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Zur Mordserie des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU)

Der "Nationalsozialistische Untergrund" (NSU), auch "Zwickauer Terrorzelle" genannt, beging von 2000 bis 2007 mindestens zehn Morde und mindestens 14 Banküberfälle. Den aktuellen Ermittlungsstand und die Hintergründe finden Sie » hier.
Welche Städte führen Adolf Hitler immer noch als Ehrenbürger?
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Liest man diesen Artikel bei redok und indymedia wo es heißt, dass eine kleine Stadt in Niedersachsen, Adolf Hitler immer noch als Ehrenbürger führt und am letzen Wochenende zum Gedenken an die Reichspogromnacht die jüdische Gemeinde als Mitorganisator nicht zu Wort kam, stellt sich einem die Frage: „Wie viele Städte führen ihn noch als Ehrenbürger und was hat es zu bedeuten wenn ein Bürgermeister die jüdische Gemeinde, zum eigenen Gedenken nicht reden lässt.“
Bürgermeister Reese ist schon im Zusammenhang mit dem Wincklerbad, wegen der jährlichen Aufmärsche der Nationalsozialisten, in Erscheinung getreten.
http://www.redok.de/content/view/1239/38/
http://de.indymedia.org/2008/11/232295.shtml
http://www.sn-online.de/newsroom/regional/sgn...
Kann es sein, dass auch in anderen Städten Hitler als Ehrenbürger gilt und hatte der Bürgermeister in Bad Nenndorf einfach nicht den Mumm zuzugeben, dass übersehen zu haben?
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17.05.2013 ... Presseschau
Nach den Rechten sehen: Vierter NSU-Verhandlungstag in München: Kölner Anschlag bleibt im Verfahren +++ Verfahren bis Juni unterbrochen: Zwei Angeklagte wollen reden +++ Bilanz nach Beweisaufnahme: NSU-Ausschuss rügt Totalversagen der Behörden.
Die tägliche Presseschau von netz-gegen-nazis.de
Vierter NSU-Verhandlungstag in München: Kölner Anschlag bleibt im Verfahren
Am vierten Prozesstag hat das Oberlandesgericht München zahlreiche Anträge von Verteidigung und Nebenklägern verhandelt. Außerdem entschied das Gericht, den Bombenanschlag in der Kölner Keupstraße 2004 nicht aus dem NSU-Prozess auszukoppeln. (Tagesschau.de) Nach dem Urteil von Prozessbeobachtern nimmt das Verfahren nun an Fahrt auf. Der Vorsitzende Richter Manfred Götzl hatte in der Verhandlung am Donnerstag merklich aufs Tempo gedrückt und über einen Antrag nach dem anderen verhandelt. (Stern.de) Zschäpes Verteidiger Wolfgang Heer lieferte sich zähe Wortgefechte mit Richter Götzl. Er beklagte, dass er nicht zuerst das Wort erteilt bekommen habe und dass Prozessbeteiligte lachten, wenn er sprach. "Lachen ist ein Reflex", konterte die Bundesanwaltschaft. Heers Kollege Wolfgang Stahl zog daraufhin aus Protest seine Robe aus und verließ den Saal für drei Minuten. (Rheinische Post)
Verfahren bis Juni unterbrochen: Zwei Angeklagte wollen reden
Erneut wird der NSU-Prozess unterbrochen - diesmal sogar bis Anfang Juni. Hintergrund ist, dass die Angeklagten Holger G. und Carsten S. offenbar auspacken wollen. (Augsburger Allgemeine) Die Anwälte von Beate Zschäpe erklärten hingegen in der mündlichen Verhandlung am Donnerstag erneut, dass ihre Mandantin keine Aussage machen werde. Auch André E. will sich nicht vor Gericht äußern. Die Anwältin von Ralf Wohlleben kündigte eine Erklärung der Verteidiger an. (Frankfurter Rundschau, Zeit Online)
Bilanz nach Beweisaufnahme: NSU-Ausschuss rügt Totalversagen der Behörden
"Das war eines Rechtsstaates unwürdig": Der NSU-Untersuchungsausschuss hat den deutschen Sicherheitsbehörden nach über einjähriger Arbeit Totalversagen bescheinigt. Polizei und Nachrichtendienste hätten komplett versagt, ihr Frühwarnsystem müsste verbessert werden, so das Urteil. (Spiegel Online, FAZ.net, Tagesspiegel)
Neonazis beschmieren Kanzlei der NSU-Opfer-Anwälte mit Fäkalien
Seit in München der NSU-Prozess läuft, haben mutmaßlich Rechte verschiedene Einrichtungen in der Stadt attackiert. Das Gebäude einer Rechtsanwaltskanzlei, die vor Gericht die Angehörige eines Mordopfers vertritt, wurde mit Fäkalien beschmiert. Mit ihren Aktionen wollen Rechtsextreme offenbar gezielt Nazi-Gegner einschüchtern. (Focus.de, n-tv)
AfD wirbt auch um NPD-Wähler
Die neue Partei Alternative für Deutschland (AfD) will auch am rechten Rand des Wählerspektrums Stimmen gewinnen. FDP-Politiker reagierten empört. Nun zeige die AfD ihr wahres Gesicht. "Grundsätzlich ist es gut, wenn jemand uns wählt und nicht die NPD", sagte AfD-Chef Bernd Lucke dem "Handelsblatt". Die AfD könne Protestwähler einbinden. (Rheinische Post)
Neonazis breiten sich in Berlin aus
Unbemerkt treffen sich seit Monaten Neonazis in einem eigenen "Jugendzentrum" in Neukölln. Das geht aus einer Grünen-Afrage hervor, die der "taz" vorliegt. Initiativen gegen Rechts kritisieren Geheimhaltung der Behörden. (taz)
Pro Köln: Rechte wollen bei CSD-Parade mitlaufen
Die rechtsextreme Bürgerbewegung Pro Köln hat sich zum CSD angemeldet. Für die Veranstalter ist die Provokation ein Schlag ins Gesicht. Sie suchen nach Möglichkeiten, die Teilnahme zu verhindern. (Welt Online, Kölner Stadt-Anzeiger)
NSU: Keine Macht den Verschwörungstheorien!
