Frage

Ich möchte eine Radiosendung über Rechtsextremismus im Internet machen. Wer könnte ein Interview dazu geben?

Bild von Olga

Leser-Kommentare ()

  1. Bild von meierdings

    Es gibt doch sicher in Ihrer Gegend jemand der sich interviewen lassen möchte. Oder etwa nicht?
    Oder meinten Sie einen der User?

    Tja, wer eines geben könnte?
    Da kann fast jeder was zu sagen.

    Also wenn ICH so eine Sendung machen würde, würde ich mir erst mal eine Liste erstellen, mit denen die ich für wichtig auf diesem Gebiete halte. Die Namen würde ich nach Wichtigkeit ordnen und abtelefonieren.
    Auf keinen Fall eine Mail schicken, da wäre die Absage schon vorprogrammiert.
    Also Politiker oder ehrenamtliche aus dem regionalem Umfeld und sonstige Menschen, die sich auf dem Gebiet engagieren.
    Immer gut ist ein Interview mit einem Lokalpolitiker. Bürgermeister, Landrat oder Kreisvorsitzender. Vielleicht den MP des B.landes. Aber höher würde ich nicht gehen, denn dann verlöre sich der lokale Bezug.

  2. Bild von frechdachs01

    Klingt mehr als Interessant, nur Leider hat mein Vorredner nicht alles Verstanden wie es Bedauerlicherweise aussieht. Es war die Rede von einem Interview welches nicht auf die Region begrenzt ist.
    Aber ich würde auch mal ruhig wenn Du ein Interview machst mir Leute aus der Rechten Szene dazu holen.
    Die Rechte Szene bekämpft man am besten mit Argumenten und nicht indem man sie einfach ausschließt und verleugnet, vor alle, weil er Staat seine Finger selber bei der NPD drin hat durch V-Leute.
    Etwas Neutrales wäre mal Interessant was beide Meinungen darstellt und die Leute selber mal anfangen zu Denken, was bedauerlicherweise keiner mehr kann wie ich feststellen musste auf vielen Seiten.

  3. Bild von Greifenhall

    Es gibt viele mögliche Interviewpartner, es kommt ganz darauf an, in welche Richtung du deine Radiosendung ausrichten möchtest.

    Beispiele:
    Thema: Rechtsextremismus vor Ort
    Interviewpartner: Kommunalpolitiker

    Thema: Rechtsextreme Jugend
    Interviewpartner: Eltern eines rechtsextremen Jugendlichen

    Thema: Rechtsextremismus in der Generationen-Weitergabe
    Interviewpartner: Eine Person, deren Vater/Opa (Flakhelfer-Generation?) etc. am Esstisch gerne braune Sprüche klopft..

  4. Bild von Olga

    Vielen Dank für Ihre/eure Vorschläge! Ich glaube, ich sollte mein Projekt doch mal näher erläutern:
    Ich studiere an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg und mache eine Radiosendung im Rahmen eines Seminars zum Thema Rechtsextremismus im Internet.
    Zum Thema Rechtsextremismus allein ist es sogar reclativ einfach, Experten und Ansprechpart (nicht unbedingt aus der Region) zu finden. Allerdings suchen wir einen Experten oder Aussteiger, der sich auch mit dem Thema Internet als "rechte Gefahr" auskennt. Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen?

  5. Bild von Bogo

    @Olga,
    Wir haben hier einen Aussteiger,vielleicht schreiben sie ihn mal Privat an.
    Sein Nick ist Tatooed
    Schauen sie mal in den Thread:
    "Wie haben Aussteiger ihr Leben danach gestaltet."
    Es wurde hier bis vor ein paar Tagen über dieses Thema diskutiert.
    Viel Erfolg
    Gruss Bogo

    Und hier ist diese Frage zu finden: Wie haben Aussteiger ihr Leben danach gestaltet?. //Moderator_MH

  6. Bild von meierdings

    Einen aktiven Rechtsextremen würde ich auf KEINEN Fall zu Wort kommen lassen. Wer in einer Internet-Radiosendung einen Rechtsextremen zu Wort kommen lässt, gibt den Braunbatzen ein Forum. Das muss nicht sein.
    Wenn man doch einen in die Sendung holt, sollte man genau aufpassen bei der VP, was man schneidet.

    Trotzdem würde ich IMMER einen aus der Region als Interviewpartner nehmen. Selbst wenn die Sendung nicht auf den regionalen Raum beschränkt ist, ist es immer authentischer direkt vor der Haustür nach Betroffenen zu fahnden. Außerdem ist es so einfacher für den Redakteur. Genauso kann man O-Töne von der Strasse, direkt in der Stadt in der man wohnt, oder einer ganz in der Nähe, als Umfrage holen.

