Anscheinen bewegt sich dieser Kongress in einer Grauzone der hiesigen Gesetze und ist bisher nicht von einem Verbot, bedroht.
Wenn sich nun Rechte aus ganz Europa im September, hier versammeln um eine Islamisierung Europas zu verhindern, was bedeutet es für die hier lebenden Moslems?
Sind sie nicht einer Gefahr ausgesetzt, die der Judenverfolgung im damaligen Nazi- Deutschland gleicht?
15.08.2008
um 11:27
'Anscheinend'... 'Grauzone'? Ich denke, es wäre hilfreich, wenn sie erstmal erklären, wo Sie die Grauzonen sehen und warum Sie Verbotsgründe sehen.
Über den Kongress können wir gerne noch diskutieren. Aber wie immer man zu ihm steht: ich finde es unverantwortlich und geschmacklos, gleich wieder von einer erneuten Judenverfolgung zu reden und dieses Land an diesem Punkt mit Nazideutschland gleichzusetzen.
15.08.2008
um 11:44
Nun lieber Jan, die Grauzone ist doch ganz einfach zu ermitteln, man bewegt sich innerhalb der Rechtsprechung und kann trotzdem seine Islamfeindlichen Reden halten.
Sie finden es sicher auch nicht toll, wenn man das Christentum verunglimpft für faschistische Zwecke.
15.08.2008
um 12:17
Na ja, das Christentum wird in den islamischen Ländern auch weit mehr unterdrückt als der Islam hier.
Es ist auch keineswegs islamfeindlich, wenn man über Integrationsprobleme, Parallelgesellschaften und Islamismus in Deutschland redet. Auch wenn Dir der Zungenschlag dieser Veranstaltung nicht gefällt (mir gefällt daran auch nicht alles), sollte man sachlich kritisieren und nicht gleich wieder die Faschismuskeule herausholen oder Türken in Deutschland mit Juden im Nazistaat vergleichen. Damit bedient man vielleicht sein eigenes Bauchgefühl. Aber ob das klug ist, steht auf einem anderen Blatt. Ich plädiere für verbale Abrüstung, halte es für wenig hilfreich, mit extremen Begriffen wie 'Judenverfolgung' oder 'Faschismus' um sich zu schmeißen.
Denn auch die rotlackierten Krawallmacher wetzen schon die Messer, freuen sich auf ordentlich Randale.
Hallo, wir haben den link aus Ihrem Beitrag entfernt, weil wir ihn hier nicht veröffentlichen können. Moderator_JW
15.08.2008
um 12:19
Diese Veranstaltung steht mit beiden Füßen auf dem Grundgesetz, sonst wäre sie verboten worden, und wird leider von Linksextremen und den meisten Parteien verunglimpft, bzw. sogar durch Anschläge angegriffen.
Sicherlich, man kann sich über einige der eingeladenen Gäste streiten, aber auch das sind legitim gewählte europäische Politiker, die bei einer vollkommen legalen Veranstaltung auftreten.
Es ist absolut notwendig und die Pflicht eines jeden Demokraten sich gegen die Islamisierung Deutschlands und Europas einzusetzen, bevor es zu spät ist. In der Geschichte findet man genügend Beispiele, was passiert, wenn der Islam in einem Land das sagen hat.
Das Auftreten der Gegner der Veranstaltung halte ich für absolut dumm und undemokratisch. Jeder, der von dem "Islam ist Frieden"-Mantra abweicht, wird sofort als Nazi diffarmiert und die "Kein Kölsch für Nazis" Aktion einiger Kölner Wirte halte ich für sehr fragwürdig. Sie erinnert mich an andere Zeiten in Deutschland.
Es ist absoluter Unsinn und zeugt von mangelnder Geschichtskenntnis Parallelen zu den Juden vor und in dem Dritten Reich zu ziehen. Die Muslime stellen sich zwar gerne in solch eine Opferrolle, dies ist jedoch vollkommen unangebracht. Sie können hier ihre Religion frei ausleben, dürfen gegen den Willen der Deutschen riesige Moscheen bauen, bekommen eine eigene Konferenz, genießen bei Straftaten teilweise Religionsbonus, usw.
Wenn jede große Partei und Organisation auf das ewige "Islam ist Frieden" Geseier reinfällt/reinfallen will, ist es kein Wunder, wenn solche überaus notwendigen Veranstaltungen Unterstützung von fragwürdiger Seite bekommen.
15.08.2008
um 13:44
SizeOne
Mangelnde Geschichstkenntniss, möchte auch ich ihnen vorwerfen und eine Blindheit die ihres Gleichen sucht.
Wenn man es nicht mit dem NS- Regime vergleichen und die Parallelen nicht sehen möchte, kann daraus, durch die Tatsache, dass diesmal ganz Europa beteiligt ist, ein Problem entstehen das noch ganz andere Ausmaße annimmt als die NS- Zeit sie der Menschheit beschert hat.
Ihre Islamkritik, nehme ich zur Kenntniss, doch unterstüzen, kann ich sie nicht, denn genau wie sie es für das Christentum verlangen möchte ich nichts Pauschalisiert sehen und darum bitte ich auch in ihren Beiträgen.
Weder sie noch ich wollen in einen Sack gesteckt werden auf den man dann beliebig eindreschen kann.
Auch die anderen Behauptungen(Islam ist Frieden, Geseier) untermauern sie nur mit ihrer eigenen Aussage.
Wenn es Unstimmigkeiten gibt, sollte man diese auch durch Quellen belegen und ich bin ganz sicher, dass ich dann gleich den Gegenbeweis antreten kann.
Also drehen wir uns hier im Kreis und können nichts Konstruktives zum Thema beitragen, solang wir Vorurteile schüren.
