"Zeitungszeugen" - Nazipropaganda aus dem dritten Reich druckfrisch am Kiosk
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Mit der Ausgabe zum 08.01.09 startet der "Zeitungszeuge" in Deutschland.
Ein britischer Verleger druckt hier Woche für Woche alte NS-Zeitungen aus den Jahren 1933-1945 nach. In der ersten Ausgabe des "Zeitungszeugen" bekommt man für 3,90€ die Zeitungen "Deutsche Allgemeine Zeitung", "Der Kämpfer" und "Der Angriff".
Auch Inforamtionen "[...]Blätter der politischen Gegner, aus dem Exil, dem deutschsprachigen Ausland, dessen Fokus klar auf die Vorgänge in Deutschland ausgerichtet war[...]" sollen dem Leser nahe gebracht werden.
http://www.zeitungszeugen.de/home/
http://einestages.spiegel.de/external/ShowTop...
Wird hier Aufklärung betrieben, ist die Idee alte Nazizeitungen zu veröffentlichen einfach nur informativ um sich ein Bild davon zu machen womit die Menschen damals konfrontiert wurden, kann es abschreckende Wirkung haben ?
Oder wird hier üble Propaganda von damals erneut verbreitet, gar dem Altnazi von gestern und dem Neonazi von heute eine neue Lieblingszeitschrift geliefert ?
Immerhin sollen " renommierte Historikerinnen und Historiker, Publizistinnen und Publizisten" dabei helfen die Hintergründe zu verstehen und "zwischen den Zeilen zu lesen".
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Kommentare
Bogo
11. Januar 2009 - 13:24
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@ferry, Danke erstmal,
@ferry,
Danke erstmal, für diese interessante Frage!
Ich habe die Werbung dafür im Fernsehen gesehen und mich beschlich gleich so ein Gefühl.
Ich denke es wird sicher einen Teil der Bevölkerung, zu Gedanken animieren, die nicht unbedingt den Sinn solcher Zeitdokumente, widerspiegeln.
Es wird sich zeigen, was daraus gemacht wird, nur denke ich leider, dass trotz intellektuellem Feingefühl, sich auch wieder einfache Geister von den damaligen Ereignissen manipulieren und lenken lassen. Wer will, wird damit ganz sicher Schindluder treiben können.
Ferry
11. Januar 2009 - 13:57
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Hallo Bogo, meine
Hallo Bogo,
meine Gedanken sind da ähnlich.
Ich denke daß es darauf ankommt wer sich diese Lektüre zu Gemüte führt, wo deren Standpunkt zur unserer Geschichte liegt und inwiefern diese Leser in ihrer Einstellung zu beeinflussen sind.
Begrüssenswert finde ich es daß Persönlichkeiten wie z.B. Wolfgang Benz als Autoren fungiern.
Das wird allerdings einen Menschen mit rechtsextremer Gesinnung nicht beeindrucken, geschweige denn eines besseren belehren können.
M.d.A.
11. Januar 2009 - 14:44
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Schönen guten Tag!
Schönen guten Tag!
Man sollte sich vielleicht etwas besser informieren bevor man solche Themen aufmacht. Denn die "Deutsche Allgemeine Zeitung" war zu diesem Zeitpunkt eine ganz normale Tageszeitung,"Der Kämpfer" eine kommunistische (!!!) und lediglich "Der Angriff" eine NS Zeitung. Also hier von Naziprobaganda zu sprechen halte ich für etwas übertrieben.
Schönen Gruss aus Sachsen
Jonas
11. Januar 2009 - 14:52
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@MdA: Sicher hast du
@MdA:
Sicher hast du mit deinen Angaben Recht. Aber im die Serie will ja Zeitungen von 1933-1945 drucken und im Laufe der Zeit war sicher ein Großteil der dt. Presse-Landschaft das, was man als "Nazispropaganda" bezeichnen kann.
Ich kann mir aber gut vorstellen, dass die Sache, wenn den Nachdrucken gute Analysen und Hintergrundinfos beigelegt werden, Interessierten ein gutes Material sein kann. Viele werden das aber wohl auch nicht brauchen, gutes Geschichts-Material gibts auch für weniger als 3,90...
Ferry
11. Januar 2009 - 15:13
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Hallo M.d.A. "Denn die
Hallo M.d.A.
"Denn die "Deutsche Allgemeine Zeitung" war zu diesem Zeitpunkt eine ganz normale Tageszeitung,"Der Kämpfer" eine kommunistische (!!!) und lediglich "Der Angriff" eine NS Zeitung."
Keine Sorge, dessen war ich mir bewusst, genauso wie der Tatsache daß einige sich an der "Nazipropaganda" im Thementitel reiben werden.
So habe ich ja auch in der Themenbeschreibung ausgeführt:
""[...]Blätter der politischen Gegner, aus dem Exil, dem deutschsprachigen Ausland, dessen Fokus klar auf die Vorgänge in Deutschland ausgerichtet war[...]" sollen dem Leser nahe gebracht werden."
Und die Tatsache daß es mit der ersten Ausgabe einen Nachdruck des "Der Angriff" gibt, (mit der zweite Ausgabe soll es den "Völkischer Beobachter" geben)reicht doch im Prinzip aus um von "Nazipropaganda am Kiosk" zu reden. Das schliesst ja nicht direkt aus daß es im "Zeitungszeugen" auch Nachdrucke einer z.B. kommunistischen Zeitung gibt !
Jan1
11. Januar 2009 - 18:11
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Die Idee ist nicht neu.
Die Idee ist nicht neu. Solche Originalnachdrucke historischer Zeitungsausgaben gab es in früheren Jahrzehnten auch schon. Auch Naziblätter waren damals dabei, ohne dass sie messbaren Schaden angerichtet hätten.
Denn so leicht geniessbar sind diese Zeitungen nicht. Gerade schlichte Gemüter werden sich schwer damit tun. Das liegt an der für heutige Augen ungewohnten Aufmachung (z.B. Frakturschrift, Gliederung der Zeitung) und Sprache. Auch sind viele der dort veröffentlichten Artikel und Notizen ohne Kenntnis des historischen Hintergrundes überhaupt nicht verständlich.
