Frage

Wieso wird das Thema so selten an Schulen diskutiert?

Bild von Rote05.05.1818

Ich finde es eigentlich schade, dass es kaum Aufklärungs- und Diskussionsaktionen zum Thema Nationalsozialismus und rechten Gruppen gibt. Natürlich wird beispielsweise im Geschichtsunterricht über die NS-Zeit in Deutschland diskutiert, doch sollte es nicht mehr Aktionen geben? Denn weshalb geraten denn so viele Jugendliche in die rechte Szene? Weil sie den 'guten Kumpels', die da neben dem Schulgelände stehen und CDs verteilen alles kritiklos abkaufen. Schulen sollten über das Thema rechte Gewalt und Nazi-Ideologie aufklären und kritisches Denken (auch im Allgemeinen) anregen! Deshalb fände ich es gut regelmäßige Thementage zu veranstalten - meinetwegen alle 2-3 Jahre.
Es gibt ja schon Organisationen, welche sich auf Schulen spezialisiert haben, doch meiner Ansicht nach wäre es sinnvoll diese in allen Schulen einzuführen!
Ich beispielsweise bin jetzt das 5. Jahr auf dem Gymnasium und habe bisher nie erlebt, dass dieses Thema großartig diskutiert wurde. Bis auf meine Geschichtslehrerin wurde es eigentlich noch nie angesprochen. - Und genau das ist, wie ich finde, gefährlich.
Wie kann man sich für mehr Aufklärung und Diskussion an Schulen einsetzen?

erschienen am Samstag, 13.03.2010, 16:43

Leser-Kommentare ()

  1. Bild von Ghostrider

    Ghostrider

    In der Tat, werde ich das Gefühl nicht los, das an unseren Schulen ein Verdrängungsmechanismus eingesetzt hat, was die Aufklärungsarbeit über die NS - Zeit betrifft.
    Man will bewusst Gras über die Sache wachsen lassen. Dafür wird nur das "Nötigste" an Wissen über den Nationalsozialismus an die Schüler weiter vermittelt.

    Über die schlimmsten Greueltaten der Menschheitsgeschichte überhaupt, wird gerne geschwiegen.
    Zum Beispiel Kinderschändungen im Auftrag der NS-Medizinforschung, Sektionen an lebende Menschen, Dr. Mengele, die Bestie von Auschwitz läßt Grüßen! Unvorstellbar!
    Lebende Babys wurden in das heiße Siedefett, dass beim Verbrennen der Leichen im Krematorium entstand, geworfen!
    Behinderte Menschen galten während der NS Zeit als "unwertes Leben", und wurden vernichtet. Siehe Mahnmale der "grauen Busse".

    Und leider viele Dinge mehr!

    Der Nationalsozialismus war das sadistisch brutalste System der deutschen Geschichte!

    Folgedessen darf es weder ein Verdrängen, Verschweigen oder gar Leugnen geben.

    Niemand auf der ganzen Welt, der einen gesunden Menschenverstand, sowie über Gefühle, Anstand und Respekt verfügt, kann verstehen, dass es Ewiggestrige gibt, die den Holocaust leugnen und die Greueltaten der NS - Zeit verherrlichen.

    Deshalb haben braune Bestien in unserer Gesellschaft keinen Platz.

    Das sind wir den vielen Menschen, die grauenhaft durch die Nazis ums Leben kamen, auch noch heutzutage schuldig!

    Nie wieder darf es solche Verbrechen in Deutschland geben!

    Deshalb bin ich gegen das Vergessen!

    Ghostrider

    Ein Hakenkreuz im Hirn erschwert das Denkvermögen!

  2. Bild von Nina Marie

    ich gehe in die 12. Klasse und ich hatte bis jetzt tolle Aufklaerung in all meinen Faechern,
    bei uns konnte von verdraengung wirklich keine rede sein! ich glaube die themen wie Auschwitz kommen erst spaeter dran, so in der 10. Klasse.

    wir hatten auch gute Aufklärung und Diskussionen ueber die heutige situation!
    wie hatten z.B projektwochen in den verschieden stufen ueber dieses thema, die echt hilfreich waren.
    vllt. solltest du sowas mal an deiner schule vorschlagen...

    denn vergessen ist gefaehrlich!!

  3. Bild von Klämpfe

    Ich fände es zudem sinnvoll, das Buch "Mein Kampf" wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und auch im Unterricht einfließen zu lassen. Damit lassen sich dreiste Versuche, die Geschichte umzuschreiben und die Nazis als Opfer darzustellen, verhindern. Der bloße Hinweis der Historiker auf dieses Buch, um die Behauptungen zu entkräften, bietet nur eine Angriffsfläche für die Geschichtsrevisionisten, die Historiker als Lügner darzustellen.

  4. Bild von Bogo

    @Nina Marie,

    Darf ich fragen, in welchem Bundesland du zur Schule gehst?

