Was tun gegen zunehmende rechtsextreme "Kommentare" in den Online-Ausgaben der Zeitungen?

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Immer häufiger trifft man auf "Kommentare" unzweifelhaft im rechtsextremen Bereich anzusiedelnden Personen, die bei "Welt", "FAZ", "Focus", "Spiegel", "Stern" versuchen, die Diskussionen zu bestimmen. Leider scheint es keine Moderatoren dieser Foren zu geben, die Auswüchsen entgegentreten. Jüngstes Beispiel: die Kommentare in der Online-Ausgabe der "Welt" zum Artikel über den Sieg des deutschen Teams über Polen und die Tore Podolskis. Da wimmelt es von völkischen und rassistischen Beiträgen. Wenn wundern da Ausschreitungen wie die der deutschen Hooligans in Klagenfurt?! Die Rechtsextremen scheinen da beinahe eine Strategie zu verfolgen, die sich übrigens auch bei einigen Leser-Rezensionen von Amazon wiederfinden lässt. Da werden ins Weltbild passende Werke hervorgehoben, andere negativ bewertet und mit üblem Vokabular verächtlich gemacht.
Wer anders diskutiert, darf sich den üblichen Argumentationsmustern aussetzen wie "Linksrassist" oder "Multikulti-Anhänger" etc. Warum filtern die Medien die krassesten Fälle nicht heraus? Kann mich nicht entsinnen, dass Nutzern solche Möglichkeiten bei der "Deutschen Stimme" der NPD geboten werden ...
Warum sind da die Redaktionen nicht aufmerksamer?

Kommentare

Gute Frage. Eigentlich stellen Sie mehrere Fragen. Aber die in der Überschrift scheint mir wichtiger zu sein.

Natürlich gibt es eine mehr oder weniger gesteuerte Strategie der rechtsextremen Szene. Aber Sie müssen unterscheiden zwischen Jugendlichen die einfach nur provozieren wollen und denen die es ernst meinen. Geht eigentlich nicht. Das ist das Problem. Darum kann man so nicht viel machen. Außer ignorieren oder entlarven in dem jeweiligen Blog, Forum oder sonswas, hätte ich keine Antwort.
Moderatoren sind auch nur Menschen und solange das Thema nicht weit verfehlt wurde und solange keine strafrechtlichen Dinge passieren oder die Forenregeln nicht verletzt werden, wird kein Moderator großartig einschreiten. Das ist leider so.

Ich habe die besten Erfahrung mit sachlichem Spott in solchen Foren gemacht. Wenn man dann noch den Blödsinn auseinanderpflückt, zeigt sich oft welcher Colour die Moderation angehört. In manchen bin ich gesperrt worden, in anderen geduldet.

Solange alle sich an die Regeln und die Gesetze halten, gibt es nur zwei wirksame Mittel dagegen: Mitdiskutieren oder ignorieren.

Oder Sie verbünden und verabreden sich mit Bekannten zu einer bestimmten Tageszeit in so einem öffentlichen Forum und bügeln die Spinner platt.

@Hacho,
Ehrlich gesagt ist mir das unbewusst aufgefallen,hab mich wohl schon an solche Kommentare gewöhnt.
Jetzt wo sie es erwähnen,wird es mir deutlich bewusst.
Was meierdings dazu sagt ist schon richtig nur vermisse ich in solchen Diskussionen,immer unsere ausländischen Mitbürger.
So langsam geht mir die Puste aus,gegen soviel rechtes Gedankengut und ich würde den Betreibern solcher Foren doch zu Moderatoren raten.
Leider schaffen es die rechts Gesinnten immer wieder die Menschen aus den Foren zu verjagen,habe ich auch oft genug hier erlebt.Ist schon schwierig bei der Stange zu bleiben.Also,auf gutes gelingen!

Solange die Kommentare nicht gegen das Strafrecht verstoßen gibt es ja wohl kaum einen Grund dagegen einzuschreiten.

Wenn man keine Argumente hat sollte man sich vielleicht nicht an Diskussionen beteiligen. Noch ist das Internet ein demokratisches Forum, daß allen Beiteiligten offen steht.

@Tobias,
Ihre Argumente sind auch nicht sehr überzeugend,vielleicht lassen sie das diskutieren auch?
Wenn nicht,mir fallen schon noch ein paar ein!

@Bogo

Immerhin habe ich mich noch nie darüber beklagt, wenn jemand eine abweichende Meinung vertritt. Ich kann damit leben und respektiere das.

@Tobias,
Wann habe ich mich beklagt?Wir diskutieren doch,immer so lange bis ihnen die Luft ausgeht,wie grade im anderen Thread.

Liebe User, bitte kommen sie hier - wie auch im "anderen Thread" - wieder auf die Ausgangsfrage zurück.

Moderator_MH

@Bogo

in Beitrag 2 haben Sie sich darüber beklagt. Sie hätten sich an solche Beiträge "gewöhnt" und Sie würden den Betreibersn solcher Foren zu "Moderation" raten, was nichts anderes als Zensur bedeutet.

In dem anderen Thread waren wir uns doch am Schluss einig, daß Sie gerne im Ghetto leben und ich im Grünen?

