Welche Städte führen Adolf Hitler immer noch als Ehrenbürger?

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Liest man diesen Artikel bei redok und indymedia wo es heißt, dass eine kleine Stadt in Niedersachsen, Adolf Hitler immer noch als Ehrenbürger führt und am letzen Wochenende zum Gedenken an die Reichspogromnacht die jüdische Gemeinde als Mitorganisator nicht zu Wort kam, stellt sich einem die Frage: „Wie viele Städte führen ihn noch als Ehrenbürger und was hat es zu bedeuten wenn ein Bürgermeister die jüdische Gemeinde, zum eigenen Gedenken nicht reden lässt.“
Bürgermeister Reese ist schon im Zusammenhang mit dem Wincklerbad, wegen der jährlichen Aufmärsche der Nationalsozialisten, in Erscheinung getreten.

http://www.redok.de/content/view/1239/38/

http://de.indymedia.org/2008/11/232295.shtml

http://www.sn-online.de/newsroom/regional/sgn...

Kann es sein, dass auch in anderen Städten Hitler als Ehrenbürger gilt und hatte der Bürgermeister in Bad Nenndorf einfach nicht den Mumm zuzugeben, dass übersehen zu haben?

Kommentare

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) führt Hitler ebenfalls noch als Ehrenbürger.
KL und Bad Nenndorf sind aber nicht allein, bundesweit ist Hitler bestimmt noch in 15 oder 20 Städten Ehrenbürger.

Und nun? Das deutsche Volk nochmals als Tätervolk für die nächsten 1000 Jahre geißeln?

Wie wäre es mit der Löschung des Ehrenbürgers?
Vielleicht werden es dann ein paar Hundert Jahre weniger.
Hier geht es doch darum das man Hitler eine Ehre erwiesen hat, die ihm nicht zusteht, aber immer noch besteht.
Auch wenn sie Normalerweise von alleine erlischt, muss grade bei Hitler eine Aberkennung stattfinden, das gebietet einem doch das gute Gewissen.

http://www.sueddeutsche.de/panorama/353/31425...

Bogo war schneller.

Amen.

Glaube ein Bürokratie-abbau in den Ämtern wäre mal von Vorteil... dann würde sowas dem einen oder andern vielleicht auch mal auffallen.

Also wenn das Thema einmal im Kommunalwahlkampf fällt, wird die nächste Legislatur dies sicher in Angriff nehmen. Keine Partei wird sich den Vorwurf leisten können, dies nicht in Angriff genommen zu heben.

Ob ein Bürokratieabbau da hilft, weiß ich nicht. Mehr Transparenz wäre sicher sehr Venünftig, z.B. eine frei über das Internet zugängliche Liste der Ehrenbürger. Ob dies Deutschlandweit umsetzbar ist, weiß ich aber nicht.

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Baby Sinclair provozierte seinen Vater Earl indem es ihn "nicht die Mama" nennt und somit die Beschreibung Papa umgeht.

Und was is daran schlimm?^^

Über was man sich alles aufregen kann...gibt es weit aus wichtigere Dinge!

@Schutzengel,
Was daran schlimm ist?
Stellen sie sich vor, einer hat ihre Familie getötet und er kriegt dafür den Bundesverdienstorden und sie rennen sich den Kopf ein um dagegen anzugehen, aber es interessiert keinen...

Transparenz und vor allem auch die aufgeklärte Haltung eines Bürgermeisters.
Mich hat an dem Bericht, besonders die Haltung des Bürgermeisters erstaunt, in einer Stadt die jedes Jahr von Nationalsozialisten beehrt wird, um der Ihrigen zu Gedenken, kann man doch nicht so leichtfertig mit der jüdischen Gemeinde umgehen.
Grade da muss man der Gemeinde das Gefühl geben, die können euch nichts anhaben, wir stehen mit euch.
Zum Gedenken an die Reichspogromnacht, sollte die jüdische Gemeinde das erste Wort und das letzte Wort haben.

Nicht nur Städte, sondern auch Dörfer haben Adolf Hitler zu ihrem Ehrenbürger ernannt und das bis heute nicht widerrufen. So in Niedersachsen, Lüneburger Heide, Kreis Uelzen, der stolze und ehrgeizige "Marktflecken" Bodenteich (seit wenigen Jahren Bad Bodenteich) bereits im März 1933. - In der auch sonst die NS-Zeit weitgehend verharmlosenden und beschönigenden Dorfchronik wird das verschwiegen.

(...)

Hallo, wir haben den link aus Ihrem Beitrag entfernt, weil er gegen unsere Diskussionsregeln verstoßen hat. Moderator_JW

@Nichtdiemama

Also wenn das Thema einmal im Kommunalwahlkampf fällt, wird die nächste Legislatur dies sicher in Angriff nehmen. Keine Partei wird sich den Vorwurf leisten können, dies nicht in Angriff genommen zu heben.

Glauben Sie wirklich, dass die Leute das auf ihrer Prioritätenliste haben? Das sind Nebensächlichkeiten, die man mit einem Verwaltungsakt erledigen könnte. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung interessiert sich einfach nicht dafür.

Die Gemeinde Kirchardt (im Nordwesten des Landkreises Heilbronn) hält auch noch nach wie vor stur am Ehrenbürger AH fest (siehe Kraichgau-Stimme vom 27.07.2010)