
"pro Deutschland": Islamfeindschaft als Wahlkampf-Thema Quelle: ngn / sr
Seit Wochen werben die Berliner Rechtspopulisten für den, am kommenden Wochenende stattfindenden, „1. Anti-Islamisierungskongress“ in der Hauptstadt. Prominente und weniger prominente Rechtspopulisten aus ganz Europa kündigen ihre Teilnahme an. Ausländerfeindliche Parolen unter dem Deckmantel der Islamkritik sollen der Partei die nötige Aufmerksamkeit verschaffen, um bei den Abgeordnetenhauswahlen am 18. September die wichtige 1%-Hürde zu überschreiten.
Von Ulla Scharfenberg

Logo des "Pro Deutschland" Ablegers in Berlin Quelle: Screenshot
Am vergangenen Donnerstag trafen sich hunderte Kreuzbergerinnen und Kreuzberger, um die islamfeindlichen Rechtspopulisten von „Pro Deutschland“ daran zu hindern, ausgerechnet im Kreuzberger Rathaus über ihr Wahlprogramm zu diskutieren. Danach brandete eine alte Diskussion auf: Verschafft man den Ultrarechten damit zu viel Aufmerksamkeit?
Von Ulla Scharfenberg