Rock für Deutschland

1000 Menschen haben in Gera ein Zeichen gegen Rechts gesetzt – welches?

Am 6. August fand zum neunten Mal das Nazifest „Rock für Deutschland“ (RfD) in Gera mit über 500 Teilnehmenden aus der rechtsextremen Szene statt. Über die diesjährigen Gegenproteste mit 1000 Menschen resümiert der SPD-Oberbürgermeister Norbert Vornehm: "Gera hat ein buntes Gesicht gezeigt und der sehr unschönen NPD-Veranstaltung Paroli geboten". Doch bei vielen Demonstrierenden bleibt ein unwohles Gefühl: Hat die Otto Dix Stadt Gera, die sich als „liebenswerte und gastfreundliche Metropole Ostthüringens“ präsentiert, angemessen auf das größte Nazifest Europas reagiert? Mit Fotoschau.

Zahlreiche Neonazi-Aktionen am Wochenende

Das kommende Wochenende steht ganz im Zeichen des Protests gegen Neonazis: Die rechtsextreme Szene ist an diesem Samstag bundesweit aktiv. In Bad Nenndorf treffen sich Neonazis zum jährlichen "Trauermarsch", in Bielefeld wird ein alternatives Jugendzentrum bedroht, in Gera veranstaltet die NPD das Neonazi-Festival "Rock für Deutschland" und in der Hauptstadt rufen NPD und gewaltbereite Rechtsextreme zum "Kampf um Berlin" auf.

Von Ulla Scharfenberg

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