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Die zehn wichtigsten Informationen über Neonazis
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Was tun, wenn Neonazis das Sommervergnügen stören?
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Grillfeste, Strandparties an Badeseen, ein lauschiger Abend auf dem Balkon und Sommerbarbesuche können sich von eine Moment zum anderen in eine Situation zum Einmischen und Handeln verwandeln: Wenn die Gruppe am Nebenfeuer plötzlich Landser-Lieder singt oder man mitten in der Nacht auf dem Zeltplatz durch "Sieg-Heil"-Rufe geweckt wird. Oder wenn der Nachbar lautstark das Horst-Wessel-Lied abspielt.
Wie kann ich mich in solchen Situationen verhalten?
Lesen Sie hier, was die Redaktion dazu schreibt.
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24.05.2012 ... "Nach den Rechten sehen"
Hamburg: Neonazis müssen am 2. Juni auf Kreuzung feiern +++ Ansehen von Israel ist bei Deutschen gesunken +++ “Kuttner ist eine Rassistin”
Hamburg: Neonazis müssen am 2. Juni auf Kreuzung feiern
Übernächstes Wochenende werden etwa 300 Neonazis in Hamburg erwartet, die ihren sogenannten "Tag der deutschen Zukunft" begehren möchten.Der braune Spuk ist als stationäre Kundgebung auf die Kreuzung Pappelallee / Ecke Hammer Straße in Wandsbek verlegt worden - den Neonazis schmeckt das nicht.(taz)
Ansehen von Israel ist bei Deutschen gesunken
Israels Ansehen bei den Deutschen hat sich in den vergangenen drei Jahren verschlechtert. Viele halten den Staat für "aggressiv". Die Folgen der Nazi-Zeit spielen offenbar keine Rolle mehr. (welt)
"Kuttner ist eine Rassistin"
Kuttner hatte bei einer Lesung in Hamburg über eine „Negerpuppe“ und deren „ekelerregenden Schlauchbootlippen“ gesprochen. Dabei ging es um eine Puppe, die sie als Kind geschenkt bekommen hatte. Kuttners Ex-Kollege Mola Adebisi meint : “Kuttner ist eine Rassistin. (publikative)
NSU: Becksteins Version
Kein anderer Innenminister war so intensiv mit der Mordserie der Neonazis befasst wie Günther Beckstein. In seiner Nachbarschaft wurde ein türkischer Blumenhändler erschossen. Jetzt muss der CSU-Politiker im Untersuchungsausschuss des Bundestags aussagen. Die Opposition wirft ihm vor, Ermittlungen im rechten Milieu verzögert zu haben. (sueddeutsche)
NSU 2: Dokumentiertes Desaster
Bei der Fahndung nach der Terrorgruppe NSU hat der Thüringer Verfassungsschutz die Tätigkeit der Strafverfolgungsbehören »massiv beeinträchtigt«. Das befindet die Schäfer-Kommission in ihrem Abschlussbericht.(jungle-world)
Spremberg: Spenden für Opfer des Neonazis- Angriffs
Der Verein Opferperspektive mit Sitz in Potsdam hat einen Spendenaufruf für die Opfer des brutalen Neonazi-Angriffs vom 12. Mai am Jugendclub "Erebos" in Spremberg-Trattendorf gestartet. (lr-online)
Radevormwald: Razzia gegen Neonazis
Nach der großen Aktion der Polizei am 25. April gegen die rechte Szene in Rade, kümmern sich fünf Kriminalbeamte einer Ermittlungskommission um die Auswertung der Ergebnisse. (rp-online)
Hundert rechte Medien auf dem Index
Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat 2011 insgesamt 95 rechtsextreme Tonträger sowie fünf Schriften und Bücher auf den Index gesetzt. (tagesspiegel)
Nienhagen: Widerstand gegen Nazi- Konzert
Im kleinen Harzort Nienhagen mit seinen 380 Einwohnern, aber auch in der Umgebung regt sich Widerstand gegen ein Skinhead-Konzert, das am Sonnabend stattfinden soll. Unter dem Titel "Bürger sagen Nein zu Nazi-Konzerten" haben sich Politiker, Kirchenvertreter, Lehrer und ein Bürgerbündnis in einem offenen Brief gegen die Veranstaltung ausgesprochen. (mz-web)
"Rassismus gehört in Berlin zum Alltag"
Selbstbewusst lebt der 22-jährige Bouba Kaba heute in Berlin. Dabei hat ihn die Stadt wenig tolerant und weltoffen empfangen. Aber er hat auch Orte der Stärkung gefunden. (zeit.de)
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Kommentare
Bogo
12. Juli 2008 - 9:00
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Da kann man wohl nur die
Da kann man wohl nur die Polizei rufen, wer will sich schon mit Nazis in Bierlaune anlegen.
