Viele Rechtsextreme, die in den neunziger Jahren Jugendliche waren, haben inzwischen Familie. Und sie sind oft besonders engagierte Eltern.
Sie lassen sich als Elternsprecher wählen oder organisieren Krabbelgruppen - so können sie im Alltag Kontakte knüpfen, Vertrauen gewinnen - und dann auch politisch agitieren. Welche Erfahrungen haben Sie mit rechtsextremen Eltern gemacht?
Ja mein Papa war damals bei den REPs leider in einer Jugend mit ca. 21 jahren hat er es bereut. heute trainiert er eine Fußballmanschafft mit meist Ausländisachen Mitbürgern finde ich persönlich sehr gut weiter so hoffentlich werde viele dem Beispiel folgen.
Mein Vater war mal in der Hitlerjugend. Er kommt aus einem kleinen Dorf in Norddeutschland. Leider hatte er kein Talent um Fußballtrainer zu werden. Als er in dem Alter war, um Fußballtrainer werden zu können, gab es ohnehin noch nicht genug Ausländer in der BRD, um eine Mehrheit zu bilden. Aber die demografische Entwicklung macht da echt Mut. Vielleicht haben in nicht allzu ferner Zukunft alle Vereine mehrheitlich Ausländer als Spieler. Wer kann das schon sagen?
Sehr guter Beitrag Demokrat, Sie müssen aber schon älter sein, wenn ihr Vater in der HJ war, müsste der ja mindestens 1931 geboren sein, da man ja erst mit 14 in die HJ kam.
Hallo Demokrat,
du kannst definitiv darauf vertrauen, dass dein Vater zumindest als Hitlerjunge reichlich Erfahrungen mit Ausländern gesammelt haben dürfte - mehr als heutzutage. Zwangsarbeiter waren im Faschismus "häufig so begehrt, dass das Deutsche Reich eine sogenannte Ostarbeiterabgabe einführen musste, um die vollständige Verdrängung von deutschen Arbeitern durch Zwangsarbeiter zu vermeiden", heißt es dazu unter dem Stichwort "Zwangsarbeit" bei Wiki.
Mein Großvater war in der Hitlerjugend & in der Wehrmacht und hat nach dem Krieg auch keine Fußballmannschaft mit genug Ausländern zum trainieren gefunden.
Er ist dann ins Ausland gegangen und hat es dort gemacht.
@Demokrat,
Das hört sich ja ziemlich verbittert an, vielleicht könnten sie ja das fortführen was ihr Vater mangels Ausländeranteil in den Nachkriegsjahren nicht konnte!?
Obwohl ich Bedenken hege, ob ich jemandem meine Kinder anvertrauen möchte, der sich Sorgen um die demographische Entwicklung in Deutschland wegen der Einwanderer macht!
@Redaktion,
Die Erfahrungen sind dahin gehend, dass man lieber den Mund hält.
Erst kürzlich, wurde ich Zeugin eines Eklats an unserer Schule während eines Elternsprechtages.
Es ging darum das ein Junge mit Migrationshintergrund eine Schülerin bedroht haben sollte.
Der Vater des Mädchens setzte nun alle Hebel in Bewegung um diesem Vorfall nachzugehen.
Er wollte die Schule und die Lehrkräfte zwingen eine Maßregelung an dem Schüler zu vollziehen.
Wofür ich volles Verständniss habe, was aber von der Schulleitung abgelehnt wurde, da nicht beweisbar.
Doch seine Ambitionen den Fall zu klären verliefen in einer Weise, die man uns Migranten ziemlich übel nehmen würde.
Das ging so, er rief meinen Sohn an (nicht mich)der Zeuge des Vorfalles war und sagte zu ihm Wortwörtlich:"Pass mal auf du kleiner Kanacke, wenn du jetzt nicht die Wahrheit sagst, komm ich dir dahin und du lernst mich mal kennen, bilde dir nicht ein das ich es zulasse, dass meine Tochter von euch Eself...bedroht wird und ich nichts dazu sage!"