Sehen sie, gegen Kritik , habe ich nichts einzuwenden, aber sie sollte halt nicht Verallgemeinern.
Eine Gegenveranstaltung finde ich vollkommen Legitim, denn sie drückt die den Unwillen anderer demokratisch Gesinnter Menschen aus und das sind zum Glück nicht wenige, ansonsten müsste ich an der Demokratie, wirklich zweifeln.
15.08.2008
um 14:58
Der ewig wiederholte Satz "Islam ist Frieden" ist einfach eine absolute Lüge. In jedem islamischen Land werden Minderheiten und Andersgläubige unterdrückt, was alles fein säuberlich durch den Koran und islamische Geistliche gerechtfertigt wird. Anscheinend stört das keinen Moslem, denn kaum jemand sagt etwas dagegen und beschwert sich, dass seine Religion missbraucht wird. Immerhin steht ja auch alles im Koran, der ja bekanntlich das unabänderbare Wort Gottes ist, das niemals angezweifelt, kritisiert oder verändert werden darf. Wenn man dem türkischen Ministerpräsident Erdogan glaubt, gibt es sowieso nur "einen Islam" und etwas anderes zu behaupten sei eine Beleidigung der Muslime.
Der Islam ist eine Politreligion, die das ganze Leben einnimmt und die nach immer mehr Macht auf der ganzen Welt strebt. Berichte zur Beachtung der Menschenrechte in islamischen Ländern gibt es immer wieder in den Nachrichten und ich kann sehr gut darauf verzichten hier in ein paar Jahren ähnliche Zustände zu haben.
Deshalb ist es die Pflicht jedes Demokraten sich mit dem demokratiefeindlichen Islam auseinanderzusetzen.
Es gibt (glücklicherweise) friedliche Muslime, die den Islam anders leben, aber es gibt eben nur den einen Islam, wie er in dem Koran usw. dargestellt wird und gegen diesen Islam richtet sich die Konferenz.
Das hat alles rein gar nichts mit dem Antisemitismus zur Nazizeit zutun, auch wenn sich Muslime in der Opferrolle sehr wohl fühlen und für ihre Situation natürlich nichts können. Es gibt weder systematische Übergriffe noch Hetze gegen Muslime. Sie genießen die vollen Rechte und haben teilweise sogar eine Art Moslembonus.
15.08.2008
um 15:07
jan1 und sizone haben schon alles gesagt...
15.08.2008
um 15:58
@kekel
jan1 und sizone haben schon alles gesagt...
jan1 und sizeone haben lediglich alles gesagt, was SIE zu sagen haben.
Nämlich daß der Islam etwas schlechtes ist und bekämpft werden muß; und daß die Moslems keinen Grund haben, sich darüber zu beschweren.
Es besteht jedoch sehr wohl die Möglichkeit, daß andere hier eine etwas andere Sicht der Dinge haben und sehr wohl noch etwas zu sagen haben.
jan und sizeone sprechen nämlich keineswegs im Namen "Der Deutschen", so wie sie es sich anmaßen.
15.08.2008
um 16:16
Ich habe auch nie behauptet im Namen der Deutschen zu sprechen, sondern lediglich meine Meinung gesagt.
Wenn keke123 eine ähnliche Meinung hat und nichts hinzufügen möchte ist das doch vollkommen okay.
15.08.2008
um 17:07
Hallo,
ich kann in SizeOne oder Jan im großen und Ganzen beipflichten, sehe ich ähnlich.
Es wird der Islam kritisiert, die Werte die mitgebracht werden und hier eben von den Einwanderern eingefordert werden.
Würde aber eine Assimilation stattfinden würde, wäre das alles kein Thema.
Ich finde es auch nicht gut das da nur der rechte Flügel teilnimmt, aber leider ist nur noch der rechte Flügel, der sich mit dem Thema "Überfremdung, Integrationsprobleme, Islamisierung und Parallelgesellschaften" auseinandersetzt. Die anderen Parteien werden erst wach, wenn es wieder in der Kiste rappelt. Das kanns doch auch nicht sein...
So ich sage mal vorraus es wird sich eh nichts ändern, ob die Konferenz stattfindet oder nicht, ob wir sie gutfinden oder nicht.
15.08.2008
um 21:30
Der Anti-Islamisierungskongress ist in seiner Konsequenz nichts weiter, als ein Anti-Ausländer-Kongress.
Schon längst haben Rechtsextremisten und Neonazis erkannt, dass sie mit "Deutschland den Deutschen" und blankem Rassismus eben nicht weit kommen. Nun polarisieren sie noch immer Ausländer, aber "nur" gegen einen bestimmten Teil. Ein recht erheblicher Anteil der Einwanderer stammt jedoch aus Regionen, die offene Rassisten als "Nicht-Arischer Lebensraum" bezeichnen würden. Rassistische Hetze ist ja bekanntlich gemeinhin geächtet... Daher gilt es für Rechtsextremisten, nicht den Anschein des Rassismus zu erwecken, also wurde nach sozialen Merkmalen gesucht. Die Gemeinsamkeit dieser Einwanderer: der Islam. Eine Differenzierung zwischen friedlichen und radikalen Muslimen findet daher auch nicht statt.
Sehr gut dazu passen dann auch die "fourteen words" von David Eden Lane.
Eine aufrichtige und ausgewogene Kritik gegenüber fundamentalistischen Religionsauslegungen(aller Religionen!) darf und muss es geben. Fundamentalistische Auslegungen einer Religion zu kritisieren bedeutet zugleich, die Existenz von liberalen Auslegungen anzuerkennen. Islamhasser versuchen jedoch, eine realistische, differenzierte, öffentliche Auseinandersetzung durch ihre Pauschalisierende Hetze zu torpedieren.
