Ausländer haben keinen Einlass in der Diskothek?!

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Hallo Zusammen,

gestern Abend wollte ich mit meinen Freunden in die Großraumdiskothek gehen, die bei uns in der Kleinstadt so ziemlich die einzige Möglichkeit zum Tanzengehen bietet.
Als ich am Eingang noch ein paar Minuten auf meine Freunde warten musste, habe ich den Türstehern ein bisschen bei ihrer Arbeit zuschauen können.
Allen Leuten, die ein bisschen dunklere Haare/ Haut hatten oder in irgendeiner Weise südländisch aussahen, wurde der Eintritt verweigert und das komplett ohne irgendeine Begründung der Türsteher, sobald jemand nachgefragt hat, warum er nicht reindürfe, bekam er sofort Hausverbot erteilt.
Ist sowas irgendwie offiziell seitens der Diskothek gerechtfertigt??
Was kann man in solchen Situationen tun?

Kommentare

Ja, das Verhalten der Diskothek verstößt nicht gegen geltendes Recht, da eine Diskothek nicht unter den Geltungsbereich des AGG fällt und somit der Inhaber, bzw. die beauftragten Türsteher, frei entscheiden können, wen sie reinlassen und wen nicht.

@ ThomasSchn

Wer hat denn das AGG geändert, dass Diskotheken plötzlich nicht mehr in den Geltungsbereich fallen sollen...?

Selbstverständlich fällt die Disco unter das sog. "Massengeschäft" (Dienstleistung) gem. § 19 Abs. 1 Nr. 1 i.V.m. § 2 Abs. 1 Nr. 8 AGG!
Die Benachteiligung aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft ist grundsätzlich bei allen zivilrechtlichen Schuldverhältnissen unzulässig, sofern es um "den Zugang zu und die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen" geht, "die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen". (...) Güter und Dienstleistungen stehen der Öffentlichkeit bereits dann zur Verfügung, wenn ein Angebot zum Vertragsschluss durch Anzeigen in Tageszeitungen, Schaufensterauslagen, Veröffentlichungen im Internet oder auf vergleichbare Weise öffentlich gemacht wird. Es kommt nicht darauf an, wie groß die angesprochene Öffentlichkeit ist. (Auszug aus der Gesetzeskommentierung)

Grundsätzlich kann sich der Discobetreiber also nicht auf sein Hausrecht berufen, wenn es ausschließlich darum geht, eine Gruppe oder einzelne Gäste aufgrund ihrer Volkszugehörigkeit vom Eintritt auszuschließen. Bei Google findet man auch genügend Gerichtsurteile, die dies bestätigen. Auch ein Hausverbot darf nur ausgesprochen werden, wenn die Person gegen Hauregeln verstoßen hat - wobei die entsprechenden Hausregeln einer Inhaltskontrolle durch das AGG unterliegen. D.h. der Discobetreiber hat seine Hausregeln so zu verfassen, dass sie grundsätzlich mit dem AGG vereinbar sind.

Grundsätzlich wäre das von Janna geschilderte Verhalten möglicherweise ein Verstoss gegen das AGG und somit schmerzensgeldwürdig.

Es gibt jedoch tatsächlich Ausnahmen, bei denen der Betreiber einer Diskothek Personen auch ohne in der Person liegende Gründe (z.B. ein bestehendes Hausverbot aufgrund von vorherigen Verstößen gegen die Hausordnung, wie Prügelei, Angriff auf Türsteher/Gäste, Drogenkonsum etc.) rechtmäßig ausschließen darf, ohne gegen das AGG zu verstoßen.
Beispiele wären hier die Ü30-Party - hier läge kein Verstoß gegen das AGG vor, wenn Personen im Alter unter 30 Jahren der Einlaß verwehrt würde. Gleiches gilt für sog. Motto-Parties oder geschlossene Veranstaltungen. Eine Diskothek bei uns in der Nähe läßt an bestimmten Abenden ausschließlich Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren (mit einer aufsichtsführenden Begleitperson) zu. Dies gilt der Sicherheit und Beruhigung der Eltern, die dadurch nicht befürchten müssen, dass ihre Tochter von wesentlich älteren Besuchern "angemacht" werden. Man kann verstehen, dass dies dem AGG nicht widerspricht und somit kein Verstoß darstellt.

Und jetzt wird es ein wenig juristisch und kompliziert. Es wird derzeit über eine Ausnahme vom AGG gestritten, die jedem Außenstehenden schwer verständlich erscheint. Wie bereits oben geschildert, steht einer Öffentlichkeit dann eine Dienstleistung zur Verfügung, "wenn ein Angebot zum Vertragsschluss durch Anzeigen in Tageszeitungen, Schaufensterauslagen, Veröffentlichungen im Internet oder auf vergleichbare Weise öffentlich gemacht wird". Einige Betreiber unterlassen derartige Schritte und ziehen sich auf den Standpunkt zurück, sie hätten somit gerade kein Angebot an die Öffentlichkeit gerichtet, somit stehe der Besuch der Öffentlichkeit auch nicht frei, sondern sei vom Willen des Betreibers abhängig und dieser hätte das Recht, den Zugang nach eigenen Kriterien entweder zu gewähren oder eben auch abzulehnen. Hier herrscht im Augenblick eine unklare Rechtslage!

