Dies ist ein recht simples Anliegen:
Ich habe Neonazi-Propaganda in verschiedenen Formen gefunden und eingesammelt. Aufkleber(A7-Format), Plakate(A4 und A3) und Hakenkreuz-kritzeleien.
Das entfernbare ist also entfernt, der Rest ist mittlerweile nicht mehr entzifferbar. Soweit so gut. Aber was mache ich nun mit dem Kram, den ich eingesammelt habe?
Wegwerfen möchte ich ihn nicht, aber ich möchte es auch nirgends hingeben, wo es lediglich "zur Kenntnis" genommen wird.
Was kann man mit diesen Beweisen also letztlich tun, damit sie auch wirklich den maximalen Nutzen erbringen?
Auf kreative Antworten bin ich gespannt.
Vorschlag 1
Mit der lokalen Zeitung eine Aktion starten: "Sucht die Nazi-Aufkleber".
Diese dann in einer öffentlichen Aktion auf dem Marktplatz verbrennen.
Vorschlag 2
Die gleiche Aktion wie oben aber:
Kollagen daraus basteln und ausstellen. Die beste Kollage bekommt einen Preis.
Vorschlag 2 find ich nicht schlecht. Nazipropaganda gegen Nazis. Mal was anderes.
Ich finde der ersten Vorschlag hört sich an wie bei der Bücherverbrennung 1933, ich denke nicht das wir die gleichen Methoden wie die Nazis anwenden sollten.
Ich weiss aber das meierdings da etwas pragmatischer ist als ich.
Den zweiten Vorschlag finde ich da auch interessanter und der Geschichte dienlich.
Ansonsten kann man solche Dinge in jeder Form zur Aufklärung nutzen und sollte möglichst versuchen es auch als Beweismaterial gegen die Nazionalsozialisten zu verwenden.
Gruss Bogo
Ja da bin ich etwas pragmatischer.
Warum nicht mit der ZEIT zusammen was auf die Beine stellen?
Titel "Die klebrigen Argumente der Nazis" oder so ...
In ganz Deutschland werden Nazi-Aufkleber abgerissen und gesammelt. So hat man gleich ZWEI Erfolge oder Effekte: Weniger Nazi-Aufkleber in D und daraus eine Kampangne starten.
Den zweiten Vorschlag kann man ja noch ausbauen. Zum Beispiel Radio-, Fernseh- oder Kinospots gegen Nazis daraus machen.
Man kann auch eine Wanderausstellung, wenn genug Werke zusammenkommen starten. Oder Landesweite Schulprojekte starten und daraus dann eine zentrale Veranstaltung abhalten und die Werke dann als Wanderausstellung zeigen.
Ideen hätte ich einige ...
Liebe/r Eik, dieser Beitrag entsprach nicht unseren Diskussionregeln und musste daher gelöscht werden. Wir sind hier an einer sachlichen Auseinandersetzung interessiert. // Moderator_VR
(...)
was du damit machen kannst? in müll werfen oder kannt ja verscuchen den täter zu finden der die sticker verteilt hat solange er es dort verteilt hat wo er es nicht darf..falls er es dort durfte! wieder aufhängen...
Hallo, wir haben einen Teil Ihres Beitrags gelöscht, weil er off-topic war. Moderator_JW
Meine Heimatstadt ist vor einigen Wochen auch unter einer Flut von Nazi-Stickern erstickt.
Bei uns wurde daher eine größere Aktion organisiert: Eine Menge Freiwillige haben sich, mit Schaber, Lösemittel etc. ausgestattet, getroffen und gemeinsam die Sticker entfernt.
Also irgendeinen "mächtigeren" Partner (Zeitung, irgendeine Organisation) suchen und fleißig mit Flyern etc. für eine "Kleber Ab"-Aktion werben.
@ 7
Was ist mit den Aufklebern passiert?
Aber einfach "Kleber ab" finde ich irgendwie nicht genug. Wenn die noch halbwegs intakt sind, kann man damit einiges noch anstellen.
Aber denkt daran, ab Oktober (da beginnt der Wahlkampf)ist nix mehr mit Sticker ab. Im übrigen, gibt es Leute, die kleben bewusst an gewissen Stellen, um herauszufinden wer die denn so immer "Entfernt".
Wahlkampfplakate sind natürlich davon ausgenommen. Das wäre ja mindestens Sachbeschädigung.
Aber Aufkleber und alles was nicht eindeutig zum Wahlkampf gehört werden "abgegnibbelt".
