Trauermarsch

Nazi-Demo in Magdeburg: Gegen-Engagement nimmt bunte Fahrt auf

Am vergangenen Samstag marschierten ca. 1.200 Neonazis aus dem Spektrum der „Freien Kameradschaften“ in Magdeburg zur ersten Großdemonstration des Jahres 2012 auf. Entlang der Strecke versuchten ca. 800 GegendemonstrantInnen die Demonstration zu stören und zu blockieren. 10.000 Menschen besuchten laut den VeranstalterInnen in der Innenstadt die 4. Meile der Demokratie, um ein Zeichen gegen Rechts und für Demokratie zu setzen. Mit großer Fotoschau.

Von Sebastian Reuter (Text, Fotos) und Franka Kretschmer (Fotos)

Kreativer Protest in Bad Nenndorf

Der Protest gegen den rechtsextremen „Trauermarsch“ in Bad Nenndorf war bunt, kreativ, friedlich und somit vorbildlich. Die Neonazis zeigten dagegen ein weiteres Mal, worum es ihnen mit ihrem „Gedenken“ wirklich geht: Um NS-Verherrlichung und Geschichtsrevisionismus. Ein Bericht mit Bildern.

Von Bernd Herbst

Zahlreiche Neonazi-Aktionen am Wochenende

Das kommende Wochenende steht ganz im Zeichen des Protests gegen Neonazis: Die rechtsextreme Szene ist an diesem Samstag bundesweit aktiv. In Bad Nenndorf treffen sich Neonazis zum jährlichen "Trauermarsch", in Bielefeld wird ein alternatives Jugendzentrum bedroht, in Gera veranstaltet die NPD das Neonazi-Festival "Rock für Deutschland" und in der Hauptstadt rufen NPD und gewaltbereite Rechtsextreme zum "Kampf um Berlin" auf.

Von Ulla Scharfenberg

Läutete Dresden 2011 das Ende der öffentlichen Nazi-Veranstaltungen ein?

Dresden danach. Am 14.02.2011 verhinderten viele Menschen durch friedlichen Protest einen sogenannten Trauermarsch der Rechten Szene durch die Straßen Dresdens. Am 19.02.2011 gelang dieses Resultat durch den erneuten Auftritt vieler, für ein Nazifreies Deutschland eintretender Menschen. Leider traten an diesem Tag auch sogenannte Autonome völlig unnötig mit Krawall in Erscheinung; und leider ging die Polizei auch noch darauf ein, indem sie teilweise 'Schweres Gerät' einsetzte.

Neonazis in Dresden 2011: Rückzug statt Umzug - aber Gewalt

Die Demokratinnen und Demokraten haben in Dresden den Nazis gehörig den Spaß am "Trauern" verdorben: Nur rund 800 Rechtsextreme kamen in die Stadt zum Neonaziaufmarsch, der lange der größte Europas war. Und diese 800 durften nicht laufen (hierzu Bilderschau). Überschattet wurde der Tag allerdings durch Gewalt.

Von Simone Rafael

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