Es müsste also zuvor geklärt werden, ob die Disco in irgendeiner Form an die Öffentlichkeit getreten ist (das kann auch z.B. über eine facebook-Seite geschehen) und irgendeine Form von Werbung für ihre Veranstaltungen betrieben hat. Ist dies nicht der Fall, könnte sich der Betreiber im Recht befinden.

Sollte aber doch ein Verstoss vorliegen, so würde ich nicht zu einem eigenständigen Vorgehen (Klage) raten, sondern erst einmal Rat und Hilfe bei Antidiskriminierungsverbänden suchen. Man findet sie eigentlich leicht über eine Suche bei Google. Sie können nicht nur beratend zur Seite stehen, sie haben auch das Recht, als Bevollmächtigte zu agieren (d.h. der Verband führt die Klage) oder als Beistand vor Gericht aufzutreten, dann muss man sich nicht selbst einen Anwalt suchen und womöglich bezahlen.

Da kann man nichts machen, hier entscheidet der Inhaber wer rein darf und wer nicht.
Vielleicht hat Er ja schlechte Erfahrungen mit einem bestimmten Personenkreis gemacht, vielleicht mag Er auch einfach keine Ausländer, da kann man nur spekulieren.

Nein, das Verhalten ist nicht gerechtfertigt. Und verstößt auch gegen das AGG, wie dieses Beispiel aus Leipzig zeigt:
http://www.l-iz.de/Leben/F%C3%A4lle%20und%20Unf%C3%A4lle/2012/05/Diskrim...

Hallo ThomasSchn,

natürlich fallen auch Diskos unter das AGG wie alle grundsätzlich der allgemeinen Öffentlichkeit zugängliche Lokalitäten/Orte/Veranstaltungen etc. Deine Behauptung ist also Blödsinn, wie ja schon der Vorposter trocken mit seinem link nachgewiesen hat.

Hallo Janna,

es ist wirklich außerhalb meines Vorstellungsvermögens, dass man auf eine normal vorgetragene, also unaufgeregt und höflich vorgetragene Frage keine Antwort sondern Hausverbot bekommt.

Allgemein sind Türsteher angehalten, das besuchswillige Publikum zu filtern. Dafür bekommen sie mehr oder weniger konkrete Vorgaben vom Betreiber. In der Regel handelt es sich dabei um gewisse Mindeststandards an Bekleidung, allgemeinem Auftreten, Alkoholisierungsgrad etc. Oberste Priorität hat dabei, mögliche "Stressverursacher" und Gewaltafine herauszufiltern. Ich bin in der lokalen Diskoszene ganz gut vernetzt. Auch hier gibt es immer wieder den Vorwurf an manche Diskobetreiber, sie würden Ausländer diskriminieren. Das ist aber bei näherer Betrachtung i.d.R. eine unsinnige Behauptung.
Darüber zu diskutieren, macht eigentlich nur an einem konkreten Fall Sinn, bei dem beide Seiten zu Wort kommen. In dieser allgemeinen und einseitigen Form dient es eher nur der wechselseitigen Vorurteilspflege.

Hallo Janna,

so wie Sie die Sachlage schildern, riecht die Geschichte für mich nach rassistischen Einlasskontrollen. Wie Testings in verschiedenen Großstädten zeigen, sind solche rassistischen Praxen bei Diskotheken offensichtlich weiter verbreitet als man vielleicht im Allgemeinen so vermuten würde.

Quelle: http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/561544

„Ein paar Minuten“ Beobachtungszeit sind nun allerdings auch nicht wirklich lang. Für einen handfesten Beweis (erst recht einen gerichtsfesten Nachweis), dass diese Großraumdisko tatsächlich aufgrund der (vermuteten) Herkunft / Nationalität / dem ethnischen Hintergrund Einlass gewährt oder verweigert - und somit rassistisch diskriminiert - braucht es sicherlich ein bisschen mehr Belege und wahrscheinlich auch mehr Zeuginnen oder Zeugen …

Wie wäre es daher, wenn Sie selbst zusammen mit Freundinnen und Freunden mal ein solches Testing auf rassistische Einlasskontrollen bei dieser Großraumdisko durchführen würden? So das Testergebnis dann tatsächlich Diskriminierung nachweisen kann, interessiert das sicherlich u. a. die lokale und regionale Presse. Was den Betreiberinnen und Betreibern dieser Disko sicherlich nicht gleichgültig sein wird.

So die Verantwortlichen ihre diskriminierende Türpraxis daraufhin nicht ändern, bleibt immer noch die Möglichkeit einer Anzeige und Klage vor Gericht. Auch hier empfiehlt es sich in meinen Augen, die Presse mit einzubeziehen.

BadCatNo 3 hat ja dankenswerterweise den juristischen Sachstand schon in aller Ausführlichkeit dargestellt. Seinen Tipp, sich für Rat und Hilfe an Antidiskriminierungsverbände zu wenden, kann ich nur unterstützen.

