Demokratieerziehung in der Kita - ist das nicht viel zu früh?

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Hallo allerseits,
ich habe mich gerade gewundert, als ich den Titelartikel hier gelesen habe, "Demokratie-Erziehung gegen Rechtsextremismus schon im Kindergarten"
http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/demokratie-erziehung-gegen-rechtsextremismus-schon-im-kindergarten-besonders-lohnend-3477
Da frage ich mich schon: Sollten Kinder nicht erst einmal Kinder sein dürfen? Ist das nicht etwas komisch, denen schon mit Politik zu kommen? Oder was ist hier gemeint, wie seht Ihr das? #
Danke für Antworten!

Kommentare

Das hat nix mit Politik zu tun. Es geht hier um Pädagogik und soziale Kompetenz im Umgang mit seinen Mitmenschen.

Im ersten Moment geht es darum, das kinder kinder bleiben sollen, wenn sie mit rassismus konfrontiert werden kommt man gar nicht drumherum es ihnen zu erklären und es immer besser kinder im Vorraus aufzuklären, das wenn sie in solch eine situation kommen schon einigermaßen wissen was sie tun sollten. Damit sie nicht unvorbereitet sind.

Also alles was ich sagen wollte ist ich stimme shenja zu.

Es ist nie verkehrt seinen Kindern Toleranz und Nächstenliebe beizubringen, auch ohne einfluss der Rechten seite!

Das sollte doch wohl klar sein

Hallo Schottenröckchen!
Mit der Erziehung zur Demokratie kann Mann und Frau nicht früh genug anfangen, denn bereits in der Familie, im Kindergarten und in der Schule beginnen Ausgrenzungen und Rassismus, denen frühzeitig entgegengetreten werden muß!
Die Kleinen müssen frühzeitig lernen, damit umzugehen, damit sie keine kleinen Faschisten werden!
Gruß Steinlaus 11

Wenn es die Leute im Kindergarten nicht machen, machen es halt die Nazis. Da wär's mir schon lieber wenn die Kinder im Kindergarten erklärt bekommen, dass Menschen mit anderer Hautfarbe keine schlechteren sind. Ich finde das sollte einem generell schon im Kindergarten eingeschliffen werden. Egal ob das für die Arbeit gegen Nazis ist: Man sollte später ohne Vorurteile mit Menschen anderer Religion und/oder Hautfarbe oder Herkunftsland zusammenleben und arbeiten können. Das gehört zur Grundeinstellung und die bekommt man nunmal im Kindergarten vermittelt.

es ist nicht richtig kinder mit solch einer weitgreifenden problematik in solch jungen jahren schon zukonfrontieren, da sie noch garnicht verstehen können wie die zusammenhänge sich verhalten.
es ist er gefährlich kinder schon im kindergarten mit rechtsextremismus zu konfrontrieren. Es könnte genau im gegenteil enden da sich die persönlichkeit erst entwickelt.

außerdem würde man dann wieder nur sagen rechts ist böse und schlimm ohne die hintergründe zubeleuchten was dann mehr fragen als antworten lässt

Die NPD hat vor diesem Projekt eine Heiden Angst, warum das haben hier so einge wie steinlaus schon erklärt. Die ewig Gestriegen wissen das wenn Kinder schon im Kindergarten den Umgang mit anderen Kindern aus anderen Kulturen lernen umzugehen, das diese Kinder wenn sie in einem Gewissen Alter kommen für die Braune verlogene Ideal nicht zur Leichten Beute werden. NAZIS sind wie nesträuber, sie warten bis andere Leute Kinder in die Welt setzten nur um sie Später zu Indoktrinieren.

Ghostrider

Man kann nicht früh genug mit der Aufklärungsarbeit beginnen. Es ist auch sehr gut, wenn Projekte in Kitas und Schulen angestrebt werden. Aber ehrlich, man übernimmt damit ja eigentlich die Arbeiten und Pflichten der Eltern. Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer.
Ich bin entsetzt über die zunehmende geistige Verwahrlosung in vielen deutschen Kinderstuben. Überfordete unerfahrene Eltern ohne Bildungsabschluß, nicht mal einen vernünftigen Hauptschulabschluß. Allgemeinbildung, Fehlanzeige. Wie können solche Eltern die geistigen Fähigkeiten ihrer Kinder entdecken und fördern?
Nicht selten residiert in diesen Familien die Gewalt und der Alkohol als Folge der Selbstkapitulation vor dem eigenen "Ich" und dem Rest der Welt.
Weltoffenheit und multikulturellen Gemeinschaftssinn kennen diese Leute nicht und können diese Lebensform auch daher ihren Kindern nicht übermitteln.
Da viele Neonazis selbst aus solchen Verhältnissen stammen, verstehen sie es auch sehr gut, ihren braunen Gesinnungsmüll an solche Eltern und ihren Kindern zu verbreiten. Dort gibt es zunehmend ein offenes Ohr für Rassismus, Hass und Gewalt. Denn am eigenen Mißerfolg sind immer die anderen Schuld. Ausländer nehmen den Job weg, die Juden sind schuld an der Finanzkrise, die Schule ist für die mangelnde Bildung verantwortlich usw., und damit schließt sich wieder der Kreis.

Würde man NPD & Co verbieten, natürlich würde ich da jubeln. Kenne auch viele die mit mir jubeln würden, aber hätten wir damit das Problem aus der Welt geschafft?
Weltoffene aufgeklärte Kinder und Jugendliche aus intaktem Elternhaus haben in der Regel keinen Draht zum braunen Pack, sie kennen die deutsche Geschichte zwischen 1939-1945 und lassen sich nicht von irgendwelchen Geschichtsfälschern und Holocaust Leugnern über den Tisch ziehen.

Ghostrider

Ein Hackenkreuz im Kopf erschwert das Denkvermögen.