der schwarze Block dann wieder grölt
"ein Baum ein Strick ein nazigenick..." zeigt ordentlich Mut und bleibt schön still und kämpft weiter tapfer gegen Rechts...
Warum muss man eigentlich immer gleich eine "Gegendemo" organisieren? Ich dachte in einer demokratischen Kultur spricht man einfach miteinander und teilt dem Gegenüber seine Argumente mit.
Warum versteckt ihr euch immer hinter "Gegendemos"?
Und dann wird solaut gepfiffen bis man gar nicht mehr hört was der Andersdenkende zu sagen hat, gelle?
Hauptsache dagegen, was der andere zu sagen hat intereesiert uns ja nicht!
Kindergarten ist höheres Niveau als eure "Gegendemos"!
05.05.2008
um 18:00
Ich höre hier imemr wieder den Tipp eine Gegendemonstartion zu starten. In unsere Stadt gab es auch schon zwei Naziaufmärsche und beide male sind die Gegendemonstranten sogar von weit her angereist und beide male waren die Rechten bei weitem in der Unterzahl. Schön und gut. Aber ich denke die Organisatoren solcher Naziaufmärsche und jeder der daran teilnimmt wissen genau, dass sie in der Minderzahl sind. Denn der Sinn solcher Aufmärsche liegt wohl auf der Hand: Aufmerksamkeit bekommen. Und genau diese Aufmerksamkeit wird ihnen immer wieder geboten. Man darf die diese Kundgebungen der Nazis nicht zu Volksfesten verkommen lassen bei denen sich alles trifft um Hass gegen die Nazis zu schieben. Meiner Meinung nach ist es das beste einfach seinem gewohnten Alltag nachzugehen denn wenn die Nazis merken, dass ihren Demonstrationen keine gesonderte Aufmerksamkeit gewidmet wird, werden sie sich die Anreise beim nächsten mal sparen.
05.05.2008
um 18:10
Hm, man könnte den Rechten ja auch einfach ihre Rechte gewähren... Ihr seid doch solche Musterdemokraten, oder?
05.05.2008
um 18:15
Hm, man könnte den Rechten ja auch einfach ihre Rechte gewähren... Ihr seid doch solche Musterdemokraten, oder?
Welche Rechte bekommen Sie denn nicht werter SüddeutscherPatriot?
05.05.2008
um 19:04
erhalten die rechten denn nicht schon genug rechte, indem sie demos abhalten dürfen, in denen sie dann teilweise unverholen die ausländerfeindlichen parolen brüllen?
[I]Warum muss man eigentlich immer gleich eine "Gegendemo" organisieren? Ich dachte in einer demokratischen Kultur spricht man einfach miteinander und teilt dem Gegenüber seine Argumente mit.[/I]
wieso müssen dann von den npd-anhängern demos abgehlaten werden!? meine schlussfolgerung daraus ist einfach, dass npd-anhänger also doch keine demokraten sind die ihre meinung mit worten gerecht ausdrücken können! ergo: es ist auch wichtig, gegendemonstrationen zu veranstalten!
[I] Ihr seid doch solche Musterdemokraten, oder? [/I]
wie an anderer stelle schon erwähnt: solange demokratisches verhalten bis die extreme meinung das leben und die würde anderer bedroht!
-----------------------------------
Gegen Rechts wie Links... gehören alle bestraft!!!
05.05.2008
um 19:47
"wieso müssen dann von den npd-anhängern demos abgehlaten werden!? meine schlussfolgerung daraus ist einfach, dass npd-anhänger also doch keine demokraten sind die ihre meinung mit worten gerecht ausdrücken können! ergo: es ist auch wichtig, gegendemonstrationen zu veranstalten!"
Demos abhalten ist ein Grundrecht.
Nur "Gegendemos" haben ja den einzigen Sinn, den anderen vom demonstrieren abzuhalten, indem man z.B. die ganze zeit auf der Trillerpfeiffe trällert.
Wer dieses Kindergartenniveau braucht, weil er sonst politisch nur Dünnbrett bohrt und sich inhaltlich mit "Rechten" nicht auseinandersetzen will, dazu die "Trillerpfeiffe" braucht, ist doch eine ganz armseelige Wurst.
05.05.2008
um 20:16
ich weiss nicht welche demos das waren, denen du beiwohntest, aber dass jede gegendemonstration ("grundrecht" ebenso seine unzufriedenheit über themen aktueller demos zu zeigen, also dagegen zu demonstrieren;) im trillerpfeifen-konzert endet habe ich auch noch nicht erlebt!
und trillerpfeifen sind dabei noch harmlos würde ich meinen!
"Die kommen zwar 70 Jahre zu spät, dafür wird ihr Widerstand ja bber auch umso grösser je länger Hitler tot ist."
das verstehe ich nicht genau... wie soll ich vor rund 70 jahren aktiv gewesen sein wenn ich da noch nicht gelebt habe? und wieso kann ich nicht gegen etwas antreten von dem ich als gebildeter bürger genau weiss was für schlimme folgen es haben kann?! was damals niemand wusste? auch wenn das manche in ihrer begrenztheit nicht kapieren zu scheinen...
bitte erkläre mir (da ich immernoch vermute, dass du ein sympathisant des konservativen bist) wieso es diese seite und eben diese diskussion überhaupt gibt, wenn doch jeder aus der geschichte weiss (bzw wissen müsste), wie es endet?!/enden könnte?!