Genau diese Differenzierung wollen Islamhasser auf Teufel komm raus verhindern, denn für sie ist der fundamentalistische Islam der einzig wahre Islam, und alle anderen Auslegungen sind nach Ansicht von Islamhassern ein Täuschungsmanöver(ja, Islamhass reicht bis zur Paranoia und mithin zu Verschwörungstheorien).
Der Anstrich der Islamhasser, mit beiden Beinen auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu stehen, bröckelt mittlerweile auch immer deutlicher ab. Zum einen sind mittlerweile rechtsextreme und Neonazistische Hintergründe und verquickungen des Islamhass-Personals sichtbar. Nur als Beispiel möchte ich André Picker von Pro-NRW nennen - der bevorzugte Rechtsanwalt Dortmunder Neonazis.
Eine Negativwirkung dieser rechtsextremistisch antiislamischen Aktivitäten könnte aus meiner Sicht auch die Gefahr einer gerade dadurch induzierten Radikalisierung junger Muslime - quasi aus einer Abwehrhaltung heraus - sein. Junge Muslime könnten dadurch in die Hand von Islamisten gedrängt werden. Vielleicht ist auch genau das das Ziel der Angelegenheit. Neonazis träumen ja schon länger von einem Bürgerkrieg. Ihnen fehlt nur ein Auslöser.
Mit Blick auf ein solches Szenario bewerte ich den Antiislamkongress als Angriff auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung sowie als Provokation gegen den öffentlichen Frieden.
In meinen Augen ist eine breite und zudem sichtbar ehrliche Solidarität mit friedlichen Muslimen geboten, um dem entgegenzuwirken.
--
Baby Sinclair provozierte seinen Vater Earl indem es ihn "nicht die Mama" nennt und somit die Beschreibung Papa umgeht.
15.08.2008
um 22:19
Es könnte uns allen nicht schaden wenn wir uns mal Ernsthaft mit dem Islam auseinander setzen.
Er bestimmt das Leben von dem größten Teil der hier lebenden Muslimen und hat uns etwas anzugehen, man kann nicht nach einem Anti- Islamisierungs Kongress schreien um Probleme zu lösen, genau wie NichtDieMama beschreibt, ruft dieses einen Wiederastandskomplex bei den Muslimen aus.
Auch ist dieser Kongress, der Beweis dafür, dass man nicht wirklich am Moslem interessiert ist und lieber den einfachen Weg der Dikriminierung beschreitet, anstatt den recht schwierigen Weg der Verständigung.
http://www.swr.de/islam/-/id=1550052/psrnpd/i...
Hier finden sie auch das islamische Wort zum Freitag und können sich selbst ein Bild über den Koran und seine moderne Intepretation machen.
Ich denke nicht das die Muslime eine Opferrolle, der Aufklärung, bevorzugen.
Der eigene Schrei für Gleichberechtigung ist immer sehr laut zu hören, wenn man darauf verweist, dass Minderheiten im Islam unterdrückt werden, doch einen anderen Weg, will man selbst nicht gehen.
Was dieser Kongress im Endeffekt bringen wird, ist das man sich um Schritte voneinander entfernt und auch da hat NichtDieMama recht, dass ist es was man damit bezwecken will.
Noch eine Anmerkung, für die, die den Islam oder überhaupt eine Religion für Zwecke der Kriegsführung egal welcher Art,verwenden.
Sie sind nicht Gläubig, sie sind Fanatisch und das hat nichts mit Religion zu tun.
15.08.2008
um 23:39
"Der eigene Schrei für Gleichberechtigung ist immer sehr laut zu hören, wenn man darauf verweist, dass Minderheiten im Islam unterdrückt werden, doch einen anderen Weg, will man selbst nicht gehen."
Darüber hatte ich auch schon nachgedacht. Einerseits monieren Islamhasser zurecht die schlechterstellung von nicht-Muslimen in Islamisch-fundamentalistischen Staaten, andererseits ist für diese Menschen das Gegenteil der Schlechterstellung von Nichtmuslimen nicht etwa die Gleichstellung aller Religionen(wie es unser wertvolles Grundgesetz aufgrund der Lehren der Geschichte vorsieht), sondern die Schlechterstellung des Islam. Damit machen diese Menschen sich gleich mit denen, die sie zu bekämpfen behaupten, denn sie setzen gleiche Maßstäbe mit umgekehrtem Vorzeichen an.
Ich möchte an dieser Stelle auch auf Den Antiislamismus-Blog der Initiative-Dialog hinweisen.
--
Baby Sinclair provozierte seinen Vater Earl indem es ihn "nicht die Mama" nennt und somit die Beschreibung Papa umgeht.
16.08.2008
um 00:54
Bogo, Jan, Size One. Zuerst ist dieser antiislamisierungskongress nicht gegen Mosleme sondern gegen Islamismus als Ideologie gerichtet. Das ist absolut legitim. Bogo SIE wissen ganz genau das konservativer ISLAM keine INDIVIDUELLE RECHTE duldet. Nach dieser Lehre ist der Moslem verpflichtet nach Scharia zu handeln wenn das auch gegen Grundgesetz ist. Ob ein enzelner Moslem das macht oder sekuläre Lebensweise vorzieht ist eine andere Frage. Ich muss ihnen sagen, in Konflikt mit Georgien sehe ich die Kritik an russische Politik berechtigt. Aber was ich als Beleidungung empfinden würde, wenn die These dass jeder Russe Putinfan und Georgenhasser ist, angesprochen wird. Das stimmt nicht, ich bin kein Putinfan, ich bin kein NATO- und kein Georgienfeind, aber ICH BIN RUSSE. Insofern denke ich muss man mit unsere moslemische Mitbürger betrachten, KEINE PAUSCHALISIERUNG.
