Herzlichen Dank für diese längst überfällige Netz-Initiative. Herzlichen Dank auch an Thomas Assheuer, der mich im Schnelldurchgang in eine für mich völlig fremde Welt eingeführt hat: in die Welt der Neonazi-Ideologie ("Neue Heiden hat das Land", Zeit-Dossier Nr. 20/2008, S. 17) Eine Passage hat mich allerdings stutzig gemacht. Amerika ist in dieser Ideologie laut Assheuer "das neue Rom", das die Deutschen am "Nasenring der Westbindung durch den Staub der Geschichte" schleift. Ganz so krass würde ich es nicht ausdrücken, aber mir gefällt der Vergleich mit dem antiken Rom, das an imperialer Überdehnung zugrunde ging, und dem Anspruch eines mäßig intelligenten George W. Bush, sich als Weltpolizist aufspielen zu müssen. Bin ich deshalb ein Neonazi? Der Vergleich mit Rom findet sich übrigens nicht nur in der völlig verquasten Nazi-Ideologie, sondern auch bei dem französischen Soziologen und Philosophen Emmanuel Todd in seinem Buch "Weltmacht USA - ein Nachruf". Kann es sein, dass sich hier Linksliberale und Neonazis unfreiwillig die Hände reichen?
Die amerikanische Nachkriegspolitik der Umerziehung und Fremdherrschaft war der Neutralisation Deutschlands Schlagkraft und somit dem Frieden in der Welt und dem Gedeihen der Europäischen Union förderlich, hier haben also die Amerikaner nur erfolgreich abgeschlossen womit die Römer versagten, nämlich der Zivilisierung der Germanen.
Ich würde defenitiv sagen: Nein du bist kein Neo-Nazi!
Warum? Ganz einfach, du fragst nach. Und diese Unsicherheit macht dich sehr sympatisch, finde ich.:)
Zum Thema - Amerika. Wie ich so aus meinem Umfeld mitbekommen habe, gibt es 2 Dinge bei denen Linke und Rechte das Gleiche denken. Sie sind gegen den Kapitalismus und gegen die Großmacht Amerika. Daher würde ich mir keine Sorgen machen, dass du rechts bist. Oder vertrittst du Ansicht des 3. Reichs, Hetzt gegen Ausländer und Andersdenkende und erkennst dich in den Info-Artikeln dieser Seite wieder? ;)
Neonazi bist du dann, wenn du in diesem Zusammenhang von Umerziehung und Fremdherrschaft und ggfs. von der Zerstörung Deutschlands srichst - um es mal kurz zu machen. :-)
@Wächti: Wenn man fragt, ob man ein Neonazi ist, ist man automatisch keiner? Das ist ja einfach. Geht das auch mit dem Linksextremismus und mit dem Islamismus?
Guter Witz. Nein, du bist wohl kaum ein Nazi. (Seit wann fragen die auf gegen-Nazi-Seiten bestürzt, ob sie rechtsradikale Tendenzen aufweisen?). Wohl eher selten. Behaupte ich einfach mal.
Natürlich gibt es Einigkeiten: 4 Stichworte - Kapitalismus, Amerika, Israel und sogar Islam.
WENN es Schnittmengen gibt (die Betonung liegt auf 'wenn'), dann ist es üblicherweise eine der Vieren.
@Dummerle
Ich muss jetzt annehmen,ich sei links eingestellt?Amerika neutralisiert nichts und keinen und der Westen ist nur ein Mitläufer,aus Angst von einer Weltmacht fallen gelassen zu werden.Der Europäischen Union fördelich ja,aber dem Frieden in der Welt?Ich denke, wenn man es sich so einfach macht kann es nur zu so einseitigen Argumenten kommen,wie sie Links und Rechts liefern,nämlich zu Gewalt.Gegeneinander,Untereinander und gegen Andersdenkende.
