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Zur Mordserie des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU)

Der "Nationalsozialistische Untergrund" (NSU), auch "Zwickauer Terrorzelle" genannt, beging von 2000 bis 2007 mindestens zehn Morde und mindestens 14 Banküberfälle. Den aktuellen Ermittlungsstand und die Hintergründe finden Sie » hier.
Yahoo-Problematik
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Wer von Euch ist ab und zu in den Nachrichtenforen von Yahoo unterwegs? Ich finde es erschreckend, mit welchem Niveau dort Diskussionen geführt werden. Aber noch erschreckender ist, dass dort ganz offen in diffarmierender Weise Fremdenfeindlichkeit, Verherrlichung des Nationalsozialismus und Holocaustleugnung zu finden ist, ohne dass etwas dagegen unternommen wird. Reichsbürger und NPD-Anhänger tummeln sich dort und tun ihren Faschismus ganz offen kund.
Es ist zwar möglich, entsprechende Kommentare zu melden, aber nur selten bis gar nicht greift Yahoo dort ein. Mitdiskutieren ist in etwa so, als spreche man mit einer Wand.
Wie gut arbeitet Yahoo mit den Behörden zusammen? Lohnt es sich, eine Anzeige wegen Volksverhetzung und Holocaustleugnung gegen einzelne User zu stellen oder ist das auch vergebene Liebemüh?
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22.05.2013 ... Presseschau
Nach den Rechten sehen: NSU: Behörden gingen bereits 2000 von Terror aus +++ Rechtsnationaler erschießt sich in Pariser Kathedrale: Selbstmord in Notre Dame aus Protest? +++ Innenminister beraten über Umgang mit V-Leuten: Konferenz will Konsequenzen aus NSU-Morden ziehen.
Die tägliche Presseschau von netz-gegen-nazis.de
NSU: Behörden gingen bereits 2000 von Terror aus
Das ARD-Magazin "Report Mainz" berichtete gestern über ein Dokument, das zeigen soll, dass das Neonazi-Trio NSU bereits im Jahre 2000 von Verfassungsschützern als potentielle Terrorgruppe eingestuft worden sei. Allerdings war bereits im Zusammenhang mit der Operation Terzett von ähnlichen Warnungen die Rede. (Publikative.org) In dem Brief aus dem sächsischen Landesamt für Verfassungsschutz vom 28.04.2000 heißt es: "Das Vorgehen der Gruppe ähnelt der Strategie terroristischer Gruppen, die durch Arbeitsteilung einen gemeinsamen Zweck verfolgen." ... Zweck der Vereinigung sei es, "schwere Straftaten gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung zu begehen". Und: Bei dem Trio wäre "eine deutliche Steigerung der Intensität bis hin zu schwersten Straftaten feststellbar". (MDR Online, DW World)
Rechtsnationaler erschießt sich in Pariser Kathedrale: Selbstmord in Notre Dame aus Protest?
Vermutlich aus Protest gegen die seiner Meinung nach zu liberale Politik in Frankreich hat ein 78-jähriger Mann in der Pariser Kathedrale Notre Dame Selbstmord begangen. Es handelte sich um den Publizisten Dominique Venner, der den Rechtsradikalen nahestand. (Tagesschau.de, Spiegel Online)
Innenminister beraten über Umgang mit V-Leuten: Konferenz will Konsequenzen aus NSU-Morden ziehen
Die Innenminister von Bund und Ländern wollen bei ihrer dreitägigen Konferenz in Hannover über die Neuausrichtung des Verfassungsschutzes beraten. Hauptthema ist der Umgang mit den umstrittenen V-Leuten im rechtsextremen Lager. (Deutschlandradio) Bei der Konferenz wird außerdem der Abschlussbericht der Bund-Länder-Expertenkommission Rechtsterrorismus zur Mordserie der NSU-Neonazis vorgestellt. Dieser plädiert für einen Erhalt des Verfassungsschutzes in Bund und Ländern. "Die föderale Sicherheitsstruktur als solche stand einer Aufklärung des NSU-Komplexes nicht im Wege", heißt es in dem Bericht. Die Defizite würden in erster Linie auf einem unzureichenden Informationsaustausch zwischen Verfassungsschutz, Polizei und Justiz beruhen. Hier sieht die Kommission "Verbesserungsbedarf". (Welt Online)
NSU-Ausschuss: Mutter von Uwe Böhnhardt als Zeugin geladen