    Bei uns in NRW ist es durchaus üblich, dass Schüler im Laufe ihrer Schulzeit insgesamt nur 2-3 Schuljahre lang Geschichtsunterricht haben. Meine Kinder leider inbegriffen. Sparmaßnahmen oder zuviel Stoff der durch muss, ich weiss es nicht.

    Neulich fragte mich ein 9. Klässler vom Gymnasium, ob es wahr sei, dass man Kinder ins Gas schickte. Das hat mich ziemlich schockiert, weil ich selbstverständlich davon ausging, dass ein 14. jähriger sowas wissen müsste.

    Wenn ich mich an meine Schulzeit erinnere, glaube ich zu wissen, spätestens in der 7. Klasse Anne Frank gesehen und gelesen zu haben und mir auch andere Themen zum Nationalsozialismus nicht unbekannt waren.

    Vielleicht nimmt man den Eindruck, den dieser Unterricht auf die Schüler hinterließ, nicht ernst genug. Ich bin serbischer Herkunft und hatte auch keine Verwandtschaft, die mir die deutsche Nazigeschichte erklärt hätte, also war ich auf diesen Unterricht angewiesen und er wirkt nachhaltig, wie man sieht.

    Heute aber gerät das Grauen zunehmend in Vergessenheit, nicht zuletzt weil grade Migranten nicht geügend über den Holocaust wissen, leider aber auch deutsche Kinder.

    Bedenke, dass Schweigen manchmal die beste Antwort ist.
    Dalai Lama

  5. Bild von AFB

    @ghostrider

    Deine "Behauptung", dass man versucht Gras über unsere Geschichte wachsen zu lassen, kann ich in keinster Weise nachvollziehen, geschweige denn bestätigen.
    Laut Lehrplänen (ich kann leider nur für Hessen sprechen) wird das Thema Nationalsozialismus sehr ausführlich behandelt und auch recht kontrovers. Allerdings stellt sich hier wie in jedem anderen Fach die Frage, wie weit/intensiv ein Lehrer auf diese Themen eingeht. Sicherlich tut dies der eine mehr, der andere weniger.
    Man versucht allerdings in keinster Weise den SuS lediglich das "Nötigste" an Wissen zu vermitteln. So wie ich deinen Beitrag interpretiere, forderst du eine Art Schocktherapie für die SuS, damit diese Form der Herrschaft nicht mehr vorkommt. Allerdings ist dies aus meiner Sicht genau der falsche Weg, denn dadurch wird der NS nur noch interessanter. Die meiner Meinung nach bessere Möglichkeit der Aufklärung ist die Diskussion im Klassenzimmer.

    @ bogo

    Dass deine Kinder lediglich 2-3 Jahre Geschichte in NRW haben, ist in der Tat sehr schlimm. Allerdings kann ich hier deine Aussage bezüglich der Jahre in Hessen auch nicht bestätigen, denn hier wird in den Haupt- und Realschulen von der 6.-10. Klasse Geschichte unterrichtet. Auf den NS entfällt hier zusammengenommen ca. 1/2 Schuljahr.

    @ all

    Ich denke, dass es weniger etwas mit vergessen wollen oder ähnlichen zu tun hat. Vielmehr ist es für die heutigen Schülergenerationen einfach nicht mehr greifbar. Durch einen hohen Anteil an Migrationshintergründen bei SuS in den Haupt- und Realschulen besteht keinerlei Verbindung zum NS, daher ist das Interesse daran auch extrem gering.
    Ein weiterer Punkt ist, dass bestimmte Dimensionen von Geschichtsbewusstsein die das Fach vermitteln sollte, auf Grund der schnelllebigen Welt und neuen Medien nicht mehr vermitteln kann oder vielmehr die didaktischen Konzepte zur Vermittlung fehlen.
    Was man allerdings als Geschichtslehrer tun kann und tun muß, um den Unterricht wieder für die SuS spannend zu gestalten, ist die Integration dieser. Sie müßen aktiver in den Unterrichtsprozess eingebunden werden um ihre eigenen Stärken und Interessen zu finden und zu äußern.

  6. Bild von Rote05.05.1818

    @afb
    du schreibst, dass es aufgrund der hohen migrationsrate von schülern keinen bezug mehr zum ns gibt - dabei denke ich, dass rassismus gerade dadurch entstehen kann! deutsche schüler, welche beispielsweise von ausländern gemobbt oder ausgegrenzt werden, sind da besonders gefährdet, da der mensch ja bekanntlich dazu neigt schnell zu verallgemeinern

  7. Bild von NochEinNickname

    Bei Geschichtsunterricht hatte ich mich immer gefragt, warum dieser so langweilig ist bis auf paar Ausnahmen. Geschichte ist eine Ansammlung von Sex, Drugs And Rock'n'Roll sowie Intrigen, Mord und Gewalt. Also alles, was Schüler ab einen gewissen Alter interessieren könnte.*schmunzel* Hollywood ist nichts gegen Geschichte. Eigentlich sollte ein guter Lehrer den Schülern das spannend vermitteln können.

