Kamal K.

Todesopfer rechtsextremer Gewalt: Ein Mord 2010, zwei tödliche Gewalttaten 2011 werfen Fragen auf

In Leipzig ermorden Neonazis 2010 den jungen Iraker Kamal Kilade. Im sächsischen Oschatz wird im Mai 2011 der obdachlose Andre K. tot geprügelt In Möchengladbach endet ebenfalls im Mai 2011 ein Kioskstreit für einen Deutsch-Kongolesen David M. tödlich. Im Fall von Kamal Kilade hat der Richter im Urteil ein rechtsextremes Tatmotiv erkannt und benannt. Das erhöht die Chance, das der Fall auch in der offizielle Statistik der Todesopfer rechtsextremer Gewalt erscheint. Im Verfassungsschutzbericht 2010 wird er noch nicht erwähnt.

Von Ulla Scharfenberg

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