Verschwörungstheorien sind ein echtes Ärgernis: Sie vereinfachen komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge, geben einfache Antworten auf schwierige Frage und spielen den Falschen in die Hände. Dies alles gilt auch und gerade für den NSU-Komplex. (Publikative.org)
Neonazi-Demo in Göppingen: Jetzt sind die Gerichte am Zug
In Göppingen könnte man inzwischen wohl sagen: nach dem Oktober ist vor dem Oktober – Stadt, Parteien und Verbände überlegen, wie sie mit den für den 12. Oktober angekündigten rechtsradikalen Märschen sowie den ebenfalls bereits angekündigten Gegendemonstrationen umgehen sollen. Das Amtsgericht ist derweil noch dabei, die Straftaten aufzuarbeiten, die bei den Demonstrationen im vergangenen Oktober begangen worden sind. Jetzt hat die erste Verhandlung gegen eine junge Frau aus Stuttgart stattgefunden, die einen Polizisten angegriffen hat. Weitere Prozesse werden folgen. (Stuttgarter Zeitung)
NPD in Greiz mit Wahlkampf-Versuch vor acht Leuten
Während einer angemeldeten Versammlung, die zwischen ca. 12.45 Uhr bis ca. 13.30 Uhr stattfand, habe der Thüringer Spitzenkandidat Patrick Wieschke "praktisch für Niemanden" eine Rede gehalten, wie ein Augenzeuge berichtete. An der Veranstaltung hätten etwa acht Personen teilgenommen, schätzte Harry Eigenrauch, Leiter des Ordnungsamtes im Greizer Landratsamt, auf Anfrage ein. Passanten hätten das Geschehen mit Nichtachtung gestraft. (Thüringische Landeszeitung)
Drei märkische Jugendprojekte gegen Rechts geehrt
Drei märkische Jugendprojekte aus Rathenow, Luckenwalde und Frankfurt (Oder) sind für ihr Engagement gegen Rechts ausgezeichnet worden. Wie das Bildungsministerium am Donnerstag in Potsdam mitteilte, sind darunter 14 Jugendliche aus Rathenow, die ein eigenes Musikfestival gegen Intoleranz, Rassismus, Rechtsextremismus und Rassismus unter dem Label "Laut und Bunt" organisieren. (Welt Online)
Demonstration gegen NPD-Stand in Gera
Gegen einen Werbestand der Nationaldemokratischen Partei Deutschland (NPD) demonstrierten gestern Nachmittag rund 30 Geraer aus Parteien, Gewerkschaften, dem Bündnis gegen Rechts und dem Runden Tisch für Toleranz vor dem Stadtmuseum. (Ostthüringer Zeitung)
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Fussball gegen Nazis
Toleranz, Fairness und Respekt sind auch im Fußball elementar für den Umgang miteinander. Deshalb haben Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Homophobie in diesem Sport nichts verloren. "fussball-gegen-nazis.de" klärt auf.
Mut gegen rechte Gewalt
Seit elf Jahren gibt es die stern-Aktion "Mut gegen rechte Gewalt". Sie ermutigt zu mehr Zivilcourage und leistet Initiativen unbürokratische Hilfe gegen Rechtsextremismus. Mehr als 120 Projekte wurden bislang gefördert.
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Kommentare
Greifenhall
15. November 2008 - 18:32
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Kaiserslautern
Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) führt Hitler ebenfalls noch als Ehrenbürger.