-----------------------------------
Gegen Rechts wie Links... gehören alle bestraft!!!
05.05.2008
um 21:01
spätestens ab dem moment in dem eben diese "lieder-sänger im keller" rauskamen und in den landtag sachsens einzogen war vorbei mit "von wo geht denn im Moment wohl die Gefahr aus?"
was ist eine "gesichtzeiger" industrie? wer gehört da alles dazu?
@ gelöschte paul heller beiträge ^^
-----------------------------------
Gegen Rechts wie Links... gehören alle bestraft!!!
05.05.2008
um 21:42
man muss ja nicht gleich eine "linke" gegendemo veranstalten, also eine gegendemo ist aufjedenfall wichtig, also eine anzumelden, aber es muss ja nicht gleich eine "linke" sein, sonst denke ich mal werden viele nicht auftauchen, weil sie denken das ist ihnen zuextrem und nur steinewerfe, am anfang halt versuchen das die nazis nicht los kommen, so oft stören wie es nur geht, transparente und pfeifen, eine woche vorher evtl einen infostand organisieren und aufklären wie wichtig es ist gegen den braunenmob vorzugehen und auch wenn sie nicht alle bei einer sitzblokade beteiligen wollen, hauptsache sie stehen am rand und pfeifen was das zeug geht
05.05.2008
um 22:14
Die Polizei informierenund eine friedliche gegendemonstration arrangieren
oder nebenher laufen mit schildern mit schriftzügen wie zB:
Freie sicht aufs Mittelmeer
->Weg mit den Alpen
oder
Freiheit für Gummibärchen
->weg mit den Tüten
oder
Rheinländer raus
sinn und Zweck:
Verlächerlichen!
05.05.2008
um 22:41
Im letzen Jahr in CB. Wir zeigten den Leuten die kalte Schulter!
Die NPD liefen durch leere Straßen, Schaufenster, Fensterläden, Geschäfte waren geschlossen(leider nicht alle aber der Großteil der Händler und Bürger beteiligte sich).
Egal was man tut wenn sich die Nazis ankündigen: Zeichen setzen und zwar friedlich!
www.energiesupporters.com
Zeig Rassismus die Rote Karte!
05.05.2008
um 22:59
ich finde diese diskussion sehr interessant. eine FRIEDLICHE gegendemo ist meiner ansicht nach auf jeden fall angebracht. wie oben schon erwähnt hat unsere gegendemo ca eine stunde vor dem nazi-aufmarsch stattgefunden. sicher haben auch ein paar leute aus dem "schwarzen block" versucht diesen durch sitzblockaden etc zu verhindern oder zumindest zu behindern. womit ich auch nicht unbedingt einverstanden bin, denn mit der eigentlichen gegendemonstration haben wir denke ich mehr erreicht. und wie schon erwähnt wurde: GEWALT IST KEINE LÖSUNG egal ob von "linker" oder "rechter" seite aus. ich für meinen teil kann nicht da stehen und nichts tun, während "Organisationen" wie "pro köln" bzw. "pro nrw" flugblätter verteilen in denen sie mit ausgesuchter rhetorik versuchen die bürger auf ihre seite zu ziehen. ignoranz in dem sinne ist eindeutig das falsche mittel. man denke ein wenig an die deutsche geschichte zurück und man siehe, dass türen, fenster und ohren zu halten zu dem geführt hat, was passiert ist. oder wie kann sich einer erklären der in der straße gewohnt hat, durch die die Menschen in die KZs getrieben (dies ist meiner ansicht nach ein sehr passendes wort für diese situation)wurden, dass er davon überhaupt nichts gewusst habe und sich bis heute das "phänomen" nicht erklären kann? Niemand sollte tatenlos zusehen, wenn sich "rechte" irgendwo breit machen!
06.05.2008
um 09:53
Die Polizei wird immer darauf bestehen das eine räumliche und auch zeitliche Trennung zwischen der Nazidemo und jeder anderen Veranstaltung eingehalten wird. Der Grund dafür ist das die Polizei ansonsten entweder zulassen muss das auch ein etwas aktionsfreudigers Klientel diese Veranstaltung als Anlaufpunkt nutzt oder verdächtigen Individuen den Zutritt in grob rechtsbeugender Weise verweigern muss. Ein begleitender Protest ist also nicht sehr realistisch. Deshalb sind die bürgerlichen Demonstrationen oftmals am anderen Ende der Stadt und möglichst viel später angemeldet als die Veranstaltung gegen die eigentlich protestiert werden soll.
Das diese Art des Protests keinen Sinn hat ist einleuchtend, aber auch das Nichtstun gegen Rechts was oben empfohlen wurde ist ziemlich sinnfrei.
Oftmals wird auch versucht Absprachen mit den Versammlungsbehörden und der Polizei zu treffen, um einen symbolischen Protest zu ermöglichen. Indem etwa die Nazis einen kleinen Umweg laufen müssen. Das mag zwar ganz nett aussehen ist aber eben doch nur symbolisch.
Aus den oben genannten Gründen halte ich es für die beste Option eine gemeinsame Demonstration aller antifaschistischen Kräfte (Bürger und Antifa) mit der klaren Zielstellung Nazipropaganda zu verhindern zu organisieren. Dafür braucht es klare Absprachen, natürlich keine Gewalt und auch keine menschenverachtenden Sprüche.