Humanist,wäre wohl das Ideal doch solche gibt es nur wenige, denn jeder von uns bildet sich zu allem und jedem eine Meinung die von irgen einer Seite beeinflusst wird.Wenn mich also jemand der Rechts beeinflusst ist fragt ob er ein Nazi sei,sage ich: "du musst aufpassen, keiner zu werden und dich vor einseitigen Urteilen schützen in dem du auch die andere Meinung hörst und gelten lässt."Hier im Forum tummeln sich einige, die behaupten nur rechtsgerichtet zu sein aber keine Nazis und doch verteidigen sie die Einstellungen der Nazis bis aufs Messer.
@RolfW:
Links und Rechts hört sich oft an wie ein krasser Gegensatz. In der Wissenschaft aber ist diese Aufteilung schon lange nicht mehr die einzige Komponente, um politische Strömungen zu beurteilen.
Die von dir angeführten Punkte zeigen ja deutlich, dass es zwischen den Extremen einige Überschneidungen gibt.
Zum Teil ist das von den Rechten sicherlich auch eine Taktik.
Scharfe Kritik an der USA-Orientierung, nicht nur der deutschen Politik, scheint sexy zu sein. Und so wollen die Rechtsextremen, an der NPD sieht man das ja deutlich, auch in der Mitte Fuß fassen.
Ich finde es ja gut, dass gegen Faschismus aufgeklärt wird. Jedoch bin ich der festen Meinung, dass es entweder richtig oder gar nicht genacht werden soll.
1. Ist man rechts- oder linksextrem, wenn man die Geldtyrannei Amerikas verachtet, dem ständigen Kapitaldenken abschwört und die USA einen Teufelsstaat nennt? Nein, das ist man definitiv nicht. Man ist einfach nur ein vernünftiger Mensch, der das Böse an der Sache erkennt.
Lieber Monarchist, dieser Beitrag wurde editiert, da er nicht zum Thema dieser Diskussion beitrug. // Moderator_MH
Ah, Kapitaldenken abschwören, finde ich gut. Klingt fast wie "Sozialdarwinismus" oder "Leistungsprinzip". So nach dem Motto, ich lasse Andere für mich die Mittel erwirtschaften, um zu wohnen, mich zu kleiden und zu essen. Kann ich nur unterstützen. Ich wollte, jeder würde so denken. Nur, wer ernährt uns dann?
bin ich ein nazi, weil ich lieber mit
meinem opa in stalingrad gekämpft hätte, als mich hier in dieser wohlstandsgesellschaft als zivilcouragiert fühlen darf, wenn ich gegen nazis bin?
Lieber chewbacca, bitte wahren Sie einen sachlichen Ton. // Moderator_VR
Bei mir ist es so. Ich habe überhaupt nichts gegen Einwanderer und Ausländer. Aber ich finde, wer in unser Land kommt in unsere Kultur, wer zu deutschland gehören will der muss sich auch anpassen. Deswegen finde ich es nicht gut, wenn irgenwelche Türken ihre Geddos aufbauen oder Russen jedem Geld abziehen und verprügeln. ( Ich habs selber schon erlebt)Solln sie das ihrem land machen aber bei uns muss das nicht umbedingt sein. Ich sag ja auch nicht das alle Türken und Russen so sind das is klar. Aber wer in unser Land will der sollte, wie ich auch schon gesagt habe sich unserer Kultur anschließen. Und jetzt frage ich euch bin ich ein Nazi??
