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Würde die NPD auch Franzosen und Briten rausschmeißen?
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Würde die NPD auch Ausländer wie Franzosen, Briten, Italiener, Spanier und Schweden aus dem Land verweisen? Schließlich gehören sie nach ihrer Ideologie auch zur "arischen Heerenrasse"?
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21.05.2013 ... Presseschau
Nach den Rechten sehen: Mundlos, Zschäpe – "Die sagten mir nichts": Hohe Beamte wussten bis 2011 nichts vom Neonazi-Trio +++ Nach mehrfachem Zeigen des Hitlergrußes: Rechtsrockkonzert in Finowfurt abgebrochen +++ NSU-Prozess: Zwei Angeklagte kündigen Aussagen an.
Die tägliche Presseschau von netz-gegen-nazis.de
Mundlos, Zschäpe – "Die sagten mir nichts": Hohe Beamte wussten bis 2011 nichts vom Neonazi-Trio
Hochrangige Verfassungsschützer in Bund und Ländern haben bis November 2011 nichts von der Fahndung nach den 1998 untergetauchten Neonazis Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt gewusst. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf vertrauliche Protokolle des Bundestags-Untersuchungsausschusses. (Focus Online)
Nach mehrfachem Zeigen des Hitlergrußes: Rechtsrockkonzert in Finowfurt abgebrochen
Eigentlich sollte das Rechtsrockkonzert, das der brandenburgische Parteichef von "Die Rechte", Klaus Mann, auf seinem Grundstück veranstaltet hatte, bis 22 Uhr gehen. "Nachdem im Verlauf des Abends mehrere Besucher des Konzerts den Hitlergruß gezeigt hatten, haben wir uns zum Abbruch entschlossen", so Peter Salender, Sprecher der Polizeidirektion Ost in Brandenburg. (Tagesspiegel, taz, rbb online) Zu dem Konzert waren rund 650 Neonazis aus ganz Deutschland angereist, 850 Polizeibeamte waren im Einsatz. (Welt Online) Hunderte Menschen hatten am Samstag friedlich gegen das Neonazi-Konzert protestiert. Nach Angaben der Veranstalter beteiligten sich an den verschiedenen Aktionen insgesamt etwa 1.200 Menschen, knapp 1.000 allein an einer Demonstration. Auch zahlreiche Kommunal- und Landespolitiker, darunter Brandenburgs Finanzminister Helmuth Markov (Linke), gingen auf die Straße. Unter dem Motto "Den Nazis den Stecker ziehen" hatten dazu erstmals gemeinsam die Initiative "Finowfurt – Nazifrei" und das Aktionsbündnis "Bunte Schorfheide" aufgerufen. (Welt Online, Märkische Allgemeine)
NSU-Prozess: Zwei Angeklagte kündigen Aussagen an
Im NSU-Prozess wollen mehrere mutmaßliche Unterstützer aussagen oder Erklärungen abgeben. Das Verfahren wird nicht aufgespalten, aber bis Anfang Juni ausgesetzt. (Zeit Online, Merkur Online) Derweil versuchen Rechtsanwälte, weitere angebliche Opfer des Nagelbomben-Anschlags in der Kölner Keupstraße zu finden. Weitere Nebenkläger könnten jedoch zu einer Aufspaltung des Gerichtsprozesses führen. (Welt Online, Rheinische Post) Für viele ausländische Beobachter sitzt Deutschland beim NSU-Prozess mit auf der Anklagebank. Auch das Auftreten Beate Zschäpes sorgt international für Schlagzeilen. In der Türkei gibt es Kritik an der "Show der Nazi-Braut". (Berliner Zeitung)
Nazi-Netzwerk in Dortmund ist größer als vermutet
Das Dortmunder Neonazi-Netzwerk war enger mit dem Umfeld des terroristischen Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) verflochten, als bisher bekannt. Nach unseren Recherchen besuchten Neonazis aus Dortmund bereits 1995 gemeinsam mit dem späteren Terroristen des NSU, Uwe Mundlos, ein Treffen gewaltbereiter Neonazis aus der extremistischen "Blood & Honour"-Szene im ostdeutschen Gera. Dies geht aus Überwachungsprotokollen der Thüringer Polizei hervor, die unserer Zeitung vorliegen. Ein direkter Kontakt des NSU zu Dortmunder Neonazis war bislang nicht nachgewiesen. (Der Westen)
