
Jetzt weiß die NPD, wer aus Berlin rausfliegen soll: Sie selbst nämlich. Quelle: ngn / sr
Berlin hat am Sonntag gewählt und erneut gezeigt: Rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien haben hier wenig Chancen. Allerdings bekam die NPD mehr Stimmen als die FDP. Ja wenn, dann wählt der Rechtsaußen-Berliner die NPD-Krawallmacher: Die Rechtspopulisten von "Pro Deutschland" und "Die Freiheit" trafen auf wenig Zustimmung. Auf Rügen scheiterte der Versuch, die NPD durch die Nachwahl noch ein Landtagsmandat in Mecklenburg-Vorpommern abzujagen.
Von Simone Rafael

Quelle: ngn / sr
Am Sonntag wird in Berlin gewählt. Während die NPD im Wahlkampf auf Rassismus pur setzte, herrscht bei den rechtspopulistischen Kleinparteien vor allem ein Gefühl vor: Sie haben Angst.
Von Simone Rafael

Wo ist hier oben und unten? Für die NPD offenbar nicht so leicht festzustellen. Quelle: ngn / sr
Bei den bevorstehenden Wahlen am 18. September werden NPD, “Pro Deutschland” und “Die Freiheit” wohl kaum ins Abgeordnetenhaus einziehen. Auch wenn sie nur auf bezirklicher Ebene die Chance haben, Mandate zu erringen, hat die Wahl dennoch strategische Bedeutung für den parteiförmigen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in Deutschland.

"pro Deutschland": Islamfeindschaft als Wahlkampf-Thema Quelle: ngn / sr
Seit Wochen werben die Berliner Rechtspopulisten für den, am kommenden Wochenende stattfindenden, „1. Anti-Islamisierungskongress“ in der Hauptstadt. Prominente und weniger prominente Rechtspopulisten aus ganz Europa kündigen ihre Teilnahme an. Ausländerfeindliche Parolen unter dem Deckmantel der Islamkritik sollen der Partei die nötige Aufmerksamkeit verschaffen, um bei den Abgeordnetenhauswahlen am 18. September die wichtige 1%-Hürde zu überschreiten.
Von Ulla Scharfenberg

Logo des "Pro Deutschland" Ablegers in Berlin Quelle: Screenshot
Am vergangenen Donnerstag trafen sich hunderte Kreuzbergerinnen und Kreuzberger, um die islamfeindlichen Rechtspopulisten von „Pro Deutschland“ daran zu hindern, ausgerechnet im Kreuzberger Rathaus über ihr Wahlprogramm zu diskutieren. Danach brandete eine alte Diskussion auf: Verschafft man den Ultrarechten damit zu viel Aufmerksamkeit?
Von Ulla Scharfenberg

Nix neues hat Pro Deutschland in Berlin zu bieten: Weder hier in der Website-Präsentation noch beim Personal Quelle: Screenshot
Was sich bereits abzeichnete, wird jetzt offiziell: Der Berliner Ableger der rechtspopulistischen „Bürgerbewegung Pro-Deutschland“ wird zum Sammelbecken für Funktionäre gescheiterter rechter Kleinstparteien.
Von Theo Schneider