Liebe/r SageNein, wir haben Ihren Beitrag gelöscht, weil er gegen die Diskussionsregeln verstoßen hat.// Moderator_VR
Die Gettos standen schon für uns bereit, weil ihr damals schon nicht mit der fremdländischen Kultur klargekommen seid.Wenn hier jemand kriminell wird was er natürlich nicht werden soll,sehe ich ihn genauso wie den kriminellen Deutschen.Es wird immer mit zweierlei Mass gemessen,der Deutsche darf hier kriminell werden,der Ausländer nicht.Blöder Vergleich,aber ich glaube Kriminelle wollen selbst die anderen Länder nicht.Vor allem aber was hat ein Krimineller mit der Deutschen Kultur zu tun?Das widerspricht sich doch selbst, oder habt ihr nur Kriminelle?
ich würde mich nich umbedingt als nazi bezeichnen aber meine politsche richtung is auf jedem fall rechts..!!
ich habe weder ne glatze noch hänge ich in irgendeiner rechtsextremen gruppe ab...
Lieber JOhNNy_bOy, leider mussten wir einen Teil Ihres Beitrags löschen, da er nicht unseren Diskussionsregeln entsprach. // Moderator_VR
@Daraisa:
nicht alle die sich nach links sortieren haben die gleiche meinung über israel.
@Jaycee: Dann sag das mal den deutschen die in Polen leben.
In vielen ländern Europas gib es deutsche schulen.
dann muß man auch hier im einer minderheit die ihre eigene kultur lebt klarkommen.natürlich nur solange diese kultur mit dem gesetz und manchmal auch mit dem Gesunden Menschenverstand übereinkommen
Warum sich da linke und rechte meinungen schneiden ?
nun, weil fast alle inklusive der mitte da einen konsens haben.
wenn man mal ein paar neoliberale rausnimmt.
Jemand der nachfrägt ob er ein Nazi ist, kann kein Nazi sein ;)
mehr muss man dazu nicht sagen
Zu Israel, ich bin freikirchlicher Christ, und bin der Ansicht das das Volk Israel das Vorrecht auf das Land hat da es ihnen von Gott versprochen wurde..
aber was der Staat abzieht is scheiße.. aber so gesehn ist kein Staat besser wie der andere da sie alle auf Macht aus sind ..
=============================================
M enschlich
G erechte
S oziale
E inheit
Gegen Nazis, für die Menschen,
für Deutschland und die Welt
@ 42
Na, ich weiß nicht - wie hätte ich das "wenn" denn noch stärker betonen sollen, wenn ich fragen darf?
Ich habe noch einen Punkt vergessen, bei dem sich die Extremisten oft einig sind: Abschaffen von Hartz4 (da wird sogar gemeinsam demonstriert).
Tja, Licht und Schatten. Der Kreis schließt sich öfters mal. ;-)
@ daraisa
Ganz so einfach is es in Bezug auf die gemeinsamen Feindbilder von Links und Rechts dann doch nich.
Die Kapitalismuskritik der Nazis ist in Wahrheit gar keine sondern richtet sich nicht gegen Kapital und Kapitalismus als ganzes sondern und will diesen auch nicht überwinden, sondern kritisiert in der Regel ausländisches Kapital(Auf der NPD Seite findet sich nich mal nen Beitrag zu Kapitalismus es wird in einem Beitrag nur von ausländischen Heuschrecken gesprochen).
Es is auch nichts neues das Nazis sich linke Themenfelder und Symbolik zu eigen machen, versuchen diese neu zu besetzten und ihren Inhalten anzupassen.
Traurig nur das die halbe Republik drauf rein fällt...
Empfehle allen die es noch nicht gelesen haben unbedingt das Buch "88 Fragen und Antworten zur NPD", gibts in jeder Landeszentrale für politische Bildung...
Linksextremisten, Rechtsextremisten und der Stammtisch hassen alle Gemeinsam die Vereinigten Staaten. Deshalb sind nicht alle Nazis, aber trotzdem ist diese Einstellung dumm und peinlich.