16.08.2008
um 01:20
Liebe Freunde, .GLEICHSTELLUNG ALLER RELIGIONEN ist DULDUNG DER MENSCHENRECHTVERLETZUNG. Wir können und dürfen nicht die Religionen die von Gläubigen nur bestimmten ethische Normen vermitteln und sonst freie Wille des einzelnen akzeptieren und die Religionen, die die menschliche Persönlichkeit als Gottessklave darstellen, und das Recht selbst eigenes Leben zu gestalten absagen. Ja in theologischen Sinne sind alle Religionen gleich, letztendlich ob jemand an Dreifältigkeit des Gottes glaubt oder nicht, ob der Moses oder Mohammed als Hauptprophet betrachtet wird, dass ist die Sache des Gewissens, und ob jemand in einer christlicher, jüdischer, moslemischer oder anderer Familie zur Welt gekommen ist, ist und soll für den Staat und für die Gesellschaft irrelevant sein und für denjenigen weder Nachteil noch Vorteil bringen. Das ist Sinn der Religionsfreiheit. Wenn aber unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit die Werte vermittelt werden, die mit unserer Weltvorstellung gar nicht vereinbart sind und den Angehörigen dieser Konfession das Leben in Deutschland schwer machen und Chancen reduzieren, das dürfen wir nicht dulden. Genauso dürfen wir nie akzeptieren, dass jemand nur aufgrund seiner Herkunft beurteilt wird.
16.08.2008
um 11:02
Ich habe die islamfeindlichen Reden am Anfang des Themas auch schon längst durchschaut und kann nur sagen:
Es ist erschreckend, dass europäische Bürger so denken wollen. Der Islam wird genauso uneinheitlich gelebt, wie jede andere Glaubensrichtung auch und ist im Grunde genommen nicht intoleranter als die anderen Weltreligionen.
Das Problem wird mit heißer Luft zu einem großen, hinderlichen Ballon aufgeblasen, der die Verständigung zwischen den verschieden Glaubensrichtungen erschwert.
Sagen wir es doch einfach mal so:
Rechte und Pflichten gelten für jeden in gleicher Weise - Rechte Spinner und einen Islamkongress haben wir überhaupt nicht nötig, ich weiß gar nicht, warum der überhaupt stattfinden soll.
Meine Meinung: Verbieten oder zumindest einschränken.
.
.
.
NichtdieMama hatte völlig Recht und ich kann mich seiner Meinung an dieser Stelle nur anschließen.
16.08.2008
um 11:09
@Herzdoktor:
Ich habe allerdings den Eindruck, dass die Probleme mit dem Islam aus der Politik einzelner Länder resultieren - wo kein starkes, demokratisches Gesetz herrscht, kann alles der Willkür dienen.
In Europa hörte der Wahn der christlichen Kirche auf, als der Staat mächtiger wurde. Und die strenge Auslebung des Christentums ist seit Beginn der Demokratie zum Auslaufmodell geworden.
Warum sollte es mit dem Islam nicht auch so sein?
16.08.2008
um 13:08
erstmal alle kritik und kongresse VERBIETEN, das ist es ja sowieso was die linken am liebsten machen, zu freya: mit dem islam sollte es auf keinen fall so sein, der islam gehoert nicht nach europa, ich bin zwar auch ein gegner des christentums, aber trotzdem ist europa und auch (leider) deutschland christlich gepraegt, und wenn hier massenweise araber und tuerken einwandern und dann alle moeglichen rechte haben wollen, dann geht das nun mal nicht so einfach in einem christlich gepraegten land.
16.08.2008
um 13:21
Liebe Diskussionsteilnehmer, bitte kommen Sie zur ursprünglichen Fragestellung zurück, nämlich "Was bedeutet es für die hier lebenden Moslems, wenn der Anti- Islamisierungs Kongress stattfindet?". Themenfremde Beiträge werden im weiteren Verlauf kommentarlos gelöscht. Vielen Dank. // Moderator_VR
16.08.2008
um 15:00
(...) Die gesellschaftliche Debatte über diesen Prozess wird seit einigen Jahren endlich in unterschiedlichen Facetten ohne Scheuklappen und verklemmte 'Political Correctness' geführt. Dazu gehört auch der Kongress in Köln. Das müssen die hier lebenden Moslems ertragen können, auch wenn das in ihren ursprünglichen Heimatländern nicht Usus ist.
(...)
Liebe/r Jan1, ein Teil Ihres Beitrags wurde editiert, da er off-topic war. Die Frage dieses Threads ist ausschließlich, was es für hier lebende Muslime bedeutet, wenn der Anti-Islam-Kongress stattfindet. Bitte bleiben Sie beim Thema. Vielen Dank. // Moderator_VR
16.08.2008
um 15:51
Ich glaube man hat nicht den Unterschied zwischen Anti-Islam Kongress un Islam Kongress verstanden, gegen den hatte keiner was ein zu wenden.
Denn er befasst sich mit den hier lebenden Muslimen und nicht mit der Verhinderung ihrer Einwanderung, wenn nicht gar ihrer Beseitigung.(Aus Europa)
Lieber Herzdoktor,
Warum soll die Gleichstellung aller Religionen eine Menschenrechtsverletzung sein?
Sie haben sich wohl verschrieben, denn es ist genau umgekehrt der Fall.
Eine nicht Gleichstellung wäre oder ist eine Menschenrechtsverletzung!
@Jan1
Die Muslime werden es schon ertragen, denn sie sind diese Diskriminierung schon seit geraumer Zeit gewohnt.