Wenn das nicht gelingt ist es wahrscheinlich das eine Spaltung eintritt und die eine Seite als bürgerliche Spalter/protofaschisten/etc und die andere als Langhaarige Bombenwerfer/Chaoten/etc tituliert wird. Dieses Schauspiel ist nun schon zu oft aufgeführt wurden, so das eine neuinszenierung auf jeden Fall verhindert werden sollte. So was nützt nur den Nazis.
06.05.2008
um 13:57
"Die einen sagen, man hätte dem Nazi-Aufmarsch nicht so viel Aufmerksamkeit schenken sollen mit unserer Gegendemonstration."
Meiner Meinung nach muss man die Nazis sehr aufmerksam beobachten, denn nur durch "Wegschauen" sind sie überhaupt 1933 an die Macht gekommen. Jede Gegendemonstration ist superwichtig!! In Karlsruhe-Durlach gab es letzte Woche eine Demo gegen ein geplantes NPD-Zentrum. Ca. 600 Menschen von ca. 15 bis 80 Jahren beteiligten sich an einer friedlichen Demonstration. Das war sehr beeindruckend und wird auch hoffentlich etwas bewirken.
06.05.2008
um 15:26
Hallo erstmal.
also in unserem konservativen Kaff BOCHOLT kommt sowas seit einem Jahr ziemlich oft vor!
erst letzen Samstag hat die NPD nen Infostand gemacht!
das soll auch in den nächsten wochen nochmal öfter vorkommen!
Das Problem bei uns ist nur, dass die Polizei hier etwas unfair(?) ist.
ich will ja nicht ausfallend werden ;)
ich hab nen platzverweis bekommen, weil ich auf dem platz, wo die NPD stand, nen butterbrot gegessen hab (ohne witz..es war erst 10.20uhr)!
etwas faschomäßig, nicht wahr?
vor allem, weil alle alternativ gekleideten menschen einen bekommen haben.
und das tollste.
so 300m weiter hatte DIE LINKE nen infostand & hinter denen standen 6 polizeiwagen und bei der NPD nur 3 Polizisten !!!
und die begründung: auf euch gewaltbereite (HAHA??WAS?wir ham noch nie was gemacht!! :D ) linksextreme punks müssen wir aufpassen!auf die nazis nicht..."
nein, die verprügeln ja nur leute und kriegen nur nen platzverweis!!
man, ich könnt mich noch stunden über die ***************** nazis & polizisten aufregen :/
auch, wenn polizisten nicht gleich nazis sind, gell?
nun ja,
was tut man gegen nazi aufstände?
NE DEMO ANMELDEN!
flagge zeigen
nicht gewaltätig werden
aber lautstark
mit so vielen menschen wie möglich
(auch, wenn da nur 4nazis stehen)
macht plakate und banner
werbt in eurer klasse oder auf eurer arbeit & in eurem freundeskreis!
druckt flyer aus
gründet ne ANTI-NAZI-INITIATIVE ( z.b. www.bocholt-stellt-sich-quer.de )
überzeugt auch leute, die ihr vllt nicht mögt davon, dass die nazis bei euch nicht erwünscht sind
auch ältere menschen und genau so die hopper, gangsta, punks ( die sind ja eh fast immer dabei ;) ), gothic...einfach alle!!!
ich glaub ich hör jz mal auf ;)
liebste grüße,
thea :)
06.05.2008
um 15:01
ach ja...
und die presse bei uns ist auch doof :/
die verharmlosen die nazis
selbst unser ach so toller bürgermeister hat gesagt (und es wurde auch abgedruckt) : IN BOCHOLT GIBT ES KEINE RECHTE SZENE...!
ja ne is klar..
wir haben sogar stammkneipen von denen hier
zum sandbach ( ehemals ZUM ADLER..sagt doch alles oder ?)
naja...
und wenn andere sagen, dass es unnötig ist wegen 4 oder 20 nazis zu demonstrieren...
WEHRET DEN ANFÄNGEN!!!
06.05.2008
um 15:22
Moin
tja,die verfassungsgemaess garantierte Versammlungsfreiheit scheint ja nur noch partiell zu gelten...
aber,um die verfassungsfeindliches Handeln implizierenden Frage zu beantworten:
Hingehen,anhören,diskutieren,so gehört sichs für erwachsene Demokraten
Gruss
Frundsberg
06.05.2008
um 15:39
,,Das diese Art des Protests keinen Sinn hat ist einleuchtend, aber auch das Nichtstun gegen Rechts was oben empfohlen wurde ist ziemlich sinnfrei.''
@Karl:
Das kann ja sein, aber wnen du mich von deinem Standpunkt überzeugen willst fänd ich deine Begründung dafür sehr interessant.
Wie schon gesagt, ich denke Aufmerksamkeit ist genau das was die Nazis wollen. Mit jeder Sitzblockade und mit jedem "Nazis raus!!"-Chor können sich die Rechten mehr in eine Opfer-Rolle begeben. Deutschland ist nunmal ein demokratischer Staat und das bedeutet wichtig ist nicht, dass man sich den Nazis in den Weg setzt. Das bringt den Gegendemonstraten nur Ärger und die Nazis werden deswegen bestimmt keine Träne vergießen. Man sollte die Rechten in den Wahllokalen bekämpfen, nicht auf der Straße.
