
Wilhelm Heitmeyer erforscht und beschreibt mit seinem Team seit 2002 die "Deutschen Zustände" Quelle: ngn / sr
Seit zehn Jahren untersucht ein Forscher/innen-Team um Professor Wilhelm Heitmeyer von der Universität Bielefeld die Einstellungen der Menschen in Deutschland zur gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit. Im zehnten und letzten Jahr ist das Fazit wenig versöhnlich: Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, die Abwertung von Obdachlosen, Behinderten und Langzeitarbeitslosen steigen wieder an; soziale Unsicherheiten tragen dazu bei, dass Menschen gewaltbereiter und menschenfeindlicher agieren.
Von Simone Rafael