Abgesehen davon das die Kinder die Sache längst geklärt hatten, wollte er sein Recht durchsetzen, egal mit welchen Mitteln.
In dieser Situation, wusste ich erst nicht, wie ich reagieren soll.
Hätte ich den Vater des Mädels (die übrigens bei uns ein und aus geht) mit meinem Unmut konfrontiert, wäre daraus sicher eine größere Sache geworden, so warte ich bis Heute, dass sich die Gelegenheit ergibt, mit ihm oder seiner Frau, darüber zu sprechen, ganz sicher ob es ratsam ist mit solchen Leuten zu reden, bin ich mir nicht.
@ Bogo,
da haben Sie den 'Demokratiefan'' glaube ich falsch verstanden.
"Die demografische Entwicklung macht da echt Mut. Vielleicht haben in nicht allzu ferner Zukunft alle Vereine mehrheitlich Ausländer als Spieler", sagte er.
Ich verstehe ihn so, dass es für ihn unerträglich ist, dass es immer noch mehr 'Inländer' als 'Ausländer' in Deutschland gibt.
Liebe User,
wir bitten Sie, diesen konkreten Diskussionsstrang nicht weiterzuführen, sondern die Frage "Welche Erfahrungen haben Sie mit rechtsextremen Eltern gemacht?" zu diskutieren.
Moderator_MH
Hallo Leute,
die rechtsextreme HDJ wurde heute morgen verboten:
http://www.ksta.de/html/artikel/1238410160209...
Damit der obige Fakt nicht untergeht :-)
Es ist schon irgendwie traurig. Da wird sich darüber aufgeregt das Anhänger extremer politischer Richtungen sich engagieren während der gemässigte Rest den Kopf unten hat. Wo bleibt ihr ? Der Feind hat sich zum Krieg gerüstet, zu einem schmutzigen Geheimkrieg. Die Politik der Beschwichtigung ist schon in den 30ern fehlgeschlagen weil diese Leute ihre Ziele auf jeden Fall erreichen wollen. Unsere Jugend ist unsere Zukunft, das haben die Leute der HDJ schon erkannt. Hat einer von euch etwas ähnliches vor ? eine Jugendorganisation die ähnliches bietet nur ohne den ganzen braunen Dreck ? währ ja zu schön um wahr zu sein.
Smellcaster!
Hätte da ein zwei Empfehlungen:
http://www.pfadfinden.de/
http://www.caj.de/joomla/index.php
oder der örtliche Fußballverein? der Turnverein? die Feuerwehr? die Blaskappelle? der Gesangsverein? die Bogenschützen?
Ich bin nicht der Meinung, dass der "gemäßigte Rest" nur den Kopf hängen lässt. Noch funktioniert die Partizipation in unserer Demokratie, auch in der Kinder- und Jugendarbeit. Es könnte besser sein, aber noch funktioniert es
ODIN STATT NAZIS!
Baghira
Entschuldigt wenn ich frage - aber warum ist hier stetig die Rede von einer Fußballmannschaft?!
Mein Opa war auch in der Wehrmacht,so war die Zeit nun mal.Aber als er aus dem Krieg zurück war,konnte er erst mit seinen Enkeln über diese Zeit reden.Er brauchte Jahre um sich darüber klarzuwerden,wie naiv er in all das reingegangen ist.Mein Vater hingegen (geb.1940)feiert noch heute Hitlers Geburtstag.Liegt es daran das er den Krieg nicht miterlebt hat?Oder ist er eben ein ewig gestriger?Von meinem Opa hat er diese Macke wohl kaum.Leider seit 1997 Tot,hat er bis zu letzt für mehr Aufklärung in den Schulen gesorgt.
@ blizzard
Das dein Opa sich für mehr Aufklärung in der Schule engagiert hat,finde ich persönlich sehr gut.Neulich waren an unserer Schule auch Zeitzeugen...
