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Die zehn wichtigsten Informationen über Neonazis
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Drei Monate Netz gegen Nazis - eine Zwischenbilanz
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Netz gegen Nazis startete vor drei Monaten. Hier können Sie die Zwischenbilanz diskutieren
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24.05.2012 ... "Nach den Rechten sehen"
Hamburg: Neonazis müssen am 2. Juni auf Kreuzung feiern +++ Ansehen von Israel ist bei Deutschen gesunken +++ “Kuttner ist eine Rassistin”
Hamburg: Neonazis müssen am 2. Juni auf Kreuzung feiern
Übernächstes Wochenende werden etwa 300 Neonazis in Hamburg erwartet, die ihren sogenannten "Tag der deutschen Zukunft" begehren möchten.Der braune Spuk ist als stationäre Kundgebung auf die Kreuzung Pappelallee / Ecke Hammer Straße in Wandsbek verlegt worden - den Neonazis schmeckt das nicht.(taz)
Ansehen von Israel ist bei Deutschen gesunken
Israels Ansehen bei den Deutschen hat sich in den vergangenen drei Jahren verschlechtert. Viele halten den Staat für "aggressiv". Die Folgen der Nazi-Zeit spielen offenbar keine Rolle mehr. (welt)
"Kuttner ist eine Rassistin"
Kuttner hatte bei einer Lesung in Hamburg über eine „Negerpuppe“ und deren „ekelerregenden Schlauchbootlippen“ gesprochen. Dabei ging es um eine Puppe, die sie als Kind geschenkt bekommen hatte. Kuttners Ex-Kollege Mola Adebisi meint : “Kuttner ist eine Rassistin. (publikative)
NSU: Becksteins Version
Kein anderer Innenminister war so intensiv mit der Mordserie der Neonazis befasst wie Günther Beckstein. In seiner Nachbarschaft wurde ein türkischer Blumenhändler erschossen. Jetzt muss der CSU-Politiker im Untersuchungsausschuss des Bundestags aussagen. Die Opposition wirft ihm vor, Ermittlungen im rechten Milieu verzögert zu haben. (sueddeutsche)
NSU 2: Dokumentiertes Desaster
Bei der Fahndung nach der Terrorgruppe NSU hat der Thüringer Verfassungsschutz die Tätigkeit der Strafverfolgungsbehören »massiv beeinträchtigt«. Das befindet die Schäfer-Kommission in ihrem Abschlussbericht.(jungle-world)
Spremberg: Spenden für Opfer des Neonazis- Angriffs
Der Verein Opferperspektive mit Sitz in Potsdam hat einen Spendenaufruf für die Opfer des brutalen Neonazi-Angriffs vom 12. Mai am Jugendclub "Erebos" in Spremberg-Trattendorf gestartet. (lr-online)
Radevormwald: Razzia gegen Neonazis
Nach der großen Aktion der Polizei am 25. April gegen die rechte Szene in Rade, kümmern sich fünf Kriminalbeamte einer Ermittlungskommission um die Auswertung der Ergebnisse. (rp-online)
Hundert rechte Medien auf dem Index
Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat 2011 insgesamt 95 rechtsextreme Tonträger sowie fünf Schriften und Bücher auf den Index gesetzt. (tagesspiegel)
Nienhagen: Widerstand gegen Nazi- Konzert
Im kleinen Harzort Nienhagen mit seinen 380 Einwohnern, aber auch in der Umgebung regt sich Widerstand gegen ein Skinhead-Konzert, das am Sonnabend stattfinden soll. Unter dem Titel "Bürger sagen Nein zu Nazi-Konzerten" haben sich Politiker, Kirchenvertreter, Lehrer und ein Bürgerbündnis in einem offenen Brief gegen die Veranstaltung ausgesprochen. (mz-web)
"Rassismus gehört in Berlin zum Alltag"
Selbstbewusst lebt der 22-jährige Bouba Kaba heute in Berlin. Dabei hat ihn die Stadt wenig tolerant und weltoffen empfangen. Aber er hat auch Orte der Stärkung gefunden. (zeit.de)
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Wer ist spontan? Praktikant/in ab 01. Juni gesucht
no-nazi.net - für Jugendliche

Wir suchen Dich! Ja, genau Dich! Im no-nazi.net kommen Menschen zusammen, die sich für Demokratie & Menschenrechte & gegen Nazis engagieren möchten. Gemeinsam entwickeln wir Aktionen, lustig oder ernsthaft, um unser Anliegen zu verbreiten. Für Menschen von 13 bis 18! (Wer älter ist, darf auf dem » Blog mitlesen).



Neues von "Mut gegen rechte Gewalt"
Neues von Publikative.org
Zur Mordserie des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU)











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Kommentare
Moderator_JK
3. August 2008 - 12:47
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Liebe User, die
Liebe User,
die Zwischenbilanz der Redaktion finden Sie übrigens in der aktuellen Ausgabe der "Zeit" sowie online hier:
http://www.zeit.de/2008/32/Netz-gegen-Nazis
und bei uns unter http://www.netz-gegen-nazis.com/artikel/viele...