Meistens ist es ja so, dass solche Provokationen in Situationen hervorgerufen werden,wo sich die Nazis stark fühlen, also in der Gruppe oder in Bierlaune halt.
Stellt sich natürlich noch die Frage, ob die Polizei etwas unternimmt.
Wenn nicht, dann hätte wir wirklich ein Problem.
Gruss Bogo
meierdings
12. Juli 2008 - 13:00
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Ich denke, dass die
Ich denke, dass die Polizei in dem Fall höchstens die Personalien aufnimmt (man möge mich berichtigen) und man steht dann mit den Deppen da, die ihre Überzeugungshölzer möglicherweise schon polieren.
Ich würde bis zum nächsten Morgen warten, dann die Polizei rufen und dann das Weite suchen.
Ostbonze
12. Juli 2008 - 13:26
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Also ich wurde noch nie
Also ich wurde noch nie von Neonazimusik belästigt oder durch lautstarke "Sieg Heil" Rufe gestört.
Wenn ich in einem Schwimmbad sein sollte und es würden neben mir welche liegen die das Horst Wessels Lied lautstark abspielen, würde ich mich durch die Ruhestörung schon aufregen. Aber genauso würde ich mich auch aufregen wenn eine Gruppe Gangsterrapper lautstark Bushido hören würden.
Und um ein Beispiel aus meinem Umfeld zu nennen, ich wurde des öfteren mit Bushido und den anderen Gangsterrap- Scheiß in meiner Ruhe gestört als durch Landserlieder.
Auch wurde ich weit aus öfters von Migranten durch lautstarkes Geschrei gestört als von "Sieg Heil" Rufen.
Euer Fall spiegelt vielleicht die Realität in einigen klitzekleinen Regionen in Ostdeutschland wieder, aber auf gar keinen Fall die des gesamtdeutschen Raumes.
Tattoed
12. Juli 2008 - 13:32
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Ja, ich gebe Bogo und
Ja, ich gebe Bogo und Meierdings recht: Wenn die Polizei überhaupt etwas macht dann nur Personalien aufnehmen. Der Staatsschutz wird erst später aktiv.
Obwohl ich sagen muss dass meine Feier zum 20.Geburtstag aufgelöst wurde. Es wurden Platzverweise erteilt und es gab sogar eine Festnahme. Aber selbst der Mann vom Ordnungsamt, bei dem ich wegen einer saftigen Strafe vorsprechen musste, sagte dass dies die Ausnahme war.
Atze
12. Juli 2008 - 23:51
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Hallo Moderator, das
Hallo Moderator,
das Abspielen des Horst-Wessel-Liedes und Sieg-Heil-Rufe stellen Straftatbestände dar, die die Polizei verfolgen MUSS! Also den Notruf wählen, auch wenns in den Fingern juckt...:-)))
Hallo jungs,
eure Befüchtung, die Polizei würde lediglich die Personalien feststellen, kann ich aus praktischer Erfahrung heraus nicht teilen. Die werden schon erstmal mitgenommen...:-)))
Tattoed
13. Juli 2008 - 16:55
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@ Atze... Nach welchem
@ Atze...
