
Racial Profiling wird unter anderem von Polizeibeamt/innen durchgeführt Quelle: Screenshot
Berlin-Friedrichshain. Am Mittag des 4. August geht Abasi O.* seiner Tätigkeit als Telefonzellenreiniger nach, als ihn plötzlich zwei Polizeibeamte nach seinen Personalien kontrollieren. Sie beschuldigen ihn, ohne Anschnallgurt in seinem Dienstwagen gefahren zu sein. Abasi O. weist diesen Vorwurf zurück, zeigt jedoch den Beamt/innen seine Papiere. Während der eine Polizist seine Personalien abgleicht, durchsucht der andere ohne Handlungsgrundlage seinen Kofferraum. Mehrfach betont Abasi O., keine Ordnungswidrigkeit begangen zu haben.

Mehr zum Thema Gleichwertigkeit bei der Quelle: Amadeu Antonio Stiftung
Deutschland hat am 23. Februar 2012 der Todesopfer rechtsextremer Gewalt gedacht. Anlässlich dessen wollten wir von "Netz gegen Nazis"-Leser/innen hier und in den sozialen Netzwerken wissen: Was machst Du oder machen Sie ganz konkret gegen Menschenfeindlichkeit, im Alltag? Hier einige Anregungen.
Zusammengestellt von Antonia Oettingen

Haben es doch nicht so gemeint: Das Schlosspark-Theater preist sein Plakat an Quelle: Screenshot Facebook
Hier noch einmal in Ruhe erklärt: Warum es rassistisch ist, einen weißen Schauspieler schwarz anzumalen, auch wenn man es nicht rassistisch meint. Warum es nicht die Freiheit der Kunst beeinträchtigt, bedacht und sensibel für Menschenfeindlichkeiten zu inszenieren. Und warum nicht nur der schwarz geschminkte Schauspieler, sondern auch der Inhalt der Inszenierung »Ich bin nicht Rappaport« im Berliner Schlosspark-Theater sich rassistischer Klischees bedient.
Von Zoé Sona

Symbolbild Disko Quelle: flickr.com / Silly little Man / cc
Weil es vor einer Diskothek in Plauen zu einer Schlägerei kam, will der Betreiber in Zukunft "Ausländer" vom Besuch ausschließen - wobei unklar ist, wer das für ihn sein soll. Die Opferberatungsstelle der RAA Sachsen und die Initiative "Move" beklagen die rassistische Diskriminierung, die hinter diesem Vorhaben steht.

"Hetero, weiß und männlich? Fußball ist viel mehr!" Quelle: Friedrich-Ebert-Stiftung
Im Jahr der Weltmeisterschaft wird wieder viel diskutiert über Frauenfußball. Von naturgegebenen Körpereigenschaften ist die Rede, die es den Frauen unmöglich machten, guten Fußball zu spielen. Davon, dass der Sport viel zu hart sei, für das „schwache Geschlecht“ und überhaupt sei Fußball eben ein Sport für echte Männer. „Hetero, weiß und männlich? Fußball ist viel mehr“ ist der Titel der neuen Studie von Nina Degele und Caroline Janz, die sich mit Sexismus, Homophobie und Rassismus im Fußball auseinandersetzt.
Von Ulla Scharfenberg

Ausstellung "Tatort Stadion 2" Quelle: ngn
Diskriminierung im Fußball ist Thema der Ausstellung „Tatort Stadion 2“. Die Ausstellung ist eine Initiative des „Bündnis Aktiver Fußballfans" (BAFF) und wird in verschiedenen Städten Deutschlands gezeigt.
von Hannah Frühauf

Ausschnitt aus dem Kalenderblatt vom Februar Quelle: Aktionsbündnis Brandenburg
Im Jahr der Frauenfußballweltmeisterschaft in Deutschland thematisiert das "Aktionsbündnis Brandenburg" Diskriminierung im Sport mit einem ansprechenden Kalender - schnell noch bestellen!