    Ich würde die Sendung so aufbauen, wenn es keinen regionalen Bezug haben soll, dass ich vom Kleinen zum Großen gehe. Also regional beginnen und global aufhören. Umgekehrt geht natürlich auch.

  7. Bild von Waechter

    Ich würde mal bei den demokratischen Parteien nachfragen. Speziell die Grünen, SPD und die Linken haben oft Experten oder können welche vermitteln. Auch Gewerkschaften könntest du ansprechen. Selbst der Verfassungsschutz stünde unter Umständen als Ansprechpartner zur Verfügung.

  8. Bild von meierdings

    Ja genau, Wächter.
    Der Frager oder die Fragerin hat ja auch noch nicht gesagt, welchen Aspekt des Rechtsextremismus in der Sendung angesprochen werden soll, oder ob es eine Art Rundumschlag wird.
    Je nachdem bieten sich die verschiedensten Interviewpartner an.

    Und er/sie weiß scheinbar auch nicht, wie er/sie die O-Töne aufnehmen wird. Denn das ist eine sehr wichtige Frage! Muss ich zum Interview fahren, oder kommt der zu mir? Hat der/die Radiomacherin ein Aufnahmegerät oder nicht? Sind es mehrere Leute, die diese Sendung produzieren, oder ist es eine Person?

    Frechdachs scheint da mehr zu wissen, denn er/sie schien ja alleine aus der Frage zu erkennen, dass es sich um eine überregionale Sendung handelt: Zitat frechdachs: "Es war die Rede von einem Interview welches nicht auf die Region begrenzt ist."

    Achja und man weiß nicht ob es eine Radiosendung im Internet sein soll oder das Thema lautet "Rechtsextremismus IM Internet", worüber dann eine Sendung zum Beispiel in einem der "Bürgerfunk-Sender" produziert werden soll.

    Da gibt es noch einiges vom Frager/von der Fragerin zu klären.

  9. Bild von Hacho

    @2
    Frechdachs ist ja äußerst witzig ;-) Wäre doch schön, wenn die Rechtsmedien wie die "Deutsche Stimme" auch mal ihr nicht genehme Leute interviewen oder zu Wort kommen lassen. Aber dafür macht sich Frechdachs sicherlich auch ganz stark.

  10. Bild von meierdings

    @ 9

    Also ich hätte keine Lust dort (Deutsche Stimme)interviewt zu werden. Es sei denn die kommen zu mir nach Hause und machen eine Livesendung. DSL wäre vorhanden ...

  11. Bild von Hacho

    @ 10
    Hallo Meierdings. Um Sie geht es hier ja auch nicht. Es geht nur um die, die immer Demokratie und Meinungsfreiheit bei anderen einfordern - wie es Rechtsextreme ja gern für sich tun, aber diese nie für andere gelten ließen.
    Das muss einfach deutlich gesagt sein.

  12. Bild von meierdings

    Sicher geht es nicht um mich. Ich sagte ja auch "Ich hätte keine Lust".

    Warten wir also ab, ob die Fragerin sich wieder meldet. Beantwortet wäre die Frage ja ... eigentlich könnte man hier dicht machen. Rechtsextreme, die gerne in der Sendung interviewt werden wollen, melden sich eh bei ihr persönlich. Ich meine, was soll es bringen wenn ein vermeintlich Rechtsextremer hier im Forum "Hier!" schreit?

  13. Bild von Greifenhall

    Also da es um Rechtsextremismus im Internet geht:

    Möglichkeit 1:
    Thema: Plattformen von Rechtsextremen
    Interviewpartner: Verfassungsschutz, jugendschutz.net, hagalil.com

    Möglichkeit 2:
    Thema: Nutzung von unpolitischen Internetseiten (YouTube, Myspace, wer-kennt-wen, Photobucket) durch Rechtsextreme
    Interviewpartner: Betreiber der Seiten, jugendschutz.net

  14. Bild von Olga

    Nochmals vielen Dank(von der Fragerin) für die vielen Beiträge!
    Der Fokus der Sendung liegt tasächlich auf dem Internet, weshalb die Ideen von 13. schon ziemlich genau das treffen, was wir machen. Die SEndung wird übrigens-wenn sie gut genug wird-auf Radio Dreieckland gesendet. Einen Rechten wollen wir nicht interviewen, das würde uns auch nicht viel helfen. Eher einen Aussteiger, der auf rechtsextremistischen Seiten und in Foren aktiv war.
    Wir haben übrigens jetzt ein Interview gemacht, mit einem Pr. Dr. Scherr, der viel über das Thema pibliziert.

  15. Bild von Olga

    Die Idde von Bogo (5.) ist super! ich melde mich mal bei dem!

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