Man findet im Netz Kommentare allerlei politisch radikaler, verletzender oder fundamentalistischer Façon. Sich darüber Gedanken zu machen oder gar eine Strategie, eine von großer Hand geplante Aktion beliebiger Despoten dahinter zu vermuten, geht imho viel zu weit. Wie bereits erwähnt, gibt es viele pubertierende Internetkiddies, Menschlein deren Bildung altbekannte TV-"Stars" wie "Lukas" oder den Elvisimitator von DSDS auf intellektuellen Rang erhebt, sowie ein paar "echte" Radikale, die wirklich ihre Überzeugung propagieren wollen. Letztere sind dann aber überwiegend "Einzeltäter".
Genug der Wiedergabe meiner Vermutungen, den Admins und Mods kann man beim besten Willen nichts vorwerfen. Gerade bei den genannten Beispielen handelt es sich auch um keine bestehende Communities. Da sind womöglich die Internetredaktionen fürs Sauberhalten zuständig, die das schlimmste wohl auch löschen, sodass man es gar nicht erst mitbekommt.

Solange jemand mit seinen Beiträgen keinen Straftatbestand darstellt, soll jeder sagen können was er will und denkt, noch wird das Internet nur in anderen Ländern zensiert.

No Fear

Mit den meisten Aussagen hier kann ich gut leben. Aber meistens sind es in den besagten Foren gerade solche Leute, die Meinungsfreiheit einfordern, die sie anderen nicht zugestehen wollen. Warum hat die "Deutsche Stimme" kein Forum? Sie nimmt nur Leserbriefe, die konform gehen - habe schon versucht, mitzudiskutieren. Dort werden Leserbriefe herausgefiltert. Dort scheut man die Diskussion.

@11

Zum Thema "Deutsche Stimme" gilt: "Wer die Musik bezahlt, bestimmt auch was gespielt wird"

Und wenn sie eben die Diskussion scheuen, wen interessierts?

Die anderen angesprochenen Zeitungen/Medien haben auch Moderatoren, versuchen sie dortmal einen wirklich unpassenden Kommentar zu posten, auch dieser würde gelöscht werden.

Jeder Zensor hat eben auch eine eigene Meinung, meist halten diese sich aber an den Grundsatz der straffreien Meinungsäußerung.

No Fear

Mir ist das auch schon aufgefallen, dass in Online-Foren ruck-zuck Leute auf mit dem üblichen braunschillernden Geschwurbel auf dem Plan sind. Selbst wenn's um dem Papst seine Sandalen geht. Damit gelingt es ihnen fast immer, eine vernünftige Diskussion zu verhindern. Wenn einmal eine Thread dermaßen versaut ist, wird auch kaum jemand mehr sich die Arbeit machen wollen, den ganzen Mist durchzulesen. Hier zu meinen, man könne gezielt argumentativ gegensteuern, halte ich für Wünschdenken. Wenn da keine Admins sind, die dafür sorgen, dass solche Widerkäuer in ihre Schranken gewiesen werden, ist die Diskussion kaputt. Dann stehen am Ende der Bleiwüste nur noch die Ochsen.

Richard Maxheim

Glaubt ihr etwa alles, was die Zeitungen euch verschweigen?

@ Beitrag 10
Es geht aber hier nicht um strafrechtlich relevante Beiträge.
Sondern auch um solche, die sehr geschickt daran vorbei"fragen".
Kennt man ja, zumindest ich kenne das. Da wird ganz harmlos gefragt, wie es denn käme, dass die Zahlen der Toten in den KZs und Vernichtungslagern so unterschiedlich ausfallen würden und ob ihnen jemand die Frage beantworten könne ob es stimme, dass aus Teilen der Toten dies und jenes hergestellt worden sei.
Dann geht es immer unweigerlich um die Infragstellung des HCs. So wird Leugnung gut verpackt in einer Schummelpackung (jeder weiß was drinnen ist aber niemand spricht es an)präsentiert.
Anderes Beispiel: Da hat angeblich jemand ein "ganz interessantes Buch gelesen" und wolle nun wissen ob man der Darstellung vertrauen dürfe, dass es Polen (manchmal wird auch nach der Sowjetunion und Stalin gefragt)war, das den Krieg begonnen habe? Und schwupp! gibt es eine revisionistische Debatte.

Das sind nur zwei Beispiele von vielen. Manchmal geht es auch "nur" um die Wiederherstellung der Grenzen Deutschland zum Zeitpunkt XYZ(keine Ahnung).

Darum geht es. Strafrechtliches wird eh nicht lange in einem Forum stehen.
Und wenn doch: Melden bei Hagalil.com

@richard-maxheim:
Dem stimme ich nicht zu. Es ist sehr oft so, dass wirklich engagierte Leute, die überhaupt zu einer sachlichen Diskussion bereit und fähig sind, in fast keinem Forum zu finden sind. Unter solchen Umständen verwundert es nicht, wenn gekonnte Populisten mit einiger Redegewandheit die 'bier-dunstigen' Diskussionen, sie oft auf dem Niveau wie: *grins*, *Boaaahhh* u. dgl. ablaufen einfach plattmachen. Diese Leute haben oft einfach keine ebenbürtige Gegner - will heißen: Diese Leute engagieren sich nicht viel, aber immer noch mehr als unsere Masse. Dieses fehlende Interesse/Engagement nun von den Forenleitungen/Moderatoren zu verlangen ist wohl kaum zweckdienlich und schon gar nicht angebracht. Besser wäre es vielleicht, die Verantwortungsbereitschaft der breiten Bevölkerung zu stärken...
Und an Sie, Tobias:
Es ist schon richtig, was Sie sagen: Wer keine Argumente hat, sollte auch keine Nicht-Argumente ausstreuen (haben Sie eventuell gemeint und ich gesagt). Dennoch fällt Ihr persönliches Engagement schon auf, immer wieder verschiedenste Diskussionen im gesamten Forum hier mit recht schön gezielten Provokationen ins Nirvana der verfehlten Themen zu schicken. Schade, dass sich so viele Menschen zu solch unüberlegten Reaktionen bewegen lassen. Schaffen Sie das aber auch bei allen Diskussionsteilnehmern?
Im Übrigen bin ich sehr verwundert wie es möglich ist, dass ein Thread-Poster, der so wie Sie in keinem einzigen seiner Beiträge das Thema auch nur anspricht, geschweige denn eine Antwort (welcher Art auch immer) auf eine darin gestellte Frage bringt (weder 3., 5., noch 8 enthalten Antworten auf Themen, sondern stets nur auf Postings anderer Teilnehmer!), einmal wegen seiner augenscheinlichen Absichten angesprochen wird (z.B. von der Diskussionsleitung). Wie wäre es, wenn Sie in Ihrem hoffentlich 4. Beitrag nicht nur versuchen, mein Posting hier zu zerlegen, sondern auch ein erstes Mal klar zum Thema hier Position beziehen???