Mit freundlichen Grüßen,
Moderator_JK
Bogo
3. August 2008 - 13:28
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Liebe Moderatoren, Die
Liebe Moderatoren,
Die letzten 3 Monate haben vielen von uns zugesetzt und alles was man über Nazionalsozialismus wusste, wurde auf den Kopf gestellt.
Ich kann mich gut erinnern wie naiv die Diskussion begann, dass was diskutiert wurde, war grundsätzlich erst einmal die Ausländerkriminalität, dann ging es um den Islamismus.
Sehr schnell hat man aber bemerkt, dass dieses Thema nicht so einfach in eine Richtung zu verschieben ist und das die Nationalsozialisten nicht nur eine Gefahr für Ausländische Bürger sind.
Ich bin froh über das Engagment auch meines, ich habe viel für mich mitgenommen und auch wenn ich weiss das man das Thema nicht ewig so diskutieren kann, hoffe ich doch das man es noch lange tut.
Wo kann in der heutigen Zeit als Demokrat, ausführlicher über dieses Thema diskutieren als hier?
Ich wünsche ihnen weiterhin viel Erfolg!
Gruss Bogo
Atze
3. August 2008 - 13:43
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Hallo Bogo, hast du
Hallo Bogo,
hast du schon Heimweh...? :-)))
Hallo Redaktion,
ca. 5000 registrierte UserInnen und 2,5 Mio Klicks in 3 Monaten sprechen doch eine eindeutige Sprache. Da darf man ruhig mal die Korken knallen lassen, sich auf die Schultern klopfen und sich zuprosten: "Weiter so!"
Bogo
3. August 2008 - 15:20
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Hallo Atze, Na Ja, bin
Hallo Atze,
Na Ja, bin schon wieder da!
Heimweh war es nicht unbedingt, eher befristet auf 10 Tage.
SizeOne
3. August 2008 - 17:31
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Na vielen Dank. Von mir
Na vielen Dank. Von mir gibt es keine Glückwünsche.
Kritische Stimmen zum Projekt werden sofort in die Naziecke gerückt. War ja klar.
Dass es in Deutschland wirklich Konservative und Patrioten gibt, die nichts mit Nazis zutun haben passt anscheinend nicht ins Weltbild der Macher dieser Seite. Deshalb wird alles rechts der Mitte in die Naziecke gedrängt.
Die meiner Meinung nach zurecht kritisierte Einseitigkeit des Projekts erweckt den Eindruck, als würde es in Deutschland keine Probleme mit Islamisten, Linksextremisten und Ausländerkriminalität geben und als würde ein 4. Reich direkt vor der Tür stehen.
Antisemitismus und Rassismus geht eben nicht nur von Deutschen aus, informieren Sie sich beispielsweise über die Lage von Juden in französischen Vorstädten oder generell über den muslimischen Antisemitismus.
Dieses Projekt ist feige und scheinheilig, weil es den bequemsten Weg des Widerstandes sucht und große Teile der Probleme ausblendet.
Ich weiß, dass ich mich mit solchen Ansagen unbeliebt mache, aber diese Unterstellungen sind eine absolute Unverschämtheit und nur dazu da, Menschen mit anderer Meinung zu diffarmieren.
Ich bin gegen jegliche Art von Extremisten, Rechte, Linke, Moslems, Christen.
normaler_bürger
3. August 2008 - 17:44
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Liebe Redaktion, liebe
Liebe Redaktion, liebe Moderatoren,
herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg! Atze hat vollkommen Recht, dass ist ein Grund mal die Korken knallen zu lassen! :-)
Auch was Bogo sagt, kann ich für mich unterstreichen. Ich habe viel gelernt in den letzten Wochen. Dafür möchte ich an dieser Stelle einmal herzlichen Dank sagen!!
Ganz besonderen Dank möchte ich den Moderatoren sagen, denn zuweilen kann man auch durch „abgucken“ viel lernen. ;-)
Vor einiger Zeit haben wir an einem Informationstand die Bevölkerung über eine Nazi Veranstaltung informiert und zu einer Gegenkundgebung eingeladen. Ich war sehr überrascht über die vielen positiven Reaktionen aus der Bevölkerung. Normalerweise gibt es deutlich mehr Zurückhaltung.
Aber dann viel mir ein Gespräch auf, dass sehr ernst zu verlaufen schien. Eine ältere Dame, schick gekleidet, sprach mit unserem jüdischen Mitglied (ich nenne es mal Leila). Das Gespräch schien hitziger zu werden und ich beschloss Leila beistand zu leisten.