06.05.2008
um 16:26
ich bin auch der meinung, dass man sehr aufpassen muss, den leuten aus der rechten szene nicht genau das zu geben was sie wollen. zu viel aufmerksamkeit ist nicht der beste weg meiner meinung nach. jedenfalls zu viel öffentliche aufmerksamkeit. aber ich denke man muss trotzdem seinem standpunkt treu bleiben.

gegendemonstrationen finde ich erstmal nicht verkehrt. schließlich sollen nazis sehen, dass sie hier nicht willkommen sind. man muss nur überlegt handeln, sonst hat man am ende mehr probleme am hals, als gegen nazis angekämpft. insegesamt ist es eine schwierige situation, aber einfach nichts tun ist auf jeden fall nicht die lösung. das sehen wir ja spätestens an dem wachsenden erfolg der NPD. man sollte aber auch nciht übertreiben, denn nazis sind oftmals auch sehr gewaltbereit und wenn man am ende im krankenhaus landet, dann kann man von dort aus auch nicht mehr viel tun.
bei mir in Jena gibt es auch immer wieder irgendwelche rechten-aufläufe. das ist ziemlich krass, weil man sich fast gar nicht aus dem haus trauen kann. andererseits ist das meiner meinung nach, ohne die nazis in irgendeiner weise verharmlosen zu wollen, auch nicht viel anders, als wenn der fußballverein fc carl zeiss jena gegen erfurt spielt, was durch die verschiedenen klassen zum glück in letzter zeit nicht mehr vorgekommen ist. aber das ist ein anderes thema.
___________________________________
06.05.2008
um 20:31
Vielleicht bin ich ja in der Hinsicht falsch verstanden worden. Ich bin auch dafür dass etwas gegen Nazis getan werden muss und das letzte wozu ich aufrufen wollte ist tatenloses Zusehen, aber ich finde man kann Nazis wirkungsvoller dadurch bekämpfen dass man sie nicht wählt als dadurch dass man auf ihren Demos ,,Nazis Raus'' gröhlt. Dass die Nazis in unseren Städten nicht willkommen sind wissen sie selber, dass sie in unserer Politik nicht wollkommen sind müssen wir ihnen (noch stärker) zeigen.
07.05.2008
um 17:58
Hallo, ein letzten Mal der Hinweis: Wir sind hier an einer sachlichen Diskussion zum Thema Rechtsextremismus interssiert. Moderator_JW
vllt kann man auch garnix machen? wenn ihr vllt mal was von demonstrationsrecht oder meinungsfreiheit gehört habt dann dürftet ihr dagegen garnix sagen... dann wär ihr nämlich die rassisten...
lol und nazis raus brüllen lacht sich sowieso jeder rechte drüber kaputt^^ das zieht erstens überhaupt nicht und zweitens gab es nazis vor ca 60 jahren^^ die laufen heutzutage nur noch am krückstock^^ außerdem haben eure opas und omas... sofehrn sie alt genug waren, genauso die hand gehoben wie alle anderen
07.05.2008
um 21:26
Was macht ihr denn sonen aufstand wegen einem Haufen gelangweilter, arbeitsloser junger männer, die sich an allen Ecken die seltsamsten Ideale gesammelt haben, einen Gutteil der Botscaften von den Linken abgeschaut haben ("Wir sind Sozialisten, aber ohne Nationalbewusstsein bringt dat nix") und auch noch wie die Autonomen Linken rumlaufen (man denke an die Rauf- und Sauflustigen Autonomen Nationalisten)? Einfach ziehen lassen, ohne Mama hätten sie ja nicht mal saubere Socken... Diskutieren Sie bitte sachlich! Moderator_Sm
07.05.2008
um 21:34
@Eagle:
Das war ja genau was ich meinte, es interessiert die rechte Szene nicht wenn man seinen Unmut auf Gegendemonstrationen kundtut. Mit deinem Einwand, dass es natürlich "Neo-Nazis" und nicht "Nazis" heissen muss hast du wohl recht, alledrings ist die politische Grundrichtung doch dieselbe, oder?
08.05.2008
um 14:00
Hoi zusammen!
Wer Lust hat verlgeiche zu dem Thema mal die beiden Strategien von Friefrichshafen und Singen (Bodenseeregion). Selbst im Vorfeld kann man einiges starten. Ohne jdm generell das Versammlungsrecht abzusprechen kann man Nazis doch schon bei der Demo-Anmeldung Steine in den Weg legen...
... wer allerdings wie Friedrichshafen zur Ignoration aufruft läuft Gefahr, schon im Vorfeld all diejenigen zu kriminalisieren, welche dennoch aktiv werden wollen und ihre Faulheit nicht mit dem Deckmantel des Ignorierens rechtfertigen wollen.