Sicher war das als freundlicher Hinweis gedacht: "... gibt es Leute, die kleben bewusst an gewissen Stellen, um herauszufinden wer die denn so immer "Entfernt". Danke dafür. Wir werden dann zu dritt "auf Tour gehen". Einer der die Sticker entfernt und zwei die irgendwo in der Nähe stehen und beobachten.
Wer macht mit?
So kommen wir nie zur gemeinsamen Tasse Kaffe.
@meierdings,
Sind die Aufkleber überhaupt erlaubt?
Ist das nicht Sachbeschädigung?
Hab da leider nichts im Netz zu dem Thema gefunden.
Gruss Bogo
Das ist lustig! Ein Brauner lädt mich zu einem Braunen ein ... Da das sowieso gelöscht wird (gehört nicht zum Thema) meine Antwort auf Ihre Einladung:
Irgendwo laufen wir uns sicher über den Weg, dann ist immer noch Zeit darüber nachzudenken.
Hallo. Nur kurz der Hinweis: Wir sind hier an einer sachlichen Diskussion zum Thema Rechtsextremismus interessiert. Vielen Dank! Moderator_JW
Wer Aufkleber irgendwo anklebt begeht Sachbeschädigung, weil die oft nicht zerstörungsfrei und ohne Beschädigung des Untergrunds zu entfernen sind.
Plakate genauso. Selbst für Wahlplakate gibt es Vorschriften wie und wo und wie lange ! die geklebt werden dürfen. Wenn also - rein hypothetisch - ein Wahlplakat an einer Baustelle an einem Baustellen-Holzzaun (o. Ä) klebt, würde ich nicht zögern das abzureißen.
Wäre aber behinderung im Wahlkampf, da das Ordnugsamt entscheiden muß. Aufkleber sind Zulässig (Laternenmasten z.B. (( Das war jetzt keine Anspielung)), sofern sie wieder entfernt werden und keinen Schaden hinterlassen. Deshalb steht ja immer drauf : V.i.S.d.P. und dahinder z.B. der Name des Verantwortlichen. Im übrigen lassen die sich immer sehr leicht entfernen, da nicht Permanent Tape.
... da wird der Kaffe aber kalt;-)
@ 15
Das ist unterschiedlich geregelt. Je nach Verordnung des zuständigen O-Amtes werden entweder spezielle Aufsteller o. ä. vom O-Amt gestellt oder es werden genaue Vorgaben, wo und wie solche (>beweglichen<) Schilder aufzustellen oder aufzuhängen sind.
Einzelne Aufkleber sind per se nicht beweglich und darum "abreißwürdig", vor allem wenn die an Verteilerkästen, Lampen- oder Verkehrsampel-Masten kleben.
Von großflächigen Plakatwänden Plakate abzureißen rate ich ab.
also in Chems mache ich das anders ich reiße sie runter und mache ein schönes bällchen drauß und mit freunden treffe ich mich oft um zu sehen welcher ball größer ist. aber das mit der collage ist echt eine gute idee, werde sie bei uns das nächste mal ansprechen. ;)
also ich habe heut erst wieder ein aufkleber entfernt und direkt einen von antinazi-aufkleber daneben gesetzt...selbst kleben finde ich eh einen guten weg auf nazis aufmerksam zu machen (...)
die vorschläge von meierdings sind acuh gut und umzusetzen!!
übrigens antifaschistische aufkleber bekomms du bei redstuff-versandhandel für 1€ pro 30stück oder bei deiner örtlichen parteijugend(jusos(spd) oder solid(die linke))
mfg und viel erfolg
dr.ecksack
Leider mussten wir einen Teil dieses Beitrags löschen, da er nicht unseren Diskussionsregeln entsprach. http://www.netz-gegen-nazis.de/seite/unsere-...
Moderator_JK
Also dann lasst uns eine bundesweite Aktion machen. Oder? Muss ja nicht zentral gesteuert sein oder koordiniert sein. Einfach machen.
Zeitungen, Fernsehen und so weiter mitmachen lassen.
Der Titel der Aktion ist auch egal, einfach einen kurzen und knackigen.
Kollagen daraus machen (im Kunstunterricht oder so)vielleicht macht ja noch die eine oder andere Schule mit?
Eine prominente Designerin haben wir auch als Mitstreiterin - vielleicht macht Frau Henkel die Jury? :)
Bedingung: Es müssen schon reale Kollagen sein und nicht mit einer Software erstellte. Denn sonst hat das ja keinen Sinn.
Und achtet auf die Gesetze.
Wer macht mit?