Rechte attackieren Nazi-Gegner: "Wir lassen uns nicht einschüchtern"
Nach den mutmaßlichen Neonazi-Attacken in München demonstrieren die Betroffenen Entschlossenheit - und kritisieren die Polizei, die von Einzelfällen gesprochen hat. Anders als die Ermittler beobachtet Aida eine zunehmend aggressiver werdende Grundstimmung in der rechtsextremen Szene. (Sueddeutsche.de, BR Online)
Landgericht Nürnberg: eBay darf rechte Szenekleidung sperren
Das Internetauktionshaus eBay darf weiterhin den Verkauf von Kleidung sperren, die mit der rechtsextremen Szene in Verbindung gebracht wird. Das Landgericht Nürnberg-Fürth wies die entsprechende Klage eines Textilunternehmens zurück. (BR Online)
CSD-Parade: Ausschluss von Pro Köln möglich
Um die Teilnahme der rechtsextremen Partei "Pro Köln" am Christopher Street Days zu verhindern, raten Experten, den Demonstrations-Aufruf zu verändern oder eine kommerzielle Veranstaltung anzumelden. Doch die Rechtslage bleibt schwierig. (Kölner Stadt-Anzeiger)
Neonazi-Experte: Rassismus ist in deutschen Behörden weit verbreitet
Der Neonazi-Experte Bernd Wagner sieht in den deutschen Behörden kein ernsthaftes Bemühen zur Bekämpfung von Rassismus und Rechtsextremismus. Der Geist, der in Amtsstuben vorherrsche, sei bestimmt "von völkischem Bewusstsein, exekutiver Hörigkeit und der Ablehnung gegenüber allem, was vermeintlich nicht der Norm entspricht", sagte Wagner am Freitag in Berlin. Daraus erkläre sich auch, warum das rechtsextreme NSU-Trio jahrelang ungestört agieren konnte. "Das waren nicht nur drei durchgeknallte Ostdeutsche, sondern da steckt ein ganzes kulturelles System dahinter, das zum Wohle unserer Demokratie dringend aufgebrochen werden muss", sagte Wagner bei einem Gespräch anlässlich des NSU-Prozesses in der Heinrich-Böll-Stiftung. (Potsdamer Neueste Nachrichten)
Eklat um Hitlergruß im griechischen Parlament
Bande, Nieten, Ziegenherde: Die Beschimpfungen, die sich ein Abgeordneter der rechtsextremen Partei Chrysi Avgi im griechischen Parlament leistete, sind unbeherrscht und grob. Doch was danach kam, sorgte für noch mehr Aufregung - dreimal erschallte laut der Ruf "Heil Hitler". (Sueddeutsche.de, taz)
Verfassungsschutz: V-Leute müssen charakterlich geeignet sein
Nach dem Ermittlungsdebakel rund um die Neonazi-Mordserie will der Verfassungsschutz nur noch charakterlich geeignete V-Leute beschäftigen. "Wir haben bei den V-Leuten Standards beschrieben, die jetzt verbindlich in Dienstvorschriften in allen Ländern umgesetzt werden sollen", sagte Hamburgs Verfassungsschutzchef Manfred Murck der Deutschen Presse-Agentur dpa. Nicht mehr angeworben werden dürften danach kriminell erheblich vorbelastete oder ausstiegswillige Extremisten. (Frankfurter Rundschau) Die nach dem NSU-Schock gegründete Bund-Länder-Kommission Rechtsterrorismus hält den Einsatz von V-Leuten durch den Verfassungsschutz insgesamt aber für unverzichtbar. Es werde aber im jetzt fertig gestellten Schlussbericht gefordert, die unbefriedigende Rechtslage beim Einsatz der Spitzel gesetzlich zu klären, hieß es am Freitag in Kommissionskreisen. (Tagesspiegel)
Demonstrationen gegen Neonazis in Sonneberg, Bernau und Wandlitz am Pfingstwochenende