Die ältere Dame frage mich gleich als ich hinzukam: „Warum reden hier eigentlich immer alle nur über die jüdischen Opfer? Was ist mit den Opfern aus Dresden? Davon redet hier niemand.“ Huch dachte ich, was geht denn hier ab? Kommt dir ja ziemlich bekannt vor. Leila war aufgewühlt und ich konnte deutlich ihre aufsteigende Entrüstung bemerken. Das geht nicht gut, dachte ich, aber irgendwie musste diese Auseinandersetzung wieder unter Kontrolle. In dieser Situation ist mir plötzlich all das wieder eingefallen, was Sie liebe Moderatoren uns immer wieder mit auf den Weg gegeben haben, und ich habe das Gespräch mit der älteren Dame weitergeführt. Es ging darum, dass die Juden ja damals hätten ausreisen können aber das niemand sie haben wollte, dass die Polen den Krieg angezettelt hätten, dass die Juden den Palästinensern das Land weggenommen hätten und so weiter und so weiter.
Sie warf uns vor, wir würden die falschen Geschichtsbücher lesen und hätten deshalb überhaupt keine Ahnung von der Geschichte. Ich musste so schnell reagieren, dass ich im einzelnen nicht mehr wiedergeben kann, was ich alles gesagt habe, aber ich glaube ich habe jeden Rat befolgt, denn ich je hier gelesen habe. Das Gespräch blieb von meiner Seite sehr ruhig und freundlich und irgendwann zog die Dame dann leicht gefrustet ab. Sie murmelte so etwas wie, bei mir wäre ohnehin alles verloren, ich sollte ruhig weiter denken was ich will.
Am Ende war ich immer noch ruhig nur ziemlich verblüfft über mich selbst. Ich hatte das Gespräch entschärft, den nationalistischen Parolen widersprochen und offensichtlich das Gespräch dominiert. Und das alles live mitten in einer belebten Fußgängerzone. Für einen Moment war ich richtig baff. Niemals hätte ich gedacht, dass ich dazu in der Lage wäre.
Gelungen ist mir dies nur, davon bin ich überzeugt, weil hier in den letzten Wochen mit Ihrer Unterstützung gefahrlos üben konnte. Ich habe Leila auch die Webadresse gegeben und ich bin sicher, dass sie sich ebenfalls hier anmelden wird.
Bogo
3. August 2008 - 17:50
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@SizeOne Nein, sie
@SizeOne
Nein, sie machen sich nicht unbeliebt!
Es ist ihr gutes Recht auch auf andere Extremisten aufmerksam zu machen, aber diese hier zu diskutieren war nicht Sinn der Sache.
Entweder stellen sie eine geschickte Frage dazu oder sie müssen es halt woanders diskutieren.
Ich finde das Konzept, so wie es steht ganz gut und man kann es nicht jedem Recht machen.
Die Kritik dazu, habe ich auch vernommen aber ein besseres Projekt gegen Extremismus nicht.
Vor allem aber scheint doch jedem User bewusst zu sein, das vieles der hier diskutierten Themen auch auf andere Extremisten zutrifft.
Greifenhall
3. August 2008 - 18:30
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Ich sehe netz-gegen-nazis
Ich sehe netz-gegen-nazis bisher als sehr positiv an und hoffe, dass das Projekt weitergeht!!!
Jan1
3. August 2008 - 19:47
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Der Einsatz gegen
Der Einsatz gegen Neonazis und auch das Bewusstmachen dieser Ideologie ist sicher ein Verdienst dieses Forums.
Ich hoffe aber auch, dass dieses Forum künftig die richtige Differenzierung findet zwischen dem notwendigen Kampf gegen Neonazismus einerseits und der respektierung von Menschen mit einer demokratisch nationalkonservativen Gesinnung andererseits. Da wird mir in so manchen Beiträgen immer noch zu undifferenziert argumentiert. Umso erfreulicher kürzlich das Interview mit dem brandenburgischen Innenminister Schönbohm, in dem gerade zu diesem Thema viel geagt wurde.
Darum kann ich nur sagen: weiter so, Ihr seid auf dem richtigen Wege!
NichtDieMama
3. August 2008 - 23:49
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Grundsätzlich würde ich
Grundsätzlich würde ich sagen, dies ist der richtige Ansatz, auch wenn es laut Zwischenbilanz ein Experiment ist.
Explizit und relativ ungestört über das Thema Rechtsextremismus zu diskutieren wird einem in den vielen anderen Foren durch Rechtsextremisten verhindert oder zumindest madig gemacht, daher habe ich dieses Forum sehr begrüßt. Sehr begrüßt habe ich auch, dass darauf geachtet wurde, dass dieses Projekt nicht ins andere Extrem fällt, und zu einem Forum zum platten "Nazi-Bashing" verkommt, oder andere Gruppierungen "angeklagt" werden, z.B. Menschen, die gern in die Kirche, in die Synagoge oder in die Moschee gehen. So viel Respekt muss sein. Und ich denke auch, dass eine eventuelle Befürchtung demokratischer Rechter (vom Schlage eines Stoiber und Huber), dass hier haufenweise auf konservative Werte eingedrescht wird, nicht bewahrheitet hat. Hier und da hat jemand zwar seine Haltung diesbezüglich dargelegt, das war es dann aber auch.