Ich denke, dass solche Aufklärungen viel öfter statt finden sollten.
Ja, ich finde auch das mehr aufklärung geben soll, da ich finde, dass das heutzutage total untergeht.
In meiner Klasse ist eine Person, die extremst rechts ist. Die auch nicht davor zurückschreckt es zuzugeben, oder gar immer eine Möglichkeit sucht, Ausländer zu beschimpfen, zum Beispiel. Das nervt mich immer total, da meine beste Freundin Türkin ist.
Aber das was mich am meisten aufregt ist, dass Nazis immer einer der ersten sind, die zu den Dönerbuden laufen, wenn sie nix zum Essen haben!
Was machen die "armen" Idioten nur, wenn wir alle Ausländer rausschmeißen würden und eine "reine deutsche Rasse" bilden würden???
Ich muss dem Beitrag über mir Recht geben: erst als ,,rechtsextrem" outen und später doch zur Dönerbude rennen!
Bei mir in der Klasse ist auch eine rechtsextreme Schülerin, die mich immer versucht zu provozieren, nur weil meine Familie eine ,,gemischte" Rasse ist oder sollte ich lieber sagen: Bosnien, Albanien(Kosovo),Amerika, Finnland, Österreich, Schweiz , Deutschland:-)usw.
Die Mutter von ihr tickt übrigens genauso und ihr Vater ist Demokrat, der sich einfach vor der Wahrheit verschließt, dass seine Frau rechtsextem ist und verdammt ausländerfeindlich!!!
Also entweder spricht er mit seiner Frau mal darüber oder sie wird noch mit ihrem Gequassel
andere Laute in den Wahnsinn stürtzen. Naja eigentlich wollten sie sich schon trennen, aber der Vater findet eben keine Wohnung tzzz..
Bis dahin: Ich bin für jeden Kommentar zu rechtsextremen Eltern (auch bei einem Elternteil) dankabar!
Eure Amanda
(...)
Aber das was mich am meisten aufregt ist, dass Nazis immer einer der ersten sind, die zu den Dönerbuden laufen, wenn sie nix zum Essen haben!
Was machen die "armen" Idioten nur, wenn wir alle Ausländer rausschmeißen würden und eine "reine deutsche Rasse" bilden würden???
Wahrscheinlich würden sie dann wieder auf einheimische Kost (z.B. Currywurst mit Pommes oder Buletten) zurückgreifen.
Etwas ungewöhnlich finde ich die döneressenden Nazis ja schon. Ein waschechter Nazi macht sowas nicht.
Das nährt in mir den Verdacht, daß es sich wirklich nur um Frust und keine wirkliche politische Überzeugung bei dieser Person handelt.
Hallo, wir haben einen Teil Ihres Bitrags gelöscht, weil er gegen unsere Diskussionsregeln verstossen hat. Moderator_JW
Hallo, wir möchten die user bitten, wieder auf die eigentliche Frage zurückzukommen. Es geht hier um rechtsextreme Eltern. Über rechtsextreme Mitschüler können Sie gerne in einem anderen thread diskutieren. Vielen Dank! Moderator_JW
Nur noch den hier, versprochen.;-)
Auch Deutschland dreht sich um den Döner
Da war das "Pogrom" des 17. September 1991, als in Hoyerswerda Ausländer zu Freiwild wurden. "Es war verrückt", erzählte Aydogdu seinem Chronisten: "Die Neonazis kamen zu uns an den Imbiss. In der einen Hand den Döner, die andere zum deutschen Gruß erhoben, rannten sie zurück zum Wohnheim, um weiter zu randalieren.
Bedenke, dass Schweigen manchmal die beste Antwort ist.