Etwa 300 Menschen haben am Samstag im südthüringischen Sonneberg friedlich gegen Rechtsextremismus demonstriert. Ein Teil von ihnen versuchte zeitweilig, mit einer Sitzblockade einen Aufmarsch der rechtsextremen NPD mit rund 50 Teilnehmern zu blockieren, wie ein Sprecher der Landespolizeiinspektion Saalfeld sagte. (Ostthüringer Zeitung) Am Pfingstsonnabend kam es in den brandenburgischen Städten Bernau und Wandlitz zu drei angemeldeten Kundgebungen von etwa 15 NPD-Aktivisten, die mit einem Lkw unter anderem vor dem Flüchtlingswohnheim in Wandlitz Station machten. Nachdem bereits in Bernau knapp 100 Bürger dem Aufruf des Netzwerks für Toleranz gefolgt waren und mit Sprechchören und Trillerpfeifen verhindert hatten, dass die NPD-Redner zu hören waren, empfingen in Wandlitz rund 250 Bürger den Lkw. Sie stellten sich in einer Menschenkette schützend vor dem Asylbewerberheim auf, in dem seit Anfang des Jahres rund 50 Flüchtlinge leben. (Märkische Oderzeitung)
Verfassungsschutz im Südwesten: Gefahr durch radikalisierte Kleingruppen
Der baden-württembergische Verfassungsschutz erkennt keine konkreten Hinweise auf rechtsterroristische Gruppierungen und Strukturen im Südwesten. Gleichwohl – so heißt im jüngsten Jahresbericht der Behörde – bestehe jedoch das Risiko, dass noch unerkannte und "radikalisierte Einzeltäter oder Kleinstgruppen die eigene Handlungsfähigkeit durch Gewalttaten unter Beweis stellen könnten". Die Erfahrungen mit den NSU-Morden haben die Verfassungsschützer offenkundig vorsichtig gemacht. Innenminister Reinhold Gall (SPD) sagte bei der Vorstellung des Berichts: "Wir ziehen daraus die Lehre, dass wir die Bereitschaft von Rechtsextremisten, auch schwere Gewalttaten zu begehen, keineswegs unterschätzen dürfen." (Stuttgarter Zeitung, Südwest Presse)
Hennigsdorf: Unbehelligte NPD-Aktion - Wie Rechte marschierten und niemand protestierte
Proteste gegen Neonazi-Aufmärsche sind in Brandenburg inzwischen üblich, sie gehören zum guten Ton. Der Kampf gegen Rechts ist Konsens, auch in den Rathäusern – aber anscheinend nicht überall, wie ein Fall aus Hennigsdorf (Oberhavel) zeigt. Es war ein Samstag, der 27. April. Ein Dutzend Neonazis und Mitglieder der NPD konnten am Vormittag auf den Postplatz direkt am Bahnhof der Industriestadt ungestört demonstrieren. Von Protest aber war nichts zu sehen. Dabei stand Bürgermeister Andreas Schulz (SPD) an diesem Tag sogar in Sichtweite der braunen Truppe auf dem Postplatz. Er zeigte Mitgliedern des Rotary Clubs bei einem Rundgang die schönen Seiten Hennigsdorfs. Doch anstatt selbst Initiative zu ergreifen, schlenderte das Stadtoberhaupt einfach weiter. (Potsdamer Neueste Nachrichten)
Kein Verfahren gegen Martin Korol: "Freibrief für massiven Rassismus"
Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma ist darüber empört, dass die Bremer Staatsanwaltschaft kein Ermittlungsverfahren gegen den Bürgerschaftsabgeordneten Martin Korol (SPD) wegen Volksverhetzung einleiten will. Er rügt das Vorgehen als "Freibrief für massiven Rassismus". Korol wurde bereits aus der SPD-Bürgerschaftsfraktion ausgeschlossen. Zudem läuft noch immer ein Parteiordnungsverfahren gegen ihn. (Frankfurter Rundschau)
Frankreich will Begriff "Rasse" aus Gesetzen streichen
Das Wort "Rasse" soll aus allen französischen Gesetzen verschwinden. In einem ersten Schritt nahm die Nationalversammlung am Donnerstagabend einen von Linkspolitikern eingebrachten Vorschlag zum Thema an. Er sieht vor, den Begriff unter anderem aus dem Strafgesetzbuch und dem Arbeitsrecht zu streichen. Das Rassenkonzept sei irrsinnig und Grundlage schlimmer Ideologien gewesen, kommentierte der Abgeordnete Alfred Marie-Jeanne. (Welt Online, n-tv)
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Fussball gegen Nazis
Toleranz, Fairness und Respekt sind auch im Fußball elementar für den Umgang miteinander. Deshalb haben Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Homophobie in diesem Sport nichts verloren. "fussball-gegen-nazis.de" klärt auf.