Es geht hier schließlich nicht um "Links vs. Rechts", sondern um "Demokratie vs. Nazis"
Bitterer fand ich daher die Ablenkungsversuche von der weitrechten Seite, immerzu auf Linksextremismus und "Ausländer"(sind eigentlich alles per Definition Inländer) hinzuweisen, als ginge es diesem Projekt darum, irgendwelche Straftaten anderer Gruppierungen reinzuwaschen.
Meines Wissens nach haben sich an diesem Forum bisher vertreter sämtlicher politischer Strömungen beteiligt - weitgehend unabhängig von sonstigen politischen Dissenzen - und das ist auch gut so.
Soviel zu den Diskussionen hier, durch die ich auch sehr viele andere Perspektiven auf die Thematik erfahren durfte.
Insbesondere das Hereintragen der Thematik in den Alltag(Fußballvereine, Feuerwehr, usw.) halte ich für sehr wichtig, gerade zur Vorbeugung.
Den Wissens-Teil habe ich selbst stellenweise schon in Anspruch genommen, um an anderer Stelle gegen eine Nazi-Lüge aufzuklären. Am liebsten wäre mir persönlich ja, dass dieser Wissensteil noch weiter ausgebaut wird. Möglicherweise finden sich ja andere Organisationen, wie z.B. Museen, die nach dem Vorbild des IGDR Informationen beitragen oder bestehende Infos anpassen oder erweitern/vertiefen.
Zu meinen Beobachtungen außerhalb dieser Seite:
In der Anfangsphase hat das Projekt ja wirklich viel Wirbel gemacht. Es gab viel Lob und ein wenig Kritik von einer anderen Zeitung, dass der Tiefgang wohl fehle. Diese Kritik kann ich nicht teilen Dieses Projekt ist hervorragend geeignet, um einfache Bürger, auch Jugendliche, mit einem guten Basiswissen zu "rüsten", und um ihnen eine von Fakten untermauerte Argumentationsbasis zu liefern. Voraussetzung hierfür wäre aber eine längerfristige Aufstellung des Projekts, damit der Wissensbereich sich vertieft(s.o.).
Die schärfste Kritik gab es anfangs wohl auch in Neonazi-Internetforen und in Rechtsextremen Islamhassforen. In derartigen Foren sprach man sich zudem ab, bzw. kündigte an und ermutigte andere, hier am Forum teilzunehmen.
So erklärte jemand auf PhoneticallyInkontinent seine Absichten:
Also ich habe mich dort angemeldet, und das Forum ist nur zu drei Dingen zu gebrauchen:
1. Kontakte knüpfen
2. Kindern, die nur den MSM glauben, ein bisschen die Augen zu öffnen
3. Zufälligen Besuchern und Interessierten durch die vielen gelöschten Beiträge aufzuzeigen, dass diese Seite nicht von “Demokraten” betrieben wird.
So war schon zu Beginn klar, dass es Provokationen geben wird, die eine Diskussion ins absurde ziehen oder hitzig werden lassen, um so die Löschung von Passagen oder ganzen Kommentaren zu erwirken, um dann laut "Skandal! Zensur! China!" zu brüllen, damit Leute abgeschreckt werden, selbst teilzunehmen. Dies hat offenbar nicht ganz so gut geklappt, wie es diese Kreise gewohnt sind.
Etwas später ist sogar eine meiner bescheidenen Fragen in einem Naziforum aufgetaucht(Bei Interesse sende ich den Link per PM) - kurz darauf gab es wieder einen kleinen Schwall von neuen Mitgliedern, die gegen Linksextremismus oder "Ausländer" gewettert hatten.
Das zeigt, wie real das Thema "Cyber-SA" tatsächlich ist. Es geht auch anderen Projekten so. Konkret ist mir da eines der Aktion Mensch bekannt, bei dem dies sehr extrem - bis hin zum Stalking einer besonders aktiven Person - ablief, und eine Webseite für Jugendliche.
Aus diesem Grunde begrüße ich eine konsequente Moderation ausdrücklich.
--
Baby Sinclair provozierte seinen Vater Earl indem es ihn "nicht die Mama" nennt und somit die Beschreibung Papa umgeht.