Natürlich verstehe ich dennoch die Bedenken, dass hier reihenweise Reprints des 'Völkischen Beobachters' unter die Leute gebracht werden. Aber letztlich wird es meiner Meinung nach nur eine Fundgrube für historisch Interessierte sein und bleiben.
didi63
11. Januar 2009 - 18:57
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Meinermeinung nach wird
Meinermeinung nach wird es eine Fundgrube in erster Linie für Faschisten sein, dort können sie sich neue Anregungen holen, sich in die gute alte Nazizeit hineindenken und jede Menge Anregungen für neue Straftaten finden. Ich halte es für gefährlich, gibt es denn wenigstens eine Altersbeschränkung?Wie stehen unsere Spitzenpolitiker wohl zu dieser Zeitung?
Greifenhall
11. Januar 2009 - 19:08
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Die "Zeitungszeugen"
Die "Zeitungszeugen" könnten tatsächlich Faschisten begeistern..
Vor wenigen Tagen in der Schule hatte jemand die erste Ausgabe der Zeitungszeugen dabei.
Ich fand es schon sehr interessant zu sehen, wie was damals in der Zeitung gestanden hat, aber die NS-Zeitungen (inklusive antisemitischer Zeichnungen etc.) könnte den heutigen braunen Hohlköpfen vielleicht wirklich gefallen..
Den Verleger trifft aber keine Schuld, Nazis mit Propaganda zu versorgen ist nicht die Intention dieser Leute.. Sonst wäre auch kaum ein historisches SPD-Wahlplakat als Poster dabei :)
Man sieht einen Arbeiter, der an ein Hakenkreuz gefesselt ist und darüber steht in etwa "so ist die Position des Arbeiters im Nationalsozialismus - deshalb Liste 1 Sozialdemokraten"
Hab mir fast überlegt, mir wegen diesem netten Poster die Zeitungszeugen zu kaufen, aber fast 4€ waren mir dann doch zu viel ;)
SizeOne
11. Januar 2009 - 22:46
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Ich halte diese
Ich halte diese Geschäftsidee für unbedenklich.
Natürlich werden sich ein paar Nazis daran aufgeilen, aber ich denke, dass sie auch vorher schon Nazis gewesen sind.
Menschen, die sich mit dem Thema eher weniger auskennen, werden sich die Zeitschriften gar nicht erst kaufen oder eben auch die Kommentare der Wissenschaftler lesen, um die Artikel einzuordnen.
Was übrig bleibt, sind noch historisch interessierte Menschen, die sich einfach nur für Geschichte oder diese Zeit im Speziellen interessieren. Das halte ich für absolut unbedenklich.
Ob sich das für die Firma jedoch lohnt, wage ich zu bezweifeln, aber das steht auf einem anderen Blatt.
didi63
12. Januar 2009 - 10:57
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Historisch wirklich
Historisch wirklich interessierte Menschen würden sich so einen Dreck nicht ins Haus holen. Unbedenklich, das soll ja wohl ein Witz sein, oder was. Übelste Propaganda die eigentlich nicht für jedermann zu haben sein sollte. Ganz sicher werde ich diese Zeitung boykottieren.
Jan1
12. Januar 2009 - 15:26
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Historisch wirklich
Historisch wirklich interessierte Menschen lesen auch Primärquellen, unter anderem eben auch Publikationen jener Epoche. Bereits 'politisch korrekt' eingefärbte Publikationen reichen da nicht aus.
Die inzige Frage ist, ob man sowas am Zeitschreiftenkiosk anbieten muss. Aber ganz sicher werde ich diese Reihe regelmässig kaufen - ganz sicher nicht, weil ich Neonazi bin oder mit denen sympathisiere.
SizeOne
12. Januar 2009 - 15:43
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"Historisch wirklich
"Historisch wirklich interessierte Menschen würden sich so einen Dreck nicht ins Haus holen."
Das sind kommentierte Nachdrucke der Originalzeitungen von damals, aber bei weitem nicht nur der "Stürmer" der NSDAP, sondern eben auch Zeitungen anderer Parteien und Organisationen.
Wenn ich momentan in Deutschland wäre, würde ich mir vielleicht auch ein Exemplar kaufen und ich weigere mich, dass mich so etws zum Nazi machen würde.
Bogo
12. Januar 2009 - 16:29
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Das ganze aus
Das ganze aus historischem Interesse zu lesen, macht einen wirklich nicht zum Nazi.
Es Kann aber!
So wie Hitlers "Mein Kampf" sehe ich es kritisch, aber Verbote nutzen da tatsächlich nichts.
Wer es lesen will, wird es auch können.
All diese Informationen, müssten schon in der Schule im Sinne der Demokratie bearbeitet werden, dann läuft man auch nicht Gefahr, dass eine solche Zeitung Schaden anrichtet.
Die Aufklärung in der Schule, hat leider sehr nach gelassen.
Das größte Verbrechen an der Menschheit, wird überall diskutiert, nur nicht da wo es am nötigsten wäre.
Meine Generation, war nicht an diesen Verbrechen beteiligt und doch wurden wir so aufgeklärt, dass es uns noch berrührte, was Damals geschehen ist.
Ich kann mich nicht erinnern, dass es jemandem nicht Nahe gegangen wäre, doch wenn ich die Kinder Heute nicht selber aufkläre, ist dieses Thema für sie, eines von vielen anderen und sie ordnen es anders ein als wir.
Ja, wieder Mal die Bildung, aber es gibt so eine Vielfalt an wichtigen Bildungskomponenten in der heutigen Zeit, wo soll man die Kapazität dafür hernehmen?
Wir brauchen einen Hau Ruck Chip für unser Hirn um das alles zu erfassen!
Selbst "Fachidioten" sind manchmal in ihrem Fach überfordert, wenn der Informationsfluss Überhand nimmt.