Alternativ oder darüber hinaus gibt es vielleicht auch in Ihrer Kleinstadt eine städtische Ausländerbeauftrage oder einen Gleichstellungsbeauftragten. Oft sind auch lokale Gewerkschaftsvertretungen bereit, in solchen Angelegenheiten unterstützend zur Seite zu stehen.

Für weitere Tipps und Antworten auf wesentliche Fragen rund um das Thema rassistische Einlasskontrollen möchte ich Ihnen 2 – wie ich fand - lesenswerte Flyer des Antidiskriminierungsbüros Sachsen (ADB) empfehlen:

Flyer „11 Fragen und Antworten zum Thema rassistische Einlasskontrollen“:
http://www.adb-sachsen.de/faq.html?adb=i7uucbq4jfmnihdh0r8adsr970

Flyer „Rassistische Einlasskontrollen an der Diskotür / Clubtür - Was kann ich tun?!“
http://www.adb-sachsen.de/rassismus_disko.html?adb=183r6dcj3ajlvmghdkv09...

So Sie nicht genügend Menschen für ein Testing organisieren können, könnte man vielleicht alternativ überlegen, solche oder ähnliche, selbstgestrickte Flyer vor der betreffenden Disko (aber bitte nicht auf dem Gelände der Disko!) zu verteilen – dafür reichen 3-4 Personen sicherlich aus.

Impressum bitte in diesem Fall nicht vergessen.

Und evtl. beim zuständigen Ordnungsamt nachfragen, ob es rechtliche Voraussetzungen für eine solche Verteilaktion gibt. Normalerweise muss sowas meine ich dort angemeldet werden.

naja, es war aber tatsächlich so, dass der türsteher das hausverbot ohne ersichtlichen grund ausgesprochen hat und auch der einlass wurde nicht gewährt, ohne dass anlass dafür gegeben worden wäre... weder schlägereien, trunkensein, beleidigungen oder sonstiges

Der erfolgreiche Betrieb einer Discothek ist abhängig von einigen Faktoren, die das Grundkonzept bestimmen.

BadCatNo3 hat bereits die rechtliche Lage mit höchster Professionalität sehr treffend dargestellt. Deshalb möchte ich mich jetzt mit dem kaufmännischen und psychologischen Teil befassen.
Anfang der 1970er Jahre hatte ich bei einem Freund und Discobetreiber als Dj gearbeitet. Er war seinerseits Musiker und hatte bereits in den 1960ern sein Können unter Beweis gestellt und Kohle gemacht. Die Disco war ein Traum, den er sich erfüllen wollte und konnte.
Über das Konzept haben wir sehr oft gestritten und dabei Lösungen entdeckt, die sich später in fette schwarze Zahlen umsetzen konnten.
Die Einrichtung und die Musikrichtung sind entscheidend für das Niveau und somit für das Publikum, dass man als Besucher haben möchte.
Rock und Popmusik sowie heutzutage Techno mag zwar die Tanzfläche füllen, sorgt aber nicht unbedingt für guten Umsatz.
Und mit Testosteron gesteuerten Jugendlichen inclusive pubertären Altlasten in Verbindung mit Alkohol, braucht man in der Tat gute Türsteher ;-)

Natürlich habe ich auch mal Rock und Pop gespielt. Angesagt waren damals Pink Floyd, Black Sabbath, Alan Parsons Projekt, Abba, Boney M, T-Rex, Les Humphries Singers und sehr viele andere.
Aber zum Schwerpunkt zählte die anspruchsvolle Musikrichtung wie beispielsweise Miles Davis, Duke Ellington, Dave Brubeck, Leroy Jones. Auch Ben E. King (Stand by me) und Dixieland Jazz von Chris Barber, Acker Bilk, Dutsch Swing College Band usw, usw.

Damit haben wir uns das bessere Publikum geholt. Also überwiegend die Generation 30+. Die Ausstattung der Räumlichkeiten sorgte zudem für echte Wohlfühl-Atmosphäre.
Wir wurden zum Geheimtipp bei Leuten verschiedener Nationalitäten, wie Banker, Anwälte, Ärzte und Offiziere der US Army. Auch ein paar Prominente aus Politik und Show-Business durfte ich kennenlernen.
Während andere Discobetreiber überwiegend vom Cola und Bier Umsatz leben mussten, waren es bei uns edle Weine, Champagner und gute Cocktails. Natürlich wurde auch Bier und gelegentlich Cola konsumiert. Aber bei uns standen diese Getränke auf der Hitliste nicht ganz oben.

Die Liste der Stammgäste war sehr lang. Es war eine anspruchsvolle Klientel, die unter sich bleiben wollte. Aber feiern konnten diese Leute richtig gut. Und auch ein Arzt oder Anwalt konnte auf der Tanzfläche rocken bis der Putz von den Wänden fiel. ;-)
Für die ganz jungen Leute dagegen war unsere Musik und auch die Atmosphäre grottenschlecht. Somit fand unbewusst schon im Vorfeld eine natürliche Selektierung statt.
Das Konzept hatte sich als goldrichtig erwiesen und die Türsteher waren nahezu arbeitslos aber präsent.