Nun, wie andere schon angemerkt haben, kann sich die Aufnahme eines Beitrages bei einem freien Forum nur an den allgemeinen Forenregeln orientieren. Diese Regeln lehnen sich im Regelfall wiederum an die Paragraphen des Gesetzes an. Liegt dagegen kein Verstoß vor, so ist der Beitrag zu akzeptieren - welche Anschauungen damit auch immer im einzelnen vertreten werden.

Etwas anders sieht es bei Privatforen aus, bei denen die Verantwortlichen selbstverständlich bestimmen können, wem sie das Schreibrecht geben und wem möglicherweise nicht.

Ich halte es im übrigen für allemal besser, wenn sich Forenteilnehmer an Beiträgen, die sie für problematisch halten, sprichwörtlich "abarbeiten", als gleich nach der Forenzensur zu rufen. Zum einen lernt man dabei ja mehr und kann sich auch die gängigen Hauptargumente der Kontrahenten genau ansehen. Zum anderen ist der Ruf nach einer stärkeren Zensur durch die Moderatoren und Administratoren im Regelfall ja auch nichts anders, als bei allen Problemen gleich nach dem Staat zu rufen, ohne selbst groß aktiv geworden zu sein.

Nun, ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele der wenigen diskutier-freudigen Forenteilnehmer keine allzu großen Frei-Denker sind - wobei ich hier mal das Wort 'Frei' betonen will. Zu wenige Menschen einer 'gemäßigten' Denkweise sind genügend motiviert, an einer solchen Diskussion überhaupt teilzunehmen (Argumente wie z.B.: "Was bringt mir das?" sind am häufigsten anzutreffen >>> Gleichgültigkeit). Es ist klar, dass hier die 'Freaks' und Rand-Erscheinungen menschlicher Einstellungen (nicht unbedingt von der Anzahl, dafür aber vom Spektrum) mit wenig Mühe und - wie oben erwähnt - geringem bis höchstens mittelmäßigem rhetorischem Aufwand alles über den Haufen diskutieren.
Wie ebenfalls schon gesagt ließe sich ohne große Mühe dagegenhalten - wer aber soll das tun, wenn daran niemand Intersse hat?

@Anti-Extremist

Mir ist nicht so ganz klar, was Sie meinen.

Zu den Themen in diesen Diskussionen auf "Netz-gegen-Nazis" kann ich sagen, daß die Themen sehr unpräzise - um nicht zu sagen unwissenschaftlich - gewählt werden. Zunehmende rechtsextreme Kommentare. Ist das wirklich so? Woraus wird das geschlossen. Oder "Darf und muß der Staat alle legalen Mittel gegen den Rechtsextremismus nutzen"? Ja, er darf, aber er darf keine illegalen Mittel nutzen.

Ehrlich gesagt bin ich etwas enttäuscht, daß die ZEIT nichts anspruchsvollerers zu bieten hat, das vielleicht zu tieferen Reflektionen anstiftet.

Wenn Ihnen nicht so ganz klar ist, was ich meine, wie wäre es, wenn Sie mir eine konkrete Frage stellten, was Ihnen da nicht klar ist? Sie haben mehrfach (so weit ich das im gesamten von mir bis jetzt besuchten Teil des Forums erkennen konnte) unter Beweis gestellt, dass Sie sehr schnell das Thema wie auch die Menschen, die sich dort äußern, erfassen und einschätzen können. Jetzt also ist Ihnen etwas an meiner Aussage nicht klar, ... gut, fragen Sie!
Die Themenauswahl steht hier keineswegs zur Debatte. Ist Ihnen das Niveau zu 'niedrig' oder sonst in einer Art unangemessen, dann frage ich Sie, warum Sie Ihre kostbare Zeit hier verschwenden? Auch ist nicht die Frage aufgetaucht, ob es eine solche Zunahme gibt. Wenn dem so ist, dann kann man immerhin Belege dafür einverlangen - und gut. Woraus das dann geschlossen wird ist wohl eine sich selbst beantwortende Frage: Man kann es einfach sehen - wie wäre es denn damit?
Dann werfen Sie ein weiteres Thema ein, das hier nicht hingehört... aber erwarten doch wohl hoffentlich nicht im Ernst, dass ich den Happen schlucke, oder?
Wenn Sie also der Meinung sind, diese 'Rechts'-Kommentare existieren nicht in der aufgezeigten Weise bzw. deren Häufigkeit/Intensität nimmt nicht zu, dann könnten Sie das beispielsweise an Beispielen, die als Beweise für die These gebracht wurden, mit eigenen Argumenten entkräften.
Ein Urteil dazu, was die Zeit 'zu bieten' hat, maße ich mir nicht an. Meine Meinung dazu habe ich - sie tut aber hier nichts zur Sache.
Und gegen eine konstruktive Diskussion hat auch sicher niemand etwas einzuwenden.