Sie werden sich noch weiter zurück ziehen und noch mehr mit sich und ihrer Religion beschäftigt sein, da sie wissen das der Großteil der Menschen hier, sie nicht will.
In meinen Augen, ist das ganze eine Hexenjagd.
Nun denn, wenn es sein muss.
16.08.2008
um 17:10
Liebe/r Ostbonze, Ihr Beitrag wurde editiert, da er off-topic war. In diesem Thread wird der Frage nachgegangen, wie sich ein Anti-Islamisierungs-Kongress auf die hier lebenden Muslime auswirken würde. Bitte bleiben Sie beim Thema. Vielen Dank. // Moderator_VR
16.08.2008
um 19:39
@Herzdoktor:
Wie ich ja schon geschrieben hatte, Kritik an fundamentalistischen oder gar gewaltverherrlichenden Auslegungen in allen Ehren. Dafür benötigt man jedoch keinen Rechtsextremen Kongress, der *alle* Muslime in einen Topf wirft, einmal kräftig umrührt, und dieses Gemisch mit dem Film "Fitna" assoziiert. Bei diesem Kongress geht es nicht einzig um diese Auslegungen. Diese werden herangezogen und auf den gesamten Islam übertragen. Im letzten Beitrag von keke123 schimmert auch schon die eigentliche Intention durch:
"(...)wenn hier massenweise araber und tuerken einwandern und dann alle moeglichen rechte haben wollen, dann geht das nun mal nicht so einfach(...)"
Es geht hier also nicht um den Islamismus, sondern um den Islam als Vehikel, um rassistische Hetze gegen "(kulturelle) Fremdkörper im europäischen Lebensraum" einen legalen Rahmen zu geben. Anders ist es nicht zu verstehen, wenn man Türken und Arabern(oft unter dem Begriff "Orientale" subsumiert) nicht die Rechte einzuräumen bereit ist, die unsere Verfassung vorsieht.
Der rechtsextreme Antiislamismus fußt sehr offensichtlich auf einer völkisch-rassistischen "Blut und Boden"-Ideologie und betrachtet Menschen unterschiedlicher (kultureller) Herkunft verschiedenwertig.
Wie Neonazis auf derartige Hetze in letzter Konsequenz reagieren, kann man sich an einer Hand ausrechnen:
http://www.openpr.de/news/22490/Brandanschlag...
http://www.shortnews.de/start.cfm?id=691083
http://www.kverlagundmultimedia.de/Archiv/200...
http://arug.de/content/view/52/78/
--
Baby Sinclair provozierte seinen Vater Earl indem es ihn "nicht die Mama" nennt und somit die Beschreibung Papa umgeht.
16.08.2008
um 20:11
Hier mal ein Link zum Thema:
http://www.tagesspiegel.de/politik/;art771,24...
16.08.2008
um 20:23
Hallo Axel,
Die Rede ist vom Islam und nicht vom Islamismus.
Zwei Dinge wie Tag und Nacht.
Ein Anti-Islamisierungskongress drückt wohl eher die Angst aus, dass man hier ungewollt missioniert oder vom Islam überrannt werden könnte.
Faschismus der von Gläubigen mit islamischem Glauben ausgeht kann, darf und sollte natürlich bekämpft werden!
16.08.2008
um 20:31
Aber beim Islam ist es unmöglich eine Trennlinie zu ziehen. Nehmen wir nur mal das Thema Menschenrechte, oder die Gleichbehandlung von Frau und Mann. Eine Anerkennung dieser Rechte wird es von einem Moslem so nie geben, sofern er streng nach dem Koran lebt, oder? Oder gibt es eine Gleichbehandlung von Frau und Mann im Islam? Was ist mit dem Ehrenmord?
Die Muslime können Ihre Religieon in Deutschland Leben, diese Freiheit hört aber da auf wo Menschenrechte und Verfassung beginnen.
16.08.2008
um 20:34
Link Vergessen:
http://www.humanrights.ch/home/de/Themendossi...
16.08.2008
um 20:42
Das ist nicht richtig und es wird zum größten Teil eine Trennlinie gezogen, sonst hätte man hier wohl jeden Tag einen Ehrenmord.
Man kann auch einen toleranten Islam leben und ich kenne zum Glück nur Muslime die es auch so handhaben.
Verwandschaft von meinem Mann z.B arbeitet bei HP und Morgen trifft man sich zum beten, für die verstorbene Mutter.
Am Arbeitsplatz ist es kein Thema und der Koran erlaubt es auch später zu beten.
Wenn man garnicht beten möchte lässt man es und kann wenn man will irgendwann damit anfangen.
Egal ich kann ihnen jetzt nicht den ganzen Islam erklären, schauen sie doch einfach mal in den Link vom SWR oder auch andere die NichtDieMama velinkt hat.
Ansonsten kann ich nur raten, einen Moslem selbst zu fragen, er oder wird ganz sicher gern Auskunft geben.
16.08.2008
um 21:01
Nachtrag, wenn man von anderen Faschisten redet, kommt keiner auf die Idee ihre Religion zu erwähnen.
Der Islam aber wird unter Generalverdacht gestellt und das ist nicht die feine deutsche Art.
16.08.2008
um 21:39
Nehmen wir nur mal das Thema Menschenrechte, oder die Gleichbehandlung von Frau und Mann. Eine Anerkennung dieser Rechte wird es von einem Moslem so nie geben, sofern er streng nach dem Koran lebt, oder?
Du weißt genauso gut wie wir, daß es bei dieser Konferenz nicht um die Emanzipation muslimischer Frauen geht. Das interessiert keinen der Teilnehmer. Dafür brauchts auch keine Antiislamisierungskonferenz.