Nach 30 Jahren Erfolg hatte der Besitzer 1998 die Disco geschlossen. Bei der letzten Disconacht, durfte ich damals als 49 jähriger noch einmal auflegen. Morgens um 6 Uhr nach der Techno Nummer Beachball von Nalin & Kane in der 1997er Version, die heute bei You Tube leider von der Gema in Deutschland nicht abrufbar ist, verstummten die Lautsprecher für immer.
Der Besitzer und seine Frau wollten noch etwas vom Leben haben.
Nun ja, Geldsorgen dürften sie wohl keine haben. Nicht in diesem Leben und auch nicht gleich im nächsten Leben ;-)

Faszit: Der gute oder schlechte Ruf einer Disco ist abhängig vom Publikum, dass sich von der Art der Musik hingezogen fühlt oder nicht. Spiele ich aggressive Musik, so ziehe ich mir die Schlägertypen rein. Spiele ich "Rechts-Rock", so ziehe ich mir die Nazis in den Laden. Auch bei Techno ist nicht alles gut. Manche Nummern kann man nur ertragen, wenn man vorher was geraucht hat ;-) Da darf man sich als Betreiber auch nicht wundern, wenn Drogen im großen Stil vertickt werden und schließlich ein Überfall-Kommando der Polizei den Laden auf den Kopf stellt.
Da nutzen die besten Türsteher auch nichts.

Bei den "Ausländern" darf man sich nicht von Vorurteilen beeinflussen lassen. Es gibt sehr nette anständige Leute und es gibt die " Hey, was geht" Typen. Auch unter den Deutschen gibt es sehr anständige junge Menschen und welche, die wenn sie angetrunken sind, Streit und Schlägereien suchen. Wenn da noch Eifersucht bei den Platzhirschen im Spiel ist, dann gute Nacht.

Deshalb sollten Türsteher nicht unbedingt mit ihren Muskeln spielen, sondern sollten über geschulte Menschenkenntnisse verfügen.
Das es auch anders geht, habe ich weiter oben erklärt. Wir hatten amerikanische Offiziere, die waren so schwarz wie meine Seele.
Auch meine damals "schwarze" Freundin, nicht schwarze Witwe ;-)
fühlte sich dort sichtlich wohl. Als Medizinstudentin fand sie interessante Gesprächspartner. Ein Zeichen, dass dort wo mehr Bildung vorhanden ist, die Atmosphäre gleich eine ganz andere ist. Das ist leider so.

Der Betreiber ist für das Publikum in seinem Laden verantwortlich.
Er muss selektieren um seine Gäste vor Gewalt und Kriminalität zu schützen.
Dafür braucht er gut ausgebildete Türsteher mit Sachverstand und Menschenkenntniss. Rassisten sollten nicht erwünscht sein.
Die Qualität der Musikdarbietungen sind entscheidend für das allgemeine Niveau der Discothek und letztendlich verantwortlich für das entsprechende Publikum, dass der Betreiber haben möchte oder nicht.

Beste Grüße

Ghostrider

Rassismus ist die extremste Form von Intoleranz !

Hallo janna,

in deinem Intro benutzt du noch den Plural, in deinem Post den Singular... Das ist das erste, was mir ins Auge fällt.

Das zweite: "hausverbot ohne ersichtlichen grund", Verweigerung des EInlasses "ohne...anlass".

Wenn es aber für außenstehende Dritte keinen ersichtlichen Grund für ein Hausverbot und keinen ersichtlichen Anlass für die Verweigerung des Einlasses gegeben hat, dann wird es scheinbar auch keine rassistisch motivierten Gründe gegeben haben. Offenkundig wurde die Einlassverweigerung und das Hausverbot nicht von rassistischen Beleidigungen begleitet wie z.B. "Du Scheiß-Kanake kommst hier nicht rein!"...?!

Rassismus als Ursache scheint folglich wohl eher eine Spekulation deinerseits zu sein, um sich das verhalten der Türsteher zu erklären.
Da fände ich es allerdings plausibler und naheliegender zu vermuten, der Betroffene ist schon einmal unangenehm aufgefallen, hat dafür ein Hausverbot bekommen und dies wurde nun einfach erneuert.

Am Eingang einer Disko abgewiesen zu werden, ist für das eigene Ego immer ein harter Schlag. Die betroffenen neigen dabei allzu häufig dazu, die "Schuld" dafür bei den Türstehern zu suchen und nicht bei sich selber. "Ausländerfeindlichkeit" oder "Rassismus" ist dabei für viele Ausländer eine besonders einfache Möglichkeit, diesen Angriff aufs eigene Ego zurechtzuschwafeln.

Wir haben hier in Osnabrück in der bekanntesten Disko gerade auch so einen Fall, der die gemüter erhitzt und sich erst vor ein paar Wochen zugetragen hat. Der farbige, aus Spanien stammende Jurastudent hat die Disko nun wegen vermeintlich rassistischer Gründe der Einlassverweigerung verklagt. Hin und wieder bin ich auch in der Disko.