Nach welchem Tatbestand werden sie denn mitgenommen? Eine Ruhestörung ist nicht direkt ausreichend für eine Mitnahme aufs Revier.
Boils
13. Juli 2008 - 16:58
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Wieso nicht einfach jeden
Wieso nicht einfach jeden Leben lassen wie er will? Wenn es zu laut ist geht man hin und fragt ob sie bitte leiser sein könnten, sind ja auch nur Menschen ... Aber wenn sie anfangen streit zu suchen kann man natürlich die Polizei rufen, aber wegen jeder idiotischen Straftat die Leute begehen die Polizei zu rufen ist typisch Deutsch ... Ruft ihr auhc die Polizei, wenn Jemand über ne rote Ampel läuft? Nein, hoffe ich.
Ich hab auch schon Schulandheim erlebt, dass sich ne Gruppe Landserlieder rein gezogen haben, ich denke wer Tolerant ist und das von Grundauf und nicht einfach nur sagt das er Toleranz ist um einen Grund hat gegen angebliche Intolerante Menschen vor zu gehen, der drückt da mal ein Auge zu oder regt eine nette Diskussion an, die auch sehr schön sein kann, wenn man Nazis aus Überzeugung antrifft.
Atze
13. Juli 2008 - 18:20
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Hallo Nr. 4, wie
Hallo Nr. 4,
wie "Ruhestörung"? Öffentliches "Sieg Heil"-Geschreie und das Abspielen dieses Zuhälterliedes sind Staatsschutzdelikte aus dem Bereich der Rechtsstaatgefährdung. Im StGB unter ...mmmh...§§ ich sag mal 84-91 geregelt. Wenn da Typen mit entsprechenden Vorstrafen drunter sind, fahren die gleich ein...:-))) Ruhestörung, also wirklich...
meierdings
13. Juli 2008 - 18:45
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Ja und vor allem
Ja und vor allem "...nette Diskussion..."
Worüber kann man mit überzeugten Nazis denn nett diskutieren? Über Blumenzucht? Oder Blattlausvernichtung mittels Gas??
Ismael
13. Juli 2008 - 21:14
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@7 der drückt da mal
@7
der drückt da mal ein Auge zu oder regt eine nette Diskussion an
wir drücken kein Auge zu. Da können Sie einen drauf lassen.
Und von einer netten Diskussion haben wir aber gaaanz andere Vorstellungen.
Tattoed
13. Juli 2008 - 22:13
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@ atze Die Realität
@ atze
Die Realität sieht leider ganz anders aus.
Klar wenn erkennbar Rechte Texte nach draußen schallen wird die Polizei aktiv. Sie wird aber nicht abends (wenn es nur eine Feier ist) den Staatsschutz holen. Dieser wird nach dem Vorfall dann ne Einladung zum Gespräch versenden.
Aber wenn es nur um eine Ruhestörung geht, dann ist auch der Polizei der politische Hintergrund egal.
Ostbonze
13. Juli 2008 - 22:47
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@Ismael wir drücken
@Ismael
wir drücken kein Auge zu. Da können Sie einen drauf lassen.
Und von einer netten Diskussion haben wir aber gaaanz andere Vorstellungen.
Wie kann man Toleranz fordern, wenn man Intoleranz lebt?
Einige Naziaffen handeln genauso, erst schlagen dann denken, doch dann ist das Geheule hier ganz groß. Beide Seiten sollten mal lernen miteinander umzugehen. Und dazu gehört nunmal auch die sachliche Disskusion oder fürchtest du den Dialog?
Bogo
13. Juli 2008 - 23:05
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@Ostbonze, Hätten sie
@Ostbonze,
Hätten sie auch so eine erweiterte Toleranzgrenze bei anderen Extremisten?
Z.B. bei Islamisten?
Ich will mit Extremismus nichts zu tun haben und will das man meine Kinder und mich vor so einem Unsinn schützt!
Das Recht dazu haben wir ja wohl!?
Ostbonze
13. Juli 2008 - 23:31
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Na da sind wir zwei ja
Na da sind wir zwei ja mal einer Meinung, toll!