NichtDieMama
12. Januar 2009 - 18:33
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Ich bin da gemischter
Ich bin da gemischter Gefühle.
Auf der Website des Projekts sind einige Meinungen veröffentlicht worden, die sich nicht gerade wie ein "Hurra! Olle Kamellen! lesen, sondern das ganze durchaus kritisch betrachten. Der überwiegenden Mehrheit der potenziellen Leser traue ich ja zu, die alten Texte vernünftig einzuordnen. Jedoch bleibt natürlich auch der Gedanke bestehen, ob sich Neonazis und sonstige Rechtsextremisten nicht vielleicht dem so leicht zugänglichen Arsenal an Propagandamethoden zu leicht bedienen können, um die derzeitigen Propagandamethoden zu ergänzen.
Ich sehe darin also nicht einzig die Aufklärung der Bürger, sondern eben auch die Bereitstellung von Werkzeugen, die seinerzeit zum Erfolg des Nationalsozialismus zumindest beigetragen haben.
Ich denke aber, dass sich die Verleger gut überlegt haben, was sie tun, denn die Nationalsozialistischen Schriften sind zumindest kommentiert.
Irgendwann muss der olle Kram sowieso ausgegraben werden. 2015 wird auch "Mein Kampf" frei verfügbar sein, auch diese Schrift muss bis dahin von der Allgemeinheit entsprechend eingeordnet werden können.
--
Baby Sinclair provozierte seinen Vater Earl indem es ihn "nicht die Mama" nennt und somit die Beschreibung Papa umgeht.
Atze
12. Januar 2009 - 22:35
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Hallo Leute, ich finde
Hallo Leute,
ich finde historische Primärquellen zunächst mal sehr interessant und überhaupt nicht gefährlich. Ich werde mir das morgen mal bei meinem bevorzugten Kioskdealer anschauen...
Diederich Heßling
12. Januar 2009 - 23:02
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"Übelste Propaganda die
"Übelste Propaganda die eigentlich nicht für jedermann zu haben sein sollte." (Zitat "Didi63")
Haben Sie sich überhaupt einen Überblick über die angebotenen Zeitungen verschafft? Wahrscheinlich nicht, denn sonst würden Sie nicht solch einen Mist verzapfen. Allerdings muß ich Ihnen in einem Punkt zustimmen: "Der Kämpfer" ist wirklich "übelste [linksextreme] Propaganda für jedermann".
Genauso wie "Der Angriff" übelste rechtsextreme Progaganda ist. Aber die "Gefährlichkeit" dieser Propaganda relativiert sich, wenn man sich vor Augen führt, daß der Stil und die Aufmachung der Zeitungen auf den heutigen Rechts- bzw. Linksextremen eher abschreckend denn propagandistisch effektiv wirken.
NichtDieMama
12. Januar 2009 - 23:22
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@diederich-Hesseling:
@diederich-Hesseling:
Das ist kein verzapfter Mist, sondern eine verständliche Reaktion, wenn es um die Verbreitung von alter Nazipropaganda geht. Man hat nicht den Heiligen Gral in der Hand, wenn man diese Publikation für unbedenklich hält. Ich habe ebenfalls meine Sorgen bei diesen Zeitschriften, und ich bin da nicht allein.
Bedenklich finde ich eher Ihre Aussage:
"Allerdings muß ich Ihnen in einem Punkt zustimmen: "Der Kämpfer" ist wirklich "übelste [linksextreme] Propaganda für jedermann".
...
Genauso wie "Der Angriff" übelste rechtsextreme Progaganda ist."
Für mich ist das eine eher unausgewogene Aussage für den Einstand. Ich unterstelle keine Absicht.
--
Baby Sinclair provozierte seinen Vater Earl indem es ihn "nicht die Mama" nennt und somit die Beschreibung Papa umgeht.
Atze
13. Januar 2009 - 11:03
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Hallo Leute, nee, das
Hallo Leute,
nee, das Projekt ist völlig beansandungslos. Und wirklich ganz interessant. Längerfristig allerdings zu teuer.
Die Ausgabe sieht selber aus wie eine Zeitung. Der Mantel enthält die zeitgeschichtliche Einordnung der dokumentierten Zeitungsausgaben und stellt die Mitarbeiter vor. Da handelt es sich z.T. um das who-is-who der deutschen Geschichtswissenschaft. Z.B. macht Mommsen mit. Dann gibt es je eine Ausgabe einer Nazi-Zeitung, einer kommunistischen und einer bürgerlichen. Als Gift noch das hier schon erwähnte Anti-NSDAP-Wahlplakat der SPD.
Thema der aktuellen Ausgabe ist die Kanzlerkür Hitlers durch die national-konservativen Kräfte. DAs wird im Mantel schön herausgearbeitet und dokumentiert einmal mehr das Versagen des Konservatismus in dieser Phase. Die bürgerliche berichtet distanziert-sachlich, die Kommunisten agitieren kämpferisch für den Generalstreik - und dokumentieren das eigene Versagen ihrer antifaschistischen Bündnispolitik mit scharfen ANgriffen auf die SPD, die Nazis feiern...
DAs mein erster Eindruck. Nein, das geht eindeutig in Richtung "Aufklärung".
Jotaha
13. Januar 2009 - 11:57
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Ich war sehr erstaunt,
Ich war sehr erstaunt, diese Werbung zu sehen und dann die Zeitschrift zu erkunden. Wir befinden uns im Jahr 2009 in einem "Superwahljahr" in Deutschland! Und da geht gleich mit den ersten Tagen des neuen Jahres eine wöchentlich erscheinende, auf zunächst 1 Jahr begrenzte Zeitschrift auf den Markt, mit der selbst gestellten Aufgabe über die dunkelste Geschichte ausgehend von deutschem Boden mit Zeitungen aus der Nazi-Zeit zu informieren. So etwas nennt man Guerilla-Marketing! Man gibt vor über "Geschichte" zu informieren und muss "zufällig" permanent alle Nazi-Größen, den Parteinamen und alles nennen, was zum Untergang Deutschlands und zu einer der tragischten Menschenverfolgungen seit Rom geführt hat? Na, vielen Dank! Das hat weniger mit Aufklärung zu tun als eher mit versteckter Propaganda!
didi63
13. Januar 2009 - 12:39
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Die ganzen Leute, die es
Die ganzen Leute, die es für unbedenklich halten, sind hier wohl falsch. Das hier ist ein Netz gegen Nazis. Versteht Ihr das? Wer hier offensichtlich (...), kann doch nur ignoriert werden. (..)