Desweiteren werden auf sog. Gegendemonstrationen oft wichtige Beziehungen geknüpft und gestärkt (leider natürlich auch auf Seite der Rechten), aus welchen dann weitere Aktionen folgen können.
so far
09.05.2008
um 16:36
@ schneeball
Du bemühst dich einer sehr metapher-trächtigen Sprache, sehr löblich für jemanden der andere von seiner Meinung überzeugen will, doch muss ich an dieser Stelle doch einwenden, dass ,,Nichtstun'' nicht zwangsläufig etwas mit Faulheit zu tun hat, sondern eben auch eine meiner Ansicht nach legitime Methode ist der rechten Szene zu zeigen dass wir ihre Ansichten nicht teilen. Ferner: Warum (und vor allem wie) sollte man den Nazis bei ihrer Demo-Anmeldung Steine in den Weg legen? Es ist das gute Recht einer Minderheit (zu denen man die rechte Szene Realation zur Gesamtbevölkerung Deutschlands ja Gott sei Dank noch zählen kann) die eigene Meinung zu sagen. Nur weil es mir selbst nicht beliebt was der andere zu sagen hat sollte man ihm nicht ins Wort fallen.
09.05.2008
um 22:29
ja ich denke auch das die beste lösung eine gegedemo ist.
10.05.2008
um 13:53
Das schlechteste was mensch tun kann ist, den Aufmarsch zu ignorieren oder wegzusehen, wenn Neonazis durch die eigene Stadt marschieren. So hat zum Beispiel der Bürgermeister unserer Stadt bei der letzten Nazidemo zu "aktivem Wegschauen" aufgerufen. Wünschenswert wäre aber, wenn auch Leute aus dem bürgerlichen Spektrum an einer Gegendemonstration teilnehmen würden.
10.05.2008
um 17:03
Eine Gegendemo, diese muss nicht unbedingt offensichtlich Links sein..
Kann ja auch einfach aus der Bevölkerung bestehen die "kein Bock auf Nazis" hat ;)
und eine FRIEDLICHE Blockade lässt selbst die Polizei oft noch in Ruhe, aber sobald die erste Faust fliegt müssen sie IMMER einschreiten, dafür werden sie bezahlt, ich kenne viele Polizisten die den Nazis am liebsten selber eine mitgeben würden, es abe rnicht DÜRFEN und sie leider schützen MÜSSEN.. das sind Befehle, und keine eigene Meinung.. daher hab ich auch nichts gegen Polizei!
wenn man es geschickt anstellt kann es sogar sein dass die Polizei plötzlich nicht mehr die Nazis schützt sondern die Blockade, weil die Nazis diese angreifen, die Blockade aber einfach nur um Weg steht aber nicht aktiv wird
BTW ist es egal ob man Nazi oder Neo-Nazi sagt.. beides gleich scheiße ;)
=============================================
M enschlich
G erechte
S oziale
E inheit
Gegen Nazis, für die Menschen,
für Deutschland und die Welt
10.05.2008
um 21:21
eine gegen demo starten was sonst
Teile dieses Beitrags wurden gelöscht, da sie nicht unseren Diskussionsregeln entsprachen. // Moderator_MO
11.05.2008
um 11:59
Nunja zum Einstieg ein Zitat:
"Alle menschen sind Ausländer - fast überall. Alle Nazis sind Arschl***** - ÜBERALL"
Gerade aus diesem Grund muss man Flagge zeigen und Nazi's die Stirn bieten.
Ingnoranz funktioniert nicht, sollen wir alles ignorieren was die Nazis machen? Man sieht ja, was vor 70 Jahren bei rausgekommen ist...
Also, zeigt Zivilcourage und engagiert euch, selbst wenn es nur im kleinen ist! Schon wenn man an einer Gegendemo teilnimmt, das ist immer noch besser als sie zu ignorieren - wer schweigt stimmt zu.
11.05.2008
um 17:30
Was das Verhalten der Polizei bei solchen Demos angeht stimme ich Dave_MGSE zu, die Polizei macht nur ihren Job und der ist nunmal Gewalt zu unterbinden, egal aus welchem "Lager" sie kommt. Dass die Polizei jedoch eine friedliche Sitzblockade gewähren lässt habe ich schon anders gesehen: Die beiden Male als bei uns Demos waren haben die Gegendemonstranten auch die tole Idee gehabt sich in den Weg zu setzen. Das Ergebniss war, dass sie nach wiederholter Aufforderung den Weg frei zu machen, von der Polizei aus dem Weg geräumt wurden. Ein toller Anlass für die Rechten, sich in die Opfer-Rolle zu reden und sich selber als Unschuldslämmer darzustellen. Ich denke mal wenn der Aufruf zum "aktiven Wegschauen" schon von Politikern gemacht wird muss es ja schon eine legitime Methode sein, denn gerade bei dem Thema Rechtsradikalismus überlegt sich doch wohl jeder Politiker sehr genau zu was er rät. ;)
Bis jetzt haben die Gegendemonstrationen nicht viel bewirkt wie ich das sehe, es werden imemr noch Nazi-Aufmärsche angekündigt und durchgeführt. Vielleicht sollte man den Politikern mal EINMAL vertrauen?!
13.05.2008
um 09:00
Eine Gegendemonstration!
Letztes Jahr war ein nazi-Aufmarsch in Herford geplant.
Die Linken überstimmten die Rechten mit einer dreistelligen Zahl & am Schluss sahen sie doch ziemlich klein aus!
Nie den Mut verlieren, gemeinsam stark sein!
13.05.2008
um 11:50
Vielleicht wisst ihr es ja,
am 24./25. Mai ist in Bamberg der Bundesparteitag der NPD, an dem 500 Delegierte erwartet werden.