Also der wesentliche Unterschied zwischen dem, was hier vereinfachend links- und rechtsextrem genannt wird, ist folgender: Der Faschismus versucht nicht wirklich die Klassenunterschiede zu überbrücken, sondern lediglich den Massen "Ausdruck zu verleihen", in Wirklichkeit aber die Klassenstruktur bei zu behalten (da sie für die Errichtung eines zentralistisch-totalitären Machtapparates sehr hilfreich ist). Die sogenannte "Linke" versucht, diese Klassenunterschiede zu überwinden, um so eine Gesellschaft frei von Ausbeutung zu schaffen. Grob vereinfacht.
Wenn sich die Neonazis, linker Themen bedienen, um so näher an die Mitte des "Volkes" zu gelangen, bzw. sich an das soziale Empfinden der bürgerlichen Mitte oder einer traditionalistisch linken Arbeiterschaft (bzw. bei den Jugendlichen dieser)anzubiedern, so entspricht das den politischen Strategien der Nazis aus den 30er Jahren. Da ist eigentlich überhaupt nichts Neues daran, ausser vielleicht der Vereinnahmung linker Symbole durch die Rechten, also z.B. Che Guevara T-Shirts bei Rechten, weil Che ein anti-imperialistischer Kämpfer war (dass er ein Anti-Faschist war fällt hier unter den Tisch).
Liebe(r) Unmusical Youth, Teile dieses Beitrags wurden editiert. Bitte bleiben Sie beim ursprünglichen Thema der Diskussion. Vielen Dank. // Moderator_MO
Liebe Diskussionsteilnehmer, bitte bleiben Sie beim oben gestellten Thema.
Vielen Dank.
// Moderator_MO
Hallo, wir haben Ihren Beitrag gelöscht, weil er off-topic war. Moderator_JW
Guten Morgen und keine Sorgen Herr Rolf W. Wenn sie Imperialismus im allgemeinen, und den amerikanischen im Besonderen kritisieren sind sie doch höchst anständig.
Wichtig ist, das sie sich das freie Denken nicht verbieten lassen. Wenn sie völlig Ideologiefrei denken, werden sie merken, das es in vielen politischen Bereichen Überschneidungen gibt. Völker wollen nunmal ihre kulturellen Gebote zum Gesetz machen, daher einen Staat für sich haben. Deswegen haben die Juden ihren Staat fast 2000 Jahre nicht vergessen, und konnten 1948 endlich als freies Subjekt Israel auf der Weltbühne auftreten.
Heute weiß ich auch warum ich früher Karl Marx nicht leiden konnte: Ich hatte nie etwas von ihn gelesen, und kann heute ideologiefrei und differenziert darüber nachdenken. Ich kritisiere nunmehr ebenso kapitalistische Ausbeutung wie den staatskapitalistischen Kommunismus, da in beiden Fällen der Arbeiter kein Eigentum an Produktionsmitteln besitzt.
Würde mich freuen, wenn NAZIS endlich
wach würden und einsehen würden, das
Sie kein Zukunft haben!!!
Das Problem ist ja nicht das
"keine zukunft haben".
------------
Zur zeit etabl. sich die rechte
gesinnung immer wieder "mehr"
in solzialen bereichen.
Bspw. Sportvereine, Jugendclubs, Aktionsbünde usw.
Das Problem für viele "kids" z.B.
ist das erkennen der
>>schein kammeradschaft<<, denke ich.
-------------
Sie "bieten" diese "scheinbare zukunft" ala: schließ dich UNS an, wir sind die zukunft!
Und das sie damit recht erfolgreich sind... merken wir ja jeden tag...
Man kann ja auch hier in der Datenbank lesen, dass die meisten Wahlkampf-Themen der Nazis (sozial geht nur national- NPD) und politische Einstellungen nur der Anbiederung an die bürgerliche Mitte dienen. Aber dieses "politische Profil" soll nur als Scharnier zu Rassismus und Antisemitismus dienen.
Denn beispielsweise ist die NPD gar nicht sozial. (Quelle: http://www.netz-gegen-nazis.de/lexikontext/w...)
wenn sich jemand ernsthaft fragt ob er ein nazi ist, dann kann er meiner meinung wirklich keiner sein.