Lieber didi63,
wir haben zwei Abschnitte aus Ihrem Kommentar entfernt um die Diskussion sachlich zu halten.
Moderator_MH
Atze
13. Januar 2009 - 12:57
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Hallo Jotahha, Didi,
Hallo Jotahha, Didi,
vernünftige Aufklärung geht nun mal nicht immer nur mit abstrakten "Bienchen-Blumen"-Beschreibungen. Schaut man sich das Blättchen an, kann man nur schwerlich die seriöse Absicht bestreiten. Und wie gesagt: eS ENTHÄLT nicht nur den Reprint von Nazi-Zeitungen, sondern auch den einer kommunistischen und einer "normalen", bürgerlichen Zeitung.
Mit eurer Position müsste man auch Originaltexte von Nazis aus Schulbüchern verdammen. Was soll das bringen? Um sich mit Nazis auseinandersetzen zu können, muss man sich schon einen EInblick in deren absurde Gedankenwelt verschaffen.
Dieses kommerzielle Zeitungsprojekt ist da - auch durch die fachwissenschaftliche Begleitung des "Mantels - ganz hilfreich.
Jotaha
13. Januar 2009 - 19:27
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Hallo Atze, wir nähern
Hallo Atze, wir nähern uns! Hilfreich mag es zum Verständnis der damaligen Zeit sein. Aber wie kommt es, dass dieses Projekt, wo es ja schon in anderen Ländern angelaufen ist, ausgerechnet jetzt, kurz vor der 1. Landtagswahl in Deutschland und außerdem im Superwahljahr und ausgerechnet ersteinmal nur für ein Jahr auf den Markt kommt? Richtig finde ich die Bezeichnung "Mantel"! Unter einem Mantel kann viel Verborgenes sein. Mir kommt zu wenig heraus, dass es ein durchsichtiger Mantel sein soll, denn es wird ja gleich gesagt, dass die damalige "freie" Presse sehr kurzfristig gleichgeschaltet wurde.
Ja, ein kommerzielles Projekt ist es, dass aus der heutigen Orientierungssuche vieler Menschen auf eine in meinen Augen sehr bedenklichen Weise Kapital zieht! Das "Warum jetzt?" würde ich gerne beantwortet haben! Nein, ich bleibe dabei, der Zeitpunkt ist erstaunlich gewählt und die Inhalte sind auch erstaunlich sortiert!
Diederich Heßling
13. Januar 2009 - 20:29
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An den Benutzer
An den Benutzer „Jotaha“:
Daß Sie versuchen, aus dem Erscheinen der „Zeitungszeugen“ im Jahre 2009 Propaganda herauszulesen, würde mich zum Lachen reizen, wenn Sie diese Meinung nicht voller Überzeugung verträten.
„Man gibt vor über „Geschichte“ zu informieren und muss „zufällig“ permanent alle Nazi-Größen, den Parteinamen und alles nennen, was zum Untergang Deutschlands und zu einer der tragischten Menschenverfolgungen seit Rom geführt hat?“
Ja, das muß man leider, wenn man über das Dritte Reich informieren möchte, das von „Nazi-Größen“ regiert wurde. Oder wie sollte man sonst Ihrer Meinung nach über das Dritte Reich berichten? Indem man keine Primärquellen wie z. B. Zeitungen liest, die Namen der Verbrecher und auch den Namen der Partei, die damals an der Macht war, verschweigt? (dieser Einwand gilt auch für den Benutzer „Didi63“)
Jan1
13. Januar 2009 - 21:02
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Irgendwo und irgendwann
Irgendwo und irgendwann gibt es immer Landtagswahlen in diesem Land. Das kann nun wirklich kein Kriterium sein für eine Reihe, die über ein ganzes Jahr läuft.
Außerdem kann ich Atze nur rechtgeben: es wäre schon ein großes Armutszeugnis, wenn wir uns nicht mehr mehr trauen irgendwelche Originaltexte aus der Nazizeit zu veröffentlichen. Dann könnten wir gleich weitermachen: alle Bilder, alle Textzitate und Filmausschnitte müssten nach dieser Logik dann grundsätzlich verboten werden, auch wenn sie von einem 'Mantel' von Kommentaren umgeben sind. Das kann es doch einfach wirklich nicht sein.
awanturnik
13. Januar 2009 - 21:36
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Zeitungsausgaben der
Zeitungsausgaben der damaligen Zeit vermitteln sehr gut, wie die Ungeheuerlichkeiten der NS-Zeit zum Teil der Normalität geworden waren. Und man kann Vergleiche zum aktuellen Geschehen anstellen. Auch in diesen Tagen kann man in deutschen Städten Plakate sehen, die unschöne Dinge für Juden vorsehen.
Anca
13. Januar 2009 - 22:29
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Also... Ich möchte
Also...
Ich möchte dazu nur sagen, dass ich mir die Zeitschrift besorgt habe, da ich nach der Werbung auch etwas skeptisch war. Die Historiker habe ich noch nicht gegoogelt, aber an sich ist die ganze Sache recht informativ und wenn man sich für das Geschichtliche interessiert, sind die originalgetreuen Nachdrucke aus dieser Zeit keinesfalls als "Neuzeit-Propaganda" zu verstehen. Es lässt sich, wie bereits erwähnt, nicht vermeiden, die "bösen Worte", Namen und so weiter, in den Mund zu nehmen, setzt man sich mit dieser Zeit auseinander.