Ich will auch nichts mit Extremismus bzw. Extremisten zu tun haben.
Da wo das Wohle eines Menschen verletzt wird hört bei mir der Spass auf.
Und in dem o.g. Fall würde mein Wohl nur durch die lautstarke Musik verletzt, also Musik leise und fertig.
Atze
13. Juli 2008 - 23:39
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Hallo Ostbonze, "Und
Hallo Ostbonze,
"Und dazu gehört nunmal auch die sachliche Disskusion oder fürchtest du den Dialog?"
Du bist ja richtig witzig...:-))))))
Ismael
13. Juli 2008 - 23:39
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Beide Seiten sollten mal
Beide Seiten sollten mal lernen miteinander umzugehen. Und dazu gehört nunmal auch die sachliche Disskusion oder fürchtest du den Dialog?
Mein lieber Ostbonze,
1.wie man mit Nazis umgeht, lerne ich gerade. Und ich lerne täglich dazu.
2.Ja, ich fürchte die Diskussion mit Nazis.
Das ist nämlich meiner Stimmung und meiner Gesundheit abträglich. Es verursacht mir schmerzhafte Magenkrämpfe und Albträume.
Atze
13. Juli 2008 - 23:47
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Hallo Tattoed, ich
Hallo Tattoed,
ich habe keine Ahnung wie deine Realität aussieht. Hier in Osnabrück ist die Polizei ziemlich auf Zack.
Hallo Ostbonze,
dein Wohl interessiert in den o.g. Fällen nicht. Bei denen handelt es sich um Offizialdelikte. Die MÜSSEN von den Ermittlungsbehörden bei Bekanntwerden verfolgt werden und nicht erst auf Antrag.
Bogo
13. Juli 2008 - 23:53
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@Ostbonze, Das wir uns
@Ostbonze,
Das wir uns da einig sind habe ich mir fast schon gedacht, denn wenn es um den Extremismus anderer geht ist es was anderes.
Musik leise und Schluss, damit ist es nicht getan!
Denn, es ist eine Menschenrechtsverletzung und nicht eine Bagatelle, somit muss sie bestraft werden und darauf möchte ich bestehen, damit ich es mir beim nächsten Gelage nicht wieder anhören muss oder sogar einen Angriff auf meine Person zu fürchten habe.
Als Migrantin in diesem Land ist es durchaus möglich, dass die Stimmung gegen mich kippt und das wollen wir doch nicht riskieren!?
Bogo
13. Juli 2008 - 23:56
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@Atze, Vielleicht
@Atze,
Vielleicht verstehen sie Tatooed besser, wenn sie wissen das er ein Aussteiger ist und somit über das Wissen und die Vorgehensweise eines Nazis Bescheid weiss.
Wahrscheinlich auch über die der Polizei.
Anarcho
14. Juli 2008 - 1:18
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Diese Theorien mit der
Diese Theorien mit der Diskussion und dem Eingreifen der Polizei sind ja alle schön und wären bestimmt die erste Möglichkeit die man wählen sollte. Nur es ist halt nur Theorie und mehr nicht mit überzeugten Nazis diskutieren ohne gleich zusammengeschlagen zu werden: UNMÖGLICH
und das die polizei da was macht is meiner erfahrung nach auch falsch, bei meinen erfahrungen mit solchen fällen hat die polizei nur personalien aufgenommen und is dann wieder gegangen worauf sich die nazis dann nach dem verschwinden der polizei mit baseballschlägern noch mal gehör verschafft haben.
mit solchen menschen kann man nicht reden sie wollen nicht reden und die polizei hilft nur in den allerseltensten fällen. wenn sie dich angreifen heißt es entweder laufen oder kämpfen!! Alles in allem ist meiner meinung nach ist ein dialog unmöglich.
wie heißt doch der schöne spruch über nazis:
unseren Hass können sie haben unser lächeln niemals
Tattoed
14. Juli 2008 - 15:00
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@ Atze Der
@ Atze
Der Staatsschutz für Osnabrück kommt aber aus Vechta, soviel dazu dass er ziemlich schnell auf Zack ist.