    Man sollte weniger die reinen Daten vermitteln (ok, natürlich sollten sie auch vermittelt werden), sondern mehr die Hintergründe, warum Dinge passiert sind wie sie passierten. Welche Intrigen wurden gespannt. Wie haben sich die Verantwortlichen verhalten in welcher Situation. Wie haben diverse Gruppierungen was ausgenutzt usw.
    Da würde man auch Parallelen zu heute finden, wie Neonazis ihre Leute rekrutieren und sie verführen. Das war damals ähnlich. Die Rhetorik wird ja heute noch verwendet. Und man weiß ja wie es geendet ist. Also könnte man ahnen, wo es hinführen könnte. Wie heisst es so schön: Wer die Geschichte nicht kennt, ist verdammt, sie zu wiederholen.

    Unsere Religionslehrerin hatte mal eine Zeitlinie zum Thema Holocaust gemacht. Jede Schulstunde war ein Zeitabschnitt. Darüber wurde dann diskutiert. So bekam man mit, wie Juden bewusst nach und nach ausgegrenzt worden sind. Und es wurde auch immer ein Bogen zu heute gemacht.

    Mit ein wenig Kreativität sollte man da eigentlich viel erreichen können.

    Mit freundlichen Grüßen
    Olli

    ---
    Ein Idiot in Uniform ist immer noch ein Idiot! - Das Känguru

  8. Bild von Atze

    Hallo Rote,

    meine eigene Schulzeit liegt zwar schon ein paar Tage zurück, aber weder damals noch heute habe ich den Eindruck, dass das Thema zu stiefmütterlich an den Schulen behandelt wird. Da scheinst du eher das Pech zu haben, an einer diesbezüglich etwas schlafmützigen Schule gelandet zu sein...

  9. Bild von murmeli

    Bei der Vermittlung des Themas Nationalsozialismus spielt ebenso wie bei anderen Themen nicht allein die Masse eine Rolle, sondern die Qualität.

    Der Geschichtsunterricht kann zunächst einmal nichts anderes als Fakten vermitteln. Erst durch die Kenntnis dieser Fakten ist es möglich, sich einen Gesamtüberblick zu verschaffen, auf dessen Grundlage man dann diskutieren kann - jedoch nicht umgekehrt. Diese Diskussion ist jedoch in erster Linie Gegenstand im Gemeinschaftskundeunterricht bzw. der politischen Bildung, nicht jedoch des Geschichtsunterrrichtes selbst. Denn dies würde ihn grundlegend überfordern.

    Ein guter Geschichtsunterricht zeichnet sich dadurch aus, daß er auch beim Thema Nationalsozialismus nicht ständig nur mit einem moralischen Zeigefinger arbeitet. Denn wenn von vornherein ständig vermittelt wird, daß das Ergebnis dieses Unterrichtes nur eines sein kann, nämlich, zu der Aussage zu gelangen, daß der Nationalsozialismus etwas absolut Schlechtes und Verbrecherisches war, werden die Schüler schnell abschalten und das Interesse an dem Thema generell verlieren. Dann kann es schnell geschehen, daß sie allein aus einer Oppositionshaltung über den moralisierenden Lehrer heraus, sämtliche vermittelte Inhalte über den Nationalsozialismus in Frage stellen und zur leichten Beute von Ideologen werden. Zielführender ist es daher, den Schülern die Möglichkeit zu geben, nach der Vermittlung des Stoffes selbständig zu einer Bewertung des Charakters des Regimes zu gelangen und sich ihre Meinung darüber zu bilden.

    Daher wäre es auch fatal, den Geschichtsunterricht über den historischen Nationalsozialismus in einen reinen "Kampf gegen Rechts" zu verwandeln. Der Schüler braucht erst einmal Fakten, eine Behandlung unter rein politischen Gesichtspunkten ist da nicht hilfreich.

  10. Bild von Bogo

    Ich dachte, ich recherchiere mal ein wenig, aber dem Schulministerium in NRW sind keine Probleme bekannt. Dementsprechend findet man auch kaum Vergleiche zum Lehrplan der Bundesländer. Jedenfalls scheint mein Eindruck sich von dem der Schulbehörden in NRW deutlich zu unterscheiden, was das Problem von zu wenig Geschichtsunterricht, natürlich nicht existent erscheinen lässt. ;-)

    Tja, was man selbst glaubt und was andere darüber denken, kann ziemlich große Unterschiede aufweisen.

    "Für viele ist 1989 so weit weg wie 2000 vor Christus"

    Hier aus der Sicht eines Schülers, "wobei ich 13 Jahre wie ein roter Faden" mehr als übertrieben finde. :-)

    Zwischen Blitzkrieg und Holocaust: Der Nationalsozialismus in der Schule

    Bedenke, dass Schweigen manchmal die beste Antwort ist.
    Dalai Lama

  11. Bild von Ghostrider

    Ghostrider

    @AFB

    Nein, ich möchte keine Schocktherapie in deutschen Schulen bezüglich der deutschen Geschichte in den Jahren von 1933 - 1945 interpretieren.