Ich muss Tobias beipflichten.

Meinungsvielfalt ist doch etwas wertvolles, gegen das wir nichts haben sollten.

Habe ich etwas diesbezügliches ausgesagt, echter-liberaler? Nennen Sie mir bitte die diesbezügliche Stelle.

Nochwas zum Thema Meinungsvielfalt & Toleranz:

Nicht alle meine Kommentare (und kein einziger meiner Beiträge) hier in diesem "Zeit"-Forum wurden veröffentlicht. Als "Rechter" (=Liberaler) respektiere ich das! Es ist ja nicht mein Forum.

"Welt", "FAZ", "Focus", "Spiegel", "Stern" etc. können doch veröffentlichen was sie wollen. Warum wollen "Linke" immer vorschreiben, welche Meinung veröffentlicht werden darf und welche nicht?

@Anti-Extremist:

Hatte gar nicht an Sie gedacht.

Eher z.B. an Bogo: "... und ich würde den Betreibern solcher Foren doch zu Moderatoren raten."

Moderatoren=Zensoren?

@Anti-Extremist

Auch ist nicht die Frage aufgetaucht, ob es eine solche Zunahme gibt. Wenn dem so ist, dann kann man immerhin Belege dafür einverlangen - und gut. Woraus das dann geschlossen wird ist wohl eine sich selbst beantwortende Frage: Man kann es einfach sehen - wie wäre es denn damit?

Soll das ein Witz sein? Wie wollen Sie identifizieren wer hinter einem Beitrag in diesem oder in jedem anderen Forum steht? Noch muß man keinen Parteiausweis vorlegen wenn man im Internet postet (kommt vielleicht noch).

Wenn Sie also der Meinung sind, diese 'Rechts'-Kommentare existieren nicht in der aufgezeigten Weise bzw. deren Häufigkeit/Intensität nimmt nicht zu, dann könnten Sie das beispielsweise an Beispielen, die als Beweise für die These gebracht wurden, mit eigenen Argumenten entkräften.

Die normale Vorgehensweise ist doch wohl die, daß man eine Hypothese zunächst einmal belegt. Das ist Aufgabe des Tread-Eröffners. Auf diffuse Gefühle kann man schlecht eingehen.

Sie haben mehrfach (so weit ich das im gesamten von mir bis jetzt besuchten Teil des Forums erkennen konnte) unter Beweis gestellt, dass Sie sehr schnell das Thema wie auch die Menschen, die sich dort äußern, erfassen und einschätzen können

In ihrem vorletzten Posting werfen Sie mir vor, daß ich Diskussionen durch gezielte Provokationen ins Nirvana der verfehlten Themen schicke.

Ihre gesamten Vorwürfe und Ihre Argumentationsweise erinnert mich an Diskussionen mit Vertretern maoistischer K-Gruppen an der Universität vor 30 Jahren.

Und, echter-liberaler, Ihre Aussage ist ebenfalls sehr zum Abschweifen angeregt. Daher eine kurze Antwort: Hier ist ein Forum, in dem die Teilnehmer (ALLE!) sich den Forums-Regeln unterziehen. Das heißt, die Postings haben sich an den jeweiligen Themen zu orientieren. Wir alle, die wir hier teilnehmen wollen, haben dies zu akzeptieren. Wollen wir einfach 'vielfältige' Meinungen äußern, dann existieren unzählige freie (nicht Themen-gebundene) Foren, wo solche Postings erst dann 'gekillt' werden, denn sie gegen geltende Gesetze verstoßen. Wenn Sie sich also 'vielfältig austoben' wollen, oder wer auch sonst immer, tun Sie es dort.
Ich vermisse außerdem Ihre Aussage zum Thema in diesem Thread, den zunehmenden 'rechten' Kommentaren in Online-Ausgaben von Zeitungen.

Diese Erfahrung hatte ich ebenfalls schon häufiger gemacht, und es steckt in der Tat eine Strategie dahinter. Ich habe den Link schon an anderer Stelle vorgestellt, in diesem Thread passt er aber genauso. Um zu wissen, was man tun kann, sollte man zuerst wissen, was überhaupt vorgeht:

http://www.trend.infopartisan.net/trd0902/t17...

Im Prinzip geht es Nazis gerade auf Nachrichtenportalen darum, die Kommentarbereiche möglichst aktueller Nachrichten qualitativ und quantitativ zu "beherrschen", um so möglichst viele Leser mit ihrer Propagan - äh - "Meinung" zu beglücken, und evtl. sogar zu suggerieren, es handle sich um eine Mehrheitsmeinung. Es geht ihnen dabei nicht die Bohne um den Meinungsaustausch, sondern um das Verteilen ihrer Propaganda an möglichst prominenten Plätzen.
In Foren sieht es etwas anders aus, denn dort können längere Texte veröffentlicht werden. Dort werden viele Thesen, Verschwörungstheorien, Pamphlete usw. hineingestellt. Auffallend ist meiner Meinung nach, dass diejenigen, welche besonders engagiert dagegen vorgehen, sprich: Die Schriften erfolgreich auseinandernehmen, mittels eine Art "Zermürbungstaktik" quasi "weggeekelt" werden. Manchmal erfolgreich, manchmal nicht.