Atze
14. Juli 2008 - 17:27
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Hallo Tattoed, ich
Hallo Tattoed,
ich habe keine Ahnung, wie die intern strukturiert sind. Staatsschutzdelikte werden jedenfalls auch in Osna bearbeitet.
Ansonsten ist mir eigentlich vor allem wichtig gewesen, dass es sich bei "Sieg-Heil"-Geschreie und dem Absingen des Zuhältersongs nicht um banale Ordnungswidrigkeiten handelt, sondern um kriminelle Straftaten, die von Amts werden verfolgt werden MÜSSEN, wenn sie bekannt werden.
"Was wäre wenn"-Szenarien kann man natürlich endlos durchspielen...
Das Verhalten und Vorgehen der Polizeibeamten vor Ort ist eher ein abstraktes Problem und wohl auch von deren Lagebeurteilung abhängig. Die wiederum kann man diskutierend beeinflußen.
Erik
14. Juli 2008 - 18:18
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Ich finde das alles
Ich finde das alles ziemlich "Banal". Die Polizei ist sogar dankbar für so etwas, da weis sie nämlich das es sich nicht um Linksextremisten handelt. Aber jetzt mal ehrlich, wegen eines Landser Liedes die Polizei rufen? Wis soll das Bewiesen werden? Ich habe die Erfahrung gemacht, das sie wieder abziehen, wenn der Rest in Zimmerlautstärke abgeht. Viele wollen einfach nur Provozieren, z.B. Jugendliche. Mensch, ich habe das alles in der DDR durch und das ist das was ihr wollt? Wenn jemand singt "Opa war Sturmführer.... "ja und?
Bogo
14. Juli 2008 - 18:27
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@Erik, Nein, als Banal
@Erik,
Nein, als Banal empfinde ich es nicht.
Ein Lied, ein H.H Gruss oder Sieg Heil Rufe sind eine Bedrohung oder Zeichen der Wut von Rechtsextremen.
Sie rufen Ängste in der Bevölkerung hervor und wenn ein Stinckefinger oder Piep Matz Zeichen bestraft werden, dann muss das erst recht bestraft werden.
Erik
14. Juli 2008 - 19:08
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Hallo, wir haben Ihren
Hallo, wir haben Ihren Beitrag gelöscht, weil er off-topic war. Moderator_JW
Atze
14. Juli 2008 - 20:51
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Teuerste Bogo, auch
Teuerste Bogo,
auch wenn ich kaum zu glauben vermag, was ich gleich zu schreiben gezwungen sein werde, so komme ich nicht umhin, wenngleich unter den denkbar größten Leiden, Erik Recht geben und also Ihnen widersprechen zu müssen.
Das alles ist wirklich ganz banal. Sieg-Heil-Geschreie und das Absingen des Zuhälterliedes sind kriminelle Delikte, auf die z.B. für das Absingen/Abspielen des Liedes bis zu drei Jahren Gefängnis stehen.
In allem Übrigen versichere ich Ihnen mit der denkbar größten Erleichterung meine vollste Zustimmung. :-)
Bogo
14. Juli 2008 - 21:23
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@Atze, Ich wusste
@Atze,
Ich wusste garnicht das es soviel sein kann, da wäre der Piep Matz wohl nur Peanut's.
Aber noch mal zum Thema,
oft genug wird über dieses Thema einfach hinweg gessehen,weil man sich nicht traut oder weil man anderes zu tun hat und keine Aussage machen will oder weil man es sich nicht mit den Nachbarn vermiesen will.
Doch das schlimmste dabei ist, das man sich Gedanken machen muss, ob die Polizei überhaupt eingreift und man sie deswegen garnicht erst ruft.