Die demokratischen Parteien und verschiedene Bündnisse und Organisationen rüsten sich nun auch dagegen:
1.Die gesamte Innenstadt wurde von demokratisch-ausgerichteten Organisationen angemietet, um so der NPD nicht die Möglichkeit zu geben Kundgebungen oder ähnliches abzuhalten.
2.Im Foyer der Konzert-/Kongresshalle in welchem die NPD tagt wird eine Ausstellung über die Schrecken des Nazi-Regimes genau zu diesem Zeitpunkt aufgebaut, wenn die Tagung ist. Dadurch werden diese Typen gezwungen, jedesmal an diesen Plakaten und Bildern vorbeizulaufen.
3.An diesem Wochenende findet ein "Fest der Demokratie" statt. Es soll also Aufklärungsarbeit und Prävention geleistet werden.
Dadurch soll bewirkt werden, dass der Ruf Bambergs nicht geschädigt wird. Bamberg ist aufjedenfall, zum einen aufgrund der Universität, zum anderen aufgrund der katholischen Ausrichtung, eher links eingestellt. Nicht zuletzt auch, aufgrund der noch immer in hoher Anzahl stationierten US-Soldaten.
Doch jetzt würde mich interessieren, was ihr dazu sagt, ob die Masnahmen etwas bewirken können oder eher nutzlos sind?
14.05.2008
um 09:34
Moin,
nicht das ich missverstanden werde, ich halte nicht viel davon Neo-Nazi-Aufmärsche/-Demonstrationen zu ignorieren.
Nur leider stellen sich die Gegendemonstranten oft selbst ins "Abseits" indem Sie den sogenannten linken Schwarzen Block in Ihren Reihen akzeptieren und somit meines Erachtens billigend in Kauf nehmen, das eine Gegendemo zu einer Straßenschlacht mit der Polizei gerät, die nichts anderes tut, als das Recht der Neo's auf eine genehmigte Demonstration zu schützen, auch wenn Ihnen deren Gesinnung (wie hier auch schon in einigen anderen Beiträgen bemerkt) nicht passt.
Wenn eine Gegendemo zu einer Schlägerei verkommt, wem nützt dann noch das der eigentliche Grund ein "gerechter" Protest gegen Rechts war? Sicher nicht dem ursprünglichen Ziel, indem ich mit dem Protest meinen Unmut gegen das dumpfe Gegröhle der Neo-Nazi's gerecht werden wollte. Lasse ich es zu das es durch die Präsenz linker Schläger zu einer Prügelei mit der Polizei kommt, nutzt das nur den Nazi's, welche unter anderem so nur deutlich darauf verweisen können , das die Gegenproteste mindestens ebenso Hirnlos wie Sie selbst seien. Es bringt nichts, eine aufgrund unserer Gesetze genehmigte Nazi-Demo zu einem Schlachtfest um zu funktionieren. Damit zeigen wir nur, daß wir mit unseren Rechten selbst nicht um zugehen verstehen und geben den Neo's indirekt jede Legitimation.
Nicht das ich nicht selbst gerne ob solcher Aufmärsche zuschlagen möchte. Nur bringen würde es nichts, ausser nur mehr neue Gewalt.
Haltet die Linken Blöcke raus aus den Gegendemos. Isoliert die einzelnen Mitglieder. Laßt Sie sich nicht zusammenrotten und Randale machen. Haltet Sie fern von den Routen der Rechten Aufmärsche, sonst erklären wir uns stillschweigend mit den dann folgenden Ausschreitungen, wie am 1.Mai geschehen, einverstanden.
Stellt Euch schweigend längst deren Marschrouten, schweigt und dreht Euch demonstrativ um, wenn Euch die Spitze der Rechtsdemo erreicht. Solche Reaktionen brächten viel mehr als blinde Wut.
16.05.2008
um 18:30
@Hellraiser:
Ist in diesem Fall definitiv eine Alternative zum Ingnorieren, stimme mit ihnen jedenfalls in jedem Punkt überein.
18.05.2008
um 23:47
Ich möchte zu eingien Dingen hier etwas sagen.....
1. Finde ich es enorm wichtig, aktiv gegen Nazis zu kämpfen. Es ist, finde ich, sehr naiv zu glauben, dass man mit ignorieren Nazis bekämpfen kann. Ist einfach nicht so.
2. Es ist total contraproduktiv im Bezug auf Nazis darüber zu diskutieren welche Gruppierung jetzt die bessere Arbeit gegen Nazis leitest. Aus der Geschichte müssten wir doch eigentlich gelernt haben, wie schlimm es ist wenn sich die "linke" im Kampf gegen den Faschismus spaltet.
Egal ob jetzt Gewerkschafter, Kirchen, Schüler oder Automome in diesem Punkt müssen wir einfach zusammen gegen Nazis kämpfen und uns nichts gegenseitig bekämpfen.
Wenn alle ein ziel verfolgen, kann jeder Aufmarsch der Faschos blockiert werden.
3. Zum Thema Filmen und Fotos machen.
Wir haben derzeit bei uns im Raum Nürnberg/Fürth ein ziemlich großes Problem mit der Anfi-Antifa. Die Anti-Antifa macht Fotos von engangierten Antifaschisten, Gewerkschaftler, Lehrer usw. Sammelt Infos über die Personen und veröffentlich diese dann auf ihrer Homepage. Es gab schon öfters Anschläge auf Häuser von aktiven Leuten und die Polizei hat sich bei Ermittlungen auf Fotos und Daten von dener Homepage gestüzt. Deswegen kann ich die "Angst" dovor gefilmt zu werden echt gut verstehen.