Was man tun kann, hängt sicher vom Forum selbst ab, und von der Art, wie die Nazis agieren... Wichtig bleibt halt meiner Meinung nach, dass weder darauf eingegangen wird, wenn sie vom Thema ablenken, noch dass ihre Themen mehr Beachtung bekommen, als es dem Forum selbst gut tut. Von Seiten der Betreiber sind klare Diskussionsregeln sowie eine gute Moderation jedenfalls unerlässlich, denn bestimmte Inhalte sind einfach völlig inakzeptabel.

Selbstbewusst treten Neonazis eigentlich nur dort auf, wo nur relativ halbherzig oder eben überhaupt nicht moderiert wird(z.B. YouTube).

Für wesentlich problematischer halte ich jedoch das Vorgehen von Nazis auf Jugendangeboten im Internet.

--
Baby Sinclair provozierte seinen Vater Earl indem es ihn "nicht die Mama" nennt und somit die Beschreibung Papa umgeht.

@NichtDie

Aber das was Sie hier darstellen trifft doch wohl nicht auf das ZEIT-Forum zu.

Hier habe ich jedenfalls noch keine Nazi-Propaganda gesehen.

Leider muss ich Sie auf Morgen Früh vertrösten - was meine Antwort angeht. Ich will sie ebenso ausführlich wie Tobias und natürlich Themen- wie Beitrags-bezogen halten. Dies erfortert eine gewisse Aufmerksamkeit und eine Zeit, die mir erst wieder Morgen Früh zur Verfügung steht. In diesem Sinne... Fotsetzung folgt.

Zitat Tobias:

Solange die Kommentare nicht gegen das Strafrecht verstoßen gibt es ja wohl kaum einen Grund dagegen einzuschreiten. Wenn man keine Argumente hat sollte man sich vielleicht nicht an Diskussionen beteiligen. Noch ist das Internet ein demokratisches Forum, daß allen Beiteiligten offen steht.

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

@nichtdiemama
Selbstbewusst treten Neonazis eigentlich nur dort auf, wo nur relativ halbherzig oder eben überhaupt nicht moderiert wird(z.B. YouTube).
Für wesentlich problematischer halte ich jedoch das Vorgehen von Nazis auf Jugendangeboten im Internet.

Hier sehe ich auch das grösste Problem, denn in Foren wie Spiegel, Welt etc sind im zweifelsfall eher ältere User unterwegs, die also eine gefestiget Meinung haben, was bei Youtube das Gegenteil ist, also in erster Linie Jungendliche, denen man recht viel Unsinn erzählen kann.
Deshalb fände ich es da besonders wichtig, dass dagegen gehalten wird, also im Zweifelsfall bei den Jungendforen Aufklären, würde ich sagen.

@alle,
auf diesen Seiten können sie sich informieren über die Unterwanderung des Internet's durch Nazi's.Was wir hier erleben,ist das gleiche,erinnern wir uns mal an Annika, WoistdieFreiheit oder Süddeutscher,die waren noch harmlos,aber bei Tobias hab ich den Eindruck,er hat den Dreh raus.Unauffällig sondieren,keine großartigen Diskussionen,kurze knappe Finten,vor allem aber genau wie Anti-Extremist schrieb,kein einziger vernünftiger Kommentar zu den gestellten Fragen.
Naja,die meisten wissen ja Bescheid.

http://www.swr.de/swr4/rp/nachrichten/-/id=26...
http://politik-digital.de/archiv/edemocracy/s...

Echter Liberal, ich kann dir auch sagen, warum, es gibt Meinungen die eigentlich Volksverhetzung darstellen, die muss man untebinden.

@Bogo

Stellen Sie mir eine vernünftige Frage und ich werde versuchen Ihnen eine vernünftige Antwort zu geben.

Im Prinzip ist jede Meinung legetim und zulässig, wenn sie entweder einzelne Personen oder die frewilligen Vereinigungen dieser Personen betrifft. Eine Kritik der Gruppen die nicht freiwillig zusemmengesetzt sind, ist schon eine Verhetzung.

Tobias, wie wäre es wenn wir zusammen Bier trinken gehen????. Ich muss sagen dass ich in Unterschied zu Bogo die Ghettoisierung ablehne, für mich gibt es keine Völker, Religionen, usw, es gibt nur die nette Leute, und eben die die nicht nett sind. Ich bin zu allen nett, die vom ersten Blick zu mir nett sind.

Liebe Forumsteilnehmer, bitte kommen Sie doch zur Ausgangsfrage des threads zurück. Wir möchten Sie auch bitten, sachlich zu bleiben und keine user zu beleidigen. Vielen Dank, Moderator_Sm

Da unser guter Herzdoktor den Text nur überflogen hat,kann ich nicht beleidigt sein,vielleicht versucht er es ja noch einmal.
Wenn sich der Text für ihn dann immer noch so ließt,wie er ihn intepretiert hat,kann er ja gerne mit einem vom rechten Lager ein Bier trinken gehen.

Bogo, ich habe den Tobias so verstanden, dass er von uns Angst hat, so hat er geschrieben, da er eben zum Opfer nicht fallen will, deshalb sucht er Zuflucht im Grünen. Ich will von Tobias Angst wegnehmen, und zeigen dass ich ganz nett bin, und gerne mit dem Bier trinke, und habe gar nicht im Sinn den anzubeißen. Wenn ernst, das Problem liegt in Berührungsängsten, die abzubauen sind.

Moderator, das ist ernshaftes Thema, die von vielen Seiten angegangen werden soll. Wir müssen in erster Linie die Psychologie im rechten Lager verstehen, dann können wir den bekämpen.