Erstmals soll mit der Mutter von Uwe Böhnhardt eine Familienangehörige eines der mutmaßlichen NSU-Mitglieder öffentlich befragt werden. Der Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss möchte die Frau in der ersten Juni-Woche zur Razzia in Jena vernehmen. Während der Durchsuchung am 26. Januar 1998 gelang es Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe zu fliehen und anschließend unterzutauchen. Die Polizei hatte damals in einer der drei Garagen knapp anderthalb Kilogramm Militärsprengstoff TNT und mindestens eine funktionsfähige Rohrbombe gefunden. (Thüringer Allgemeine)
Schulverein im Visier des Verfassungsschutzes
Ein rechter Verein mit Wurzeln in Schleswig-Holstein ist offenbar ins Visier des Bundesamtes für Verfassungsschutz geraten. Der "Schulverein zur Förderung der Russlanddeutschen in Ostpreußen e.V." hört sich zunächst harmlos an, doch Experten sehen in dem Verein eine Ideenschmiede für rechtsextremes Gedankengut, mit Bedeutung für Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet. Der Verein existiert seit mehr als zwei Jahrzehnten, ist offiziell in München gemeldet, gesteuert wird er nach Recherchen des NDR allerdings zentral aus Schleswig-Holstein. (NDR Online)
Rechtsextreme Sticker: Aufkleber-Attacke auf türkisches Vereinsheim
Mehr als 100 rechtsextreme Sticker auf den Fenstern eines türkisch-islamischen Kulturzentrums: Deswegen wird nun die Staatsanwaltschaft Koblenz aktiv. Die Aufkleber zeigen das Logo der Jugendorganisation der NPD. Wer hinter der Tat steckt, ist unklar. (SWR Online)
"Verfassungsschutz" diffamiert Nazi-Gegner
Es ist ein Schlag ins Gesicht einer engagierten Zivilgesellschaft: Auf einem vorgeblichen Bildungsportal diffamiert der bayerische "Verfassungsschutz" Regensburger Nazi-Gegner pauschal als gewaltbereite "Linksextremisten". Auch ansonsten verbreiten die Geheimdienstler dort keine Bildung, sondern Lügen und Propaganda. (regensburg-digital)
Neonazis bedrohen alternative Projekte
Immer brutaler und hinterhältiger agieren bayerische Neonazis wenn es um das Bedrohen, Einschüchtern und Ausschalten vermeintlicher politischer Gegner geht. War früher noch das Stereotyp vom Springerstiefel tragenden Glatzkopf verbreitet, der betrunken Migranten und Punks anpöbelt, zeichnet sich seit einiger Zeit eine Reihe von brutalen körperlichen Angriffen auf Journalisten, Antifaschisten und alle anderen, die nicht ins neonazistische Weltbild passen, ab. (Störungsmelder)
"Fette Mistsau" — Landesminister zeigt Dortmunder Rechten an
Landesarbeitsminister Guntram Schneider (SPD) hat einen Dortmunder Rechtsradikalen wegen Beleidigung angezeigt. Der 59-Jährige hatte den Politiker auf der Nazi-Demo am 1. Mai als "dreckige, fette Mistsau" bezeichnet — als Redner von der Bühne herab. (Der Westen)
Verfassungsschutz in der Schule: Glitzerbonbons vom Geheimdienst
Der Verfassungsschutz soll transparenter werden, fordern viele Bürgerinnen und Bürger. In Brandenburg besucht die Behörde Schulen – und stößt damit auf Kritik. (taz)
Griechenlands Rassisten malträtieren sogar Kinder
Die Krise in Griechenland gibt den Rassisten im Land Aufschub. Migranten und Andersdenkende sind brutaler Gewalt ausgesetzt. Und im Parlament tragen die Neonazis Waffen – weil kein Gesetz es verbietet. (Welt Online)
SS-Massaker in Italien: Deutsche Justiz lehnt Wiederaufnahme der Ermittlungen ab
Das Massaker von Sant'Anna war eines der grausamsten deutschen Verbrechen in Italien im Zweiten Weltkrieg. Fünf Täter leben noch, doch die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat jetzt entschieden, dass die Ermittlungen nicht erneut aufgenommen werden sollen - aus Mangel an Beweisen. (Spiegel Online)
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Lexikon:
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Fussball gegen Nazis
Toleranz, Fairness und Respekt sind auch im Fußball elementar für den Umgang miteinander. Deshalb haben Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Homophobie in diesem Sport nichts verloren. "fussball-gegen-nazis.de" klärt auf.