Artaios
14. Januar 2009 - 4:05
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Die "Zeitungszeugen"
Die "Zeitungszeugen" machen auf etwas aufmerksam das so schon über 10 Jahre existiert:
Alles was mit Nazis und 3.Reich zu tun hat findet reissenden Absatz!
Der Vertreter eines seriösen Verlages sagte mir schon vor über 10 Jahren das genau dieser Bereich einer ist, der am besten läuft.
Sämtliche Dokus über Hitler und das 3.Reich verkaufen sich fast von selbst.
Schon damals fragte ich mich im stillen ob diese Käufer wirklich nur Menschen waren die sich geschichtlich informieren wollen oder ob sie Mangels echter verherrlichender Propaganda auf das verfügbare zurückgriffen.
Atze
14. Januar 2009 - 11:12
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Hallo Jotaha, ich
Hallo Jotaha,
ich weiß natürlich auch nicht, warum dieses Projekt ausgerechnet jetzt startet; vielleicht einfach deshalb, weil man jetzt druckreif geworden ist? Eine beußt kalkulierende Absicht auf die kommenden Wahlen bezogen halte ich für sehr abwegig. Wer sollte daraus Kapital schlagen können?
Noch einmal: Die erste Ausgabe enthält:
- einen dokumentarischen Mantel, der nebst editorialen Hinweisen erfreulicherweise das politische Totalversagen des National-Konservatismus bei Hitlers "Machtergreifung" in den Fokus rückt.
- ein hübsches Reprint eines SPD-Wahlplakats gegen die NAzis.
- und je einen Nachdruck einer faschistischen, kommunistischen und bürgerlichen Zeitung.
Einseitig rechtsextremen Propagandanutzen kann das Projekt insofern gar nicht haben.
Das scheint auch grundsätzlich das Konzept zu sein: Es werden nicht nur Nazi-Zeitungen nachgedruckt, sondern auch Organe der politischen Opposition (künftig zumeist sicher aus dem Exil). Weiterhin wird das dann im Mantel verständig in den zeithistorischen Zusammenhang gerückt. Das geschieht alleine deshalb schon in seriöser Weise, weil an der Reputation der beteiligten Fachwissenschaftler eigentlich demokratische Zweifel unangebracht sind.
Was also unter dem Strich bleibt, ist ein sehr interessanter Einblick in den veröffentlichten historischen Zeitgeist. Nicht nur WIE berichtet wird, erscheint mir interessant, sondern auch WAS überhaupt Gegenstand der Berichterstattung ist. Ärgerlich finde ich nur den Preis (ca. 165,- Euro für das komplette Jahresabo) und das Aufbewahrungsvolumen. In Buchform wäre das einfacher zu händeln...
Nein, die erste Ausgabe eignet sich überhaupt nicht für Propagandazwecke, sondern verhilft zu mehr Aufklärung. Geht das so weiter, ist das ein guter Beitrag gegen Rechtsextremismus und dessen Legendenbildungen.
Bogo
14. Januar 2009 - 11:19
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Ich glaube, der
Ich glaube, der Sammlerwert steigt mit der Diskussion um das Blatt und ich denke, ich kaufe es mir auch!
Jan1
14. Januar 2009 - 11:24
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Hallo awanturnik, Sie
Hallo awanturnik,
Sie schreiben:
'Auch in diesen Tagen kann man in deutschen Städten Plakate sehen, die unschöne Dinge für Juden vorsehen.'
Können Sie etwas genauer sagen, was Sie damit meinen?
Bogo
14. Januar 2009 - 11:36
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Da ich mir ziemlich
Da ich mir ziemlich sicher bin, was awanturnik damit meint, antworte ich mal an Seiner statt.
Er meint die Proteste der Muslime, gegen den "Gazakonflikt", wo sich das ein oder andere nicht demokratische Anti- Israel Argument eingeschlichen hat!
Pauschal soll es heißen, dass alle Muslime Extremisten sind!
Leider kann man mit Leuten die einseitiges Denken bevorzugen, nicht diskutieren und ich würde awanturnik eine Seite empfehlen, wo man nicht diskutieren braucht, sondern nur hetzen, ich glaube aber die kennt er schon!
furry
14. Januar 2009 - 13:07
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Bogo, wenn hunderte(!)
Bogo,
wenn hunderte(!) Personen auf die Straße gehen und unter dem Denkmantel der Meinungsfreiheit und dem Vorwand 'Gaza-konflikt' Parolen wie 'Hitler hatte Recht', 'Tot für Israel', Tötet alle Juden', 'Vergast die Juden' oder 'Juden in die Öfen' gröhlen... nebenbei auch noch Plakate zeigen welche den Holocaust verharmlosen und verbotene Fahnen und Symbole üpräsentieren so kann man doch kaum von 'das ein oder andere nicht demokratische Anti- Israel Argument eingeschlichen' sprechen... da diese dann auch noch durch den Ruf 'Allahu Akbar' (Gott ist gross) so lässt sich hier kaum noch eine direkte Protest mit dem Gaza-konflikt konstruieren sondern es ist der pure relegiöse Antisemitismus der sich hier entlädt!
Den öffentlichen Ruf nach einem neuen Genozid auf diese Weise zu verharmlosen ist an Perversion kaum noch zu überbieten... das erinnert an die NS-Zeit, da hatte man auch fadenscheinige Entschuldigungen!
Man stelle Sich nur einmal vor die NPD würde ähnliches tun... ganz Deutschland, nein, ganz Europa wäre empört - Schweigemärsche und Lichterketten überall... aber wo sind diese Menschen jetzt? In Europa brennen wieder jüdischen Einrichtungen, die Fahne Israels wird als Profokation empfunden, Lehrer verweisen jüdische Schüler zu deren eigenen Sicherheit von den Schule... aber es ist ja nicht die NPD... was nun?
Pauschal soll es heißen, dass alle Muslime Extremisten sind!
Warum legen Sie anderen diese Wort in den Mund?