    Nur, ich will die Geschichte auch nicht verfälschen, indem ich Dinge beschönige, wo es nichts zu beschönigen gibt.
    Der Sadismus bei den Nazis war Grenzenlos. Tiefste Abgründe menschlicher Grausamkeiten, Hass und Gewalt, für die ein gesunder Menschenverstand keine Worte mehr findet. Nur noch Fassungslosigkeit und Entsetzen.

    Dafür gibt es genug Beweise, und Zeitzeugen.
    Allein beim Lesen muß man sich manchmal übergeben, so abscheulich ist das, was man dabei verarbeiten muß.

    Die Wahrheit über die Geschehnisse im 3. Reich schockt natürlich, das ist ganz klar. Aber so wenig man diese Geschehnisse rückgängig machen kann, genau so wenig kann man die Wahrheit verdrängen.

    Aber man muß aufklären, damit es nie wieder Nationalsozialismus geben kann.

    Das sind wir den Millionen von hilflosen und wehrlosen Menschen, die der Nazi Perversion zum Opfer fielen, schuldig.

    Ghostrider

    Ein Hakenkreuz im Hirn erschwert das Denkvermögen!

  12. Bild von Croyaner

    Also ich bin auch der Meinung das das Thema viel zu wenig in der Schule angesprochen wird , den meiner ansicht nach muss man das Thema sehr stark behandeln und vor allem den etwas jüngeren Schülern gleich von Anfang an klar machen das das alles Idioten sind , die diese Rechte einstellung haben. Ich habe jetzt bei mir in der Schule eingeführt das meine Schule Partner SChule von dem Projekt Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage wird , den ansonsten wird das Thema leider viel zu wenig angesprochen . ALso muss man meiner Erfahrun nach selber das Zepter in die Hand nehmen.

  13. Bild von Deeforce

    Ich habe auch mal eine Frage, passend zu diesem Thread: Hat jemand von Euch schonmal "Schindlers Liste" den Spielfilm über die Gräueltaten im 3. Reich in der Schule sehen dürfen? Ich nicht und ich fand das schon etwas merkwürdig. Schließlich sagt so ein Film doch mehr aus als Fakten, die man bloß mal so runter gerattert hört... Ich fände es schön, wenn da etwas getan werden könnte.

  14. Bild von Atze

    Wobei das "Making of..." zu dem Film ausnahmsweise mindestens ebenso gut ist... :-)
    Allerdings besagt meine cross-over-Übersicht über die Osnabrücker Schulen, dass man sich hier wirklich umfassend und ausführlich mit der NS-Thematik auseinandersetzt.

    Etwas stirnrunzelnd sehe ich eher die curricularen Herumfingereien an den Lehrplänen. So steht u.a. im Zentrum für die Vorbereitung auf das niedersächsische Zentralabitur für den Leistungskurs Geschichte die Frage, ob die Machtaneignunug des Hitlerfaschismus eine "Revolution" gewesen sei, wie die Nazis das ja gerne selber behaupten.
    Das ganze Elendsausmaß konventioneller Geschichtswissenschaft zeigt sich dann darin, dass sie kaum tauglich ist, diese Synonymisierung von NS-Machtaneignung und Revolution zu unterbinden. In einem Vorbereitungsbändchen auf dieses Geschichts-LK Zentralabi für dieses Jahr ist z.B. in einer Musterklausur die Aufgabe enthalten, die Machtaneignung im Lichte einer bestimmten, konventionellen Revolutionsdefinition zu erörtern. Das Ergebnis der Musterlösung: Ja, im Sinne der Definition war die Machtaneignung eine Revolution... :-) Erschreckend albern und dümmlich, weil damit auf einer abstrakt-begrifflichen Ebene diese Machtaneignung der Nazis gleich gemacht wird mit so etwas fundamental entgegengesetztem wie der Französischen Revolution, die bekanntlich die Menschenrechte und die Idee individueller Freiheit fest in der Weltgeschichte verankert.

    Es geht also nicht nur um Quantitäten, sondern natürlich auch immer um die Qualität der schulischen Aufbereitung des Faschismus.

  15. Bild von Ghostrider

    Ghostrider

    @Deeforce

    Na klar, "Schindlers Liste" habe ich gesehen, war sozusagen für mich ein Muß. Oskar Schindler war ein deutscher Fabrikant der nicht weggesehen hat, und das zu einer Zeit, wo man für sein Verhalten in der NS Diktatur mehr als gefährlich lebte. Steven Spielberg verstand es par exellance, sehr realistisch die Brutalität, das Denonziantentum, den Antisemitismus, ja die gesammte Bandbreite der Menschenverachtung gekonnt in Szene zu setzen.
    Ein wahres Meisterwerk der Filmkunst.

