Nodes on the Topic 'NPD'

Der neue NPD-Bundesvorstand


Screenshot der NPD-Homepage im Dezember 2011 Foto: © Screenshot

Im November 2011 kam es zur Palastrevolte bei der NPD. 15 Jahre lang war Udo Voigt NPD-Bundesvorsitzender - nun ist es Holger Apfel, der 40-jährige Familienvater aus Hildesheim, der bisher Vorsitzender der NPD-Fraktion im Dresdener Landtag war. Aber wie sieht aktuell die NPD-Bundesspitze aus?

Bundesvorsitzender der NPD:

Das war 2010 - bundesweit


Der "Trauermarsch" in Dresden am 13. Februar kann nicht laufen, weil die Straßen voller demokratischer Passanten sind. Foto: © ngn / sr

Was wird uns in Bezug auf Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus aus dem Jahr 2010 in Erinnerung bleiben? Die Top Ten.

Von Simone Rafael

Der neue NPD-Bundesvorstand: Andreas Storr


Andreas Storr (re.) auf dem Weg zur NPD-DVU-Fusionsfeier 2011 in Berlin. Foto: © ngn / sr

Andreas Storr wurde 13. April 1968 in Berlin geboren. Nach dem Abitur absolvierte er eine Lehre als Bankkaufmann und ließ sich anschließend berufsbegleitend zum Bilanzbuchhalter ausbilden. Er ist seit 2011 Mitglied des Bundesvorstandes der NPD und Bundesschatzmeister der Partei.

Von Jan Rathje

Der aktuelle NPD-Bundesvorstand: Wolfgang Schimmel


Wolfgang Schimmel, Bundesschatzmeister der NPD Foto: © Screenshot Facebook

Im November 2011 wählte sich die NPD einen neuen Bundesvorstand. Wer hat jetzt in der NPD das Sagen, verkörpert die "seriöse Radikalität", die der Neuvorsitzende Holger Apfel forderte? Heute: Wolfgang Schimmel. Er ist Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landesverbandes und seit 2009 für die Finanzen der Bundespartei zuständig.

Von Jan Rathje

Der neue NPD-Bundesvorstand: Frank Franz


"Gesichtsbuch"-Seite des "Weltnetz"-affinen Pressesprechers Frank Franz. Foto: © Screenshot Facebook

Im November 2011 wählte sich die NPD einen neuen Bundesvorstand. Wer hat jetzt in der NPD das Sagen, verkörpert die "seriöse Radikalität", die der Neuvorsitzende Holger Apfel forderte? Heute: Frank Franz ist der neue, sehr internetaffine Pressesprecher der NPD, der auch mal über sein Profilbild auf Facebook abstimmen lässt.

Von Jan Rathje

Der neue NPD-Bundesvorstand: Eckhart Bräuniger


Eckhart Bräuniger (re.) auf der NPD-DVU Fuisonsfeier 2011 in Berlin Foto: © ngn / sr

Eckhart Bräuniger (Jhg. 1971) ist seit Anfang der 1990er Jahre in der rechtsextremen Szene Berlins aktiv - als Freund von Waffen, Rechtsrock und der Rockerszene. Auf dem Bundesparteitag der NPD in Neuruppin 2011 wurde Bräuniger in den Parteivorstand gewählt, auf dessen Beschluss er seit Ende November 2011 als Geschäftsführer der "Deutsche Stimme Verlagsgesellschaft mbH" eingesetzt wurde.

Der neue NPD-Bundesvorstand: Andy Knape


Andy Knape als Ordner auf dem "Trauermarsch" im Januar 2011 in Magdeburg Foto: © Antifa Westhavelland

Andy Knape (Jhg. 1986) führt die Berufsbezeichnung Ökonom für Personalmanagement. Zurzeit ist er Landesvorsitzender der Jungen Nationaldemokraten (JN) in Sachsen-Anhalt und seit 2010 auch stellvertretender Bundesvorsitzender der JN. Bei der Bundestagswahl 2009 und der Landtagswahl 2011 in Sachsen-Anhalt kandidierte er erfolglos für die NPD. Auf dem Bundesparteitag der NPD im November 2011 in Neuruppin wurde Knape zum Beisitzer des Vorstandes als Unterstützer Holger Apfels gewählt.

Wozu V-Leute?

Im Zuge der Diskussionen rund um den rechten Terror der "NSU" und das Versagen von staatlichen Sicherheitsbehörden in diesem Zusammenhang spricht es sich zunehmend (endlich) herum:

V-Leute sind keine Polizistinnen und Polizisten, keine Staatsdienerinnen und -beamten, keine Geheimagentinnen und -agenten, die als sog. "verdecke Ermittler" im Neonazi-Milieu arbeiten.

Ricarda Riefling: „Die Waffe bin ich selbst“


Facebook-Profil von Ricarda Riefling im RNF-T-Shirt 2010 Foto: © Screenshot

Immer mehr Frauen drängen in die NPD. Ricarda Riefling ist seit neuestem sogar eines von zwei weiblichen Mitglieden des NPD-Bundesvorstands. Begegnung mit einer vierfachen Mutter mit extremen Ansichten.

Von Armin Lehmann

Von wegen Solidarität: Für die NPD sind die NSU-Terroristen keine "Nationalisten"


Auch eine passende Meinung: Wer ist Schuld am Nazi-Terror? Der "Kampf gegen Rechtsextremismus" Foto: © Screenshot

Nur wenige Neonazis feiern im Internet die Mörder der NSU als Helden. Bei den meisten ist es aber mit der "Solidarität" in der Szene nicht weit her, wenn es für sie selbst brenzlig wird: Uwe Mundlos, Uwe Bönhardt und Beate Zschäpe werden massiv abgelehnt - als Strohpuppen des Verfassungsschutzes oder gar als "Verbrecher".

Lesen Sie mehr auf ZEIT ONLINE!

Finden Sie weitere Artikel zum Thema 'NPD' im ZEIT online Archiv!
Inhalt abgleichen