Ich will gar nicht bestreiten, dass Aktionen gegen Nazis grundsätzlich immer nützlich und wichtig sind. Aber was die Prämissen dieser Aktion angeht, wundere ich mich schon etwas. Es wird von einem Anwachsen des Rechtsradikalismus geredet, der sich zunehmend im Alltag breitmache. Ich habe gerade eben den aktuellen Verfassungsschutzbericht gedownloadet, dort ist von einem dramatischen Anwachsen des Rechtsradikalismus und der rechten Subkultur keine Rede. In gewissen Regionen der neuen Bundesländer mag der Rechtsradikalismus und die rechte Subkultur ein Problem sein, aber ich lebe hier in Südbaden in der Stadt Freiburg, einer stark ökologisch und liberal geprägten Stadt, ich habe hier noch nie irgendwelche Nazis kennengelernt oder irgendwelche rechtsradikale Gruppen beobachtet, die sich überhaupt trauen würden, im öffentlichen Raum lautstark aufzutreten. Weiterhin empfinde ich die Kategorien, in denen auf dieser Seite der Rechtsradikalismus beschrieben wird, als sehr ausufernd: Nach der Lektüre hatte ich das Gefühl, dass ich ein Nazi bin, weil ich auch schon mal die "Junge Freiheit" gelesen habe, auch Bücher von Ernst Jünger (über dessen Frühwerk habe ich sogar mal eine Dissertation geschrieben, allerdings mit eindeutig kritischen Vorzeichen) und Bücher von Carl Schmitt und anderen Autoren der "Konservativen Revolution". Diese Lektüre war übrigens in einigen Aspekten interessant und lehrreich für mich, auch wenn ich mich selbst als linksliberal einschätze. Bin ich jetzt ein Nazi oder schon von rechtsextremen Ideologemen "angefressen"? Oder wird auf dieser Seite nicht ein sehr schwammiger Rechtsextremismusbegriff propagiert, der alles miteinschliesst, was rechts vom liberalen politischen Mainstream in unserer Gesellschaft steht oder ideologisch in rechter Opposition steht zu diesem Mainstream? Zum Beispiel der "Schmittismus": Carl Schmitt ist ein juristischer und politologischer Klassiker, ist jeder ein Nazi, der Carl Schmitt für interessant und für einen bedeutenden Kopf hält? Wäre zum Beispiel jemand, der Marx, Stirner, Bakunin, Kropotkin etc. liest und diese in einigen Aspekten interessant findet dementsprechend auch ein gefährlicher Linksextremist oder Anarchist? (Dann wäre ich übrigens auch noch ein gefährlicher Linksextremist und Anarchist, denn auch solche Autoren habe ich fleissig gelesen). Für mich ist ein Nazi jemand, der die Lehre Adolf Hitlers für die richtige hält und ein rassistisches, antisemitisches Weltbild hat und bereit ist, für die Durchsetzung eines solchen Weltbilds Gewalt einzusetzen. Jemand, der rechtsintellektuelle Autoren interessant findet und liest oder den einen oder anderen Artikel in rechten Publikationen mal für zutreffend hält oder meinetwegen die "Junge Freiheit" als Tageszeitung hält, ist für mich noch kein Nazi, oder ich bin eben auch ein Nazi, obwohl ich in der letzten Bundestagswahl die SPD und die Grünen gewählt habe. Ich muss sagen, Aktionen wie diese halte ich im Prinzip für gut, aber mir ist der Rechtsextremismus-Begriff, der hier angeboten wird, einfach zu schwammig und undifferenziert, Rechtsextremismus ist auf dieser Seite alles, was rechts vom politischen Mainstream steht, und hier wird alles in den Nazi-Topf geworfen, das stört mich ehrlich gesagt etwas.