    Ich denke mal, eine gute Videothek dürfte diesen Film im Bestand haben.

    Da es sich bei diesem Film um eine Biographie von Oskar Schindler handelt, sozusagen eine Dokumentation, wäre es wünschenswert, diesen in Schulen vorzuführen.

    Ghostrider

    Ein Hakenkreuz im Hirn erschwert das Denkvermögen!

  16. Bild von Hunter

    In der Nachkriegszeit bis in die 80iger hinein, wurde dieses Thema gern umgangen, weil die alte Garde der Lehrer dieser Zeit noch entstammten und das Unrechtsbewusstsein war geradezu ausgeprägt. keiner wollte etwas gewesen sein. Auch ich bekam während meiner Schulzeit diese grauenvolle Zeit nicht erläutert. Es kann auch heute noch vorkommen, daß es verdrängt wird. Wer spricht auch schon gern über diese Zeit. In den meisten Fällen aber, könnte ich mir vorstellen, ist man jetzt so fortschrittlich, daß man diese Zeit aufarbeitet und sachlich im Unterricht bearbeitet.

  17. Bild von Ghostrider

    Ghostrider

    @Hunter

    Ja, das stimmt. In den 50er Jahren als das Ausmaß der Nazi-Greueltaten so nach und nach ans Licht kamen, wurde nicht nur in der Lehrerschaft, sondern auch bei der damaligen Bevölkerung die NS Mitgliedschaft geleugnet. In Bezug auf den Holocaust herrschte großes Schweigen. Keiner war dabei.

    Doch UFA Wochenschauen aus der Nazi Zeit belegen ein anderes Bild über Nazi Deutschland. Hunderttausende sah man mit erhobenem rechten Arm bei NS Kundgebungen in Berlin und andere Städte des Landes.

    Beim Anblick des "Führers" fielen Reihenweise junge Mädchen und Frauen in Trance, oder wurden ohnmächtig, vergleichbar mit einem heutigen Pop-Star Konzert.

    Kaum zu glauben, aber plötzlich konnte sich niemand daran erinnern jemals die NSDAP gewählt, geschweige denn, je ein Parteibuch besessen zu haben.

    War es kollektive Scham? Nein, ich glaube nicht.
    Ein damaliger Lehrer ex NS Flugpilot nannte mich mal vor versammelter Klasse "Du jüdischer Bastard, Dich hat wohl Hitler vergessen", was ihm allerdings mächtig Ärger brachte, da Mutter sich an die richtige Adresse gewandt hatte.
    Viele waren damals vom NS Regime noch nicht so richtig abgenabelt.

    Wie auch. Tiefbraune Kindheit und Erziehung hinterlassen Spuren. Der Krieg war verloren, aber in den Köpfen war das noch nicht so richtig angekommen.

    Antisemitismus war in den 50er Jahren in der Bevölkerung noch weit verbreitet. Im Stadtbus wurden wir damals angeglotzt, als kämem wir von einem anderen Planeten. Da Mutter in Frankreich geboren und viele Jahre in Holland gelebt, waren wir damals der deutschen Sprache auch nicht so mächtig.

    Dementsprechend die hasserfüllten Blicke mancher Leute.

    Die Zeiten haben sich Gott sei Dank geändert, deshalb sollte man die NS Zeit in den Schulen sachlich aufarbeiten.

    Das sind wir den über 50 Millionen Menschenleben die der 2. Weltkrieg insgesammt gefordert hatte heutzutage schuldig.

    Das alles wegen einer menschenverachtende Ideologie eines Menschen namens Adolf Hitler.

    Der größte Massenmörder in der Geschichte der Menschheit!

    Ghostrider

    Ein Hakenkreuz im Hirn erschwert das Denkvermögen!

  18. Bild von Hunter

    Leider ist der Antisemitismus und Rassismus noch immer nicht aus den Köpfen mancher Zeitgenossen verschwunden. Geht man heute über die straße, kann man erleben, wie unterschwellig diese Untugenden noch verbreitet werden. Nicht immer ist es bewusst, aber bei leibe nicht minder gefährlich.
    Deshalb müssen wir die Jugend noch mehr aufklären. An den Schulen, wo gerade zu den Wahlen neonazis auftauchen, um ihr dumpes material an Schülern los zu werden.muß gehandelt werden. Diese Flyer sollten sofort mit dem Lehrer besprochen werden. Inhaltlich analysiert werden, um eine Gegenstrategie zu entwickeln. Nur wer die Nazis kennt, kann sie auch bekämpfen. Aus diesem Grunde gehört mehr Aufklärung über sie in den Unterricht.

  19. Bild von gadgetto1978

    @Hunter

    Ich muss dir da recht geben, das diese schlimmen Dinge leider immer noch in so vielen Köpfen rumschwirren. Ich selbst hatte Jahrelang ein Brett vor dem kopf und versuche ja davon loszukommen. Aber in der breiten Maße der Gesellschaft treffen Ressentiments jedenfalls nicht auf taube Ohren und so verfestigt sich dieses Zeug in den Köpfen.