KL und Bad Nenndorf sind aber nicht allein, bundesweit ist Hitler bestimmt noch in 15 oder 20 Städten Ehrenbürger.
DTS-99
15. November 2008 - 19:34
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Und nun? Das deutsche
Und nun? Das deutsche Volk nochmals als Tätervolk für die nächsten 1000 Jahre geißeln?
Bogo
15. November 2008 - 20:38
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Wie wäre es mit der
Wie wäre es mit der Löschung des Ehrenbürgers?
Vielleicht werden es dann ein paar Hundert Jahre weniger.
Hier geht es doch darum das man Hitler eine Ehre erwiesen hat, die ihm nicht zusteht, aber immer noch besteht.
Auch wenn sie Normalerweise von alleine erlischt, muss grade bei Hitler eine Aberkennung stattfinden, das gebietet einem doch das gute Gewissen.
http://www.sueddeutsche.de/panorama/353/31425...
Atze
15. November 2008 - 21:07
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Bogo war schneller.
Bogo war schneller.
Amen.
RaumKlang
16. November 2008 - 0:25
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Glaube ein
Glaube ein Bürokratie-abbau in den Ämtern wäre mal von Vorteil... dann würde sowas dem einen oder andern vielleicht auch mal auffallen.
NichtDieMama
16. November 2008 - 0:59
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Also wenn das Thema
Also wenn das Thema einmal im Kommunalwahlkampf fällt, wird die nächste Legislatur dies sicher in Angriff nehmen. Keine Partei wird sich den Vorwurf leisten können, dies nicht in Angriff genommen zu heben.
Ob ein Bürokratieabbau da hilft, weiß ich nicht. Mehr Transparenz wäre sicher sehr Venünftig, z.B. eine frei über das Internet zugängliche Liste der Ehrenbürger. Ob dies Deutschlandweit umsetzbar ist, weiß ich aber nicht.
--
Baby Sinclair provozierte seinen Vater Earl indem es ihn "nicht die Mama" nennt und somit die Beschreibung Papa umgeht.
Schutzengel
16. November 2008 - 23:23
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Und was is daran
Und was is daran schlimm?^^
Über was man sich alles aufregen kann...gibt es weit aus wichtigere Dinge!
Bogo
16. November 2008 - 23:36
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@Schutzengel, Was daran
@Schutzengel,
Was daran schlimm ist?
Stellen sie sich vor, einer hat ihre Familie getötet und er kriegt dafür den Bundesverdienstorden und sie rennen sich den Kopf ein um dagegen anzugehen, aber es interessiert keinen...
Bogo
25. November 2008 - 18:25
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Transparenz und vor allem
Transparenz und vor allem auch die aufgeklärte Haltung eines Bürgermeisters.
Mich hat an dem Bericht, besonders die Haltung des Bürgermeisters erstaunt, in einer Stadt die jedes Jahr von Nationalsozialisten beehrt wird, um der Ihrigen zu Gedenken, kann man doch nicht so leichtfertig mit der jüdischen Gemeinde umgehen.
Grade da muss man der Gemeinde das Gefühl geben, die können euch nichts anhaben, wir stehen mit euch.
Zum Gedenken an die Reichspogromnacht, sollte die jüdische Gemeinde das erste Wort und das letzte Wort haben.
jerzy
15. September 2009 - 20:54
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Nicht nur Städte,
Nicht nur Städte, sondern auch Dörfer haben Adolf Hitler zu ihrem Ehrenbürger ernannt und das bis heute nicht widerrufen. So in Niedersachsen, Lüneburger Heide, Kreis Uelzen, der stolze und ehrgeizige "Marktflecken" Bodenteich (seit wenigen Jahren Bad Bodenteich) bereits im März 1933. - In der auch sonst die NS-Zeit weitgehend verharmlosenden und beschönigenden Dorfchronik wird das verschwiegen.
(...)
Hallo, wir haben den link aus Ihrem Beitrag entfernt, weil er gegen unsere Diskussionsregeln verstoßen hat. Moderator_JW
Dmitri
16. September 2009 - 9:56
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@Nichtdiemama Also
@Nichtdiemama
Also wenn das Thema einmal im Kommunalwahlkampf fällt, wird die nächste Legislatur dies sicher in Angriff nehmen. Keine Partei wird sich den Vorwurf leisten können, dies nicht in Angriff genommen zu heben.
Glauben Sie wirklich, dass die Leute das auf ihrer Prioritätenliste haben? Das sind Nebensächlichkeiten, die man mit einem Verwaltungsakt erledigen könnte. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung interessiert sich einfach nicht dafür.
staatsbuerger
28. Juli 2010 - 21:26
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Die Gemeinde Kirchardt
Die Gemeinde Kirchardt (im Nordwesten des Landkreises Heilbronn) hält auch noch nach wie vor stur am Ehrenbürger AH fest (siehe Kraichgau-Stimme vom 27.07.2010)