Nun ich möchte die Frage wie folgt beantworten:
1. Nur weil die Nazis auch an die Gravitation glauben, heißt das noch lange nicht, dass wir diesem Phänomen abschwören müssen.
2. Die USA (bitte nicht immer mit Amerika gleichsetzen. Denn die Kanadier, Mexikaner und all die anderen Lateinamerikaner wollen gar nicht mit den USA in einen Sack gesteckt werden) betrieben imperiale Politik. Das hat die aktuelle Administration selbst zugegeben. Imperiale Politik funktioniert aber nur solange, solange die Armee nicht überdehnt wird (wie das so schön heißt). Erreicht man diesen überstrapazierten Punkt, kann nicht mehr jeder Krisenherd miltärisch behandelt werden was dann zum Kollaps führt.
Das ist den Briten so passiert, den Spaniern, und ja auch den Römern. Man kann sich auch andere Imperien in der Geschichte ansehen, viele sind auf diese Art und Weise untergegangen.
bin ich ein nazi weil ich:
deutsche traditionen mag,deutsch spreche,mich zu meinem land bekenne
und sogar stolz darauf bin?bin ich ein nazi weil ich gegen zwangsehen
und assimilation der kultur,lebensweise und gebräuche bin?bin ich ein nazi weil ich gegen den einsatz deutscher truppen im ausland,bin ich ein nazi weil ich gegen die eu bin und jeder staat das recht auf soverenität und eigener währung identität und kultur behält?
also bin ich ein nazi oder nur ein ein deutscher mit national stolz mit stolz wie ihn andere nationen schonlange nach aussen tragen ohne gefragt zu werden seid ihr nazis
@ eisern63
eigentlich ist dieses ewige rumgejammer von "rechter" seite hier ja echt schon langweilig. dewegen nur eine kurze antwort: wenn du aus all dem , was du da oben beschreibst beispielsweise die konsequenz "alles fremde, alle ausländer raus" ziehen willst- ja, dann bist du ein nazi.
eine frage noch wie definierst du nazi
Hallo eisern63, wir haben ein Teil Ihres Beitrags gelöscht weil er gegen die Diskussionregeln verstoßen hat. Auch für Sie gilt: Das Thema dieses Blogs ist Rechtsextremismus. // Moderator_VR
hallo "er nu wieder" du bist nur zum teil auf meinen beitrag eingegangen
@er nu wieder
ich bin auch der Meinung von eisern63. Die Dinge, die er beschreibt, sind in vielen Nationen selbstverständlich und werden da auch garnicht diskutiert. Niemand käme da auf die Idee jemanden deshalb in die Nazi Ecke zu stellen.
Meine persönliche Meinung:
Ausländer (Fremde) ja, wenn sie Geld bringen und zeitlich befristete VISA erhalten.
Ausländer (Fremde) nein, wenn sie Geld kosten, die Sprache nicht lernen und nichts für uns bringen.
18 % Ausländer in Deutschland sind genug und Deutschland ist kein klassisches Einwandererland, wie Australien und die USA.
@Jens_Hansen:
Du willst also eine 18%-Quote einführen?
Nichts für ungut, aber das ist ziemlich menschenverachtend, was du hier schreibst.
Hallo Jonas,
wir haben 18% Ausländer zur zeit.
viele Gruesse
J.Hansen
@Jens_Hansen:
Du willst also ab jetzt "die Grenzen dicht machen"?
Nunja, damit dürftest du zumindest mit unseren Grundrechten, z.B. Art 16a GG (Asylrecht) Probleme haben. Und wer mit unseren Grundrechten Probleme hat, hat alsbald auch Probleme mit unserem Staat.
Wir sollten jetzt aber dieses Randthema beenden, sonst driftet die Diskussion in diesem Thread doch zu sehr ab.