Ismael
4. August 2008 - 1:20
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@jan1 ...die richtige
@jan1
...die richtige Differenzierung findet zwischen dem notwendigen Kampf gegen Neonazismus einerseits und der respektierung von Menschen mit einer demokratisch nationalkonservativen Gesinnung andererseits. Da wird mir in so manchen Beiträgen immer noch zu undifferenziert argumentiert.
das ist aber doch eine ganz normale Sache in jedem Forum, daß man mit bestimmten Beiträgen nicht einverstanden ist. Es gibt hier garantiert niemanden, der mit ALLEN hier geäußerten Ansichten konform geht. Das wäre ja auch direkt beunruhigend...
blaumeise1
4. August 2008 - 17:16
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Ich würde mich den
Ich würde mich den vielen Kommentaren hier hauptsächlich anschließen. Überhaupt so ein großes Forum über so ein ewiges Reizthema auf die Beine zu stellen ist schon nichts alltägliches und verdient hohes Lob.
Allerdings bemängele auch ich, dass so viele Einträge so rigoros "wegmoderiert" werden. Dass man bei einem Thema wie z.B. rechter Gewalt nicht immer die Nerven behält, besonders wenn man selbst schon einmal hautnah damit konfrontiert wurde und folglich eine "gewisse Abneigung" hierzu empfindet, ist ja wohl selbstverständlich. Allerdings ist das einfache Löschen mit einem nachhakenden Kommentar in meinen Augen nicht unbedingt der richtige Weg. Um hier nicht nur herumzupöbeln ein paar Vorschläge:
1. Hinweis über persönliche Nachricht an den Verfasser des "fraglichen" Kommentars und dem Einrichten einer "Eintrag ändern"- funktion für den jeweiligen Verfasser. Sollte der Verfasser diese Nachricht ignorieren kann der Eintrag immernoch später gelöscht werden.
2.Schlichtes Einklammern oder ähnliches des Kommentars durch einen Moderator. Dadurch wird gezeigt, dass die Leitung dieser Seite nicht vollständig mit dem Kommentar einverstanden ist, ihn trotzdem für die indiviuelle Meinung eines Diskussionsteilnehmers hält.
In groben Fällen z.B. mit, ich nenne es jetzt einmal "menschenkränkenden" Inhalten,(ich glaube jeder versteht, was gemeint ist) ist das vollständige Löschen des Eintrages natürlich richtig und auch nötig.
Generall ist es trotzdem schon einmal ein großer Fortschritt im Kampf gegen rechts, dass zumindest schon mal über das thema geredet wird und man als User Rat über Probleme einholen kann und dabei noch anonym bleiben kann. Ich denke diese umfassende Informatiosnmenge besonders im Lexikon hilft so manchem (auch mir) immer wieder auf die Sprünge.
Vielleicht könnte man in Zukunft sogar versuchen über diese Seite Demonstrationen, Infoveranstaltungen und andere Aktionen gegen Rechtsextreme zu organisieren. Mir ist bewusst, dass diese Plattform ursprünglich zum Diskutieren gebaut wurde aber wie gesagt läuft das ganze ja erst seit 3 monaten. Da kann das ja noch ausgebaut werden.
murmeli
4. August 2008 - 21:04
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Meiner Meinung nach ist
Meiner Meinung nach ist es nach wie vor sehr fragwürdig, eine Seite www.netz-gegen-nazis.de nicht nur zum Kampf gegen tatsächliche Rechtsextremisten zu gebrauchen, sondern - zumindest zu Teilen - auch gegen Vertreter des demokratisch-konservativen Spektrums. Auch wenn z.B. innerhalb von Beiträgen in der Rubrik Wissen darauf aufmerksam gemacht wird, daß für Gruppe X. oder Zeitung Y. der Begriff "rechtsextrem" unangemessen sei, so ist doch bereits die Verbindung zwischen diesen Gruppen oder Einzelpersonen und der Seitenbezeichnung prägend.
Ich bin gegen Extremismus und Extremisten jeglicher Couleur und daher auch für eine deutliche Differenzierung zwischen diesen und dem demokratischen Spektrum, egal ob links oder rechts.
Atze
4. August 2008 - 21:43
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Hallo murmeli, lass
Hallo murmeli,
lass mich nicht dumm sterben. Was bzw. wen meinst du mit "Vertreter des demokratisch-konservativen Spektrums" genau?
Bogo
4. August 2008 - 22:33
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@Atze, Ich glaube es
@Atze,
Ich glaube es geht mal wieder darum das sich rechtsgerichtete Menschen, in die Nazi, sorry extreme Naziecke gedrängt fühlen.
Wir sollten mehr darauf achten, uns genauer auszudrücken.
Atze
4. August 2008 - 22:49
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Hallo Bogo, spekulativ
Hallo Bogo,
spekulativ mag das so sein, trotzdem würde mich eine Personen und Organisationen benennende konkrete Antwort durchaus mehr interessieren, als dieses larmoyante Geschwafel über das "demokratisch-konservative" Spektrum. Für mich ist da Ende bei der CSU.
Und wir wollen auch mal nicht so tun, als ob es nicht auch jenes Bermudadreieck aus Rechtskonservatismus, Salonfaschismus und Neonazismus gäbe, in der gerade auch rechtskonservative Positionen mitunter verfassungswidrigen Charakter annehmen. Siehe den Fall Ludewig. Schaun mer mal, was murmeli anzubieten hat...