@Herzdoktor:
"Echter Liberal, ich kann dir auch sagen, warum, es gibt Meinungen die eigentlich Volksverhetzung darstellen, die muss man untebinden."

Die wollen Sie "unterbinden" - mir hingegen genügt deren Strafbarkeit. Bin ja kein Staatsanwalt. Denunziation und Strafverfolgung ist nicht mein Ding. Ist doch alles prima geregelt. Jedermann kann Volksverhetzer anzeigen.

Und: Volksverhetzung, Mord, Totschlag und vieles mehr lassen sich nur durch ein totalitäres Staatssystem "unterbinden". Ganz ehrlich: Da ist mir meine Freiheit wichtiger.

@Anti-Extremist:
"Hier ist ein Forum, in dem die Teilnehmer (ALLE!) sich den Forums-Regeln unterziehen."

richtiger: unterziehen müssen

"Das heißt, die Postings haben sich an den jeweiligen Themen zu orientieren."

Tun meine (veröffentlichten) Beiträge auch.

"Wir alle, die wir hier teilnehmen wollen, haben dies zu akzeptieren."

Tun wir auch müssen.

"Wollen wir einfach 'vielfältige' Meinungen äußern, dann existieren unzählige freie (nicht Themen-gebundene) Foren, wo solche Postings erst dann 'gekillt' werden, denn sie gegen geltende Gesetze verstoßen. Wenn Sie sich also 'vielfältig austoben' wollen, oder wer auch sonst immer, tun Sie es dort."

Tue ich auch. Jawoll.

"Ich vermisse außerdem Ihre Aussage zum Thema in diesem Thread, den zunehmenden 'rechten' Kommentaren in Online-Ausgaben von Zeitungen."

Dann haben Sie meinen Kommentar Nr. 20 nicht richtig verstanden. Gegen (angeblich) zunehmende rechtsextreme Kommentare in den Online-Ausgaben der Zeitungen sollten wir gar nichts tun (im Sinne von "unterbinden", "eliminieren", "ausradieren"), sondern uns argumentativ damit auseinandersetzen.

Mir ist zu diesem Thema mal ein Beitrag eines Themas aufgefallen, wo Rechtsradikale vor einer Schule in Dortmund Propagandazeugs verteilt haben und die Schule sich dagegen gewehrt hatte. Dieses wurde von der Online-Zeitung (Der Westen? Ich glaube, so hiess die. Irgendwie so halt) thematisiert. Dieser Artikel wurde von Altermedia für einen Beitrag verwendet und schwups kommentierten unzählige Neonazis den Artikel der Zeitung und beschwerten sich gegen die angeb. Zensur hinsichtlich der unterbundenen Propagandaverteilung. Lustigerweise wurden jene angegangen und persönlich diffamiert in den Kommentaren, welche sich gegen Nazis ausgesprochen haben. Diese wurden als "Meinungsdiktatoren" verschrieen. Letztendlich haben aber die Neonazis relativ schnell die Meinungshoheit erlangt, da kaum einer dagegen gesprochen hatte, da eine seriöse Diskussion schlichtweg nicht möglich war. Da wurden dann inquisitorisch andere Meinungen unterdrückt. Die Zeitung hat den Artikel dann rausgenommen.

Da wollte man wohl einfach eine seriöse Berichterstattung schlichtweg zerreden.
Ach übrigens, gegen Argumente "argumentierten" diese Rechtsradikale mit persönlichen Beleidigungen oder Diffamierungen. Auf sachliche Einwände wurde nicht reagiert oder man wurde als Systemling diskreditiert.
Mir kam dieses Verhalten wie Mitglieder einer Sekte vor, die auf ihren propagandistischen Kreuzzug sind und alles verbal bekämpften, was nicht ihnen nicht genehm ist. Inwieweit man sich mit so einem Verhalten auseinandersetzen soll, sei mal an dieser Stelle dahingestellt. Das muss dann wohl jeder Seitenbetreiber für sich ausmachen.

Mit freundlichen Grüßen
Olli

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Ein Idiot in Uniform ist immer noch ein Idiot! - Das Känguru

von einem demokraten erwarte ich schon, dass er es aushaelt auch meinungen zu lesen, die er nicht ausstehen kann, solange sie verfassungsgemaess sind. es ist voellig in ordnung, dass rechtsextreme im rahmen der meinungsfreiheit ihre meinung aeussern duerfen. und wenn die frage darauf kommt, weshalb es so unterschiedliche darstellungen zum holocaust gibt oder dergleichen, dann erwarte ich von einem demokraten, dass er dieser frage nachgeht und sich damit auseinander setzt statt diesen fragen verbieten zu wollen. und wenn die rechten so dumm und daemlich sind, hat man doch sicher die entscheidenen gegenargumente parat, oder?

jedes rechtsextreme argument ist ein pruefstein, ob die eigene politische sicht auf einem soliden und schluessigen fundament steht. des weiteren erhalten wir durch das internet auf ungeahnte weise einen einblick in die gedankenwelt und denkweise von menschen mit denen wir (zumindest ich wegen meiner auslaendischen erscheinung) nie in kontakt kommen wuerden. aus jahrelangenn diskussionen mit rassisten und rechtsextremen habe ich sehr viel lernen koennen und durch diese diskussionen hat sich vor allem meine eigene meinung struktur erhalten.

seht mal die positionen der rechtsextremen als herausforderung an statt sie zensiert zu wissen wollen. wohlgemerkt als herausforderung zur ueberpruefung, ob der eigene standpuntk schluessig ist und nicht als sinnlose herausforderung, rechtsextremisten zu bekehren oder durch zensur aus dieser welt zu beamen.