Vielleicht können Sie die "Nazi-Aufkleber" ja auch direkt bei der NPD bestellen. Das erspart das mühsame abkratzen von Wänden und Laternenmasten.
Also den Titel "Klebrige Argumente der Nazis" finde ich irgendwie gut ...
Ausschließlich in einer Collage verbleiben - ich weiß nicht.
Man müsste irgendwie die Egoismen herausstellen, an die diese Aufkleber rühren, aufzeigen, wie die auf Ausländer etc. wirken, durch Rollenspiele vielleicht, evtl. mit Klebezettelen der NS-Zeit und vor NS-Zeit der Nazis vergleichen - so in die Richtung ... die zündende Idee hierzu habe ich bis jetzt auch noch nicht, aber man sollte mehr machen, als das Ganze bloß vor Augen zu führen ...
Marodka
Gundsätzlich kann natürlich jeder tun und lassen was er möchte. Wenn Sie also durch Aktionen wie oben dargestellt profilieren wollen, dann tun Sie was sie nicht lassen können.
Ich habe nur eine Bitte: bitte mißbrauchen Sie dafür nicht die Schule. Schüler sind abhängige Schutzbefohlene und sollten nicht für politische Propaganda mißbraucht werden. Besonders bei Schülern mit Migrationshintergrund und deren Eltern könnten diese Aktionen nicht gut ankommen.
Heh! Ein Theaterstück ist sehr gut.
Man kann Kollagen aus alten Nazi-Plakaten neben neuen Kollagen mit Plakaten und Aufkleber der Rechtsextremen heute nebeneinander stellen.
Das könnte man auch in einem Theaterstück/Sketch oder ähnlichem auf die Bühne bringen.
Plot: Zwei Männer treffen sich. Der eine ist ein Alt-Nazi und der andere ist ein Neo-Nazi. Vor wechselndem Hintergrund (soll die Rückblenden darstellen und deutlicher machen) erzählen beide abwechselnd ihre persönlichen Erlebnisse.
Während des Gespräches stellt sich immer mehr und deutlicher heraus, dass sie ganz besondere Persönlichkeiten der jeweiligen Zeit sind, und dass sie eigentlich in ihren Ansichten deckungsgleich sind.
Als Bühnenbild kann man diese Kollagen per Diaprojektor oder Beamer an Wand hinter den Männern werfen und gegen Ende übereinander lappen lassen. Als symbolische Vereinigung der Ideologien.
@ 22
Niemand will sich profilieren. Es geht um die Sache. Darum war mein Vorschlag solche Aktionen dezentral zu organisieren. Jeder macht sein eigenes Ding. Mit lokalen und überregionalen Zeitungen sowie regionalen und überregionalen Fernsehsendern.
Das mit dem Theaterstück ist nicht schlecht.
Könntet ihr einen Artikel hierzu brauchen "Einmal Neonazi und zurück", den ein 18-jähriger Schüler geschrieben hat?
Marodka
Man müsste nur im Bezug auf das Theaterstück(die Idee ist ausbaubar) überlegen an welchem Ort man das machen könnte u somit eine Stadt finden die au noch an solchen Dingen interessiert ist! Dann könnte man das vielleicht noch mit Workshops verbinden oder als Projekttag gestalten!
Ich finde das sollte nicht an einen einzigen Ort gebunden sein. Sicher gibt es Orte wo man das mit entsprechender Atmosphäre in einem bestimmten Ambiente aufführen könnte.
Ich würde auch nicht zu viel in diese Aktion stecken, denn zuviel wird irgendwann zu unübersichtlich.
Projekttag ist gut. Es gibt sicher viele Gymnasien oder andere Schulen, die ein Projekt dazu machen könnten.
Der Nachteil bei Projekttagen ist, dass die Nachhaltigkeit nach zwei oder drei Tagen verpufft ist.
Das wäre bei einer Wanderausstellung mit Kollagen UND einem Theaterstück darin eingebunden schon längerfristig länger anhaltender.
Allerdings... nur müssten sich dazu auch genügend Freiwillige finden die in dem Zeitraum au Zeit u Geld haben das mitzumachen! Und man müsste sich irgendwie gegn mögliche Eingriffe von außen absichern!
Wenn genug öffentliche Aufmerksamkeit vorhanden ist, ist die Wahrscheinlichkeit eher gering, dass es rechtsradikale Übergriffe gibt. Naja und Geld ist eigentlich nicht so viel nötig. Zeit schon. Aber wer in dem Thema was bewegen will, bringt freiwillig seine Zeit dort ein. Außerdem ließen sich sicher örtliche Sponsoren finden.