Bogo
4. August 2008 - 23:05
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Also, bis ich richtig
Also, bis ich richtig Deutsch gelernt habe, habt ihr es wohl vergessen.
Ich muss jetzt erst mal nach schauen, mit welchen Fremdwörtern du mich da erschlagen willst!!!
Was ist larmoyante?
Bogo
4. August 2008 - 23:07
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Ok, Rührseligkeit
Ok, Rührseligkeit
Google sei Dank!
murmeli
5. August 2008 - 0:23
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@Atze Ich verweise auf
@Atze
Ich verweise auf das hiesige Interview mit Jörg Schönbohm.
http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/was-ic...
Und ich nehme mal das Beispiel Peter Krause. Dieser wurde nicht von linker Seite wegen der Inhalte von Beiträgen / Reden ins Kreuzfeuer gestellt, sondern weil er mal kurzzeitig verantwortlich für einem Blatt war, welchem angeblich gelegentlich auch Rechtsextremisten zu Wort kommen ließ. Welchem Rechtsextremisten wurde durch Herr Krause ein Forum geboten? Diese Frage wurde bis heute nicht beantwortet.
Der entscheidende Punkt war doch vielmehr, daß die politische Tätigkeit von Herrn Krause in Thüringen, sein Eintreten für konservative Werte und für die Vertriebenen, vielen seiner politischen Gegner nicht paßte. Und deswegen wurde er pauschal unter Rechtsextremismusverdacht gestellt und nicht wegen einer ominösen Geschichte, die bei näherem Nachprüfen weder Hand noch Fuß hat.
Während Herr Krause keiner einzigen Organisation angehörte, die im Verfassungsschutzbericht des Bundes aufgeführt wird, darf sich ein ehemaliges SED-Mitglied in Magdeburg als Innenminister betätigen. Dabei mußte niemand in die Herrschaftspartei einer Diktatur eintreten, es sei denn aus innerer Überzeugung oder reinem Karrierismus. Herr Krause hat dagegen Widerstand gegen die letzte Diktatur auf deutschem Boden geleistet ...
Moderator_NE
5. August 2008 - 0:40
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Liebe NutzerInnen, wir
Liebe NutzerInnen, wir würden uns freuen, wenn Sie beim ursprünglichen Thema, der "Zwischenbilanz des Netz gegen Nazis", blieben. Vielen Dank. // Moderator_NE
In der Wikipedia, sowie z.B. in Artikeln in der faz und taz finden sich z.B. weitere Informationen über Herrn Krause.
Atze
5. August 2008 - 1:11
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Hallo Mods, der
Hallo Mods,
der Hinweis ist berechtigt, daher nur eine kl. AW. an murmeli.
Hallo murmeli,
danke für die Präzisierung. Schönbohm sehe ich durchaus auch als demokratischen Konservativen. Krause ist als EX-Mitarbeiter der Jungen Freiheit wiederum ein völliges no-go als Kultusminister. Dieses Blatt ist geradezu das Zentrum jenes oben angesprochenen Bermudadreiecks. An anderer Stelle werden wir sicher noch über diese Thematik stolpern...
Erschual
6. August 2008 - 15:38
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Liebe Redakteure, ich
Liebe Redakteure,
ich habe hier in den letzten Wochen viele Informationen bekommen, auf die ich sonst wohl nicht gestoßen wäre. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich empfehle die Seite "Netz gegen Nazis" immer wieder meinem Nachwuchs und hoffe, denke, dass mit Ihrer Hilfe, liebes Redaktionsteam, manch gefählicher Ausrutscher auf braunen Bananenschalen vermieden wird.
Mit Guß, Erschual
Freya
8. August 2008 - 13:09
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Die Bilanz meinerseits
Die Bilanz meinerseits sieht so aus,
dass ich meine Erfahrungen weitergeben konnte und selbst durch erfolgreiches Gegendiskutieren mit einigen sehr engagierten Mitdiskutanten die Cyber-SA in die Knie gezwungen habe.
Das ist ein großer Erfolg auf netz-gegen-nazis!
Außerdem konnte ich Betroffenen helfen.
Meine Kritik: Durch häufiges Löschen von Beiträgen wurde der Kampf gegen diese Cyber-Nazis manchmal sehr erschwert.
Auch eine ausgewogene Diskussion wurde dadurch manchmal blockiert.
Freya
8. August 2008 - 13:19
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Meine Kritik an User, die
Meine Kritik an User, die gegen Faschismus vorgehen wollen:
Dass sich Faschismus- und Nationalsozialismusgegner gegenseitig behinderten, indem sie sich beleidigt oder ihre Beiträge untereinander herabgewürdigt haben.