Freiheit hört aber da auf wo Menschenrechte und Verfassung beginnen
Diese fundamentale Erkenntnis umzusetzen, ist mit Sicherheit auch nicht Sinn und Zweck des Kongresses.
Oder sollen wir allen Ernstes glauben, es handle sich hier um eine Ansammlung von Frauenrechtlern, Menschenrechtsaktivisten und Verfassungschützern??
16.08.2008
um 21:52
Liebe DiskussionsteilnehmerInnen, wir möchten Sie erneut bitten, bei der Frage zu bleiben, was es für hier lebende Muslime bedeutet, wenn der Anti-Islam-Kongress stattfindet. Off Topic-Beiträge werden von uns ab sofort gelöscht. Vielen Dank. // Moderator_NE
16.08.2008
um 22:06
Ich frage mich, woher diese große Angst vor dem Islam kommt.
Ich bin mit der russisch Orthodoxen Kirche dann in einem christlichen Haus aufgewachsen und nun bin ich mit einem Muslimen zum Gatten gesegnet, aber keiner konnte mich zu einem Glauben bekehren.
Es gibt sicher viele Dinge die nicht in unser Weltbild passen, doch was mit diesem Kongress betrieben werden soll, ist dem Anliegen, nicht zuträglich.
Noch einmal, viele unserer Bekannten sind Muslime oder auch Christen mit Migrationshintergrund oder ohne und die 3 Generation ist längst assimiliert, wie es Ostbonze so gern ausdrückt.
Dieses hat schleichend stattgefunden und keinem geschadet, unsere Kinder können nicht mal mehr ihre Muttersprache vernünftig sprechen, was meines Erachten eine Berreicherung wäre. Was man aber jetzt versucht, ist die Tür mit dem Haus einzurennen und das gleicht einem Elefanten im Porzellanladen.
Vor allem aber, eröffnet es Faschisten ungeahnte Möglichkeiten und diese wissen sie, wie man sieht gut zu nutzen.
Eine Integration der Muslime, um die es anscheinen nur noch geht, wenn man von Integration redet, kann nur durch Anteilnahme erreicht werden, dass ist aber nicht gewünscht und somit bestätigt sich meine Befürchtung das wir uns den Zuständen im damaligen Nazideutschland, bedenklich nähern.
17.08.2008
um 11:51
Wie wäre es wenn wir das ganze mit ein wenig Humor nehmen.
Uns alle an der eigenen Nase packen und den schwarzen Balken von den Augen nehmen, eine wunderbare Sichtweise der Dinge, von Hagen Rether.
http://www.youtube.com/watch?v=VpVsZ2sWbv8&fe...
18.08.2008
um 12:22
Es ist im Allgemeinen nicht sehr sinnvoll, eine Religion über die Verfassung zu stellen...
Muslimische Frauen dürfen genausowenig zwangsverheiratet oder ehrengemordet werden, wie man christlichen Frauen Blutspenden oder Schmerzmittel bei der Geburt verweigern darf.
Bleiben wir doch verfassungstreu.
Ein Verdacht von mir ist, dass der Anti-Islamisierungs-Kongress tatsächlich nur stattfindet, um von der Verfassungsuntreue seiner Veranstalter abzulenken.
Das sage ich an dieser Stelle mit Nachdruck und Verweis auf die ständigen Ausweichmanöver in Richtung Religion, wenn es um Politik geht!
Auf diese Ausweichmanöver werde ich mich in Zukunft nicht mehr einlassen, sie sollen im Sand verlaufen.
Ich kümmere mich lieber darum, was Muslime davon halten, so radikal kategorisiert und diskriminiert zu werden.
Diese Art von Kongress ist eine Schande für unsere freihetlich-demokratische Grundordnung und eine Verletzung europäisch-ethischen Moral!
18.08.2008
um 12:24
Entschuldigung:
...eine Schande für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und eine Verletzung der europäisch-ethischen Moral.
Ich mache sonst nie Schreibfehler.
18.08.2008
um 12:44
@Bogo und Alle
Es geht nicht immer darum was ist, sondern auch was werden kann. Meine Frage an Bogo: wiviel Prozent der der Muslime in Deutschland würden einen Eid auf Verfassung und Menschenrechte Schwören? Was sagen da so Ihre Erfahrungen?
Mit der Angst vor dem Islam haben Sie Recht, die habe ich.
18.08.2008
um 13:34
@Axel,
Umgekehrt doch auch!
Ich kann nur von meiner Umgebung reden, von den 100% Muslimen, die wir zu Freunden haben und dafür lege ich die Hand ins Feuer welches hier brennt, sind es mit oder ohne Kopftuch ganze 98%.
Ich müsste sehr weit ausholen und ich denke nicht, dass es alle hören oder lesen wollen, wie ich als nicht Religionszugehörige von Muslimen behandelt werde.
Ein kurzer Ansatz, wie ich erwähnte gab es Gestern eine Art Gebetsstunde für die verstorbene Mutter einer Bekannten.
Es waren vier Frauen die ihr Haupt erstmal bedecken mussten und 2 mit Kopftuch, die es immer tragen, auch ich habe das Kopftuch getragen und die ganze Zeremonie verfolgt, damit meinen Respekt bezeugt.
Ganz unerwartet, es war mir auch ein wenig peinlich, stand zum Schluss eine der Frauen, die immer das Kopftuch trägt auf und bedankte sich für den Respekt an ihrer Religion.
Für mich hat sich der Islam immer als Tolerant erwiesen, bis auf 2 Ausnahmen, doch auch da kann ich nicht sagen dass man mich nicht respektiert hat, sondern nur die Tatsache das ich keiner Religionsgemeinschaft angehöre.