Dalai Lama
mein vater(46) war in der ddr ein rechter skinhead, das weiß ich von im selber und von meinem onkel und teils kommen manche sprüche ziemlich hart aber er hat sich nie was anmerken lassen bis ich selber mit stiefeln und 4mm harschnitt nach hause kam. er hat sich mit mir hingesetzt und wir haben darüber geredet und es is schon ziemlich hart was er teils erzählt hat und was ich noch erfahren hab von anderen. aber das hat er längst hinter sich gelassen doch irgendwo bleibt diese grundeinstellung hängen auch wenn sie sich sehr abschwächt. so wie bei meinem vater. bei dem man nie auf diese vergangenheit kommen würde
ich selber bin aber kein rechter sondern oi-skin und darüber war mein vater sehr froh
Meine Antwort lautet: Ja und Nein.
(wenn jemanden das interessiert) sage ich was:
...und bin ich doch kein Mitglied bei den Rechten geworden, aber auch nicht bei den Linken und schlimmer noch: bei keinen, die sich behaupten: etwas für das Volk zu tun.
Aber ich gehe regelmäßig zu Wahlen und immer wieder mein Kreuz machte.
(wenn jemanden das interessiert) sage ich noch was:
Seit den letzten 30 Jahren wird immer schwieriger eine Entscheidung zu treffen. Und ich meine nicht die Linken: SPD, GRÜNEN, DIE LINKE und auch nicht die Rechten: NPD, DVU, REP - sondern erstmal zerbreche mein Kopf ob ich für die CDU oder doch mal für FDP "wählen" darf. Und wähle weder Linken noch Rechten.
(wenn jemanden das interessiert) sage ich zum letzten Mal:
Mein Vater war deutscher Kommunist und wurde durch Stalins NKWD erschossen, meine finnische Mutter war Anhängerin von Karl-Gustav Mannerheim, also "Nazi" (zwar ohne besonderen Funktionen, aber treu ergeben) und sie wurde auch von NKWD als eine "Faschistin" erschossen.
Mit den Eltern konnte ich mich nicht recht unterhalten, weil ich noch zu jung war. Meine beiden Tanten schimpfen den Kommunisten und Faschisten als "Moosbeeren vom selben Feld" und doch nicht wagten Bilder von Stalin und von Hitler aus der Stube zu entfernen.
Tante Christina sagte: "Man weiß nie ob wir bald von Russen befreit werden". Und die Tante Elfriede immer erwiderte: "Ach was, Stalin ist viel wichtiger: wenn NKWD kommt, sagen wir: wir haben Herrn Hitler für Kaganowitsch gehalten".
Das war lustig und etwas komisch zugleich, dass ich nicht einmal versuchte alten Damen aufzuklären...
Was bitte soll daran so seltsam sein, wenn Rechtsextreme Sachen wie Döner, Pizza oder andere nicht ursprünglich aus Deutschland stammende Nahrungsmittel zu sich nehmen? Es kann doch wirklich keiner ernsthaft denken, daß man sich ab sofort nur noch von dem ernährt, was vor 2000 Jahren der germanische Boden im Gebiet des heutigen Deutschlands hergab. Diese Sicht ist primitiv und lächerlich. Geschmack sollte man nunmal nicht an politische Einstellungen binden. Oder gab es auf der Netzpräsenz der NPD schon einmal einen Aufruf, daß man das Verzerren von Pizzas und griechischer Kost (wie etwa Oliven) ab sofort unterlassen sollte? Ich persönlich, obwohl ich stolz auf mein Land bin, kann mit Sauerkraut überhaupt nichts anfangen und mir würde auch nicht im Traum einfallen, das Zeug zu essen, weil das eben so typisch deutsch ist. Man sollte essen was einem schmeckt und das machen wohl auch mehr als 99% der Menschen in diesem Land.
@Naschkatze1791: "Rein deutsche Rasse"? Ich hoffe dir ist bekannt, daß der Nationalsozialismus die Idee einer deutschen Rasse ablehnte und auf die verschiedenen rassischen Ausprägungen innerhalb der Deutschen hinwies. Nordische Rasse, Fälische Rasse etc. - das wird heute gerne ignoriert. Wieso steht wohl auf den bekannten Rassetafeln aus dem NS-Unterricht immer "Bilder deutscher Rassen"? Weil man eben nicht von einer deutschen Rasse ausging.