Mut gegen rechte Gewalt
Seit elf Jahren gibt es die stern-Aktion "Mut gegen rechte Gewalt". Sie ermutigt zu mehr Zivilcourage und leistet Initiativen unbürokratische Hilfe gegen Rechtsextremismus. Mehr als 120 Projekte wurden bislang gefördert.
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Kommentare
Atze
2. November 2012 - 19:43
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:-)))
:-)))
Kein Aas auf der großen weiten Welt interessiert sich dafür, nach welchen krankhaften, rassebiologischen "Erkenntnissen" die NPD die Menschen als zugehörig zur "arischen Rasse" betrachtet oder eben nicht. Kein Aas außer der NPD und dir. :-)
Und das nun ausgerechnet "arbeitscheue, faule und Schulden machende Südeuropäer" ebenfalls zur arischen Rasse gehören sollen, dürfte dem Wählerklientel der NPD auch eher schwierig nahe zu bringen sein... :-)))
Vermeintliche "ideologische prinzipientreue" ist ansonsten für den Rechtsextremismus immer schon kein Selbstzweck gewesen, sondern bloß Mittel zum Zweck des Machtgewinns. Nie lebten in Deutschland z.B. mehr Ausländer, als während der nazizeit, wo man Millionen an "Fremdarbeiter" genannte Arbeitssklaven nach Deutschland holte.
Nikita Bergmann
4. November 2012 - 13:40
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Damit bestätigst du meine
Damit bestätigst du meine Annahme, dass die NPD zwar auch diese Bevölkerungsgruppen zur "arischen Rasse" zählt, sie aber mit Parolen wie "die klauen uns die Arbeitsplätze weg", "sie sind kriminell", "sie leben nur auf Staatskosten" auch den Wegzug dieser Menschen rechtfertigen kann :-)
Ghostrider
4. November 2012 - 21:42
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Hallo Nikita Bergmann,
Hallo Nikita Bergmann,
eine sehr spannende Frage !
Zunächst möchte ich mit den Sprachen beginnen. Französisch, Italienisch, Spanisch, Katalanisch, Portugiesisch und Rumänisch sind romanische Sprachen. Ihre gemeinsame Sprachwurzeln entstammen der lateinischen Sprache, also die Sprache der alten Römer.
In diesem Zusammenhang spricht man auch von den romanischen Völkern.
http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Liste_der_V%F6lker_Europas.html#rom...
Als indogermanische Völker bezeichnet man die Germanen, Angel und Sachsen, Holländer, Dänen, Schweden, Norweger, Finnen und Isländer.
http://www.voelker-der-erde.de/voelker/skandinavien.htm
Bretonen und Iren sind keltischer Abstammung.
Die Angel (heutiges Norddeutschland) und Sachsen (heutiges Niedersachsen) sind im Zuge der Völkerwanderungen in das Land der Briten eingewandert und herrschten sogar über das britische Volk. Daraus wurde Angelsachsen und die französische Bezeichnung bis in unseren Tagen "Angleterre" für England.
http://www.welt.de/print-welt/article230503/Germanen-schufen-in-England-...
Aus dem britischen und germanischen Dialekt entstand die englische Sprache.
Noch heute leben in England sehr viele Menschen mit urgermanischen Wurzeln.
"Das hätte Hitler eigentlich wissen müssen, als er V1 und V2 Raketen auf England abfeuern ließ " !!!
Wollte er sogar arische Urgermanen vernichten ??
Oder glänzte klein Adolf damals im Geschichtsunterricht durch Abwesenheit ? Nächste Frage wäre: "Wie waren seine Militärberater denn drauf" ?