Wenn Rassismus aber der wesentliche Grund ist, warum man einem Farbigen den Zutritt verweigert, wie kommt es dann, dass man da regelmäßig Farbige in dieser Disko sieht...?

Die offizielle Begründung der Disko übrigens war, seine Hosen seien zu weit gewesen... Aber natürlich hat nicht der Spanier gegen den Dresscode der Disko verstoßen, sondern die Türsteher haben ihren Rassismus ausgelebt... So laufen doch 99 % dieser Türstehergeschichten ab!

So, einer muss hier jetzt ja mal einen intelligenten Kommentar schreiben!

Grundsätzlich ist eine Diskothek kein öffentlicher Raum, d. h. auch wenn man er für den Betrieb eine Konzession benötigt, ist seine Disko für den Betreiber quasi sein Wohnzimmer. Hier hat er nicht nur Pflichten (Brandschutzbestimmungen, alles was Personal, Jugendschutz usw. angeht) sondern auch RECHTE. Dazu gehört dass er entscheidet wer in seinen Laden reinkommt. Möchte er nur Männer drin haben, kommen nur Männer rein, möchte er nur Russen o.ä. drin haben kommen nur Russen o.ä. rein usw. usw.

Und was in dieser Diskussion am wichtigsten ist: Die Türsteher setzen nicht nur den Willen des Betreibers um, sondern sind verantwortlich für die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Gäste! Deshalb wird grundsätzlich selektiert: Sind zuviele Männer drin, dann kommen erstmal keine Männer mehr rein, zuviele Frauen gibt es zwar quasi nicht, verhält sich da aber eigentlich genauso. Sind zuviele Betrunkene drin, kommen keine "Vorglüher" mehr rein.

Genauso ist es auch bei Gruppen: Zuviele Mitglieder eines bestimmten Klientels können gefährlich und im Notfall schwer zu händeln sein. Dazu gehören Betrunkene und Nazis genauso wie Menschen anderer Herkunft mit bestimmten Verhaltensmustern. Diese werden natürlich durch ein geschultes Auge und Beobachtung gefiltert.

Und diese Vorurteile die hier von den Flyer-Verteilern und Gutmenschen gefördert werden sind einfach abartig! Just my 2 cent

@ScratHH

Ihr "intelligenter Kommentar" wie Sie es selbst formuliert haben, stimmt aber so nicht ganz !

Hier alle rechtlichen Voraussetzungen und Bestimmungen für den Erwerb einer Betriebserlaubnis (Konzession) zum Betreiben einer Discothek von der IHK - Berlin im PDF Format :

http://www.ihk-berlin.de/linkableblob/1378030/.15./data/Gruendung_eines_...

Natürlich können Sie als Betreiber nur Männer oder nur Frauen den Einlass gewähren, wenn es sich dabei um eine Szene-Disco handelt. Im Klartext homosexuelle Männer oder Frauen.

Ist die Disco voll besetzt, bleibt der Rest draußen. Alleine schon aus brandschutzrechtlichen Gründen. Da erzählen Sie mir nichts neues.
Auch was betrunkene Gäste angeht, erzählen Sie mir hier auch nichts neues.
Aggressive Personen, die sich nicht benehmen können und andere Gäste gegen ihren Willen belästigen und/oder bedrohen, muss sogar der Betreiber zum Schutz seiner anwesenden Gäste von der Security entfernen lassen. Auch das ist nichts neues !
Auch der Jugendschutz muss gewährleistet sein. Somit sind Ausweiskontrollen bei sehr jung aussehenden Personen gerechtfertigt. Bußgelder diesbezüglich sind empfindlich hoch.
Aber auch das weiß jeder Discobetreiber !

Aber Vorsicht, wenn Ausländern besonders wegen ihrer Hautfarbe der Einlass verwehrt wird !
Hier Gerichtsurteile diesbezüglich :

http://www.rechtslupe.de/zivilrecht/die-hautfarbe-und-der-zutritt-zur-di...

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/SACHSEN/500-Euro-Schmerzensgeld-we...

Hier wissenswertes über das "Hausrecht" !

http://www.discorecht.de/hausrecht-hausverbot-diskothek-urteil/

http://www.juraforum.de/recht-gesetz/schadenersatz-wegen-zutrittsverweig...

"Und diese Vorurteile die hier von den Flyer-Verteilern und Gutmenschen gefördert werden sind einfach abartig! Just my 2 cent".

(...)

Was ist daran abartig ???

Beste Grüße

Ghostrider

Rassismus ist die extremste Form von Intoleranz !

Ok, war schlecht recherchiert von mir. Hatte ich tatsächlich so nicht in Erinnerung. Gut, jetzt weiss ich es besser ;-). Aber man muss deshalb nicht gleich von "Blödsinn" sprechen, das ist doch arg wertend....