Leider kann man mit Leuten die einseitiges Denken bevorzugen, nicht diskutieren
Einseitig argumentieren Sie selbst zugeben nicht differenzieren zu können und Sie offensichtlich Probleme haben Rassismus und Antisemitismus zu erkennen wenn er nicht gerade Glatze und Springerstiefel trägt!
Aber vielleicht sind es ja wirklich nur 'nicht demokratische Anti- Israel Argument' wenn Juden nach 60Jahren wieder in Angst leben müssen...
Atze
14. Januar 2009 - 13:12
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Hallo furry, was
Hallo furry,
was gefällt dir denn genau am Thema des Threads nicht...?
furry
14. Januar 2009 - 13:17
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z.b. dass es hier
z.b. dass es hier hauptsächlich Personen gibt die sich über den Nachdruck von alten Zeitungen mehr aufregen als über die antisemitischen Auswüchse vor ihrer Nase!?
Moderator_MO
14. Januar 2009 - 13:20
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Liebe Benutzer, wir
Liebe Benutzer, wir möchten Sie höflich darum bitten, sachlich und beim ursprünglichen Thema der Diskussion zu bleiben. Vielen Dank. // Moderator_MO
Bogo
14. Januar 2009 - 14:34
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@furry, I'm sorry, dass
@furry,
I'm sorry, dass was sie beschreiben, sind Islamisten und das hier ist die NPD!
Mit Schuhen gegen eine Synagoge!
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/919/45360...
Wo ist da der Unterschied und was hat das mit friedlichen Deutschen oder friedlichen Ausländern (Muslimen) zu tun?
Warum sie behaupten das mein Einsatz hier, Islamisten schützen soll, ist mir wirklich immer wieder ein Rätsel.
Was unterscheidet mich von den anderen Diskutanten?
Ist es ihr Unglaube, dass es bei den Muslimen "normale Menschen" gibt oder ist es einfach nur Ignoranz gegenüber der wichtigen Thematik?
Ich werde nicht zulassen, dass sie und andere hier, jedes Thema zu einer islamistischen Bedrohung umwandeln! Sie bestätigen nur wie einfach gestrickt diese Argumente sind!
furry
14. Januar 2009 - 14:52
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Bogo, 1. Wenn all
Bogo,
1. Wenn all diese Personen mit diesen Forderungen Islamisten waren, laut Ihrer Darstellung, so ist die Bedrohung durch diese Gruppe, alleine durch die Anzahl, größer als durch die NPD oder Rechtsradikale!
2. statt sich über die 'schuhewerfende NPD' zu ereifern sollten Sie darüber nachdenken ob 'Schuhe werfen' wirklich mit 'brandsätze werfen' gleichzusetzen ist...
3. Warum sie behaupten das mein Einsatz hier, Islamisten schützen soll, ist mir wirklich immer wieder ein Rätsel.
z.b. Weil sie Taten mit einer Rehtorik und Argumenten verteidigen welche oft nur von radikalen und fundamentalistischen Islamisten genutzt werden... oder auch von der NPD -> Gratulation für die rechtfertigung des geplante Schuhe-werfens!!!
4. Ich werde nicht zulassen, dass sie und andere hier, jedes Thema zu einer islamistischen Bedrohung umwandeln!
Oh-Oh, da liegen Sie falsch - SIE waren es die mit dem Islamisten angefangen hat -> Sie sind auf die sehr allgemeine Feststellung von awanturnik, welche mit keiner Silbe eine Relegion erwähnt hat, angesprungen... das geht also auf Ihre Kappe, aber denken Sie mal darüber nach warum Ihnen dieser Zusammenhang als erstes eingefallen ist!!!
5. was hat das mit friedlichen Deutschen oder friedlichen Ausländern (Muslimen) zu tun?
Sie setzen friedlich mit 'nicht antisemitisch' gleich - weshalb glauben Sie dass auch ein friedlicher Mensch, egal welcher Relegion oder Abstammung, nicht antisemitisch sein kann?
zur Ausgangsfrage:
Ich kenne diese Nachrucke noch nicht allerdings glaube ich kaum dass dort wirklich irgendwann mal antisemitische Texte und Plakate nachgedruckt werden... dort würde sicher sehr schnell klar werden welche Parallelen es zur heutigen Zeit gibt!
Ferry
14. Januar 2009 - 16:25
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Schade daß wir uns hier
Schade daß wir uns hier jetzt doch vom Thema wegbewegen, aber ich möchte mich hierzu kurz äussern:
Furry, sie sprachen in Ihrem ersten Beitrag von "hunderten", in dem letzten von "1. Wenn all diese Personen mit diesen Forderungen Islamisten waren, laut Ihrer Darstellung, so ist die Bedrohung durch diese Gruppe, alleine durch die Anzahl, größer als durch die NPD oder Rechtsradikale!".
Wenn man also von "hunderten" ausgeht, so wie Sie es bezeichnet haben, können es maximal 999 sein. Ich denke wir können uns einig sein daß die Anzahl der NPD-Mitglieder sowie Sympathisanten und Rechtsradikalen allgemein diese Zahl bei weitem in den Schatten stellt.
Ich denke auch nicht das Bogo hier das Schuhe werfen direkt mit dem Werfen von Brandsätzen vergleichen wollte, sondern die Protesthaltung allgemein.
Sie glauben doch wohl nicht im ernst das sie Schuhe mit Brandsätzen gleichsetzen wollte ?
Desweiteren war nicht Bogo es, die die Religion erwähnt hatte, sondern sehr wohl Awaturnik, der von "Juden" sprach.
Auch war es offensichtlich worauf Awanturnik mit seinem Beitrag hinaus wollte !
Ansonsten kann er seine Aussage ja gerne erläutern und richtig stellen.
"Sie setzen friedlich mit 'nicht antisemitisch' gleich"
Diese Gleichsetzung kann ich in Bogos Beinträgen nicht finden, vielleicht interpretieren sie da auch was falsch ?