Zurück zur Fragestellung:
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die NPD-Führung, Leute aus den skandinavischen Ländern als "Arier" akzeptieren würden.
Dagegen Leute aus den romanischen Ländern eher nicht.
In den 50ern und 60ern des vorigen Jahrhunderts, als spanische und italienische Gastarbeiter sich am Wiederaufbau der Bundesrepublik beteiligten, wurde Fremdenfeindlichkeit schon deutlich erkennbar.
Übrigens, ist das vielzitierte Wort "Kanake" im Zusammenhang mit den Italienern, Spaniern und Türken, die unserem Land leben und arbeiten, bildungstechnisch unterste Schublade, denn das Volk der Kanaken leben in Indonesien. Mehr dazu hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kanak_(Volk)
Vielleicht ein kleiner Tipp an die NPD und andere Rassisten:
"Erst denken, dann grölen" !!
Beste Grüße
Ghostrider
Rassismus ist die extremste Form von Intoleranz !
Ghostrider
5. November 2012 - 17:05
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Die Kanaken leben nicht in
Die Kanaken leben nicht in Indonesien, sondern in Neukaledonien !
Sorry !
Ghostrider
Kankalöf
5. November 2012 - 18:49
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Wenn Du es genau wissen
Wenn Du es genau wissen willst, wird Dir wohl nichts anderes übrig bleiben, als bei der NPD selbst nachzufragen:). Ich kann es mir jedoch schwerlich vorstellen. Ich pflege mich aus einer Vielzahl von Quellen von ganz links bis ganz rechts zu informieren und hatte durchaus auch schon die eine oder andere NPD- (oder NPD-nahe) Publikation in der Hand. Eine derartige Forderung habe ich dort noch nie gelesen (von "Ariern" war übrigens auch nirgendwo die Rede). In den Verfassungsschutzberichten stand dergleichen ebenfalls nicht. Wenn eine solche Forderung (und sei es nur intern) erhoben worden wäre, hätte man es sich beim Verfassungsschutz sicherlich nicht nehmen lassen, lang und breit darüber zu referieren. Im übrigen unterhält die NPD nach eigener und fremder Aussage freundschaftliche Beziehungen zu gleichgesinnten Parteien in den von Dir genannten Ländern. Ihre Parteizeitung wird übrigens in Polen gedruckt:).... Alles in allem muß ich zu dem Schluß kommen, daß die Antwort wohl "Nein" lauten wird.
P.S.: In einigen Antworten wurde darüber spekuliert, ob die von Dir oben genannten Völker "Arier" seien. Also nach der Ideologie der Nazis waren alle indogermanischen Völker "Arier". Also Engländer, Holländer und Schweden in jedem Fall. Mit Spanien und Italien war man, aufgrund ähnlicher Staatsideologie, verbündet. In Frankreich herrschte ein Satrapenregime (Vichy). Die Waffen-SS ware eine ziemliche Multi-Kulti-Truppe (Franzosen, Holländer, Bosnier usw.). Soweit zu der Situation bei den Nazis. Wie die NPD zu alldem steht, entzieht sich meiner Kenntnis.
Nikita Bergmann
5. November 2012 - 19:00
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Ich habe diese Frage gestellt
Ich habe diese Frage gestellt, weil ich der Überzeugung bin, dass man sich nur gegen die Ideologie der NPD enangieren kann, wenn man sie auch genau kennt.
Denn wie ich sehe stoße ich hier gerade auf zwei unterschiedlichen Meinungen, die einen sagen ja, die anderen nein.
Mich überzeugt aber nicht so sehr das Argument, dass die NPD mit ausländischen Rechtsextremen wie in Niederlande, Großbritannien, Italien und Frankreich koorperiert. Denn das tut die NPD auch mit russischen und amerikanischen Rechtsextremen. Es geht bei der Frage nicht darum, ob die NPD was gegen Briten und Franzosen hat, wenn sie in Großbritannien und Frankreich leben, sondern ob sie was gegen diejenigen Briten und Franzosen hat, die in Deutschland leben.