Ich würde gern mal einen fairen sacheliche Schlagabtausch im Netz nachlesen, wo nicht ständig die inhaltliche Gesprächseben verlassen wird und in der persönlichen endet. Könnte man nicht hier mal einen Thread eröffenen, in dem sich nur ein "Demokrat" und ein "Nazi" plus Moderator zB mal über das Thema Demokratie austauschen. Wenn der Demokrat kompetent ist sollte es doch nicht unmöglich sein die Vorzüge der Demokratie gegenüber der Diktatur dar zustellen.

@Porsche569
Versuchen sie es doch einfach mal,ich verspreche mich schön brav rauszuhalten,dass wäre mir die Sache wert.
Einfach nur mal zu sehen, worüber man mit einem Nazi überhaupt reden kann.Vielleicht Literatur über Hitler und warum er so oft gegen seine eigenen Grundsätze handelte.

@Bogo
Wenn ich kompetent genug währe, würde ich es machen. Um einen Jugendlichen davon abzubringen oder wenigsten Zweifel zu wecken, würden meine Argumetationsfähigkeiten wohl ausreichen. Aber hier auf einer Bühne trau ich mir das nicht zu, da ich mit der Materie nicht vertraut genug bin.
Wenn sich hier eine erfahrene Person dazubereit erklärt, würde ich das auch mal interessant finden.

Was die sachliche Auseinandersetzung mit Rechtsaußen angeht Unter den Rechten sind die Menschen, die eigentlich ansprechbar sind. Aber zu größtem Teil sind da die Menschen die IRRATIONAL denken. Sie können einem Selbstmordattentäter nicht erklären, dass das Leben schön ist, und das es besser ist leben und leben lassen. Eine erfolgreiche Diskussion sieht ein im Großen und Ganzen gemeinsames Wertesystem voraus, sonst wird eine Lösung nie gefunden. Ich erinnere mich an Interview von Horst Mahler, er denkt irrational und ich würde sagen, er braucht nicht die Strafe sondern die Therapie. Dasselbe trifft viele andere totalitäre Ideologien sei es Faschismus, Maoismus, Stalinismus, oder eben totalitäres Islam, mit unserer Logik werden wir nie in der Lage diese Menschen zu überzeugen. Alle Radikale, egal zu welchen Gruppierungen sie angehören, haben gleiche Mentalität.

Versuchen sie es doch einfach mal,ich verspreche mich schön brav rauszuhalten,dass wäre mir die Sache wert.

Glauben Sie, Sie würden das schaffen, lieber Bogo? So engagiert wie Sie gegen Nazis sind?

