Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit

Deutsche Zustände 2011: Wer sich bedroht fühlt, agiert menschenfeindlicher

Seit zehn Jahren untersucht ein Forscher/innen-Team um Professor Wilhelm Heitmeyer von der Universität Bielefeld die Einstellungen der Menschen in Deutschland zur gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit. Im zehnten und letzten Jahr ist das Fazit wenig versöhnlich: Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, die Abwertung von Obdachlosen, Behinderten und Langzeitarbeitslosen steigen wieder an; soziale Unsicherheiten tragen dazu bei, dass Menschen gewaltbereiter und menschenfeindlicher agieren.

Von Simone Rafael

Coaches für vielfältiges Leben

Nach über einem Jahr mit Seminaren und Workshops, waren zwanzig Jugendliche nach Berlin eingeladen, um ihre Ausbildung zum „Vielfaltcoach“ bei der Amadeu Antonio Stiftung zu feiern. Dabei warteten neben der Großstadt auch ein spannendes Programm und intensive Diskussionen auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Von Maike Seyfarth

Deutsche Zustände 2010 in Zahlen

Seit neun Jahren untersucht ein Forscherteam der Universität Bielefeld um Professor Wilhelm Heitmeyer die "Deutschen Zustände" in Bezug auf Vorurteile, Abwertungen und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Hier die aktuellen Zahlen, wie viele Menschen rassistischen, antisemitischen, islamfeindlichen und anderen abwertenden Aussagen zustimmen.

Zusammengestellt von Simone Rafael

Deutsche Zustände 2010: Vereisung des sozialen Klimas nützt Rechtspopulisten

Wie geht es der Demokratie in Deutschland? Wie steht es um die Abwertung von Migranten, Obdachlosen, Frauen? Diesen Fragen widmet sich seit 2002 die Langzeitstudie „Deutsche Zustände“ des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung. Für 2010 stellen die Forscherinnen und Forscher fest: Gerade die Besserverdienenden und Einflussreicheren verlieren im Zuge der Krise ihre gesellschaftlichen Normen und reagieren reaktionär statt zivilisiert, tolerant und differenziert.

Von Simone Rafael

„Dramatische Trendwende“ – Zunahme rechtsextremer Einstellungen in der „Mitte“ der Gesellschaft

Der Rassismus ist in der sogenannten Mitte der Gesellschaft auf dem Vormarsch. Zu diesem Ergebnis kommen die Forscher Elmar Brähler und Oliver Decker in ihrer Studie „Die Mitte in der Krise“, die sie am 13. Oktober in Berlin vorstellten.

Von Tobias Willms

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