Es ist also weniger ein Zeit- oder Geldproblem; vielmehr ein "Den-Hintern-bewegen"-Problem.
Ich bin da im Laufe der Arbeit an so einem Projekt auf diese Seite gestossen :
http://www.loester.net/
Die Seite betreibt ein Künstler und SPD Mitglied in seiner Freizeit.
Seine Arbeit, zeigt das man auch im Kleinen und mit der Kunst etwas bewirken kann.
Zusatz,
Ich hatte ihn angeschrieben auf Grund seiner Arbeit und er hat unverzüglich, noch in der selben Nacht geantwortet.
Das nenne ich mal Engagement!
Als Motivation zu möglichen, geplanten "Aufkleber-Abgnibbel-Aktion":
"Jedes Plakat, jede verteilte Zeitung, jeder Aufkleber sind ein
Faustschlag ins Gesicht dieses verlogenen Regimes."
Winfried Petzold, Landesvorsitzender der NPD-Sachsen, am
8.1.2006
Quelle: http://www.stark-gegen-rechts.spd.de/servlet/...
Die Aufkleber können auch zur örtlichen Antifa gebracht werden. Die haben meist schon ein ganz guten Überblick über die geklebten Aufkleber.
Auch kann die Antifa sich ein Bild über die Regionen machen wo die Nazis aktiv sind.
Als unterstützende Gruppe wäre das ganz gut. ABER ich finde es sollten so viele unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen mitmachen wie es geht. NUR die Antifa wäre wieder ein Argument der Gegner zu sagen, das wäre "linksgesteuert".
Als Unterstützer sind sie willkommen. Aber bitte nicht in den Vordergrund stellen.
Ich finde die Aufkleber sollten da bleiben, wo sie entfernt wurden, weil daraus ja ein Kunstwerk entstehen soll. Und das sollten die machen, die die Dinger entfernt haben.
Aber letztendlich muss es jede mitmachende Gruppe selber entscheiden. Denn es sollte eine NICHT zentral gesteuerte Aktion sein.
Ich denke auch, dass es viele abschrecken würde, wenn Antifa-Gruppen bei der Aktion federführend wären. Das wäre schade.
Sowas sollte nicht einseitig politisch gesteuert werden. Aus der Mitte der Gesellschaft und aus der Mitte ALLER soll das kommen.
Ich habe das Gefühl, einige hier diskutieren am Originalpost vorbei. Der Poster hat ja die Materialien bereits eingesammelt.
Mein Vorschlag dazu: shreddern (damit sie nicht von Leuten, die sie zufällig im Müll finden, verwendet werden können) und wegwerfen.
Erstens macht man sich - abhängig vom Inhalt der Materialien - mit der Weitergabe u.U. strafbar, zweitens besteht die Gefahr, dass die Personen, die sie bekommen, sie selber für Nazipropaganda einsetzen oder an andere weitergeben, die sie dann dafür nutzen.
Dazu eine kleine Anekdote: ich habe einmal der örtlichen Antifa ein paar abgekratzte Nazi-Aufkleber gegeben, die ich allerdings zuvor markierte. Nach zwei Tagen fand ich einen markierten Aufkleber auf einem Laternenpfahl in der Nähe. Es hat sich dann herausgestellt, dass einer der Mitglieder gewissermaßen "V-Mann" einer neonazistischen Organisation war.
Also: am besten vernichten. Leider verstecken sich Nazis offenbar auch in Organisationen, von denen man das eigentlich nicht denken würde.
Aus der Ausgangsfrage hat sich das so entwickelt. Frage war ja, was NichtDieMama damit machen könne, weil wegwerfen und so wäre zu schade.
Vorschläge gingen von öffentlich Verbrennen bis hin zu Theateraufführungen, in der Kollagen aus Aufklebern genutzt werden können. Wanderausstellungen, Wettbewerbe etc. waren die Weiterentwicklungen daraus.
Letztendlich ist es jedem selbst überlassen was er daraus macht.
Ich persönlich würde noch einen Schritt weiter gehen: Kollagen daraus machen und DIE dann öffentlich verbrennen. Osterfeuer würden sich anbieten, jedenfalls dort wo es diesen Brauch in D gibt.
Man kann es still und heimlich zu Hause im Ofen oder Kamin machen, oder mit der Öffentlichkeit.
Aber jeder kann es machen wie er es will.