    Aber ich bin guten Mutes, dass wenn 'ich' weiter denken kann, es auch viele Andere können und werde nun auch mehr Einsatz zeigen für Demokratie und für den Abbau von Ressentiments. Ich bin mittlerweile auch stolz zu sehen das sich in Deutschlad und anderen Ländern soviele Menschen dagegen einsätzen. Und dafür sorgen das Rassismus keine Chance hat.

    Grüße Gadgetto

  20. Bild von DerMustermann

    Hallo, wir haben Ihren Beitrag gelöscht, weil er off-topic war. Moderator_JW

  21. Bild von Thraciel

    Ich bin jetzt seit einem knappen Jahr aus der Schule heraus und kann eigentlich nur vom Gegenteil sprechen.
    Meiner Meinung nach wird das Thema in Schulen so überbehandelt und dabei so wenig die Diskussion (das ist aber ein grundlegender Fehler unseres Systems) mit den Schülern gesucht, dass nach dem 2. mal keiner mehr zuhört.
    Nicht umsonst werden wir von anderen Ländern mittlerweile (und teilweise auch zurecht) belächelt wie wir mit der Nazizeit umgehen. Im Gegensatz zu andern bin ich der Meinung langsam wäre es Zeit Gras darüber wachsen zu lassen.

    Deswegen muss man keinen Rassismus tolerieren, aber man muss nicht MIlliarden für Denkmäler ausgeben undselbst der heutigen Jugend ein schelchtes Gewissen bzw eine Schuldmentalität aufzwingen.

  22. Bild von Atze

    Hi Thradel,

    wer zwingt denn der Jugend ein schlechtes Gewissen bzw. eine Schuldmentalität auf? Und wodurch wird das denn getan?
    Jugendliche brauchen sich wegen der Greueltaten deutscher Nazis weder schuldig zu fühlen, noch ein schlechtes Gewissen zu haben. Allerdings obliegt den Jugendlichen wie uns allen die Verantwortung, historische Fehler in ihrem Zustandekommen zu verstehen und mit dazu beizutragen, dass diese sich nicht wiederholen.

    Wer allerdings über geschichtliche Fehlentwicklungen einfach nur Gras wachsen lassen möchte, läuft möglicherweise Gefahr, aufgrund dieser ignoranten Haltung solche Fehler zu wiederholen.

    Ich verstehe auch nicht so ganz, wie du einen vermeintlichen Mangel an Diskussion als grundlegenden Fehler "unseres Systems" ausmachen kannst. Welches System in der deutschen Geschichte hätte denn kontroversen Diskussionen mehr Spielraum gegeben als das aktuelle?

    Länder wiederum können doch gar nichts belächeln, denen mangelt es einfach an einem Gesicht! :-) Das müsstest du vielleicht auch noch einmal konkreter erläutern...

  23. Bild von Atze

    Oh, sorry, Traciel hätte es natürlich heißen müssen. Hab das leider zu spät richtig gelesen.

  24. Bild von Thraciel

    Hi Atze,
    Bei mir in der Schule war es besonders seitens der älteren Kollegen Gang und Gäbe mit der Moralkeule zu wedeln.

    (...)

    Natürlich ist es unser aller Verantwortung ein solches System zu verhindern. Dazu reicht es meines erachtens aber aus, dieses im Unterricht in der Schule zu behandeln, dabei die Diskussion mit den Schülern zu suchen und gut ists. Im alltäglichen Leben und auch in unserer momentanen Politik muss das Thema nicht mehr dauerpräsent sein.
    Großbritannien hat seine Fehler auch nicht wiederholt, obwohl es diese sogar im Geschichtsunterricht totschweigt und teilweise PC Spiele o.ä. die GB als Verlierer darstellen dort verboten werden. (Hat mich auch erstaunt, ist aber tatsächlich so)
    Das ist das andere extrem, da gefällt mir der aktive Umgang mit Geschichte in der Schule (damit erreicht man jeden) deutlich besser.

    Mir fehlt die Diskussion als Element in der Schule. Selten werden Diskussionen dort wirklich gefördert, wenn dann, erst in den späteren Klassen wo dann 2 oder 3 wirklich interessiert sind und der Rest langweilt sich. Da müsste man früher anfangen und eine eigene Meinung aus den Schülern herauskitzeln. Mir ging es gar nicht um das Staatssystem.

    (...)

