
Eigentlich schön hier: Gut Vogelsang bei Lalendorf (Symbolfoto) Quelle: flickr / cc / onnola
Der Bundespräsident übernimmt die Patenschaft für ein Kind, dessen Familie zur rechtsextremen Szene gehören soll. Was ist dort los? Ein Besuch in der Provinz.
Von Alan Posener

Weg nach Koppelow
Rechtsextremismus in Mecklenburg-Vorpommern hat verschiedenste Gesichter – gegen alle wendet sich im Vorfeld der Landtagswahl 2011 die Kampagne „Kein Ort für Neonazis in Mecklenburg-Vorpommern“. Ein Beispiel, warum Mecklenburg-Vorpommern oft als „Modellprojekt“ der Neonazis bezeichnet wird, ist eine Siedlergruppe in der Nähe von Güstrow: Auf den ersten Blick wirken die Menschen, die dort zusammengezogen sind, wie einfache Aussteiger, die der modernen Welt ‚Auf Wiedersehen’ gesagt haben.