Ansonsten finde ich es bemerkenswert, das Sie tagelang zum eigentlichen Thema nichts zu sagen haben, und das dann auch erst mit Ihrem dritten Beitrag, mehr oder weniger auch nur am Rande. Man bekommt den Eindruck daß Sie auf der Lauer liegen und sich erst hier zu Wort melden, als sich die Gelegenheit ergibt, einen von Bogos Beiträgen zu zerpflücken und diese anzugreifen, und das auch noch bezüglich eines Beitrags, der mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun hat !
Lieber Ferry,
Sie haben zutreffend die langsame Entfernung vom Thema der Frage festgestellt. Auch in Ihrem Sinne bitten wir daher alle Diskutanten, sich dem eigentlichen Thema wieder etwas anzunähern.
Moderator_MH
furry
14. Januar 2009 - 16:56
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Ferry, zur
Ferry,
zur Ausgangsfrage und Ihrer Frage:
dass ich bisher nichts dazu gesagt habe liegt daran dass ich diesen Nachdruck noch nicht kenne und mich nicht an Spekaluationen beteiligen wollte!
Wie ich zu diesem Thema 'stehe' habe ich weiter schon erwähnt - ich finde es 'scheinheilig' wenn sich die meisten hier darüber ereifern dass nachgedruckte NS-Zeitungen eventuell, vielleicht und möglicherweise für Propagandazwecke genutzt werden könnten und dabei ausblenden was in Deutschland und Europa unter dem Deckmantel der 'Israel-Kritik' vor sich geht.
Die Argumentation von Bogo war mir dann allerdings doch zuviel... diese Aussage bzw Relativierung könnte schließlich auch von der NPD stammen gegen welche sich Bogo ja sonst angeblich so stemmt!?
Weiterhin habe ich auch ein Privatleben und schreibe daher nur zu Themen welche mich wirklich interessieren bzw dann wenn mich etwas stört anstatt mich andauern an Spekulationen und gegenseitiger Selbstbestätigung zu beteiligen!
Die Aussage von awanturnik bezog sich zwar auf Juden aber sprach nicht direkt das Lieblings-Thema von Bogo an aber sie hat sofort reagiert - dabei hätte diese Aussage auch gut auf Rechts- oder Links-extreme gepasst.... -> Rechte, Linke, Islamisten – Hauptsache gegen Israel... aber wie heißt es so schön: jeder zieht sich den Schuh an der ihm passt!
Dass mit hunderte auch mehr als 999 gemeint sein können liegt daran dass es nicht nur eine Demontration mit solchen Forderungen gab sondern Landesweit - oder haben Sie das nicht mitbekommen!
Bogo
14. Januar 2009 - 17:21
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@ferry, Leider hat
@ferry,
Leider hat furry Recht, weil ich mich hinreißen lassen habe, auf den provokativen Kommmentar von awanturnik zu antworten! Man merke, bitte keine Meinungsäußerung zu delikaten Vorwürfen, die legen einem die Schlinge um den Hals!
@furry,
1. Quellen? Dass war nicht meine Behauptung!
2. Quellen? Wer hat Brandsätze geworfen?
3.Quellen? Rechtfertigung? Wofür? Wenn sie die allgemeine Rhetorik meinen, ja dann liegen sie nicht falsch, denn die beruht auf Erfahrungswerten und die kann ich mit dem islamischen Umfeld vorweisen! Meiner Erfahrung nach, gibt es in meinem Umfeld keinen Islamisten! Ich denke, dass ist eine sehr wichtige Erfahrung, die ich ihnen unbedingt mitteilen muss!
4. Ausnahmsweise Richtig, ich sollte auf solche Provokationen nicht eingehen!
5. Friedlich ist auch nicht Antisemitisch! Wer eine Volksgruppe aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Glaubens verurteilt, schürt Hass und ist damit nicht friedlich!
6. Richtig, es gibt Parallelen von verschiedenen Extremen zueinander. Nicht aber zu friedlichen Bürgern!
(...)
Ihre Vorwürfe gegen mich sind lächerlich, wenn sie solche Vorwürfe erheben, sollten sie schon öfter mal vorbei schauen und nicht wie ferry es schon richtig erkannt hat, beim Thema Islam anspringen!
Liebe(r) Bogo,
wir haben Ihren Kommentar bearbeitet, und bitten auch Sie, die Diskussion zum eigentlichen Thema weiterzuführen.
Moderator_MH
Atze
15. Januar 2009 - 0:16
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Liebe/r Atze, Ihr Beitrag
Liebe/r Atze, Ihr Beitrag wurde editiert, da er gegen die Diskussionsregeln verstieß. Bitte bleiben Sie sachlich und verzichten Sie auf Beleidigungen. Vielen Dank. // Moderator_VR
Ferry
15. Januar 2009 - 9:33
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"[...]ich finde es
"[...]ich finde es 'scheinheilig' wenn sich die meisten hier darüber ereifern dass nachgedruckte NS-Zeitungen eventuell, vielleicht und möglicherweise für Propagandazwecke genutzt werden könnten und dabei ausblenden was in Deutschland und Europa unter dem Deckmantel der 'Israel-Kritik' vor sich geht.[...]"
Hallo Furry,
im Sinne des Themas möchte ich nur noch auf diesen Punkt eingehen.
Wo liegt das Problem, das es in der Tat hier User gibt, die sich auf ein bestimmtes Thema konzentrieren können, ohne dabei auf andere abzuschweifen, wie es wiederum andere User, in der Regel immer die selben, gerne tun?
Dies ist nur im Sinne der Behandlung eines speziellen Themas und nicht zuletzt der Diskussionsregeln, und hat mit "scheinheilig" nichts zu tun !
Nur weil man in der Lage ist die aktuelle Situation um den Gaza-Konflikt und die von ihnen erwähnte "Israelkritik" "auszublenden", heisst das nicht das diese einen nicht interessiert oder beschäftigt, es gehört hier in dieses Thema nun mal nicht hin !