Hallo
Ich habe vor ca. zwei Wochen mit einem Türsteher sprechen können.
Wir kennen uns gut, sind aus einem Ort. Er hat keine Vorstrafen, hat zwei Kinder und ist sicher nicht auf Streit aus.
Dieser Türsteher hatte auch in Leipzig gearbeitet. Er hat aus Angst um sein Leben bzw. wegen seiner Kinder seinen "Arbeitsort" gewechselt. Hintergrund waren die brutalen Übernahme-Versuche von naja ihr wisst schon wem, um ihre Drogen besser verkaufen zu können. Berichte zum "Türsteher-Krieg" in Leipzig findet man genug im Netz, natürlich auch verschiedene Meinungen dazu.
Egal, jetzt zum Thema.
Dieser Bekannte konnte durchaus bestätigen, dass vorallem arabischstämmige Jugendliche in größeren Gruppen einmal mehr Stress in der Disko verursachen.
Sie belästigen äußerst massiv Frauen, werden handgreiflich und lassen sich von deutlichen Worten dieser auch nicht abschrecken weiterzufummeln.
Ein zur Rede stellen durch die Ordnungskräfte wird bei diesen dünnhäutigen Gockeln dann noch als Provokation und eben Rassismus gedeutet. So schlug einer dieser "friedlichen Diskobesucher" während eines dieser Gespräche dem Türsteher ein Bierglas mit voller Wucht ins Gesicht. Dieses zerplatzte und Schnitt ihm das Gesicht auf. Die Türsteher "verarzteten" dann die Angreifer. Daraufhin ermittelte der Staatsschutz, mit dem Ergebnis, das der Türsteher mit dem zerschnittenen Gesicht eine Geldstrafe wegen Körperverletzung zahlen musste. Tröstend in diesem Fall, das die herbeigerufenen Polizisten der selben Meinung wie die Türsteher waren: "immer die selben-es kotzt einen an".
Soll nicht heißen, das es auch normale Diskobesucher mit MH gibt. Leider laufen aber genug Gockel rum die von Gleichberechtigung und Respekt gegenüber Frauen nicht viel halten. Naja, eben auch so eine Bereicherung aus anderen Kulturkreisen die ich in einem Europa nicht haben will.
Achso, hat mal einer von Euch probiert in Köln in eine Disko zu gehen wo 99 Prozent arabische Jugendliche drin sind? Ihr werdet von den dortigen Türstehern sofort daraufhingewiesen, dass man mit Rücksicht auf seine Gesundheit besser wieder gehen sollte.

Im Ergebnis finde ich es in Ordnung wenn Türsteher anhand Erfahrungen aussortieren, auch wenn es dann einmal mehr die o. g. Beteiligten trifft.

Hallo ThomasSchn,

deine Einlassung war falsch und vollkomen konträr zur tatsächlichen Rechtslage, kurz zusammengefasst also Blödsinn. :-) Das ist und will auch wertend sein. Vor allem anderen aber ist es sachlich gerechtfertigt. In jeder Klausur hättest du für diese Reichweitenbestimmung des AGG genau 0 Punkte bekommen. So what? :-)

Hallo ScratHH,

bitte korrigieren Sie mich – aber wenn ich das richtig sehe, bestand Ihr Kommentar aus

a) Behauptungen, die auch Sie – hätten Sie den bisherigen Verlauf der Diskussion ernsthaft zur Kenntnis genommen – als unrichtig hätten erkennen können,
b) einer aus Selbstverständlichkeiten und Halbwahrheiten bestehenden Arbeitsplatzbeschreibung für den Job eines Türstehers bzw. einer Türsteherin,
c) Behauptungen, die Sie nicht belegen (und wahrscheinlich auch nicht belegen können) sowie
d) Beschimpfungen.

Ohne Ihnen Ihren ohne Zweifel sicherlich außerordentlich hohen IQ absprechen zu wollen – aber wo genau war da jetzt die Intelligenz in diesem Kommentar???

Oder haben Sie vor lauter Zorn über meine „Vorurteile“ (welche eigentlich?), mein „Gutmenschentum“ und meine „Abartigkeit“ (???) vielleicht „Intelligenz“ mit „Vehemenz“ verwechselt? Denn ganz sicher und völlig unbestritten war Ihr Kommentar wirklich vehement vorgetragen. Meinen ausdrücklichen Respekt dafür.

Was genau haben Sie eigentlich gegen gute Menschen?

Mögen Sie lieber schlechte Menschen?

Na ja – jedem Tierchen sein Pläsierchen ...

Hallo Silvester,

zu dem von Ihnen erwähnten „Türsteher-Krieg“, der vor einigen Jahren in Leipzig geherrscht hat, finden sich in der Tat ganz unterschiedliche Einschätzungen im Netz. Die allermeisten bestreiten das, was Ihr Kommentar nahelegt: Dass es allein die mitbeteiligte kriminelle Gruppe von zugewanderten Menschen war, die im Drogenhandel aktiv gewesen zu sein scheint. So sollen die zwei deutschen Securityfirmen, die sich damals wohl den Markt in diesem Segment des lokalen Sicherheitsgewerbes weitgehend aufgeteilt hatten, im Bezug auf Drogenhandel ebenfalls nicht unbedingt zimperlich gewesen sein.