Ich finde es wichtig, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen, vor allem wenn es um den Kampf gegen Rechtsextremismus geht. Ich hab diese und ähnliche Fragen schon bei der NPD Parteizentrale gestellt, aber die hat nach einer Woche immer noch nicht geantwortet.
Vlt. wissen sie es selbst nicht und denken nicht soweit :-) schließlich können Nazis nicht differenzieren und checken oft ihre eigene Ideologie nicht.
Kankalöf
6. November 2012 - 20:35
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@Nikita Bergmann
@Nikita Bergmann
(Zitat: "vermutlich wissen sie es selbst nicht und denken nicht soweit".)
Ja, dieser Eindruck drängt sich mir bei der NPD manchmal auch auf. Es liegt sicherlich auch daran, daß die Parteiführung versuchen muß, sehr heterogene Strömungen innerhalb der Partei "bei Laune zu halten". Ich habe bisher vergeblich nach einer NPD-eigenen "Vision" von einem "Staat, wie er sein sollte" gesucht. Vermutlich gibt es diese Vision gar nicht, oder jede Strömung innerhalb der Partei hat ihre eigene. Der damalige NPD-Vorsitzende Udo Voigt hat seinerzeit in einer Fernsehdebatte mit dem inzw. verstorbenen SPD-Politiker Peter Glotz sinngemäß gesagt, die Hauptforderung der NPD sei die Umsetzung des Art. 146 GG, also das Inkrafttreten einer in freier Selbstbestimmung des dt. Volkes beschlossenen Verfassung. Soweit Udo Voigt. Natürlich kann niemand wissen, was letztendlich bei einem Verfassungskonvent für eine Verfassung herauskommt. Würde dies in absehbarer Zeit geschehen, vermute ich jedoch, wird dies das komplette Gegenteil von dem sein, was der NPD an Zielen zugeschrieben wird bzw. was ihre Vertreter in Einzelfragen fordern.
Nikita Bergmann
7. November 2012 - 19:00
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ich denk aber mal nicht dass
ich denk aber mal nicht dass die NPD aus heterogenen Strömungen besteht. Es gibt nur zwei Flügel, ein gemäßigteren und ein radikaleren.
Kankalöf
8. November 2012 - 15:50
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@Nikita Bergmann
@Nikita Bergmann
Findest Du gemäßigt und radikal denn homogen?
Atze
8. November 2012 - 16:42
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Die idee, diese Frage der NPD
Die idee, diese Frage der NPD bzw. NPDlern zu stellen, hat was... :-) Auf www.endstation-rechts.de laufen davon genug rum.
Ansonsten muss man der NPD zunächstmal zugutehalten, dass die überhaupt nicht mehr von "arischer Rasse" faseln. Die reden lieber vom "deutschen Volk" und "deutscher Volkszugehörigkeit". Ausländer in Deutschland wären demnach grundsätzlich als "Volksfremde" staatsbürgerlich als zweitklassig anzusehen und eine amorphe Manövriermasse. Briten oder Franzosen hätten in dieser Perspektive keinerlei Sonderstatus.
Wie unfassbar dämlich dieses Streben nach völkisch-kultureller Inzucht ist, sollte spätestens dann ersichtlich werden, wenn man sich mal klar macht, dass unser Buchstabensystem lateinischen Ursprungs ist und unser Zahlensystem arabischen. Wären wir aufs Germainische reduziert, würden wir doch immer noch in Höhlen hausen... :-)))
Ghostrider
9. November 2012 - 15:02
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Atze, wie wahr !
Atze, wie wahr !
Hier eine schreckliche Nachricht für "Herrenmenschen" und "Arier" bzw diejenigen, die im Glauben leben, eine Zugehörigkeit dazu empfinden zu wollen !
Vorsicht Rassisten und Befürworter der Apartheid und sonstige krankhafte rassistische Erscheinungsformen. Ihr Weltbild von "Deutschland, Deutschland über alles in der Welt" könnte jetzt empfindlich getrübt werden !
Hier die Nachricht aus dem Gen-Labor :
http://www.welt.de/wissenschaft/article1398825/Nur-wenige-Deutsche-sind-...
Beste Grüße
Ghostrider
Rassismus ist die extremste Form von Intoleranz !