    Hallo, wir haben Teile Ihre Beitrags löschen müssen, da sie off-topic waren bzw. gegen unsere Diskussionsregeln verstoßen haben. Moderator_JW

  25. Bild von Bogo

    @Traciel

    Ich habe diesen Unterricht auch gehabt, doch das Resultat ist weniger ein schlechtes Gewissen, eher ein Wissen um Greueltaten, die Menschen begehen können, wenn einer die richtigen Weichen stellt. Das NS Regime ist die bestdokumentierte Zeit, die wir immer wieder aufrufen können, um uns vor Augen zu führen wie es nicht laufen sollte. Es ist ja nicht so, dass sie als Deutsche ein schlechtes Gewissen im Kollektiv haben müssten, Helfershelfer gab es zur Genüge in Europa und meine ehemalige Heimat (Exjugoslawien) war einer der willigsten Helfer. Die Kroaten haben 90% ihrer Juden der Vernichtung in Hitlers KZ's zugeführt.

    Ich verstehe ein schlechtes Gewissen, als Abwehrmechanismus und damit leugnet man Tatsachen, die viele Menschen das Leben gekostet haben. Die Verantwortung an vergangene Generationen abzugeben und davon auszugehen, dass so etwas nicht mehr passieren kann ist gefährlich und sie sollten sich doch mal fragen, ob es ihnen wirklich bewusst ist, was damals passierte und ob der Unterricht den sie "zur Genüge" hatten, tatsächlich gefruchtet hat.

  26. Bild von Atze

    Hi Traciel,

    dass in der Schule die "Moralkeule" bei der der Behandlung der NS-Zeit mitunter in gutgemeinter Absicht etwas zu groß dimensioniert geschwungen wird, kann ich mir abstrakt durchaus vorstellen. Grundsätzlich aber kann und muss man natürlich die damaligen Geschehnisse auch einer moralischen Wertung unterziehen. Aus dieser wiederum folgt für mich jedoch nicht zwangsläufig, persönlich ein "schlechtes Gewissen" oder gar ein individuelles Schuldempfinden zu entwickeln. Das wäre für mich auch kein anstrebenswertes Ziel einer schulischen Beschäftigung mit dem Hitlerfaschismus. Im Optimalfall ginge es für mich vielmehr darum, den Schülern die Idee persönlicher Mitverantwortung dafür zu vermitteln, wohin uns die politische Reise zukünftig führt...

    Aus meiner eigenen Erfahrung heraus kann ich eigentlich nicht unterschreiben, dass in den Schulen zu wenig diskutiert würde. Ich habe da...mmmmh...praktisch ausnahmslos doch sehr positive Erinnerungen.

  27. Bild von Dmitri

    @Rote

    Das Problem bei der Behandlung der NS-Zeit in der Schule ist die Glaubwürdigkeit der Intention, die dahinter steckt. Damit meine ich folgendes:

    1. Für Schüler mit Migrationshintergrund ist der Holocaust ein geschichtliches Ereignis, das sie nicht weiter berührt. Viele Migranten aus dem islamistischen Raum stehen sogar heute dem Judentum sehr ablehnend gegenüber. Eine intensive - vom normalen Geschichtsunterricht losgelöste - Behandlung des Holocausts kann daher zu einer weiteren Spaltung der Schülerschaft führen.

    2. In den 70er Jahren hat man sich bei der schulischen Behandlung der NS-Verbrechen - damals wurde das Wort "Holocaust" noch nicht benutzt - darum bemüht auch die Leiden der deutschen Bevölkerung darzustellen. Ganz einfach deshalb weil viele der Eltern der damaligen Schüler einen solchen Erfahrungshintergrund hatten. Ich erinnere mich an den Film "Nacht und Nebel", in dem die Greuel der Konzentrationslager bis ins kleinste Detail dargestellt wurden. Gleichzeitig wurde aber auch auf die Todesmärsche im Zuge der Vertreibung oder die Verschleppung von Volksdeutschen in sowjetische Arbeitslager eingegangen. Diese objektivere Betrachtungsweise fällt heute in den Schulen leider oft flach.

    Wir haben unsere Kinder zu diesem Thema so instruiert, dass sie grundsätzlich zu diesem Thema das sagen und schreiben sollen, was die Lehrer höhren möchten. Was in der Familie oder Bekanntenkreis mit eigenem Erfahrungsschatz diskutiert wird steht auf einem ganz anderen Blatt.

  28. Bild von Atze

    Hallo Dimitri,

    zur "Glaubwürdigkeit der Intention bei der Behandlung der NS-Zeit" sagen deine Punkte 1 und 2 eigentlich nichts aus. Jedenfalls erkenne ich da keine Zusammenhänge...?!

    Zu deinem Punkt 1:

    Bei dem durchgängig heterogenen Charakter des Migrationshinterhunds entsprechneder Schüler mutet deine These recht verwegen an. Kids aus Aussiedlerfamilien, die aus Polen, der ehemaligen UdSSR oder Rumänien stammen, überhaupt Kids aus Zuwandererfamilien aus Nord-, Ost-, Süd- und Westeuropa dürften ausnahmslos in ihrer eigenen Familienchronik Bezüge zum NS-Regime herstellen können. Das war bekanntlich auch international sehr umtriebig...
    Türkische Kids wiederum könnten sich für die Thematik aufgrund der eigenen Historie interessieren (Stichwort: Völkermord an den Armeniern), arabische werden sicherlich unschwer Parallelen zum Dauerkonflikt in Nahost finden. Und der Rest? Der würde auch nicht dümmer, wenn er sich mit den Konsequenzen von Nationalismus, Rassismus, Fremdenhass, Führerkult und Antidemokratismus beschäftigt.