Vielleicht können Sie sich ja mal eine Ausgabe der Zeitungszeugen besorgen, um dann mehr zum Thema sagen zu können. Ansonsten würde ich es begrüssen wenn sie den anderen Usern, die gerne über dieses Thema im speziellen, diskutieren möchten ihren Frieden lassen, und keine "Scheinheiligkeit" unterstellen.
furry
15. Januar 2009 - 10:48
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Ferry, vielleicht
Ferry,
vielleicht können Sie mir nachsehen dass ich mir manchmal die Freiheit nehme Beiträge anderer User zu kommentieren bzw zu kritisieren oder mich auch gelegentlich dazu äußere wie ein Thema diskutiert wird - zumindest erlaubt meine Auffassung von 'Diskussion' dieses.
Weiherhin geht aus der Fragestellung nicht hervor dass nur Besitzer dieser Ausgabe an der Diskussion teilnehmen dürfen!?
Ferry
15. Januar 2009 - 11:14
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Ich wüsste nicht was an
Ich wüsste nicht was an diesem Thema hier bzw. an der Diskussionsführung zu kritisieren sei, ganz im Gegenteil, ich halte diese Äusserung der "Scheinheiligkeit" für unangemessen und unfair !
Natürlich gibt es nichts daran auszusetzen Beiträge anderer User zu kommentieren, Grundvorraussetzung sollte hierfür aber auch sein daß sie sich im Rahmen des Themas bewegen.Wenn sie meinen, weil andere sich vom Thema weg bewegen, und es deshalb legitim ist das selbe zu tun, dann sind sie wohl auch derjenige, der sprichwörtlich anderen ins kalte Wasser hinterher springt.
Jeder schweift mal vom Thema ab, aber irgendwann muss es doch auch mal gut sein...
Auch war für die Teilnahme an der Diskussion nicht der Besitz einer Ausgabe Vorraussetzung, aber sie waren es doch selber der sagte
"dass ich bisher nichts dazu gesagt habe liegt daran dass ich diesen Nachdruck noch nicht kenne und mich nicht an Spekaluationen beteiligen wollte!"
Wenn ihnen die gelieferten Links also nicht reichen um dem Thema dienliche Beiträge schreiben zu können, dann besorgen sie sich doch eine Zeitung, das war es was ich meinte.
Sie können mir gerne noch antworten, für mich ist diese Diskussion mit ihnen hier beendet, um endlich wieder zum eigentlichen Thema zurückkehren zu können.
Ich hoffe es gibt jetzt noch User die das Thema behandeln möchten...
Moderator_VR
15. Januar 2009 - 11:17
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Liebe
Liebe Diskussionsteilnehmer, bitte kommen Sie zur Ausgangsfrage des Threads zurück. Themenfremde Beiträge werden ab sofort kommentarlos gelöscht. Vielen Dank. // Moderator_VR
Intruder
16. Januar 2009 - 0:05
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Ich frage mich was es
Ich frage mich was es bezwecken soll diese Nazischeiße so in den Medien breitzutreten? Das klingt irgendwie so wie: "Jou Spastis, holt euch die NS-Zeit braufrisch ins Haus."
Andererseits könnte es auch der Aufklärung für den unwissenden Beobachter dienen, aber angesichts der politischen Lage könnte es auch für neues Konfliktpotential sorgen.
Also, wofür soll es dienen und wer hätte Interesse daran?
NichtDieMama
16. Januar 2009 - 1:55
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"Ich hoffe es gibt jetzt
"Ich hoffe es gibt jetzt noch User die das Thema behandeln möchten..."
Also ich persönlich empfinde die Diskussion als zerstört. Der Flow ist einfach weg.
--
Baby Sinclair provozierte seinen Vater Earl indem es ihn "nicht die Mama" nennt und somit die Beschreibung Papa umgeht.
didi63
16. Januar 2009 - 8:25
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Wenn diese Zeitungen
Wenn diese Zeitungen keine Propaganda wäre, würde ihre Auflage nicht lohnen. Weil Nazis aber gerne in der Vergangenheit leben, wird der D.... gekauft. Mich wundert nach wie vor, wieviele hier im Netz unterwegens sind.
Jan1
16. Januar 2009 - 10:55
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Zunächst einmal möchte
Zunächst einmal möchte ich bitten, künftig auf Fäkaliensprache (z.B. 'Nazischeiße' - Benutzer Intruder) zu verzichten. Man kann Kritik auch anders äußern, ohne auf die eigentlich inhaltliche Äußerung zu verzichten.
Zu didi63: woher wollen Sie eigentlich wissen, wieviel Nazis hier unterwegs sind und woran messen Sie das?
Abgesehen davon: die Herausgeber von 'Zeitungszeugen' sind natürlich an hohen Auflagen interessiert. Das ist doch ganz natürlich. Aber woher wollen Sie so genau wissen, warum das gekauft wird? Wer sagt Ihnen, dass das hauptsächlich rückwärtsgewandte Nazis sind? Die müssten auch noch eine gewisse Grundbildung mitbringen, um sich überhaupt für so etwas zu interessieren. Das reduziert diese Zielgruppe schon erheblich. Ich behaupte, dass so etwas hauptsächlich von politisch und historisch gebildeten Menschen gekauft wird.
Aber das sind genauso Behauptungen wie Ihre. Glauben heißt nicht Wissen.
Atze
16. Januar 2009 - 11:02
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Hallo Didi, ich
Hallo Didi,
ich glaube, du hast eine falsche Vorstellung von dem Zeitungsprojekt. Es werden nicht nur Naziblätter nachgedruckt, sondern auch Oppositionszeitungen. Die erste Ausgabe z.B. enthielt den Nachdruck je einer Nazizeitung, einer kommunistischen und einer bürgerlichen, den Reprint eines Anti-NSDAP-Plakats der SPD und einen dokumentarischen Mantel, der insbesondere auf das Versagen des National-Konservatismus bei Hitlers "Machtergreifung" abstellt.
Nazis können mit dem Blatt wirklich keinen Blumentopf gewinnen. Eher das genaue Gegenteil. Daher beurteile ich das Projekt einstweilen auch sehr positiv.
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