Erik
15. Juli 2008 - 11:42
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Liebe/r Erik, Ihr Beitrag
Liebe/r Erik, Ihr Beitrag wurde editiert, da er off-topic war. Bitte bleiben Sie beim Thema der Ausgangsfrage.// Moderator_VR
Atze
15. Juli 2008 - 13:06
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Hallo Bogo, wie
Hallo Bogo,
wie gesagt, handelt es sich bei den angesprochenen Fällen um Offizialdelikte, denen die Ermittlungsorgane nachgehen MÜSSEN. Die tun das auch. Ich habe da keine negativen Erfahrungen gemacht. Sollten die das nicht machen, wäre eine Dienstaufsichtsbeschwerde fällig. Die würde wohl in Disziplinarmaßnahmen münden. Meine Erfahrung lehrt, dass die uniformierten FreundInnen und HelferInnen auch verläßlich im Kampf gegen rechtsextreme Straftäter agieren. :-)
Tattoed
16. Juli 2008 - 14:35
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@ Atze Ohne dir nahe
@ Atze
Ohne dir nahe treten zu wollen, aber Dienstaufsichtsbeschwerden können auch mal non Stop in den Papierkorb wandern. Denn immer wenn etwas zu Protokoll genommen wird, wird auch der Äußere Eindruck des Zeugen aufgenommen.
Außerdem sind Begriffe wie "Offizialdelikte" und "Ermittlungsorgane" nicht ein bisschen zu Überzogen? Ich habe auch eine gesunde, stetig erweiternde Bildung, aber trotzdem schreibe ich nicht so geschwollen.
Zu Helfern und Freunden in Uniform im Kampf gegen Rechts. Ich kann mit gut vorstellen dass du solche Erfahrungen gemacht hast, aber ich habe auch Polizisten gesehen, die Linke Demonstranten an einer NPD-Verantstalltung in Schach halten mussten, und bei der Rede vom NPD-Mann als erste applaudierten. Oder es gibt auch Berichte darüber dass zwei Polizisten während sie im Dienst waren, "Landser" hörten und dann Skinheads trafen mit denen sie dann Musik tauschten.
Atze
16. Juli 2008 - 21:07
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Hallo Tattoed, warum
Hallo Tattoed,
warum so bissig und aggressiv? Habe ich dir irgendwie auf den Fuß getreten? Falls ja, wäre das nicht in bewußter und böser Absicht geschehen, täte mir Leid und ich würde mich dafür entschuldigen...
Ich glaube dir ja auch aufs Wort, wenn du hier von negativen Erfahrungen mit Polizisten sprichst. Da kann sicher jeder von uns auch eine beitragen... Nur gibt es eben auch positive. Man sollte jedenfalls nicht von vornherein die Hilfe der Polizei abschreiben, darauf verzichten oder gar bewußt meiden. Damit wird man der Polizei nicht gerecht und tut sich selber auch keinen wirklichen Gefallen.
Analoges gilt für Dienstaufsichtsbeschwerden. Sollten sich Polizisten fehlverhalten, sind sie ein geeignetes Mittel, um diesen Vorgang aktenkundig zu machen, ihn aufzuklären und Abhilfe herbeizuführen. Sollte mit ihnen wirklich so schludrig umgegangen werden, wie von dir angedeutet, nützen Behrrlichkeit und das Einschalten höherer Instanzen, unter Umständen auch die Einschaltung der Öffentlichkeit. Was wäre auch sonst die Alternative? Faust in der Tasche ballen?
"Ermittlungsorgane" habe ich als Oberbegriff für Polizei und Staatsanwaltschaft benutzt. Letztlich ermittelt die Polizei für die Staatsanwaltschaft, die ihrerseits final über die Anklageerhebung entscheidet. "Offizialdelikte" sind jene Straftaten, bei denen das bloße Bekanntwerden die Polizei und die Staatsanwaltschaft zum Handeln zwingt. Davon sind jene zu unterscheiden, bei denen dies erst durch Antrag/Anzeige geschieht.
Im übrigen habe ich Abi, zwei Studienabschlüsse und gehe einer ausgesprochen intellektuellen Berufstätigkeit nach. Ich schreibe, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Ich selber halte mich nicht für besonders dünkelhaft.