Das war eine gefundene Schwachstelle für die Nazis im Forum, die sofort die Diskussion übernehmen konnten.
Mein Lob:
Dass es uns nun gelungen ist, dieses Problem zu lösen und Unterschiede zu akzeptieren.
Am Ende haben Demokraten aller Art zusammengehalten und die Rechten ganz schön in Verlegenheit gebracht!
Nämlich zum Beispiel dann, als Konservative deren Patriotismus-Argumente widerlegt haben - das war super!
Oder als Linke selbstbewusst erklärt haben, dass sie ohne Gewalt gegen Rechtextremismus vorgehen werden, weil sie Demokraten sind - das war bemerkenswert!
NichtDieMama
10. August 2008 - 1:47
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@Freya: Gewisse
@Freya:
Gewisse politische Uneinigkeiten lassen sich sicher nicht vermeiden. So bin ich beispielsweise offen, was (linksradikale)Antifa-Projekte angeht(bin selbst nicht radikal), und genau damit ecke ich sicherlich bei stark konservativen an. Das ist mir bewusst, und es ist nicht meine Absicht, es mir mit konservativen Menschen zu verscherzen. Daher versuche ich, Informationsquellen aus dem Antifa-Bereich möglichst zu vermeiden, was manchmal aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich ist. Auf der anderen Seite hingegen bin ich bereit, stark konservative Argumente gelten zu lassen, bzw. einfach nicht zu kommentieren, da sie sich schlicht im Rahmen des GG bewegen, ond damit okay sind. Man muss sich ja irgendwo in der Mitte treffen, wenn man am Ende mit einem gemeinsamen Nenner an einem Strang ziehen möchte. Ich denke, im Rahmen eines Projektes wie diesem kann das tatsächlich ermöglicht werden.
Ich sage dazu einfach mal: Demokratie ist ein Prozess, und jede Generation muss das Streiten ohne Waffen(=Kontroverse Diskussion) neu lernen. Dieses Projekt trägt in meinen Augen in einem beachtlichen Maße dazu bei.
An vielen Schulen wird dies zwar gelehrt, aber wo sonst kann man das gelernte tatsächlich am besten antesten, als in einem betreuten Internetforum in der "freien Wildbahn"?
Das soll nun nicht bedeuten, dass ein betreutes Forum nur für Jugendliche sinnvoll sein kann. Es ist klar, dass es Menschen gibt, die bestimmte Foren für sich oder für ihre Ziele(ganz gleich, welche) vereinnahmen möchten, und es kann eben durchaus sein, dass gestandene Personen ihnen auf den Leim gehen. Dagegen sollte sich eine gute Moderation wenden. Insbesondere denke ich daher an die unkalkulierbare Zahl und Art der schweigenden Leser.
--
Baby Sinclair provozierte seinen Vater Earl indem es ihn "nicht die Mama" nennt und somit die Beschreibung Papa umgeht.
Marodka
11. August 2008 - 20:28
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Hallo Redaktion, als
Hallo Redaktion,
als Zwischenbilanz möchte ich ein großes Lob aussprechen! Machen Sie weiter so, das ist eine sehr wichtige Sache. Mit den "Getarnten" gehen Sie schon richtig um. Vielen Dank an die Moderatoren.
Marodka
Pankraz80
12. August 2008 - 13:59
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Liebe Leute, seit
Liebe Leute,
seit langem bin ich mal wieder hier. Die Diskussionen werden so langsam angenehmer, die Ränder sind offenbar abgeschliffen. Nur leider immer noch auf der Seite, um die es geht, zu arg. Das Beitrags-Zitat
... "demokratisch-konservative Spektrum. Für mich ist da Ende bei der CSU."
scheint bei den meisten Beiträgen, v.a. den offiziellen, leider die Leitlinie zu sein, was grobe analytische Probleme aufwirft. Nazis kann man nicht "enttarnen", wenn man zugleich auf Konservative abzielt.
Manko Nummer zwei ist die allgegenwärtige Unterstellung-Semantik. Das beste Beispiel bietet der in der ZEIT veröffentlichte Rückschau-Text, Zitat:
"Warum es auf dieser Internetseite nur um Rechtsextremismus gehe, fragte er, und »nicht gegen alle Extremisten (also auch solche von links)«. Damit brachte er eines der Lieblingsargumente von Neonazis zur Sprache. Weil viele in der Mitte der Gesellschaft das genauso sehen, ist die Klage über vermeintliche Einseitigkeit die effektivste Ausweichstrategie von NPD und Konsorten."
Woher wissen die Autoren, dass die zitierte Kritik dem NPD-Konsorten und nicht der "Mitte der Gesellschaft" entspringt?
Mein Tipp: Konzentration auf den Gegner (NPD und Konsorten), dann hat man auch unter Konservativen viel mehr Freunde und kommt vor allem effizienter zum Ziel, anstatt sich vor lauter Unterstellungen und "Zwischen den Zeilen"-Hineingeheimsel zu verlieren.