Nikita Bergmann
9. November 2012 - 20:59
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Kankalöf: Also prinzipiell
Kankalöf: Also prinzipiell gesehen ist die NPD heterogen, nur graduell gibt es Unterschiede. Die NPD ist ja auch nicht so radikal wie die Freien Kameradschaften.
Matthias
13. November 2012 - 13:47
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@ Ghostrider wie geil ;-)
@ Ghostrider wie geil ;-)
Das dürfte doch auch jedem klar sein oder? Ich meine, auch vor dieser Genstudie wissen wir doch, dass durch zahlreiche Kriege in Europa die Stämme und Kulturen seit über 2000 Jahren vermischt sind, allein schon durch adlige Vermehlungen um Kriege zu schlichten. Nach dem Niedergang des Römischen Reiches gab es eh keine rassische Trennung mehr. Wer da noch an Reinrassigkeit glaub, ist doch ein überaus dummer Mensch. Wenn mir einer was von "Herrenrasse" erzählen wollte, würde ich folgendes machen, runter in den Dreipunktstand und Vollgas ;-)
Ich habe wiedermal eine Wissenlücke gestopft, siehe Alhambra-Edikt.
liebe Grüße
Matthias
Ghostrider
14. November 2012 - 12:18
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Hallo Matthias,
Hallo Matthias,
im Prinzip schon, dennoch gibt es immer noch bildungsfremde Geschichtsrevisionisten, die an sich ein blondes Härchen entdecken und dadurch dem Glauben verfallen, eine neue arische Weltkultur und Weltherrschaft nach nationalsozialistischem Vorbild schaffen zu wollen. ;-)
Beste Grüße
Ghostrider
Rassismus ist die extremste Form von Intoleranz !
ArianeContreLaB...
19. November 2012 - 18:32
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Ghostrider lass dir von einer
Ghostrider lass dir von einer FranzösinBretonin ehem. Anglistik , Germanistik, Slawistik Studentin sagen, dass Englisch nur zum Teil aux dem angelsächsischen stammt, denn au 80% wurde die ursprüngliche Sprache mit dem Thron Besteigen diversen französischen Könige( Wilhem der Eroberer/Guillaume le Conquérant) und Königinen (Alienor von Aquitatien, Mutter des Richard Löwenherz) angereichert.
ArianeContreLaB...
19. November 2012 - 19:09
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Noch einige Korrekturen
Noch einige Korrekturen/Ergänzungen: Englisch stammt zu 80% aus dem Französischen, ein Fakt der bewusst in Deu. ignoriert wird. Kanacken sind tatsächlich die Ureinwohner Neukaledoniens, ein noch von Frankreich verwaltetes Übersee Territorium. Und ja auch Französinen und Franzosen, so fern sie in Deu. nun mehr getrennt/geschieden sind, werden grob diskrimlniert, um ihr Sorgerecht gebracht, deren Kinder entfremdet , gar widerechtlich entzogen, wozu ein systemathisches Kriminalieren des ausländischen Elternteil betrieben wird. So ergeht es jeden hier von einer/ Deutschen geschiedenen Ausländer.Das Thema beschäftigt u.a Strassburg und Den Haag, während die meisten Regierungen der Betroffenen wegen der deut.Finanzkraft und die beinharte, zynische Vorgehensweise unterschätzend, seit Jahrzehnten fast nichts unternehmen.Ausser Polen, dort wird neuerdings aufbegehrt. Dann beklagt dieser deu. Staat er hätte seine Souverenität immer noch nicht wiedererlangt. Womöglich eine inoffizielle Präventiv Massnahme. Eine gültige Verfassung hat Deutschland immer noch nicht.
Ghostrider
21. November 2012 - 0:22
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Hallo Ariane,
Hallo Ariane,
bienvenue sur le site de "Netz gegen Nazis" . Tu est bretone ?
Ma soeur habite a Vannes, la Ville natale de notre maman.
Une créperie bretonne hors de la Bretagne, ca fait peur ;-)
Breizh atao, kenavo awechall !
Tu connais Kerfon le celte ?
Ich möchte nicht unhöflich wirken, deshalb werde ich nach dieser Begrüßung in Französisch, Bretonisch/Keltisch jetzt in Deutsch fortfahren.