Es gibt eigentlich keine Unterschiede zu dem Leben der christlichen Gemeinschaft, wenn man seinen Glauben Tolerant auslebt und wenn ich behaupte, das in den Ehen meißt die Frauen die Hosen anhaben, wird es mir auch wieder keiner glauben, aber es ist wirklich so.
Dann zähle ich ihnen mal noch ein paar Berufe auf die muslimische Frauen, aus meiner Umgebung ausüben und fange mit der Putzfrau an, Verkäuferin im Handel, Verkäuferin Lebensmittel(Döner),Reisekauffrau,
Sachbearbeitung HartzIV, Arbeitsvermittlung, Dolmetscherin, Anwältin, Ärztin, Immobilienberaterin, Fachangestellte Steuerberatung usw.
Sie sehen, wenn man Interesse am Menschen bekundet, können die Bekanntschaften, ganz Vielschichtig sein und das berreichert mein Leben.
Sorry liebe Moderatoren, kürzer konnte ich die Frage nicht beantworten und eigentlich war das noch nicht alles...
18.08.2008
um 13:48
Nachtrag, mein Glas Chianti habe ich danach auch getrunken und es hat keinen gestört, die Männer haben zwar nicht gebetet, sie haben derweil das neue Cabrio der Familie bestaunt...
Erinnert euch das an etwas?
Wir sind doch gleich!
18.08.2008
um 13:52
Hallo Leute,
warum sollte der Proll-Kongress übermäßig viel für in Deutschland lebende Muslime bedeuten? Letztlich sind die Trägerstrukturen politisch weiterhin isoliert und wirklich weit davon entfernt praktisch-politisch irgendwelchen Einfluss zu erreichen.
Ansonsten ist der Kongress außerhalb Kölns und der interessierten Öffentlichkeit kaum ein Thema.
Sinn und Zweck dieser Veranstaltung lassen sich auch m.E. nicht mit dem Interesse an einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Islam erklären und verstehen, sondern stellen den Versuch dar, rechtsextremen Anschluss an "die Mitte" herbeizuführen.
NDMs Einschätzungen kann ich nur unterstreichen: es geht nicht um islamistischen Fundamentalismus, sondern um eine rassistisch motivierte Pauschalverdächtigung aller Muslime. Der Kongress stellt nur eine Plattform dar für Türkenhass und Islamhetze. So jedenfalls der Eindruck, den die Proll-Köln-Schreiberlinge im Forum des KSTA machen.
"Anti-Islamisierungskongrss" - alleine schon der Titel. Hier soll Angst vor einer (moslemischen) "Überfremdund" verbreitet werden. Ausgeblendet wird, dass auch der Islam unterschiedliche Glaubensrichtungen kennt (Schiiten, Suniten, Aleviten, etc.) und es ebenfalls viele rein deistische Moslems gibt.
Auf dem Kongress, so ist zu vermuten, wird die Karikatur eines als "gefährlich" postulierten Zerrbilds moslemischen Lebens in Deutschland gezeichnet und die hier lebenden Muslime auf Kopftuch und U-Bahn-Schlägereien reduziert.
Nichts weiter als rechtsradikaler Dummen- und Stimmenfang, der nur dann Wirksamkeit entfalten kann, wenn eine demokratische Islamismuskritik unterbleibt.
18.08.2008
um 14:18
Hallo, wir haben Ihren Beitrag gelöscht, weil er off-topic war. Moderator_JW
18.08.2008
um 14:40
(...)
Meine Sorge einzig und allein ist die Nichtdifferenzierung vom Islam zum fundamentalistischen Islam.
Diese und das habe ich sehr oft betont, ist hier und mit solchen Kongressen nicht gegeben.
Genau über diesen Umstand beschweren sich auch die rechtsgerichteten Konservativen hier, dass zu wenig differenziert wird und das führt zu solchen Missverständnissen, wie dem das eine ganze Volks oder Religionsgemeinschaft unter den Folgen leidet.
Hallo wir haben einen Teil Ihres Beitrags gelöscht, weil er off-topic war. Moderator_JW
18.08.2008
um 17:14
Hallo wir haben Ihren Beitrag gelöscht, weil er gegen unsere Diskussionsregeln verstoßen hat. Moderator_JW
18.08.2008
um 22:22
@Bogo
Die Botschaft ist angekommen. Demzufolge ist dieser "Kongress" für die Moslems, wie von Bogo beschrieben, ein Schlag in das Gesicht. Was ist aber mit dem Rest? Die einen sind friedlich und die anderen "Radikal", aber es steht ja keinem auf die Stirn geschrieben. Die Terroristen vom World Trade Centre waren ja auch ganz normale Leute von nebenan und kamen aus Deutschland. Ich denke die Hauptgefahr liegt darin, dass es insbesondere bei Moslems einfach ist, diese für Terroristische Aktivitäten zu "Wecken". Es braucht halt nur einen Anlass dazu. Es müsste also einen Gegenkongress geben, der sich eben mit dieser Problematik auseinandersetzt, dies gilt aber dann auch auch für Gleichberechtigung und Menschenrechte. Weis hier irgendjemand, ob es mal eine Befragung von Moslems in Deutschland zu dem gleichen oder ähnlichen Themen gab?
18.08.2008
um 23:22
Wenn diese Versammlung für Muslime ein "Schlag ins Gesicht" ist, dann sollten sich die Muslime fragen, was für die Deutschen/Europäer alles ein Schlag ins Gesicht ist.
Mir ist unwohl bei dem Gedanken, dass hier Menschen leben, die einer Religion anhängen, die in einem Buch festgehalten wurde, nach dessen Meinung ich unterdrückt werden oder sterben soll. Bis jetzt hat sich kaum ein liberaler Moslem geschweige denn überhaupt eine muslimische Autorität davon glaubhaft distanziert.