Warum schwillt dir der Kamm, wenn du auf "geschwollene" Sprache triffst?
Ja, ja Mod lass stecken...:-)
Ismael
16. Juli 2008 - 23:07
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@tattoed Daß es sich
@tattoed
Daß es sich um "Offizialdelikte" handelt, war wirklich erwähnenswert.
Das heißt halt so..ich kenne keinen "nichtgeschwollenen" Begriff dafür..
Tattoed
17. Juli 2008 - 12:18
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@ Atze Bissig und
@ Atze
Bissig und Aggressiv sollte ich nicht rüber kommen. Eine Entschuldigung ist daher nicht nötig. :-)
Aufgrund der Tatsache dass ich mich hier als Aussteiger geoutet habe bekomme ich viel Fan-Post via PN von jubelnden Rechtsextremen. Diese haben die Merkwürdige Angwohnheit, mit ihrer Schreibweise zu demonstrieren dass sie die einzigst klugen Menschen auf der "deutschen Erde" seien.
Aber jetzt wo ich gelesen habe dass du ein Bildungsfreudiger Mensch bist, und dies nicht nur schreibst, ist es okay für mich.
Die Polizei zu rufen ist generell immer richtig. Da gebe ich dir recht. Niemand kann vorher sehen wer da im Streifenwagen zu einem kommt. Vielleicht habe ich auch eine zu sehr negative Einstellung gegenüber Polizisten (nicht gegen über Staatsschützern!). Ich muss auch sagen dass ich Polizisten erlebt habe die sich an Rechtsextremen bei Zusammenstößen austobten.
Richi
1. August 2008 - 15:34
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Ich würde sagen ich kann
Ich würde sagen ich kann die Frage nicht pauschal beantworten, wenn es augenscheinlich nette junge Leute sind, die meinetwegen das Deutschlandlied mit allen 3 Strophen singen wär mir das herzlich egal, da würde ich eher ein Bier mit ihnen trinken, als die Polizei zu rufen.
Wenn es dagegen in Ruhestörung oder Pöbeleien ausartet denke ich, dass die Polizei angebracht ist. Das hat mMn nichts mit der politischen Ausrichtung zu tun, sondern einfach mit Benehmensregeln, die jeder einzuhalten hat.
Ismael
1. August 2008 - 16:17
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@Richi, um
@Richi,
um "augenscheinlich nette Menschen, die die Nationalhymne singen", gehts hier nicht.
Denken Sie wirklich, DAS wäre für uns ein Thema??
Richi
1. August 2008 - 16:24
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Ja, denke ich schon, es
Ja, denke ich schon, es kommt mMn nicht auf die politische Ideologie an, sondern auf das Verhalten der Gruppe.
Wer sich daneben benimmt gehört bestraft, wer es nicht tut den sollte man gewähren lassen, egal woran er glaubt.
Oder gibt es etwa keine netten Nazis?
Ismael
1. August 2008 - 17:56
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@Richi Wer sich daneben
@Richi
Wer sich daneben benimmt gehört bestraft
genau an dem Punkt scheiden sich eben die Geister.
Wir sehen nämlich das Abspielen von Nazi-Liedern und Sieg-Heilrufe als "Danebenbenehmen" an.
Und: Sieg-Heilrufe gehen wirklich nur extremst selten mit einem "netten" Verhalten einher.
Richi
1. August 2008 - 18:44
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Ja, sicherlich scheiden
Ja, sicherlich scheiden sich da die Geister, sonst müssten wir nicht drüber diskutieren *g*
Ich finds auch nicht toll, wenn gewisse Lieder abgespielt werden, ich bin kein Nazi, aber man sollte das nicht überbewerten. Solange sie "nur" das Horst-Wessel-Lied singen könnt ich das tolerieren. Sobald sie mich anpöbeln oder so, warum auch immer, würde ich es nicht mehr tolerieren.