Mut gegen rechte Gewalt
Seit elf Jahren gibt es die stern-Aktion "Mut gegen rechte Gewalt". Sie ermutigt zu mehr Zivilcourage und leistet Initiativen unbürokratische Hilfe gegen Rechtsextremismus. Mehr als 120 Projekte wurden bislang gefördert.
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Kommentare
Franz
4. Dezember 2012 - 22:48
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Melde die betreffenden Seiten
Melde die betreffenden Seiten auf dem Meldeformular von hahalil.de -> Hintergrund -> NS-Propaganda melden.
Mitdiskutieren lohnt sich nicht, Yahoo dürfte aber auch eine Beschwerdefunktion haben, die ruhig rege genutzt werden sollte.
https://www.naiin.org/de/hotline/ - diese Website aus dem Bereich der Internetwirtschaft (blödes Wort, aber etwas besseres fällt mir nicht ein) sammelt Beschwerden und leitet sie an die Behörden weiter, so habe ich zu mindestens zwei Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft beigetragen.
Anzeigen lohnen sich insofern, dass die Behörden zu einer Tätigkeit gezwungen werden, aber es kann passieren, dass bei Servern im Ausland die deutschen Behörden machtlos sind. Allerdings unterligen alle Topleveldomains mit de, dem deutschen Recht.
Ich hoffe ich konnte dir helfen.
BadCatNo3
5. Dezember 2012 - 13:12
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Grundsätzlich besitzt die
Grundsätzlich besitzt die Firma Yahoo in Deutschland eine Niederlassung (München), von daher müsste sie sich an deutsches Recht halten... Und nun das ABER! Die meisten Internetseiten von Yahoo liegen nicht auf deutschen Servern (es gibt beim Firefox ein nettes Add-on, Flagfox. Dieses zeigt bei jeder Seite den jeweiligen Serverstandort als Landesflagge an). Von daher ist es für deutsche Behörden ein langwieriges, schwieriges, manchmal sogar unmögliches Verfahren, an die Namen und Daten der Personen zu gelangen. Ich weiss nicht genau, wie es bei Yahoo genau ausschaut, aber oft werden die rechtlichen Rahmenbedingungen von internationalen Konzernen derart ausgestaltet, dass die deutsche Tochter keine Rechtsgewalt besitzt (z.B. die Anmeldedaten der User rechtlich im Eigentum der amerikanischen Muttergesellschaft stehen). Damit wäre sie auch nicht richtiger Klagegner. Lediglich die Weigerung zur Löschung bzw. mangelnde Kontrolle von veröffentlichten Kommentaren mit strafrelevantem Inhalt könnte die deutsche Tochter betreffen, da man in den USA wohl kaum so viele deutschsprachige Mitarbeiter einsetzt, um die Kommentarfunktion zu überwachen, diese Verantwortung dürfte in Deutschland liegen. Ob das ausreicht ist schwer zu sagen.
Man könnte natürlich Strafanzeige gegen den jeweiligen User - formell, da man die wahre Identität nicht kennt, also eine Anzeige gegen Unbekannt wegen Volksverhetzung erstatten. Da es sich um ein Offizialdelikt handelt, müsste die Staatsanwaltschaft auf jedem Fall erst einmal tätig werden. Ob sie damit Erfolg hat, steht auf einem anderen Blatt. Regelmäßig heißt es dann "Täter wurde nicht ermittelt, das Verfahren eingestellt".