Liebe Diskussionsteilnehmer, bitte kommen Sie auf das Thema der Ausgangsfrage zurück, da weitere themenfremde Beiträge kommentarlos gelöscht werden. Vielen Dank. // Moderator_VR
Nazis, Dönerbude, Rassetafeln ?
Mein Vater war dito in der Hitlerjugend. Hitler hat ihm sogar die Hand geschüttelt. Er hat sie sich dann 3 Wochen lang nicht gewaschen, erzählte er stolz. Es galt als besondere Ehre, wenn der Führer einem kleinen Jungen die Hand reichte. Mit gerade mal 17 Jahren haben sie ihn dann als Kanonenfutter an die Front geschickt. Andere erwischte es noch jünger. Dort durfte er früh lernen wie deutsche Helden wirklich sterben: diese waren alle noch nicht einmal erwachsen und schrien im Todeskampf vor Angst nach Papa und Mama. Das hat ihn geprägt. Glücklicherweise kam er in französische Kriegsgefangenschaft, nicht in russische, sonst hätte ich meinen Vater wohl nie kennengelernt. Es gäbe mich gar nicht. Solange er lebte, hielt er alles von seiner Familie fern, was nach Nazi oder Neonazi roch. Auch Kirchenmänner konnte er absolut nicht leiden.
Sowohl er selbst als auch seine Witwe hatten jeder auf seine Weise traumatische Erlebnisse aus dieser Kindkeit mit den Nazis und dem Krieg. Schön reden lässt sich da nichts. Man kann sich das nicht richtig vorstellen, was einem die Eltern da aus ihrer eigenen Kindheit berichten, wenn sie überhaupt mal etwas darüber erzählten. Eine Grausamkeit reihte sich damals offenbar an die nächste. Man erschreckt sich trotzdem, was solche überlebenden alten Herrschaften an faschistischem Gedankengut in sich tragen. Man kriegt das bei 80-Jährigen leider nicht mehr ganz raus.
Schlimm finde ich, wenn unverbesserliche junge Erwachsene heute Generationen weiter genau da weiter machen wollen, wo die Nazis damals gezwungenermaßen aufgehört haben - bei den Kindern.
Bei meinen beiden Söhnen zeigte sich das Problem dieser Region auch in der Schule. Angriffe und Prügeleien durch Mitschüler rechtsextremer Eltern kamen immer wieder mal vor. Sogar mancher Lehrer mit Zivilcourage, der nicht rechtsextrem "tickt" wurde bedroht und belästigt. Diskussionen mit solchen Eltern waren zwecklos. (Auch zu meiner Schulzeit gab es das schon. Geändert hat sich leider nicht viel.) Wer ausländische Freunde hat, der wird eben schon als Kind platt gemacht, wenn Mama und ihre Kumpels mal nicht hinsehen...
Ich bin sehr froh, dass das in meiner Familie nicht der Fall ist. Bis auf meinen Vater, welcher anscheinend keine politische Meinung hat und das auch noch super findet ( -,-´), ist meine gesamte Familie Links angesiedelt. Bei vielen Eltern meiner Freunde habe ich aber schon bemerkt, dass sie die ( ich zittiere ) " Antriebskraft und Stärke" der NPD bewundern wenn nicht sogar unterstützen. Eine meiner Freundinnen wollte mit mir in die Linke einsteigen aus Angst vor der Reaktion ihres Vaters hat sie es jedoch gelassen. Das ist nicht nur traurig sondern macht mich auch tierisch wütend. Sie ist 17 und hat das Recht auf freie politische Meinung. Solche Erfahrungen sind schrecklich ...