Lieber SizeOne, wir haben einen Teil ihres Beitrags gelöscht, da er Off topic war. Mit freundlichen Grüßen Moderatwor_SM
18.08.2008
um 23:55
@SizeOne:
Das ist wohl deine Auslegung, und die Auslegung von Fundamentalisten. In sofern seid ihr euch in diesem Thema sehr einig.
"Bis jetzt hat sich kaum ein liberaler Moslem geschweige denn überhaupt eine muslimische Autorität davon glaubhaft distanziert."
Warum nicht? Hast du ihnen nicht zugehört?
Möchtest du, dass dir ein solcher medienwirksam mit dem nackten Ar*** ins Gesicht springt, und dir sagt: "Ich respektiere eure Religion, auch eure nicht-Religion, auch wenn ich nicht glaube, dass sie der richtige Weg ist!"
Solche Leute wirst du in einem angenehmen Umfeld finden, aber sie werden dir nicht ins Gesicht springen. Du musst dich schon mit ihnen beschäftigen - auf gleicher Augenhöhe. Ansonsten werden sie genau das erwidern, was du ihnen selbst mit deinen Worten signalisierst: Blanke Ablehnung.
Das hat dann aber weniger etwas mit dem Islam zu tun, sondern vor allem mit der Menschlichen Art.
--
Baby Sinclair provozierte seinen Vater Earl indem es ihn "nicht die Mama" nennt und somit die Beschreibung Papa umgeht.
19.08.2008
um 09:24
Lieber Axel, wir haben Ihren Beitrag gelöscht, weil er Off Topic war. Noch einmal die Bitte an alle Teilnehmer der Diskussion, beim Thema zu bleiben. Vielen Dank. // Moderator_NE
19.08.2008
um 09:45
@Axel,
Menschenrechte und Islam
http://lbs.hh.schule.de/welcome.phtml?unten=/...
Da habe ich mich fast ganz nackig gemacht und konnte zu einer Meinung durchdringen, ich danke ihnen Axel und muss mich hier mal öffentlich, bei ihnen entschuldigen, für meine Skepsis an ihrer Person.
So ein Gegenkongress, der alle die mit Fanatismus und Extremismus nicht einverstanden sind vereint ohne eine ganze Gesellschaft zu deformieren, dass ist die beste Idee seit der Menschenrechtserklärung selbst.
Bleibt nur die Frage, wer kann das ganze Dillema so differenziert betrachten und dann auch vertreten?
Die Islamkonferez die Schäuble einberufen hatte, war eigentlich ein guter Ansatz, doch hat man nicht versucht auf das wirkliche Problem einzugehen, sondern ließ es wieder einmal darauf hinaus laufen, dass am Ende der gute Ansatz im Keim erstickt wurde.
Giordano hat es mit seiner kritischen Islamkonferenz versucht, ich fand sie aber nicht besonders gelungen.
http://www.presseportal.de/pm/61025/1200521/g...
http://www.kritische-islamkonferenz.de/index0...
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1...
Wir sind uns sicher einig, wenn ich sage das wir uns im Grunde verstehen, wenn die Bedingungen stimmen.
Ein wenig Anteilnahme hier ein wenig Respekt da und der Wagen rollt.
Somit haben wir kein Problem miteinander, müssen uns aber trotzdem damit beschäftigen, weil es auf uns zurückfällt, sei es weil man als Nazi dargestellt wird oder als fundamentalistischer Moslem.
Genau hier muss man ansetzen und den Radikalen ihre Brühe vorsetzen.
Einigkeit macht Stark und die eigentlich unbeteiligten (Wir), müssen das Klar und Deutlich vertreten.
Das es nicht leicht ist sich nicht von Vorurteilen leiten zu lassen, ist mir klar, was die Sache noch schwieriger macht, ist die nicht grade rege Beteiligung der Muslime selbst.
Wenn sich diese beteiligen, tun sie es z.B. wie Fr.Kelek oder Fr. Ates in einer Weise die die dem gleichen Prinzip folgt, was wir ja grade verhindern möchten, dem Verallgemeinern.
Also, wem kann man das überlassen?
19.08.2008
um 11:32
Hier mal eine Selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Islam.
http://www.islam.de/7397.php
Was darauf folgen dürfte, wäre dann wieder die Aussage, dass es ein Aussenstehender so nicht formulieren dürfte, bitte nicht, genauso muss und darf man es formulieren und bitte immer mit dem Auge auf die eigenen Fehler.
19.08.2008
um 11:52
Danke Bogo. Ein erster Ansatz wäre vielleicht ein Forum z.B. Netz gegen Islamisten, als Informationsportal um vieleicht Vorurteile abzubauen. Der Name könnte auch anders sein. Eine Gegnkonferenz muüßten die Muslime gemeinsam mit uns in die Hand nehmen. Möglichst Überparteilich
19.08.2008
um 13:52
@NichtDieMama:
Du hast es sicherlich etwas überspitzt ausgedrückt, aber im Prinzip ist es so.
Die Muslime sind nach Deutschland gekommen, wollen hier bleiben und ihren Glauben ausleben. Dann liegt es an ihnen angebliche Vorurteile auszuräumen.
Wenn sich Imame in Talkshows weigern Frauen die Hand zu geben, Extremisten bei der Islamkonferenz mitreden und auf jede Art von Kritik nur mit Empörung und Rassismusvorwürfen reagiert wird, lässt dies aber wenig von solch einer Bereitschaft erkennen.
Mir ist der Islam im Prinzip egal, jeder soll an das glauben, was er meint, was mich stört, habe ich ja schon des öfteren ausgeführt. Nämlich das, was im Koran unabänderlich steht.