Heart Angel
5. Dezember 2012 - 21:19
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Also das dann das Verfahren
Also das dann das Verfahren bei einer Strafanzeige eingestellt wird ist nicht in Ordnung, kann es vielleicht sein das in der Staatsanwaltschaft zum Teil auch Leute mit rechtsradikalen Gedanken sitzen und deshalb die Straftat vertuschen und der Fall nicht richtig untersucht wird.
Ghostrider
6. Dezember 2012 - 1:08
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Hallo Ludwigma,
Hallo Ludwigma,
@Franz und @BadCatNo3 haben das Thema schon sehr gut kommentiert. Habe noch 2 Meldeadressen, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:
http://www.jugendschutz.net/hotline/
http://www.hagalil.com/deutschland/rechts/nazis-anzeigen/nazi-meldeformu...
Bei You Tube hatte sich der Aufwand in einigen Fällen gelohnt. Betreffende Videos waren dann in Deutschland nicht mehr verfügbar. Wunder darf man allerdings nicht erwarten. In der Regel ist es so, wie BadCatNo3 es treffend geschildert hat.
Beste Grüße
Ghostrider
Rassismus ist die extremste Form von Intoleranz !
BadCatNo3
7. Dezember 2012 - 2:22
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Nein, das kann ich mir eher
Nein, das kann ich mir eher nicht vorstellen. Die vielen Einstellungsverfügungen haben grundsätzlich zwei Gründe.
1. Der Streit bzw. die (für Strafverfolgungsbehörden) restriktiven Gesetze zur IP-Vorratsdatenspeicherung. Zitat aus der Wikipedia: (Das) "die Rückverfolgung jedes Klicks und jeder Eingabe des Inhabers über Tage, Wochen oder Monate hinweg möglich sein würde. Mit einer für den Staat auf richterlichen Antrag einsehbare Zuordnung von IP-Adresse und Identität könne man sogar der Inhalt der Telekommunikation einer Person nachvollziehen, also wer wonach im Internet gesucht, sich wofür interessiert und welchen Beitrag veröffentlicht hat."
Das, was allgemein als Horrorvorstellung des einzelnen Bürgers gilt, ist jedoch genau das, was bei einer Strafverfolgung z.B. von Volksverhetzern notwendig wäre, um neben dem Alias, der in den Foren Verwendung findet, die richtigen Personalien einer Person festzustellen und ihr nachweisen zu können, das sie den strafbewährten Post im Forum geschrieben hat. Der liberale Rechtsstaat schützt also seine Bürger (bzw. diese durch Klagen beim Bundesverfassungsgericht sich selbst), in dem er weitgehende Anonymität für die Masse sicherstellt, dafür allerdings auch Nachteile bei der Verfolgung bestimmter Straftäter in kauf nimmt. Ich selbst halte dieses Vorgehen für grenzwertig, aber nachvollziehbar. Dennoch gibt es eine Vorratsdatenspeicherung und in vielen Fällen ist eine Identifikation über die IP-Adresse möglich - was zu Punkt 2 führt.
2. Der Server liegt im Ausland und dort werden Gesuche einer deutschen Staatsanwaltschaft entweder gar nicht oder nur zeitlich äußerst schleppend bearbeitet. Immer wieder gerne mit der Begründung, ein dem deutschen § 130 StGB (Volksverhetzung) entsprechendes Gesetz würde es im Land nicht geben, deshalb sei eine Amtshilfe unmöglich.
Manche Volksverhetzer nutzen auch technische Hilfen, um eine Identifizierung der IP-Adresse tatsächlich unmöglich zu machen - gibt es im Dutzend im Internet kostenlos herunter zu laden.
Es liegt also eher an den Tücken des (internationalen) Internets, das eine Strafverfolgung hier so schwierig ist. Gerade deshalb sollten ja eigentlich Foren wie Yahoo ihrerseits die Veröffentlichung verhindern. Den die sind näher dran und es ist wesentlich einfacher, den braunen Müll gar nicht erst in die Öffentlichkeit zu lassen, als hinterher nach dem Staatsanwalt (dem oft schwächsten Glied in der Kette) zu rufen.