Dafür spricht auch, dass damals aus den Reihen der deutschen Securityfirmen „Hells Angels“ aus Berlin zur gewaltsamen Unterstützung gerufen wurden – einem Milieu, bei dem sich nach Angaben von Insidern wie Ermittlungsbehörden wohl immer wieder Verflechtungen mit dem Sicherheitsdienstleistungssektor sowie mit legalem wie kriminellem Prostitutionsgewerbe, aber auch mit Drogenhandel zeigen.

Quellen: http://www.sz-online.de/nachrichten/brutaler-tuersteher-krieg-in-leipzig...
http://de.wikipedia.org/wiki/Rocker#Konflikte
http://de.wikipedia.org/wiki/Hells_Angels_Deutschland#N.C3.A4he_zur_Krim...

Exemplarisch ein damals ermittelnder Polizeibeamter:

„Es ist ein klassischer Verdrängungskampf. Artur und seine Leute wollen die Türen an den Diskotheken erobern, denn wer an den Türen steht, kontrolliert den Drogenhandel in den Diskos", erklärt ein Beamter, der seit Jahren mit der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität in Leipzig befasst ist. "Gleichzeitig attackiert die Bande auch die Rotlichtszene in der Stadt, über die man in einem zweiten Schritt die Kontrolle gewinnen will." Allerdings sind die Ermittler inzwischen davon überzeugt, dass der Kampf zwischen Arturs Bande und den Türstehern nur eine Art Stellvertreterkrieg ist. "Hinter den Kulissen ziehen die bundesweit in kriminelle Geschäfte verstrickten Rockerclubs Hells Angels und Bandidos die Fäden", sagt der Beamte. Die Bandidos würden sich dabei Artur und seiner Leute bedienen, um die verfeindeten "Höllenengel", die eine der beiden Sicherheitsfirmen bereits unterwandert haben sollen, aus dem lukrativen Türsteher-Geschäft zu drängen.“

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/archiv/in-leipzig-tobt-ein-kampf-um-die-t...

Ich kann auf dieser Basis sehr gut verstehen, dass Ihr Bekannter damals seinen Job als Türsteher in Leipzig hingeschmissen hat – ich hätte an seiner Stelle dasselbe getan. Ich kann allerdings nicht nachvollziehen, wie und wieso Sie aus den erschreckenden kriminellen Geschehnissen, die sich da vor einigen Jahren in Leipzig zugetragen haben (und deren genaue Hintergründe wohl bis heute nicht abschließend geklärt sind), ein generelles Recht von Türsteherinnen und Türstehern ableiten, den Einlass in eine Disko (eine Bar, ein Café, eine Konzerthalle etc.) nach rassistisch diskriminierenden Kriterien zu gestalten.

Natürlich gibt es massiven Sexismus, gerade auch unter Jugendlichen. Inwieweit der Sexismus insbesondere unter Jugendlichen, die aus dem arabischen Raum zugewandert sind, stärker ist als beispielsweise unter Jugendlichen, die keine Zuwanderungsgeschichte haben, ist mir nicht bekannt. Zahlen aus einer repräsentativen wissenschaftlichen Studien belegen jedoch für die Bevölkerung in Deutschland unter den 2010 befragten Personen z. B. eine Zustimmung von 20% zu einem Satz wie „Frauen sollten sich wieder mehr auf die Rolle als Ehefrau und Mutter besinnen“.

Quelle: http://www.uni-bielefeld.de/ikg/projekte/GMF/EntwicklungGMF.html

Solche Befragungsergebnisse zeigen m. E. deutlich, dass Sexismus keineswegs allein unter der von Ihnen genannten Bevölkerungsgruppe vorkommt, sondern relativ stark auch in anderen Bevölkerungsgruppen verbreitet ist – zumal dieser Prozentsatz vermutlich noch einmal deutlich höher liegen dürfte, wenn man allein den Anteil der befragten Männer in Betracht zieht.

Keine Frage – wer sich sexistisch oder gewalttätig verhält, darf vor die Tür gehen – und gerne auch dort bleiben. Wer sich rassistisch verhält übrigens auch ;-). Aber nur weil ein Bekannter von Ihnen sich auf seine persönlichen „Erfahrungen“ beruft, muss es noch lange nicht so sein, dass seine persönlichen „Erfahrungen“ eine allgemeine Gesetzmäßigkeit darstellen. Erst recht können und dürfen persönliche „Erfahrungen“ nicht die Basis für eine grundsätzliche Rechtfertigung rassistischer oder anderer Diskriminierungspraxen sein. Und jemanden allein aufgrund seines Geschlechts, seines Alters und seiner (vermutlichen) Herkunft eine potentielle Gewaltbereitschaft und / oder potentiell sexistisches Verhalten oder ähnliches zu unterstellen ist – das können Sie drehen und wenden wie Sie wollen – ein Vorurteil. So ein solches Vorurteil zu einem Ausschluss aus bestimmten gesellschaftlichen Bereichen oder von bestimmten Orten führt, handelt es sich – ob Ihnen das passt oder nicht – um Diskriminierung. Und in einer Demokratie geht Diskriminierung nun mal nicht klar …