Lieber Jonas, Sie liegen mit Ihrer Schlussbemerkung richtig. Bitte konzentrieren Sie sich auf die eingangs gestellte Frage. //Moderator_MH
Lieber Jens_Hansen, dieser Beitrag wurde gelöscht, da er nicht zum Thema dieser Diskussion beitrug. Bitte beachten auch Sie die Anmerkung im vorhergehenden Kommentar. // Moderator_MH
OK.
Zum Thema: Nur weil man einige Thesen der NPD oberflächlich betrachtet auch zutreffend findet ist man noch kein Nazi. Das ist ja gerade die Taktik der NPD: Auch in linken Gewässern fischen...
Dass bei der NPD aber haupsächlich andere Themen identitätsstiftend sind, hat sich durch das "soziale Gewand" das sich diese Partei neu zugelegt hat nicht geändert.
Ja, genau. Die NPD ist gefährlich. Eine Nazipartei halt.
Und denn gibts noch junge Menschen, die auch Nazis werden.
Dafür ist auch Netz Gegen Nazis sehr wichtig. Nazis lauern überall.
Wir müssen sie erkennen, an der Kleidung und denn verteufeln.
Ausserdem dürfen Nazis nirgens ihre Meinung sagen und die Nazi Partei NPD muss auch verboten werden.
Lieber Jens_Hansen, bitte bleiben Sie sachlich. //Moderator_MH
Ich meine:man ist so lange kein Nazi wie man nicht etwas rechtsextremes sagt oder tut
Mal eben eine kleine Anmerkung zu dem Vergleich Rom-USA:
Ich finde einen schlechteren Vergleich auf Deutschland bezogen hätte man kaum finden können, weil die Römer sind zwar bis an die Weser vorgedrungen, wurden aber da auch von Arminius wieder zurückgeschlagen, aber ich versteh nicht ganz, inwiefern uns die Amis durch den Staub der Geschichte ziehen, einige binden uns zwar immer wieder auf die Nase, dass wir alle Nazis sein würden wegen Hitler usw, aber das wissen wir ja besser. Ausserdem ist Deutschland und Deutsche Arbeit(also alles was so aus Deutschland kommt) ziemlich hoch angesehen im Ausland, aber nehmen wir einmal an das ist so gemeint das uns die Amis kontrolieren, dann ist das falsch, weil wir lassen uns zwar von denen beeinflussen, aber nicht kontrollieren.
Aber nochmal zum Hauptthema, ich denke wir haben alle irgentwo eine Rechte Ader, schon allein wegen unserer Großeltern usw die uns eher unterbewusst durch Dinge beeinflussen, indem sie z.B. sagen, wegen denen haben wir so eine mikrige Rente oder so. Also so sehr auch alle von sich behaupten sie sein überhaupt nicht rechts, irgentwo sind es die meisten doch, wegen ihrer Erziehung. Ich finde das auch nicht weiter schlimm, aber es wird schlimm, wenn es in solche Organisationen wie die NPD ausatmet, die eine sehr gut funktionierende Gesellschaft vergiften wollen.
Für mich ist letztendlich ein Nazi jemand, der Gewalt einsetzt, um seine Ideologie durchzusetzen und letztendlich auch vor Mord nicht zurückschreckt - eben das, was Nazis damals "auszeichnete".
Aber heute ist ja schon jemand ein Nazi, der gegen eine ungezügelte Einwanderung von Ausländern aus unteren Schichten ist, die unser Sozialsystem ausnutzen. Ja, allein diese Äußerung macht schon verdächtig, mit dem NS zu sympathisieren. Dabei hat Hitler doch damals selbst mit Ausländern paktiert.
@ "Wahr-Sager"
Ihre Definition von Nazi(s) ist, wenn das denn alles gewesen sollte, aber sehr verkürzt.
Nach dieser Definition sind die USA und selbst Deutschland Nazisysteme, da beide ja versuchen ihre kapitalistisch-"demokratische" Ideologie weltweit auch mit Gewalt zu verbreiten.