4. Und zu Thema Polizei, hmm ja es stimmt die müssen ihren Job machen. Aber erstens kannst du dir in Deutschland immer noch aussuchen was für eine Job du machst. Zweites finde ich sollte man die Arbeit der Polizei (vorallem USK usw) druchaus auch kritisch betrachten. Es gibt viele Aktionen die einfach total übertrieben und gar nichts der Situtation angemessen sind. Das sollte man einfach auch mal bedenken.
Ich denke es ist einfach wichtig das alle sich am Widerstand beteiligen. Egal von welcher Gruppe oder Organisation
20.05.2008
um 11:20
Ich habe alle Beiträge hier mit großem Interesse gelesen. Die aufgetretenen Meinungsverschiedenheiten sind bei diesem Thema meiner Meinung nach selbstverständlich.
Ein Wort zu mir selbst, so dass der Hintergrund meiner Meinung verständlicher wird:
Ich bin ein sogenannter "Linksautonomer", das ganze in "" da man diesen Bergriff heute leider aber nicht ganz zu Unrecht sofort mit Gewalt und Randale verbindet.
Ich war schon auf mehreren, verschiedenen Aktionen gegen Rechte Aufmärsche seitens der NPD oder anderen rechtsradikalen Szenegruppierungen.
Zu den verschiedenen Aktionensformen an denen ich teilgenommen habe gehören Gegendemonstrationen, Ignorieren, friedliche Sitzblockaden, Straßenblockaden, Aufklärungs- und Informationsarbeit, Bürgerdemonstrationen, Clowns-Army-Aktionen sowie Kleingruppenaktionen.
Da es in dieser Diskussion um verschiedene Möglichkeiten gehen soll, was man unternehmen kann/soll wenn Neonazis einen Aufmarsch in einer Stadt oder sonst wo vorhaben möchte ich die von mir erlebten Formen aus meiner Sicht mit meinen persöhnlichen Erfahrungen und meiner persöhnlichen Meinung zu der jeweiligen Aktion hier Aufführen.
Es ist mir klar, dass die jeweiligen Aktionsformen nicht "jedermanns Sache" sind, mir geht es da nicht anders.
Ich fange bewusst mit Ignorieren an, da dies eine Form ist, die sich einfacher anhört als sie ist.
Der Vorteil wenn man eine Demonstration Ignoriert liegt klar auf der Hand: die Demonstration hat seinen Sinn verloren und ich weis aus eigener Erfahrung das eine ignorierte Demonstration keinen Spaß macht.
Allerdings hat das Blatt mal wieder zwei Seiten.
Da man nie sicher gehen kann, ob wirklich alle in einer Stadt z.B. der NPD abgeneigt sind, kann man wenn man eine Demosntration der NPD ignoriert sich auch nicht sicher sein ob die Demo das Ziel wirklich verfehlt hat.
Auserdem gewährt man somit der jeweiligen Demonstrierenden Gruppe einen Freiraum der sich schnell auf andere Bereiche ausweiten kann, wie z.B. Jugenklubs und plötzlich ist da auch ein NPD-Schulungszentrum, soll man das auch ignorieren?
Meiner Meinung nach nicht, und deswegen halte ich nicht viel von Ignoration.
Jetzt noch einige Tips, falls das jemand anders sieht.
Um eine möglichst große Masse zu erreichen die gemeinsam einen Aufmarsch igrnoriert eignet sich am besten Aufklärungsarbeit. Das heißt, rechtzeitig vor dem Aufmarsch informationen über die jeweilige Gruppe sammeln, z.B. Presseberichte die über frühere Vorfälle berichten, Flugblätter der jeweiligen Gruppe um ihre falschen Ziele erklären zu können.
Anschließend kann man sich am besten an die Stadtverwaltung wenden, abstimmen ob sie "Mitmacht" oder ob sie andere Aktivitäten geplant hat. Falls nicht erklärt sich diese bestimmt dazu bereit, eine Zeitungsanzeige zu schalten um möglichst viele Menschen zu erreichen, falls nicht kommt man um Flugblattaktionen, Briefkastenaktionen oder Infostände nicht rum (dazu später mehr).
Das Gegenteil wäre wohl eine Gegendemonstration.
Diese kann von verschiedenen Gruppen organisiert sein. Die häufigsten sind wohl die sogenannte AntiFa, Parteiliche Gruppen, Gewerkschaften oder Bürger.
Je nach dem habe die Gegendemonstrationen oft verschiedene Ziele, z.B. friedliche Blockade, eigenstädige Demonstration, gewalttätige Konfrontation und und und, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
(Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich darauf Hinweisen, dass ich hier niemanden zu Gewalt- oder Straftaten anstiften möchte, ich distanziere mich ausdrücklich vor sinnloser Gewalt in jeder Form).
Das Problem ist meiner Erfahrung meist, dass nciht ganz klar ist, welche Gegendemonstration welches Ziel hat. So kommt es immer wieder vor, dass sich Menschen in eine radikale Gegendemo begeben, ohne das wirklich zu wollen.