Aus den Verhaltensweisen mancher Menschen kann ich nun mal nicht einfach so auf das Verhalten aller Menschen schließen, die im gleichen Alter, gleichen Geschlechts und / oder von (vermeintlich) gleicher Herkunft sind. Erst recht darf ich daraus keine Rechtfertigung zur Ausgrenzung der gesamten Gruppe ableiten. Ansonsten können wir demnächst ja mal anfangen, sämtlichen Männern den Zugang zu Diskos etc. zu verwehren, weil diese gesellschaftliche Gruppe sich (sogar nachweisbar!) überdurchschnittlich häufig durch gewalttätiges und sexistisches Verhalten auszeichnet. Völlig zu Recht würden wir aber eine solche Schlussfolgerung und eine solche Einlasspraxis als Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, als Sexismus kritisieren und ablehnen.

Dementsprechend meinte der in dem von Ihnen beschriebenen Fall herbeigerufene Polizist mit seiner Äußerung „Immer dieselben – es kotzt einen an“ sicherlich auch nur, dass es ganz bestimmte, ihm schon bekannte Personen seien, die an solchen Geschehnissen immer wieder beteiligt wären. Bestimmt meinte er nicht eine ganze Bevölkerungsgruppe. Könnte ja sonst jemand auf den – natürlich völlig abwegigen – Gedanken kommen, es gäbe rassistische Vorurteile bei deutschen Polizeibeamten … ^^

Ein Bekannter von mir hat übrigens auch ein Securityunternehmen – und der kann den von Ihnen geschilderten Zusammenhang so nicht bestätigen. Aber auch das ist natürlich kein Beweis. Genauso wenig, wie Ihr Erfahrungsbericht ein Beweis für irgendetwas ist …

In Hannover ist das nicht anders mit dem Einlass ! :/

Hallo - ich kann dich da nur bestätigen - wenn ich (als ich noch Jünger war^^) in Clubs oder Grossraumdiscotheken gegangen bin - waren es - wenn ich was mit bekommen hatte - immer Männer mit
Ausländischen wurzeln...
Wenn ich durch die Strassen von Offenbach schlenderte und meine Tibetanischen Freunde (enge Freunde des Dalai Lamas) besuchen wollte - wurde ich ständig und fast jedes Mal als Nazi betitelt - nur weil ich eine NATÜRLICHE Glatze trage oder tragen muss....ich wurde wenn ich Abends mit meiner Chinesischen Frau über die Frankfurter Zeil spazieren ging von Ausländern angesprochen ob ich Nazi bin ....eine Antwort die nein lauten sollte wollte man garnicht hören...
In jungen Jahren hatte ich eine türkische Freundin - die mich fast mein Leben kostete weil ich mich mit ihr unterhalten hatte und auch zum Eisessen in der Stadt traf....ihr Bruder fragte nicht wer ich bin - er verprügelte und demütigte mich ...nicht nur einmal!
Ich kenne 1 junge Frau die von einem muslimischen Albaner vergewaltigt wurde und Todesangst hatte und dies nicht vor Gericht brachte.
Als ich in einer Videothek in Neu Isenburg war und mir einen Film holte wollte ich aus meiner Parklücke raus neben mir standen Türken und weigerten sich etwas platz zu machen um mich raus zu lassen...sie bedrohten mich ebenfalls mit einem Messer ...mein Cousin war 10 Jahre alt als ich ihn mal von der Schule abholte und ich beobachtete wie er von 5 Marokanern die älter waren als er und von einem kleineren Marakoner der etwa gleich alt war bedroht wurde - er wurde von dem kleineren brutal geschlagen und durfte nichts machen oder die grösseren würden ebenfalls etwas unternehmen ....vor diesen Dingen sollte man auch nicht die 'Augen verschliessen..ich bin immer dafür das Leute sich uns Anschliessen und ihren Deutschen Pass bekommen wenn sie intigriert sind - eine feste Arbeit haben und sich unserer Kultur angepasst haben - Schläger - Vergewaltiger - Mörder oder ähnliches würde ich abschieben wollen so wie es im Gesetz auch verankert wurde...so nun muss ich essen machen für meine Lieben - hoffe ich finde Gesprächspartner hier ...und werde mit meiner Einstellung toleriert und auch verstanden - NAZIS NEIN !! Aber jeden so schalten und walten lassen wie er möchte auch nicht ....was meint ihr dazu ?^^

Lieber Vorposter,

leider hast du das Thema verfehlt. Daher bekommst du eine glatte sechs und darfst dich wieder setzen.

Hier geht es um (vermeintlichen oder tatsächlichen) Rassismus bei der Einlaßsteuerung von Diskotheken, nicht um willkürlich zusammengestellte schlechte Erfahrungen mit irgendwelchen Mitmenschen.
Gestern Abend, der talk bei beckmann, dass wäre was für dich gewesen. Da ging es um Nachbarschaftsstalking... Alle Opfer und Täter reinrassige Deutsche! Da wäre dir sicher warm ums Herzelein geworden...