Alle Beiträge des Typs Artikel (Netz gegen Nazis)

Gender und Rechtsextremismusprävention

Bislang finden genderpolitische Aspekte in der Präventionsarbeit gegen Rechtsextremismus kaum Berücksichtigung. Sowohl in Theorie als Praxis gibt es hier eine Leerstelle. Der neu erschienene Band "Gender und Rechtsextremismusprävention" will einen Beitrag dazu leisten, diese Lücke zu schließen.

Von Alice Lanzke

Schwule Nazis? Ein brisantes Thema für die rechtsextreme Szene

Homosexualität  und Rechtsextremismus? Klingt nach einem unvereinbaren Begriffspaar – tatsächlich aber gibt es schwule und lesbische Neonazis. Vor allem männliche Homosexualität gehört zu den Themen, die am kontroversesten innerhalb der Szene diskutiert werden: von der offenen Forderung nach der Ermordung Homosexueller bis hin zu einer "bedingten Tolerierung".

Von Alice Lanzke

Trommeln, Küssen und Flash-Mobs zum Internationalen Tag gegen Homophobie

Morgen wird weltweit der Tag gegen Homophobie begangen. In Deutschland finden daher zahlreiche Rainbow Flashmobs, Kundgebungen und ein Kussmarathon statt. Eine kurze Terminübersicht.

Von Redaktion

Großevent der ostdeutschen Neonaziszene? Nazi-Konzert in Finowfurt

Am 18. Mai sollen über 1.000 Neonazis auf dem Gelände des Landesvorsitzenden der Partei "Die Rechte" im brandenburgischen Landkreis Barnim beschallt werden. Veranstaltet wird das so genannte "Benefizkonzert" vom Neonazi Klaus Mann. Doch gegen das rechtsextreme Großevent formiert sich breiter Widerstand.

Von Svenna Berger, apabiz e.V.

"Harmlos, unpolitisch und unbedeutend": Zur Wahrnehmung rechtsextremer Frauen

In einem offenen Brief hat das Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus dafür plädiert, im NSU-Prozess die Bedeutung von Frauen für die extreme Rechte nicht herunterzuspielen. Beate Zschäpes Rolle, aber auch die Beteiligung anderer Frauen müsse jenseits von Geschlechterstereotypen genau rekonstruiert werden. "Netz-gegen-Nazis.de" dokumentiert den Brief.

"Wer weiterliest, wird erschossen ...": Die Bücherverbrennung vor 80 Jahren

Verboten, verbrannt, vergessen: Vor 80 Jahren ließen die Nazis Bücher verbrennen. Heinrich Mann, Erich Kästner oder Kurt Tucholsky - ihre Werke wurden 1933 ins Feuer geworfen. Ihre Namen kennt man heute noch, andere sind längst vergessen worden. Dabei war die Bücherverbrennung mehr als ein symbolischer Akt – eine Ausstellung in Berlin beleuchtet ihre Voraussetzungen, Wirkungen und Folgen.

Von Redaktion

Justizias Blick auf die Nazis: Zur Fachtagung "Recht gegen Rechte"

Der demokratische Rechtsstaat sieht sich in diesen Tagen einer Reihe von schwerwiegenden Bewährungsproben ausgesetzt. Der gerade begonnene NSU-Prozess und die Diskussion um ein mögliches NPD-Verbotsverfahren offenbaren ein beängstigend aktuelles Problem in der deutschen Rechtssprechung: Wie geht der Staat mit Grundwerten wie Meinungsfreiheit, Vereinigungsfreiheit oder Versammlungsfreiheit in Bezug auf rechtsextreme und demokratiefeindliche Kräfte um?

Von Dennis Wellmann

500 Seiten Anklageschrift, 600 Zeugen: Daten und Fakten zum NSU-Prozess

Seit heute wird in München die Mordserie des "Nationalsozialistischen Untergrunds" verhandelt. "Netz gegen Nazis" hat die wichtigsten Fakten zum Prozess zusammengestellt: Worum geht es genau, wer sind die Angeklagten und was wird ihnen vorgeworfen?

Start des NSU-Prozesses: Ein Blick in die Medien

Heute beginnt in München der NSU-Prozess – die Erwartungen sind gewaltig, ebenso das Interesse von Öffentlichkeit und Medien. Daher hat netz-gegen-nazis.de eine Spezial-Presseschau mit Beiträgen zum Thema zusammengestellt.

"Ein wunderbares Bild": 8.000 Menschen gegen Nazis in Würzburg

Mehr als 8.000 Menschen haben am 1. Mai in Würzburg ein Zeichen gegen den Aufmarsch des rechtsextremen "Freien Netzes Süd" gesetzt. Dabei versuchten rund 350 Neonazis, soziale Themen für ihre menschenverachtenden Zwecke zu instrumentalisieren.

Von Johannes Hartl

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