Neueste Beiträge im Bereich 'Wahlen'

Hetzplakate füllen Urnen


Schief im Wind: NPD-Plakat in der Uckermark Foto: © Michael Urban/ddp

In ländlichen Regionen der Uckermark (Brandenburg) gewann die NPD mit antipolnischen Parolen bis zu 34 Prozent. Ein Journalist des Tagesspiegel hat sich dort umgesehen.

Von Claus-Dieter Steyer

Kanzler Strache?


FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache demonstriert gegen "Überfremdung" Foto: © JORGE DIRKX/AFP/Getty Images

30 Prozent haben die rechtspopulistischen Parteien bei den Wahlen in Österreich eingeheimst. Doch solange sie zerstritten sind, bleiben die Rechtsextremen ohnmächtige Dritte.

Von Joachim Riedl

Kriminelle für Recht und Ordnung


Gedenkstein für den 1999 in Guben zu Tode gehetzten algerischen Asylbewerber Omar Ben Noui Foto: © Jochen Eckel/ddp

Nach Außen gibt sich die NPD immer als Kämpfer für Recht und Ordnung, gegen "böse Kriminelle und Abzocker." Für die Kommunalwahlen in Brandenburg schickt die Neonazipartei jedoch reihenweise bekannte Nazi-Schläger und verurteilte Politkriminelle ins Rennen.

Von Christoph Schulze

Der nette Nazi von nebenan


Adolf Preuß (r.) mit dem niedersächsischen NPD-Landesvorsitzenden Ulrich Eigenfeld Foto: © Recherche-Nord

Adolf Preuß ist ordentlich, freundlich - und "gegen Ausländer". Ein Dorf in Niedersachsen wählt seit Jahrzehnten einen NPD-Mann zum Gemeinderat. Die evangelische Kirche hat ihn aus seinem Amt als Vorstand ihrer Gemeinde entlassen - nach zwanzig Jahren.

Von Jörn Breiholz

"Höchststrafe für die CDU-Versager"


Jürgen Gansel, NPD, wäre gern Landrat geworden - vergebens Foto: © Matthias Hiekel, dpa

Die NPD hat bei der Kommunalwahl in Sachsen 160 000 Stimmen bekommen. In zwei Kreisen lag die NPD bei der Landratswahl sogar knapp vor der SPD: Im Landkreis Lausitz mit 7,3 Prozent sowie im Kreis Sächsische Schweiz mit 7,8 Prozent. In der Gemeinde Reinhardtsdorf-Schöna stimmte jeder Vierte für die Rechtsextremen.

Trotz Krise selbstbewusst: Die NPD bei den sächsischen Kommunalwahlen


Rechtsextremer Wahlkampf mit Grillspießen und rassistischen Parolen Foto: © Jens Schlüter / ddp

"Die Touristen beschweren sich häufiger als die Einheimischen", sagt ein Restaurantbetreiber in der Sächsischen Schweiz achselzuckend, als er auf die vielen Plakate der NPD in den malerischen Dörfern entlang der deutsch-tschechischen Grenze angesprochen wird. "Der Osten wählt deutsch" und "Wählen gehen - Bürgerwut in den Kreistag" sind die auffälligsten der markigen Parolen, mit denen die rechtsextreme Partei auf Stimmenfang unter den 2,9 Millionen Wahlberechtigten für die heutigen Kommunal- und Kreistagswahlen in Sachsen geht.

Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein: NPD hofft auf Mandate


In Schleswig-Holstein wird die NPD von Neonazi-Kameradschaften unterstützt Foto: © Michael Kappeler, ddp

Das Abwesende ist das Auffallende. In Kiel finden sich kaum Wahlplakate der NPD zur Kommunalwahl in Schleswig-Holstein am heutigen Sonntag. Nicht einmal die bekannten Aufkleber mit Slogans wie "Aus die Maus - Die Schonzeit für Abzockparteien ist vorbei" kleben an Laternen und Straßenschildern. Auch NPD-Plakate mit dem Slogan "Arbeit für Deutsche" sind kaum zwischen Ost- und Nordsee zu sehen.

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