    Zu deinem Punkt 2:

    Ich habe meine eigene Schulzeit zu einem größeren Teil in den 70ern verlebt. Aus eigener Erfahrung kann ich deine Wahrnehmung so nicht bestätigen. Auch damals schon wurde "fremdes" und "deutsches" Leid nicht zusammenhangslos gegeneinander aufgerechnet und das Kausalitätsprinip von Ursache und Wirkung außer acht gelassen.

    Und zu deiner Schlusspassage:

    Ernsthaft? Du erziehst deine Kinder wirklich systematisch zur Verleugnung ihrer eigenen Meinung, eigentlich, ... was für eine böse Vorstellung!... zur Verlogenheit? Das würde ich doch noch einmal überdenken...

  29. Bild von Dmitri

    Hallo, wir haben Ihren Beitrag gelöscht, weil er off-topic war. Moderator_JW

  30. Bild von Dmitri

    @Atze

    Ich habe meine eigene Schulzeit zu einem größeren Teil in den 70ern verlebt. Aus eigener Erfahrung kann ich deine Wahrnehmung so nicht bestätigen. Auch damals schon wurde "fremdes" und "deutsches" Leid nicht zusammenhangslos gegeneinander aufgerechnet und das Kausalitätsprinip von Ursache und Wirkung außer acht gelassen.

    Dann werden Sie auch bemerkt haben, dass in den 70er Jahren eine Ablösung in der Lehrerschaft stattfand. Die alte Generation, die schon im Krieg Pauker geworden ist, ging in Pension und die ersten "68er" kamen in die Schulen.

    Wir hatten bei der Behandlung dieses Themas zum Glück einen fortschrittlichen jüngeren Lehrer, der sogar Zeitzeugen aus Polen zu Vorträgen eingeladen hat. Diese Zeitzeugen waren damals so zwischen 50-60 Jahre alt. Diese Möglichkeit besteht heute ja leider nicht mehr.

    Überhaupt muß ich sagen, daß die Zeit damals viel mehr durch Versöhnung geprägt war. Willi Brands überragender Erfolg in seiner Ostpolitik hat sehr stark zu einer Annäherung der früheren Gegner geführt.

    Heute erscheint mir die Behandlung dagegen viel zu dogmatisch

  31. Bild von Atze

    Hallo Dimitri,

    Pensionierung und Neueinstellung von Lehrkräften ergeben sich fließend.

    Die unter Brand und der sozial-liberalen Koalition eingeleitete Wende zur Entspannungspolitik und zur Aussöhnung vor allem mit den östlichen Nachbarn und vor allem die Anerkennung der bestehenden Grenzen in den Verträgen von Warschau und Moskau hat sicherlich sehr viel bewirkt.

    Sie stellt das Fundament dar, auf dem es heute möglich ist, dass jüngeren Umfragen zufolge die Deutschen am beliebtesten in der Welt sind. :-)

    Dazu trägt aber sicherlich auch bei, dass das Ausland anerkennt, wie ernsthaft und intensiv man sich in Deutschland mit den Irrwegen und Fehlern der Vergangenheit auseinandersetzt - nicht zuletzt auch an den Schulen.

  32. Bild von Thraciel

    Hallo, wir haben Ihren Beitrag gelöscht, weil er off-topic war. Wir möchten Sie außerdem darum bitten, sich noch einmal mit unseren Diskussionsregeln vertraut zu machen! Alle Nutzer möchten wir bitten, wieder zum ursprünglichen Thema der Diskussion zurück zu kommen. Vielen Dank! Moderator_JW

  33. Bild von er nu wieder

    @atze: ich glaube, ich möchte gar nicht wissen, was eine "eigene Meinung" zum Thema "NS-Verbrechen" im Unterricht ist...Mir sehen ein paar Kommentare hier danach aus, dass hier ein tabu konstruiert wird, dass gar nicht existiert...
    jedenfalls: Man muss wohl nicht immer auf jeden Kommentar eingehen...

  34. Bild von wahrheitssager

    überhaupt wird darüber wenig diskutiert weil zum beispiel,an meiner schule,extrem viele rechtsextreme sind vor allem in den höheren klassen 9 u. 10 allein mehr als die hälfte meiner klasse sind rechtextrem und wenn die lehrer dies schlecht reden dann gehts los von wegen meinungsfreiheit,lehrer müssen tolerant zu meinungen von den schülern sein also dürfen sie es nicht schlecht reden blablabla.... deshalb wird meiner meinung nach sehr wenig darüber diskutiert.

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