@Echter Liberaler:
Ihre Aussage in 20. habe ich sehr wohl verstanden. Die Aussage(n) aber von Tobias zeigt(zeigen), dass er ein unübertroffen großes Bedürfnis zu verspüren scheint, vollkommen fremde Themen in einen Thread einzubringen. Dies stört in eklatanter Weise eine themengebundene Diskussion. Mit seinen sehr gezielt eingeworfenen Äußerungen, die noch dazu - wie beschrieben - selten das Thema der jeweiligen Threads auch nur streifen, provoziert er ganz gezielt die Teilnehmer, deren prompter Antwort er gewiss ist und von denen er weiß, dass sie ihm (wie beabsichtigt in die Irre) folgen - was zu den auch hier wohl bekannten Moderatoren-Einsätzen führt. Auch mir hat er versuchsweise völlig fremde Themen zum 'zubeißen' gegeben - nur mag ich das eben nicht so sehr und falle insbesondere auf diesen uralten Trick auch nicht herein.
Und zu Ihrem Trick, 'Echter Liberaler': Mit 20. und 41. wollen Sie mir zu verstehen geben, dass auch 'rechte' Beiträge in Ihren Augen zur 'Meinungs-Vielfalt' gehören - nichts dagegen einzuwenden. ABER Ihre Argumentation hat leider ein großes Loch:
Sie wollen mit 20. sagen, Tobias wolle nur diese Meinungsvielfalt vertreten, er aber hat mit seiner Aussage in 18. auf mein Posting 17. gezeigt, dass es ihm nicht um diese Vielfalt geht, sondern er daran interessiert ist, Quer-Beet alles einzubringen in ein Diskussion. Nur tut er das nicht so offensichtlich, er kennt - wie Sie - die Moderatoren. Er ist geschickt genug, diese störenden Einwürfe so zu verpacken, dass einem kurzen Beitrag von ihm ein ganzer Schwall nicht zum jeweiligen Thema passender Äußerungen derer folgt, die er zuvor herausgefordert hat. Ist ein Thema dann erst verlassen, ufert die Diskussion sehr rasch aus, verkommt und gerät (etwa bei nicht aufmerksamer oder gar fehlender Moderation) noch dazu in Gefahr, in eine ganz neue Richtung gelenkt zu werden. Diese so 'daneben' antwortenden Diskussionsteilnehmer machen sich damit natürlich selbst zur Zielscheibe der Moderatoren - der eigentliche Initiator hat ja nur einen kurzen Einwurf gemacht und kann doch schließlich nichts dafür, wenn andere ihm prompt nachsetzen (ist also fast immer fein raus)...
Hier ist dann auch wieder ein direkter Zusammenhang zu dem Thread-Thema, den rechten 'Beiträgen' und zu gezielten 'Störungen' von Diskussionen. Ich bleibe bei meiner Aussage, dass solche Äußerungen hauptsächlich dann stören, wenn sich Menschen provozieren lassen. Was also kann man gegen solche 'Rechts-' Beiträge tun? Möglichst viele Leute zur Teilnahme bewegen, deren Reaktionen emotionslos, rational und überlegt erfolgen. In einer Diskussion setzt sich das bessere Argument durch. Gibt es, wie Porsche569 in 30. richtigerweise bemerkt, keine ebenbürtigen Diskussionsteilnehmer, dann ist eine solche Unterhaltung wirklich sehr leicht zu 'plätten'. Was können wir also tun? Uns überlegen, wen wir wie zur Teilnahme an solchen Diskussionen bewegen. Dies ist aber gegenwärtig so gut wie unmöglich, da die Menschen allgemein zu gleichgültig sind. Wie also muss der nächste Schritt konsequenterweise lauten? Lasst uns etwas gegen die Gleichgültigkeit tun und Menschen ansprechen, anstatt dies den 'Rechten Menschen' unter uns allein zu überlassen.
Nun zu Ihnen, Tobias und Ihrem letzten, nun doch auch mal etwas ausführlicheren Beitrag 24. ...
Sie schreiben zu Beginn:
>Soll das ein Witz sein? Wie wollen Sie identifizieren wer hinter einem Beitrag in diesem oder in jedem anderen Forum steht? Noch muß man keinen Parteiausweis vorlegen wenn man im Internet postet (kommt vielleicht noch).<
Ich muss doch schon sehr bitten! Mit Ihrer Aussage beleidigen Sie (zumindest) meine Intelligenz erheblich. Ich weiß sehr wohl, welchen 'Lagern' ich welche Aussagen und Verhaltensweisen zuzuordnen habe. Und dies lasse ich mir von Ihnen auch in keiner Weise in Abrede stellen. Diese Fähigkeit nennt man Menschenkenntnis; sie entsteht aus Lebenserfahrung und unter der Voraussetzung, dass man symbolisch gesprochen mit dem linken und dem rechten Auge gleichzeitig in die Welt sieht und auch Einfarbigkeit vermeidet...
Sie schreiben weiter:
>Die normale Vorgehensweise ist doch wohl die, daß man eine Hypothese zunächst einmal belegt. Das ist Aufgabe des Tread-Eröffners. Auf diffuse Gefühle kann man schlecht eingehen.<
Letzterer Satz ist angesichts des Eröffnungs-Postings hier eine glatte Falsch-Aussage. Belegen Sie Ihre Äußerungen und stellen Sie keine Halbwahrheiten in den Raum - ich falle nicht darauf herein, wie oft muss ich mich eigentlich noch wiederholen???
Recht gebe ich Ihnen in der Aussage, der Thread-Eröffner habe seine These zumindest im Ansatz zu belegen. Doch auch hier muss ich Ihnen entgegenhalten, dass vom Thread-Eröffner hier ein konkretes Beispiel genannt wird, das einem jeden Interessierten frei zugänglich ist. Genügt Ihnen das nicht, fragen Sie nach mehr. Dafür ist dies hier eine Diskussion - man stellt Fragen und bekommt Antworten, Sie erinnern sich...?
Und schließlich und endlich schreiben Sie:
>In ihrem vorletzten Posting werfen Sie mir vor, daß ich Diskussionen durch gezielte Provokationen ins Nirvana der verfehlten Themen schicke.
Ihre gesamten Vorwürfe und Ihre Argumentationsweise erinnert mich an Diskussionen mit Vertretern maoistischer K-Gruppen an der Universität vor 30 Jahren.<
Interessant hierbei ist für mich, dass Sie noch nicht einmal den Versuch unternehmen, diese von Ihnen aus meinem Posting 15. korrekt übernommene [b]Aussage[/b] (habe ich gesagt: Ich werfe Ihnen ... vor??? Noch ein Mal: Bitte bleiben Sie sachlich und korrekt!) wenigstens zu entkräften - geschweige denn zu widerlegen. Und wie meine Argumentationsweise zustande kommt, Tobias, sollten Sie schon bitte mir überlassen! Im Übrigen möchte ich Ihnen nahelegen, von haltlosen und jeglicher Grundlage entbehrenden Unterstellungen (maoistisch, K-Gruppen) künftig Abstand zu nehmen. Sie kennen ein paar Meinungen von mir, aber keine davon ist geeignet, sich daraus ein politisches Bild von mir zu machen (und das hat Gründe!).
Und im letzten Satz sprechen Sie dann gar im Plural von Vorwürfen - eben nannten Sie es noch einen Vorwurf...
Also in der Zusammenfassung:
Sparen Sie sich ihre billigen Versuche mich aufs Glatteis zu führen. Das haben schon bessere Leute als Sie versucht und aufgegeben.
Bleiben Sie sachlich und bitte bei der Wahrheit. Wenn Sie argumentieren, ersetzen Sie Ihre zweifellos gut entwickelte Fantasie durch Fakten - das kommt letztlich uns allen und dem Thema zugute. Und unterstellen Sie nicht Leuten, von denen Sie gerade mal ein paar Postings zu ein paar Themen auf einer einzigen Website kennen, die menschliche und kognitive Unfähigkeit, wie Sie das in 24. sehr deutlich getan haben.
Sie werden noch nicht gelesen haben, dass ich Ihnen mangelnde Menschen- oder Sachkenntnis unterschieben wollte, oder? Dann lassen Sie das bitte auch sein - Danke!

Liebe Benutzer, wir möchten Sie höflich darum bitten, beim ursprünglichen Thema der Diskussion zu bleiben. Vielen Dank. // Moderator_MO

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