HJ Mitgliedschaft kann man vielleicht nicht ganz mit Neonazitum/rechtsradikal gleichsetzen oder, denn da MUSSTEN alle hin, die einigermaßen "arisch" waren. Auch wenn die eigenen Eltern in Wahrheit gegen Hitler waren. Genau, wie ALLE Schüler, Lehrer etc. den Hitlergruß machen MUSSTEN, auf dem Schulhof Apell gestanden wurde und Horst Wessel besungen usw.. Das ist sehr interessant finde ich, auch, weil es die wenigsten Eltern überhaupt erzählen.
Aber irgendwie hängt mit all dem viel von der Macht zusammen, die die Neonazis heute haben. Irgendetwas wiederholt sich - sogar der alte Kampf zwischen "Nazis" und "Kommunisten" - die ganz sicher beider keine gute Lösung für Deutschland waren!\wären! (...)
Hallo, wir haben einen Teil Ihres Beitrags gelöscht, weil er gegen unsere Diskussuionsregen verstoßen hat. Moderator_JW
Ich habe keine erfahrungen mit "eltern" sondern einfach nur mit erwachsenen Menschen, die sich sogar selbst als Nazis bezeichnen würden.
Leider mache ich mehrmals im Monat meine Erfahrungen mit rechts denkenden Menschen. Ich habe ein afrikanisches Kind adoptiert und seit wir in Deutschland leben, ist unser Leben ein Wegrennen. Ob es die Nachbarn sind, die nachts rechtsradikale Lieder vor dem Schlafzimmer unserer damals 1 1/2 jährigen Tochter singen oder Kindergärtnerinnen (oh ja, von wegen Zusammenschluß). Mittlerweile ist es schon soweit, dass wir total verschlossen/isoliert leben.
Meine Tochter ist vergangenes Jahr eingeschult worden, sie ist mittlerweile 6. Sie hört mind. 1 x im Monat von einer ihrer Mitschülerinnen, wie hässlich ihre Hautfarbe ist. Die Lehrer spielen das runter und wir Eltern sollen uns da raushalten. Wo bitte soll man anfangen? Ich bin mit meinem Latein komplett am Ende und fühle mich alleingelassen.
Ich diskutiere oft über Themen wie Ausländer und somit bin ich auch schon das ein oder andere mal mit Eltern von Freunden in Kontakt getreten, die eine eingefahrene und sehr negative Meinung über Ausländer haben.. ich muss dazu sagen es ist manchmal schwer schlüssige Argumente gegen diese grundsätzliche Einstellung zu finden. Es ist eben so, dass was sie anführen über Ausländer definitiv stimmt... Kriminalität, Sprache etc. . Das Problem ist in der Geschichte immer nur, dass diese Eltern einfach nicht über den Tellerrand hinausschauen. Diese "zutreffende Meinung" bezieht sich nunmal nur auf regional ansässige Gruppen und es ist schwer ihnen klar zu machen, dass keineswegs alle so sind. (bzw. die Gründe warum diese Gruppen so sind)
Ich habe 6 Jahre lang im Ausland gelebt, umgeben von Deutschen, die sich keinesfalls anpassen wollten (Sprache etc.).
Nach dieser Zeit habe ich auch in meinen Augen nicht mehr das Recht, über unsere ausländischen Mitbewohner zu reden, denn wir Deutschen (ein Großteil) passen uns im Ausland auch nicht an.
Hallo, wir möchten die user daram bitten, auf das eigentliche Thema dieser Diskussion zurück zu kommen. Vielen Dank! Moderator_JW
Als wir berufsbedingt für 2 Jahre nach NRW ziehen mussten, hatten wir direkt die Nachbarn über uns. Sie äusserten anderen Nachbarn gegenüber, dass wenn sie gewusst hätten, dass dieser "Neger" in den gleichen katholischen Kindergarten kommt wie ihre Tochter, hätten sie dies zu verhindern gewusst.