Hierbei viel Erfolg, mit den besagten Korrekturen ist die Veranstaltung hier wertvoll und lobenswert.
Atze
12. August 2008 - 14:51
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Hallo Pankratz, ich
Hallo Pankratz,
ich würde die CSU noch innerhalb des demokratischen Spektrums sehen. Gleichzeitig markiert sieh nach rechts die Demarkationslinie. Rechts davon ist nicht mehr konservativ sondern rechtsextrem.
Rechts- und Linksextremismus immer dann gegeneinander aufrechnen zu wollen, wenn es gegen Rechtsextremismus geht, mag eine Gedankenfigur sein, die man gelegentlich auch "in der Mitte der Gesellschaft" antreffen kann. Faktisch läuft es aber darauf hinaus, die kritische Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus zu tabuisieren. Daran interessiert sein können eigentlich selber wiederum nur Rechtsextreme...
Pankraz80
12. August 2008 - 15:17
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... wenn man deine
... wenn man deine Definition von Rechtsextremismus voraussetzt, stimmt das sogar. Das ist ja das Seltsame an der Logik derer, die zwischen gemäßigt konservativ (so würde ich die CSU bezeichnen), (rechts-)konservativ und rechtsextrem nicht unterscheiden mögen.
Es geht nicht ums Aufrechnen, das ist nicht das Thema hier, und erst recht nicht um Tabuisieren. Sondern um die präzise Unterscheidung zwischen "mag ich nicht" und "darf es nicht geben".
Curry
13. August 2008 - 13:02
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Guten Tag, das
Guten Tag,
das gegenseitige Schulterklopfen halte ich für eher peinlich. Wenn das Ziel dieses Forums ist, etwas gegen "Nazis" zu tun, wird das kaum einen Effekt haben, denn insgesamt hat das Ganze hier doch eher den Charakter einer Selbsthilfegruppe von Personen, die das Vierte Reich aufziehen sehen und solchen, die ein Interesse daran haben, diesen Eindruck zu bestärken.
Die verschwindende Minderheit von Nazis in diesem Land wird so jedenfalls nicht erreicht und sicher nicht umgestimmt.
So wird dann auch eher über den tatsächlichen und gefühlten Rechtsradikalismus in diesem Land diskutiert, und auch dies eher in Form eines Betroffenheitsforums mit z.T. skurillen Beiträgen. Die Definitionen davon schließen hier dann auch den sogenannten "Extremismus der Mitte", ein mehr als zweifelhaftes Konzept von linksaußen und alles "Jenseits der CSU" (siehe oben) ein. Wenn das Netz "gegen Nazis" sein soll, erweist man sich damit allerdings einen Bärendienst. Folgerichtig wird also auch jede kritische Stimme an diesem Mechanismus als "Cyber SA" abgestempelt.
Was mich somit auch besorgt, ist, dass es wenige Stimmen gibt, die die Demokratie, diese spießige, ineffektive und langweilige bürgerliche Demokratie in diesem Lande verteidigen. Außerdem ist die Tatsache, dass Versuche, den antidemokratischen Extremismus in diesem Land per se zu thematisieren, abgeblockt werden, recht bedenklich und nicht zielführend: So kann Antisemitismus in Deutschland nur dann verstanden werden, wenn der islamische Extremismus berücksichtigt wird. Die größte Gefahr für die Demokratie geht m.E. im Moment eben von den Kreisen aus, die in Parlamenten sitzen und entweder die Sstasi oder Hitler loben, links und(!) rechts. Ich als Demokrat finde das Forum hier, trotz manch interessanter Ansätze, daher eher enttäuschend und insgesamt unwirksam.
NichtDieMama
16. August 2008 - 4:22
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Ach, curry... Es scheint,
Ach, curry... Es scheint, dass du entweder den Sinn dieses Forums nicht verstenden hast, dich irrtümlich irgendwie "verlaufen" hast, oder dass du Masochist bist, und dich deswegen in diesem Forum engagierst. Ich verüble es nicht.
Ich habe mir deine Texte genau durchgelesen, und nein: Ich lege keinen Wert auf deine genormte "Meinung".
Ich möchte nichts weiter, als nur festhalten, dass du unsere geliebte Demokratie als "spießige, ineffektive und langweilige bürgerliche" Demokratie beschreibst.
Punkt, mehr nicht.
--
Baby Sinclair provozierte seinen Vater Earl indem es ihn "nicht die Mama" nennt und somit die Beschreibung Papa umgeht.
Curry
19. August 2008 - 17:59
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1...Der Sinn sollte sich
1...Der Sinn sollte sich im Namen ergeben. Sollte ich da etwas missverstanden haben, bitte ich um Aufklärung.
2...Für das Kompliment, dass meine Meinung normal ist, danke ich.
3... Das "nichtdiemama" Ironie nicht versteht, tut mir leid.