Cuckoo
7. Dezember 2012 - 10:07
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Mir ist es in den letzten
Mir ist es in den letzten Tagen schon sehr aufgefallen, dass gerade jetzt, wo wieder ein NPD-Verbot diskutiert wird, sehr viele Benutzer in den Yahoo-Foren ein solches für Unsinn halten, da es gegen die Grundlage einer Demokratie sprechen würde. Das Witze ist aber, dass ihre Vorstellung von Politik nichts, aber auch rein gar nichts mit Demokratie zu tun hat.
Jene Nutzer, die dies tun, äußern sich generell nur zu Themen, die die NPD behandeln – erkennbar an der Benutzerchronik, wo sie dann plötzlich nach monatelanger Inaktivität wieder aktiv werden. Es sind nicht viele, sondern wenige NPD-Anhänger, die dort eine Vielzahl an Accounts pflegen, um verschleierte Propaganda zu betreiben.
Im Grunde ist diese Art von Propagandaverschleierung auch der Auslöser für die Blindheit der Menschen zur Zeit vor und im zweiten Weltkrieg. Es ist Dummheit, wenn man dies nicht bemerkt, deswegen ist es schon ziemlich intelligent, was diese Nachwuchsnazis da ausarbeiten. Dagegen kommt man letztendlich nicht an, weil diese Art von Propaganda dort sehr aggressiv angewandt wird.
Zufälligerweise habe ich vor wenigen Tagen Yahoo! eine Forderung per E-Mail zukommen lassen, die beinhaltet, dass ich mich an die Verbraucherschutzzentrale oder gar an höhere Instanzen wenden werde, wenn Benutzerinhalte weiterhin unzureichend kontrolliert werden. Bisher gab es keine Antwort und deshalb ziehe ich es in Erwägung, dagegen ernsthaft vorzugehen. Es ist ein grober Verstoß gegen das Telemediengesetz und so ein Verhalten verdient keine Rechtfertigung, da es unter aller Sau ist.
Ich fühle mich mit meiner Ansicht, dass Yahoo! ein Nazi-Paradies ist, mehr als bestätigt, da ich vor wenigen Minuten dank Google auf diese Seite gestoßen bin und hier anscheinend Leute finde, die hellwach sind und ihre Augen nicht verschließen.
Atze
10. Dezember 2012 - 16:04
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Vor Jahren habe ich das
Vor Jahren habe ich das letzte Mal yahoo benutzt. Sind die nicht mittlerweile längst von google als Suchmaschine Nr. 1 ganz weit abgehängt worden? In letzter Konsequenz beschädigt yahoo das eigene Image nachhaltig und nur schwer reperabel selber, wenn es nichts gegen braunen Kommentarmüll unternimmt. Wer außer den Nazis selber möchte schon die Dienste eines Nazi verseuchten Internetdienstleisters in Anspruch nehmen? Insofern würde ich einschlägige Beschwerden immer auch mit Hinweisen auf den geschäftsschädigenden Charakter einer Untätigkeit verbinden.
ThomasSchn
27. Dezember 2012 - 18:53
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Verschwörungstheoretiker?
Verschwörungstheoretiker?
ThomasSchn
27. Dezember 2012 - 18:58
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Yahoo ist, wie schon erwähnt,
Yahoo ist, wie schon erwähnt, ein US-amerikanisches Unternehmen. Da hat man einen ganz anderen Standpunkt hinsichtlich der Meinungsfreiheit. Diese wird dort als höchstes Gut angesehen. Es gab da mal einen Satz mit der Fahne. Ging so ähnlich wie, dass es einem diese Fahne erlauben würde, ebendiese zu verbrennen. Dazu gehört dann auch die Ansicht, dass jede Meinung, sei sie auch noch so konträr zur eigenen, unter die Meinungsfreiheit falle, alles andere wäre Gesinnungsterror. Hierzulande hat man ein etwas anderes Bild, eben dieses, dass, dort wor die Grenze überschritten ist, die Meinungsfreiheit eben nicht mehr greift. Viellleicht hilft ja aber stetes Meckern, kleine Erfolge sind ja wohl schon erzielt worden.
ThomasSchn
27. Dezember 2012 - 19:00
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Ich glaube, yahoo hat wenig
Ich glaube, yahoo hat wenig Angst vor einer deutschen Verbraucherschutzzentrale oder welchen deutschen Behöre auch immer. Auch das Telemediengesetz interessiert die einen feuchten ....