Als uns dies zugetragen wurde, bekamen wir Panik und nur 3 Tage später waren 2 nette Herren vom Staatsschutz bei uns. Sie haben den Nachbarn überprüft und er steht seitdem in ihrer "Kartei". Auffällig ist er noch nicht geworden.
Auch unser Vermieter stand hinter uns. Er sprach die Mietpartei an, die natürlich alles abstritt. Mein Kind habe ich jedenfalls nie unbeaufsichtigt im Garten gelassen und ich war froh, als wir wieder wegziehen konnten.
Hallo,
die Schwester meines Freundes und ihr Mann sind beide ganz unglaublich rechtsextrem (ein Bild vom Hess steht bei ihnen in der Schrankwand) und auch der "Stiefvater" meines Freundes ist massiv rechtsextrem (zur Begrüßung sagt er "S*** H*** und fette Beute"!)
Familienveranstaltungen sind dementsprechend eher nervenaufreibend, denn auch die Oma meines Freundes lässt andauernd irgendwelche rassistischen Äußerungen von sich (obwohl sie es eigentlich besser wissen sollte), ich muss mir Witze über Juden anhören und sonst irgendwelche dümmlichen Verschwörungstheorien.
Diskussionen sind keinerlei möglich, denn sobald man Gegenargumente bringt, wird sofort abgeblockt!
Die Schwester meines Freundes hat zusammen mit ihrem Mann 2 Kinder. Also 2 Jungs. Und sie arbeitet als Erzieherin in einem Kindergarten.
So verblendet wie sie ist, würde es mich nicht wundern, wenn sie ihre Ideologie auch an die Kinder dort weitergibt.
Als Menschen sind sie alle eigentlich ganz nett, wenn sie diese ekelhaften Einstellungen, etc. nicht hätten!
Ich weiß echt nicht, wie ich ihnen entgegentreten soll. Sie gehören ja zur Familien und ich kann ihnen nicht wirklich aus dem Weg gehen.
ich war in den Neunzigern auch von dem grassierenden Virus betroffen. Irgendwie fühlten wir uns wie eine verlorene Generation und die Leere die sich in uns breit gemacht hatte, ließ sich schnell mit Hass auffüllen. Lehrer die ihrerseits weit rechts von der Mitte standen, trugen ihren Teil dazu bei, ebenso wie die ewigen Parolen der eigenen Eltern.
Solche Sachen wie "nicht alle Ausländer sind schlecht" aber "die meisten solten weg" sind den Kindern in Fleisch und Blut übergegangen und die Phase der Pubertät und die Orientierung und Selbstfindung wurden damit stark beeinflußt.
In der Jugend ist man immer auf der Suche nach dem Extrem und die Eltern die sich als Mitte rechts sehen wollten, waren der Initiator um vorhandenes dazu werden zu lassen.
Die eigenen Ansichten so weit zu steigern "aufzupunpen" bis man sich eine blutige Nase holte, oder eben doch nicht. Und wenn dann die Neonazis mit ihren Fangnetzen bereit waren, konnten sie sich diese Leute aus der normalen Gesellschaft herauslösen.
Mich persönlich verschlug es zu einer Frau die mich auf den Boden der Tatsachen zurückholte und mir die Augen öffnete. Seitdem emfpinde ich die ständigen Tiraden gerade auch aus der rechten Mitte als ständige Bedrohung. Ich kann nur hoffen das die Menschen schlau genug sind, ihren Kindern nicht die Ideen für ihre Extreme zu liefern.
Wenn doch und man als Elternteil dann sagt: "das hab ich nicht gewollt" ist man trotzdem Schuld. Das ist meine Meinung
nein...meine eltern sind in keinster weise rechts....
aber das wird sich, wenn siich die NPD weiter auf schulhöfen herumtreibt und versucht jugendliche, auch schon in meinem alter (12) für ihre politik zu begeistern bald ändern.