Die Bretagne war bis 1490 ein Königreich und wurde von der Königin Anne de Bretagne regiert. Als sie 1490 den französischen König Karl VIII heiratete, wurde das Land der Menhire und Dolmen, dem französischen Königreich angeschlossen. Bis zum heutigen Tag fühlen sich viele Bretonen überrumpelt und bezeichnen sich nicht als Franzosen, sondern als Bretonen und eigentlich Kelten.
"Le pays celte" ! Noch heute ist die Strassen-Beschilderung zweisprachig Französisch/Bretonisch-Keltisch.
Nun zum französischen Anteil in der englischen Sprache !
Na ja, ob es nun 80% sind, weiß ich nicht genau. Wikipedia schreibt 40%. Ich denke mal vielleicht irgendwo bei 50%.
Jedes englische Wort mit der Endung "ssion, tion und ion" kommt schon vorab aus der französischen Sprache. Also Emotion, Traction, Transmission, Satisfaction, Obsession und noch 100 Seiten davon ;-)
http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_englischen_Sprache
Ist übrigens sehr interessant, wie sich das geschichtlich zusammenfügt.
In der deutschen Sprache gibt es auch sehr viele Fremdwörter aus der französischen Sprache.
Was das Sorgerecht in Bezug auf Eltern zweier Nationalitäten betrifft, kann ich wissentlich nicht sehr viel dazu beitragen, da ich persönlich nicht in dieser prekären Situation war. Ich glaube Dir trotzdem, denn in meinem Bekanntenkreis gibt es Leute, die genau das erlebt haben, was Du schreibst.
Ich glaube, dass die deutsche Bürokratie in vielen Ländern der Welt für diese Vorgehensweise bestens bekannt ist.
Die Diskriminierung beginnt oft schon mit der Nase oder mit der Hautfarbe eines Menschen, gefolgt von seiner Nationalität. Die deutschen Behörden verneinen das, die Realität aber, spricht eine andere Sprache.
Finde es gut, dass sich Straßburg und Den Haag jetzt damit befasst.
Daran kann man erkennen, dass wir noch weit von einem vereinten Europa entfernt sind.
Wir haben in Europa nicht mal eine einheitliche Sprache. Dafür 27 Staaten und alle kochen ihre eigene Suppe. 27 Regierungen, 27 verschiedene Sprachen, 27 unterschiedliche Staatsgesetze ect.pp.
27 Infrastrukturen wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.
Aber eine Währung die das alles aushalten und auffangen muss.
Natürlich gibt es eine Möglichkeit um aus diesem Dilemma rauszukommen. Das Zauberwort heißt "Vereinigte Staaten von Europa" ! Eine Staatsregierung mit Sitz in einer europäischen Hauptstadt. Ob Paris, Luxemburg, Amsterdam oder Berlin ist im Prinzip Jacke wie Hose. Einheitssprache Englisch, weil die Weltsprache. Leicht erlernbar und ermöglicht Kommunikationen mit Menschen aus aller Welt. Besser für den Welthandel.
Jedes Land wird zum Bundesstaat erklärt mit einem Gouverneur. Einheitliche Gesetze und Strukturen.
Das allerdings dürfte der NPD überhaupt nicht schmecken. Man muss diese Partei aber nicht um Erlaubnis bitten.
Gleiche Antirassismus Gesetze für jeden europäischen Bundesstaat ! Rassismus und Antisemitismus war gestern. Wer künftig in den "United States of Europ" leben und arbeiten möchte, muss die unterschiedlichen Kulturen Europas akzeptieren, respektieren und sich integrieren.
Wer zukünftig "Deutschland, Deutschland über alles in der Welt" sieht, kann künftig am Himalaya auf den Spuren der indogermanischen Rassen pilgern wie einst Hitlers Anthroposophen.
Utopie ?
Wenn die Eurokrise weiter eskaliert, muss sicherlich bald über Modelle nachgedacht werden, die Europa stabilisieren. Dieses Modell, wäre nicht die schlechteste Variante.
SINCERES SALUTATION
Beste Grüße
Ghostrider
Rassismus ist die extremste Form von Intoleranz !