
Polizist filmt Anti-Nazi-Demonstration in Dresden Quelle: Wikimedia/Creative Commons Lizenz /Libertinus
Die sächsische NPD verliert ihre Bindungen in die "Freie Szene" und hat mit massiven Personalproblemen zu kämpfen. Außerdem gelingt es ihr nicht, Anhänger inhaltlich anzusprechen und zu mobilisieren. Eine Folge: An den Großdemonstrationen in Dresden und Bautzen beteiligen sich sehr viel weniger Menschen als in den Vorjahren. Derweil betätigen sich NPD-Anhänger und "Freie Kräfte" im Drogenhandel und erarbeiten sich finanzielle Unabhängigkeit. Die Polizei ist oft nur Zuschauer und überfordert.
Volkmar Wölk (u.a. "Der Rechte Rand") im Gespräch mit Hinzufügungen von André Löscher (Opferberatung des RAA Sachsen)