Viele Schüler in meiinem alter wussten nicht was links und rechts bedeutet! Jedenfalls kenne ich mehrere (auch ältere) schüler, die aus rechten familien kommen.
Ich persöhnlich habe zu diesem Thema folgende Erfahrung gemacht, wenn man sowie ich eine andere Hautfarbe hat und aus einem anderen Land stammt muss man oft den Eltern der Freunde
"beweisen", dass man keiner der sogenannten ausländer ist die jeden Tag Leute verhauen... (übertrieben ausgedrückt). Meistens werde ich erst mal schief angeschaut, aber wenn ich mich dann vorstelle und sie sozusagen vom Gegenteil überzeuge ist das Misstrauen schnell verflogen :). Leider haben da manche Eltern immer noch Vorurteile und denken, dass ausländer vielleicht nicht der richtige umgang für ihre Kinder sind.
Ich verstehe nicht, wie gerade die älteren Generationen, die es doch eigentlich am besten wissen müssten, noch dieses Gedankengut weitergeben können. Und auch verstehe ich nicht die ganzen Jugendlichen, die dieses übernehmen, nicht. Lässt sich Geschichte denn tatsächlich so einfach verleugnen? Kann man die, die einst halfen dieses Land wieder aufzubauen wirklich noch als Abschaum bezeichnen und wegen der Hautfarbe difarmieren?
meine mutter ist 1935 geboren und spricht heute noch ehrfürchtig vom "herr hitler" und hat auch klare vorstellungen darüber wie rassentrennung auszusehen hat,es gibt für afrikaner bei ihr auch keine andere bezeichnung als neger und juden sind eh alle hinterlistig und geldgeil,das hat mich aber in meiner jugend immer mehr dazu angespornt ihr aufzuzeigen das es sowas wie rassische vorteile nicht gibt und weisse haut eigentlich ein gendefekt ist !meine freundin hat einen schwarzen vater und ist auch dunkelhäutig, sie hat deswegen schon versucht mich zu enterben aber ich weiss gar nicht genau ob ich von ihr überhaupt was erben will sondern werde es wahrscheinlich an eine gemeinnützige organisation spenden,man kann sich seine eltern ja leider nicht aussuchen!!!
ich finde es wichtig kinder nach bestimmten ethnischen grundsätzen zu erziehen. das ist aber nur eine seite der medallie die andere ist seinen kindern keine scheuklappen aufzusetzen sondern sie offen in die welt zu endlassen wenn die eltern der meinung sind das sie eine rechte meinung haben dann ist das ihr problem aber sie sollten nicht die meinung ihrer kinder unterdrücken die suchen sich irrgendwann eh ihren eigenen weg und um so mehr sie die kinder in eine richtung schieben um so mehr halten die dann dagegen. jeder sollte sich so entfallten wie er es möchte.
Ich kenne einige rechtsdenkende Eltern.
Sie alle sind nie auffällig geworden und sorgen gut für ihre Kinder. Indoktrination ist da auch kein Thema. EIn paar sind auch in der NPD aber denen fällt es auch nicht ein, ihre Kinder da irgendwie zu beeinflussen. Freilich singen sie nun auch keine Loblieder auf die Republik aber was da behauptet wird von wegen, dass die Kinder dort verhetzt werden, das ist großer Quatsch. Es sind liebende Eltern, die auch nur das Beste für ihre Kinder wollen und es ihnen auch nicht schlechter geben als andere.
Die Berichterstattung gegen Rechte projeziert Extremfälle auf alle Rechten, was ich in Hinsicht auf die Unparteilichkeit für nicht selten als bedenklich empfinde.
Rechts gehört zum politischen Spektrum dazu und demgemäß sollte sich eine Stellungnahme der Presse eigentlich auch nicht anders ausfallen als gegen andere Gruppen auch. Solange ein Rechter keine Straftaten begeht, empfinde ich es als demokratiefeindliches Vorgehen, ihn in Schrift und Bild zu verurteilen.