Jemand der Aussagen wie diese:
Aber heute ist ja schon jemand ein Nazi, der gegen eine ungezügelte Einwanderung von Ausländern aus unteren Schichten ist, die unser Sozialsystem ausnutzen. Ja, allein diese Äußerung macht schon verdächtig, mit dem NS zu sympathisieren
von sich gibt ist in meinen Augen ein Rassist, und ein nicht sonders belesener dazu. Vielleicht mal weniger Bild schmöckern und dafür mal nen ordentliches Buch geschnappt...
Darf man denn über Zuwanderungskritik kritisch diskutieren, ohne als Nazi zu gelten? Bspw. wenn man fragt, warum die Zugewanderten in anderen westlichen Ländern verstärkt in der Schicht der Leistungsträger ankommen, während sie bei uns zu einem überproportionalen Anteil sehr mangelnde Bildungs- und Berufserfolge aufweisen? Oder sind daran nur das ausländerfeindliche Alltagsklima und die ausländerfeindliche Politik schuld? Es entsteht der Verdacht, dass jede Einlassung zum Thema Zuwanderung, die keine eindeutig befürwortende ist, unter Nazi-Verdacht steht - die Frage "Bin ich ein Nazi" wäre dann gewiss von Abermillionen Menschen hierzulande zu stellen.
@ jens hansen (39)
Wieso glaubst Du denn, dass man Nazis an der Kleidung erkennen kann? Oder soll?
Das ist doch Quatsch! Wer könnte das beurteilen? Ich bin z.B. Skinhead, bin aber kein Nazi. Könntest Du das unterscheiden?
Ich könnte das als Szene-Insider wahrscheinlich schon, Gewissheit gibt es aber nie, ausser man spricht mit den Leuten, bzw. sie lassen eindeutiges Verhalten für sie (bessergesagt: gegen sie) sprechen. Wenn ich anfange, Menschen aufgrund von Oberflächen abzuurteilen, kann ich mich auch mit Berechtigung fragen: "Bin ICH ein Nazi?" oder zumindest "Ist meine Art zu simplifizieren, zu inkriminieren und zu pauschalisieren nicht genau das, was die Nazis machen?"
@ die "Elite"
Bspw. wenn man fragt, warum die Zugewanderten in anderen westlichen Ländern verstärkt in der Schicht der Leistungsträger ankommen, während sie bei uns zu einem überproportionalen Anteil sehr mangelnde Bildungs- und Berufserfolge aufweisen?
Menschen aus den gleichen Kulturräumen integrieren sich also in mehreren Ländern besser als in Deutschland und es liegt an diesen Menschen das sie im deutschen Kulturraum schlechter zurecht kommen bzw sich integrieren? Es hat also nichts mit verfehlter Bildungs-, Migrationspolitik zu tun. Es hat nichts damit zu tun das es so schwer ist Deutsch zu werden, im rechtlichen wie im kulturellen Sinne (Ohne das ich jetzt die viel und heiß diskutierte Frage erläutere was eigentlich deutsch ist)? Es hat also nichts damit zu tun das Migranten von Anfang an als Gäste betrachtet wurden, die irgendwann wieder verschwinden würden?
Liebe Diskussions-Teilnehmer,
an dieser Stelle möchten wir Sie daraufhinweisen die Ausgangsfragestellung "Bin ich ein Nazi?" in den Fokus ihrer Diskussion mit einzubeziehen und im folgenden Beitrag darauf zurückzukehren. // Moderator_BJ
Dann würde ich die Frage gern dahingehend erweitern:
Wie weit habe ich mich gedanklich den Nazis angenähert wenn ich Rechts-Konservativ denke?
@ redeath
Tja, ziemlich weit würde ich sagen. Nicht ohne Grund waren die Deutsch-Nationalen 1933 die Steigbügelhalter der Nazis.
Also ich denke nich rechts-konservativ nur um das mal klar zu stellen...