Ich ruf ja auch nicht die Polizei, wenn jemand Bullenschweine von Slime hört, allerdings schon, wenn ich, egal von wem angegriffen werde.
nazigegner
8. August 2008 - 19:31
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Erst sage ich den
Erst sage ich den Neonazis freundlich, dass sie sich einen anderen Platz suchen sollen. Wenn sie nicht nachgeben, sehe ich mich leider gezwungen, die Polizei zu rufen.
Zum Glück bin ich noch nicht von Neonazis gestört worden, allerdings machen sich Neonazis in näherer oder ferner Zukunft bestimmt auch im Westen breit. Dabei weise ich auf den rechten Angriff auf ein Sommercamp in Hessen hin.
daniel_miesgebauer
2. September 2008 - 15:46
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Das einzig Mögliche ist
Das einzig Mögliche ist da, sofort die Polizei zu rufen und eventuell Fotos der Täter zu machen. Bis zum Eintreffen der Polizei müssen die Nazis festgehalten werden, damit sie sich nicht der Strafverfolgung entziehen können.
Lieber Benutzer, Teile dieses Beitrags wurden gelöscht, da sie leider nicht unseren Diskussionsregeln entsprachen. Bitte bleiben Sie sachlich. Vielen Dank. // Moderator_MO
hoffnung
2. September 2008 - 23:04
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man kann zu ihnen rüber
man kann zu ihnen rüber gehen und und mit ihnen party machen ein gutes bier trinken etc...
keke123
2. September 2008 - 23:45
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Hallo, wir haben Ihren
Hallo, wir haben Ihren Beitrag gelöscht, weil er gegen unsere Diskussionsregeln verstoßen hat. Wir sind hier an einer sachlichen Diskussion interessiert. Moderator_JW
Atze
3. September 2008 - 0:19
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Hallo Hoffnung,
Hallo Hoffnung,
stimmt. Auch 'ne Möglichkeit. Vielleicht haben sie auch noch was Leckeres aufm Grill... Anzeigen kann man sie später immer noch. :-)
Adiam
8. September 2008 - 12:51
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Ich persönlich halte das
Ich persönlich halte das Rufen der Polizei ebenfalls für die beste Vorangehensweise. Aber wie liefe das dann konkret ab? Könnte man anonym eine Anzeige machen oder müsste man samt dem zuständigen Ordnungsbeamten der ganzen Bande gegenübertreten?
Ich weiss, dass Zivilcourage das einzige Mittel ist, Rechtsextremismus wirkdas entgegenzuwirken- aber zugegebenermaßen macht mir die Vorstellung etwas Angst.
thenextstar
2. November 2008 - 21:25
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Polizei rufen ist eine
Polizei rufen ist eine gute Idee, solange man sich darauf verlassen kann, dass die Polizei aktiv werde kann. Solange die Rechtsextremen nicht alzu dumme Bemerkungen machen kann man auch sie feiern lassen.Aber sobald eine Regung im Nest des Rassismus zu sehen ist , die darauf hindeutet das sie prügel bereit sind, polizei oder alle Freunde rufen(um in der überzahl zu sein^^:)
antifaschist 76
2. November 2008 - 22:35
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also. (...) wennich
also. (...)
wennich mit genug leuten dabin drehe ich ganzlaut linke musik auf.!
Lieber antifaschist 76
wir mussten leider einen Absatz Ihres Kommentars entfernen um die Sachlichkeit der Diskussion zu wahren.
Moderator_MH
Lin_Ella
6. Januar 2009 - 12:11
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Mir und Freunden ist so
Mir und Freunden ist so etwas ähnliches letztes Jahr im Sommer passiert. Am Baggersee, ungefähr 50 Rechtsextremisten die nicht zu übersehen& zu überhören waren.
Wir riefen ungefähr 4 mal die Polizei, die sich leider nicht blicken ließ. Schätzungsweise war dieser "Aufmarsch" zuviel für die relativ kleine Besetzung unseres Stadtviertels. (Vermutlich war die bloße Anwesenheit der Rechten auch nicht Grund genug.) Aber wir fanden es trotzdem sehr erschreckend!