@ meierdings
Aus persönlicher Erfahrung (ländlicher Raum in Westbrandenburg) ist es aber leider so das die "Mitte" der Gesellschaft die "Drecksarbeit"(Aufkleber, Parolen entfernen; Gegendemos, Infoveranstaltungen organisieren) gern der Antifa überlässt und sich dann mit den Lorbeeren schmückt und die Stadt/Region als antifaschistisch präsentieren obwohl die bürgerliche "Mitte" eher dem entgegengesetzt denkt und handelt. Leider ist es eben nicht ein gesellschaftlicher Antifaschismus, sondern eher der Aktionismus einiger weniger, der sich den Nazis in irgendeiner Form kontinuierlich entgegenstellt.
Da helfen dann solch zweifelhafte gesellschaftliche "Ereignisse" wie eine öffentliche Bücher... ähh Aufkleberverbrennung nicht viel zumal der von mir angedeutete geschichtliche Zusammenhang für mich nicht akzeptabel.
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Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie?
Was ist der Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?
Bertold Brecht
Bei uns ist das genau umgekehrt. (ländlicher Raum westliches Schleswig-Holstein)
Bei uns habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich die Antifa Gruppen hier extrem elitär verhalten und oft die Leute abschrecken, wenn irgendwas in Richtung Soziokulturell oder politisch-soziokulturell veranstaltet werden soll. Das kommt niemand und sagt "Hey! Ich mach mit" sondern "Antifa? Nee lass mal"
Nix gegen Antifa und deren Ziele, aber wenn man möglichst viele dafür begeistern will, ist es immer besser Antifa Gruppen eher im Hintergrund wirken zu lassen.
Aber wie gesagt: jeder wie er will und möchte. Und wenn jemand die Dinger verbrennen will, dann soll er das ruhig machen. Hab ich nix gegen. Und wenn jemand mit der örtlichen Antifa Gruppe was machen möchte ist das doch auch OK.
Je unterschiedlicher die Aktionen und Veranstaltungen sind, desto besser.
@ meierdings
Gehören wenn mensch möglichst viele begeistern will nicht auch Antifa-Gruppen zu den vielen? Ich weiß halt das von vielen Antifa-Gruppen die aus mir vorher beschriebenen und anderen Gründen garnicht erst mit bürgerlichen Zusammenarbeiten, das dann der Eindruck des elitisierens besteht ist nicht verwunderlich. Ebenfalls sind viele Gruppen natürlich auch vorsichtig gegenüber bestimmten Personen sind um Repressionen zu verhindern.
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Was ist der Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?
Bertold Brecht
Dieser Beitrag wurde gelöscht, da er leider nicht unseren Diskussionsregeln entsprach und außerdem off topic war. // Moderator_MO
Diejenigen, welche die Aufkleber verklebt hatten, wurden schon ermittelt und sie werden sicherlich auch dafür zur Rechenschaft gezogen.
Die Frage war ja, was nun kreatives damit angestellt werden könnte. Damit meinte ich natürlich keine Papierhäuschen, oder die Motive ausschneiden und neu ankleben oder ein Kunstobjekt o.ä. (obwohl man das natürlich tun kann, wenn man denn die Lust dazu hat. :-)
Ich dachte eher an kreative Aktionen unter Einbindung der Thematik und ggfs. auch den Motiven.
Bei dem meisten Material sind V.i.S.d.P. angegeben, Teilweise sind es Leute vom KDS. Diese bekennen sich allesamt offen zum Nationalsozialismus.
Angedacht ist hier, die älteren und aktuellen Aussagen eben dieser Personen oder von "Kameraden" aus deren Reihen nebeneinander zu stellen, welche den Aussagen auf den Aufklebern inhaltlich völlig widersprechen - und davon gibt es so einige - um auch mal die Inhaltliche Widersprüchlichkeit einzelner Vertretern dieser Ideologie aufzuzeigen. Demnächst werden wir dann wohl mit Schulleitern umliegender Schulen über entsprechende Projektwochen in der nächsten Zeit reden, an denen eben jene Themen, welche die Nazis zu vereinnahmen versuchen, in vernünftiger Begleitung behandelt werden - und zwar *bevor* die Kindersch... äh, Nazis die ersten Jugendlichen verführen.
Soviel zu dem, was hier offline in aller kürze besprochen wurde.
--
Baby Sinclair provozierte seinen Vater Earl indem es ihn "nicht die Mama" nennt und somit die Beschreibung Papa umgeht.
Das ist doch super.
Genauso geht das.
einfach hängen lassen
Nö, warum denn?