Ich möchte mich jetzt nicht dazu Äußern, welche Art der Gegendemonstration ich bevorzuge und warum, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Allerdings möchte ich auf ein Konzept aus Kopenhagen aufmerksam machen, dass dort relativ erfolgreich Angewendet wurde.
Die Kopenhagener Autonome Szene organisierte Großdemonstrationen indem sie sie in mehrere "Blöcke" unterteilte. Soll heißen, dass es nicht nur den wahrscheinlich am meisten bekannten "schwarzen Block" gab, sondern auch einen grünen, roten, gelben und lilanen. Der Gedanke dahinter ist folgender: da den Kopenhagener Autonomen genau bewusst war, dass sie mit ihren Teilweise gewalttätigen Aktionen keinen Anklang bei der "normalen Bevölkerung" finden, aber dennoch Symphatisanten darunter sind die sie gerne friedlich unterstützen würden gibt es einen "schwarzen Block" (gewaltbereit), einen "rote Block" (bedingt gewaltbereit), einen "grünen Block" (friedlich), einen "gelben Block" (Feministische Bewegung) usw.
Diese Aufteilung wurde früh öffentlich bekannt gemacht und so konnte sich jeder zuordnen wie er wollte.
Ich finde diese Idee gut und durchaus ausbaubar, nicht nur um mehr Menschen zu erreichen sondern auch Opfer von Gewalt oder "falschen" Verhaftungen zu vermeiden.
Außerdem können so "blöckeweise" Blockaden, Straßentheater oder anderes geplant und organisierter durchgeführt werden um schließendlich das eigenliche Ziel zu erreichen: Den Nazis das "Publikum zu rauben", den Naziaufmarsch zu verhindern oder zu blockieren, dem Naziaufmarsch zu übertönen oder seinen Unmut gegenüber den Nazis deutlich zu zeigen.
Wichtig dabei ist, dass man sich immer selbst darüber Bewusst sein muss, was man tut und wo man sich befindet, wenn es zu spät ist fragt niemand mehr danach (z.B. im Falle einer Verhaftung, Verletzung ...).
Jetzt möchte ich verschiedene Arten der Blockade aufführen.
Die friedliche Sitzblockade wie sie im allgemeinen genannt wird, besteht aus möglichst vielen (das ist wichtig) Menschen die sich "in den Weg" setzten.
Aber vorsicht, selbst das ist eine Ordnungwidrigkeit wenn es nicht in irgendeiner Form angemeldet ist (-> Verstoß gegen das Versammlungsgesetzt) und wird oft auch als gefählicher Eingriff in den Straßenverkehr gewertet.
Aus diesen Gründen ist es wichtig "viele" zu sein, da gegen Einzelpersonen schneller ein Platzverweis ausgesprochen wird als gegen 100 (was allerdings dennoch keinen "Schutz" verspricht).
In Sitzblockaden kann es hilfreich sein, sich so zu setzten, dass die Knie angewinkelt sind, die Füße fest auf dem Boden stehen und man sich mit den Armen gegenseitig einhackt, so kann keine Einzelperson weggetragen werden.
Außerdem sollte man darauf achten, dass man sich nicht gerade auf die Schienen eines ICE-Gleises oder die Autobahn setzt...
Straßenblockaden sind eine andere Möglichkeit einen Aufmarsch zu stören aber rechtlich gesehen nicht erlaubt.
Vorteil ist das man nicht so viele Personen dazu benötigt wie bei einer Sitzblockade.
Mehr schreibe ich nicht dazu, Ideen spucken bestimmt in jedem Kopf.
Infromationsarbeit/Infostände sind ein Mittel um seine direkte Umgebung auf einen Naziaufmarsch aufmerksam zu machen.
Sammelt Informationen (die natürlich gegen den Aufmarsch sprechen), meldet einen Infostand an (ansonsten Verstoß gegen das Versammlungsgesetzt) oder macht Werbung für Gegenaktionen.
Oft können Nazis nur einen Fuß auf den Boden bekommen, weil die breite Öffentlichkeit nicht darüber bescheid weis und das die Medien das Thema leider oft übersehen hilft nicht weiter...
Wie man sieht gibt es viele Wege, jeder muss für sich entscheiden was für ihn das richtige ist.
Fragen zu einzelnen Aktionen beantworte ich gerne und Kritik ist auch jederzeit willkommen.
20.05.2008
um 12:14
ich würde auch eine gegendemo starten/ daran teilnehmen.
nur ist mir aufgefallen, das antifa, was nichts anderes bedeutet als antifaschistische aktion, fast schon als schimpfwort für linke gewalttäter benutzt wird, dabei sollte nach dem 3. reich antifaschismus zu den plichten eines jeden guten Bürgers gehören!
21.05.2008
um 17:04
Ich denke man sollte sich nicht auf Diskussionen mit Nazis während einer Demo einlassen (oder hier im Forum). Denn im Allgemeinen sind sie beratungsresistent und wollen nur provozieren.
Ich finde Gegendemos wichtig um der restlichen Bevölkerung und der Welt zu zeigen, dass wir nicht gut finden was da geschieht.
Und um die zu unterstützen die sich aktiv gegen rechts engagieren und ihnen zu zeigen, dass sie einen Rückhalt in der Bevölkerung haben.