Neueste Beiträge im Bereich 'Was sie behaupten'

Hitlers Kriegsschuld


Adolf Hitlers Platz im Berliner Museum steht nun leer. Foto: © Andreas Rentz

Sie ist neben der Holocaust-Leugnung die beliebteste Lüge der Neonazis: Das nationalsozialistische Deutschland sei in den Krieg gezwungen worden. Die Deutschen – so die Behauptung der rechtsextremen Geschichtsfälscher – trügen keine Schuld an all dem Elend und Leid, das der Krieg gebracht hat.

"Die vermeintliche Opferrolle der eigenen Nation"

Ein Interview mit Manfred Kittel vom Institut für Zeitgeschichte in München über die Vertreibung der Deutschen und die extreme Rechte, die das Thema für sich instrumentalisiert.

Die rechtsextremen Geschichtsfälscher

Als "Revisionisten" bezeichnen sich Rechtsextreme, die gegen das auf Forschung und Fakten gegründete Geschichtsbild über den Nationalsozialismus und seine Verbrechen Amok laufen. Es waren zunächst alte Nationalsozialisten, die seit den fünfziger Jahren an der Verteidigung des Nationalsozialismus arbeiteten. Zuerst bemühten sie sich darum, die deutsche Schuld am Ausbruch des Zweiten Weltkriegs zu verkleinern.

Das Tagebuch der Anne Frank


Das Tagebuch der Anne Frank gilt als Symbol für die Opfer des Holocaust. Deshalb ist es Rechtsextremen, die die NS-Vergangenheit beschönigen wollen, ein Dorn im Auge – und wird von ihnen immer wieder als "unecht" bezeichnet.

Der lang geplante Krieg

Hermann Graml erklärt in seinem Aufsatz, warum revisionistische Behauptungen, Deutschland habe keine Schuld an dem Zweiten Weltkrieg, falsch sind.

Revisionismus


Foto: © Montage: ZEIT online Grafik

Revisionismus bedeutet im Zusammenhang mit Rechtsextremismus die Umdeutung und Relativierung der Geschichte des Nationalsozialismus.

Euthanasie

70 000 Menschen sind zwischen 1939 und 1941 dem sogenannten Euthanasie-Programm des Nationalsozialismus' zum Opfer gefallen. Bis heute wird dies von manchen Rechtsextremisten geleugnet.

Vertreibung der Deutschen


Ein Essay über Ursprung und Ursache der Vertreibung der Deutschen.

Horst Wessel


Horst Wessels Grabstein auf dem Friedhof der Berliner Nikolaikirche, 1933 Foto: © Henry Guttmann/Hulton Archive/Getty Images

Horst Wessel, ein 1930 getöteter SA-Sturmführer, wurde von den Nationalsozialisten als Märtyrer der Bewegung inszeniert. Daran knüpft die Neonazi-Szene bis heute an.

Wessel dient vor allem Neonazis aus dem Spektrum der "Kameradschaften" und "Freien Nationalisten" als Vorbild – sie sehen sich selbst in der Tradition der SA-Straßenkämpfer.

Homogene Volksgemeinschaft


NPD-Mitglieder und andere Rechtsextreme wettern oft gegen den "multikulturellen Wahnsinn". Damit meinen sie alle in Deutschland lebenden Menschen, die einen Zuwanderungshintergrund haben. Die heutige Gesellschaft ist ihnen zu bunt, zu heterogen.

Lesen Sie mehr auf ZEIT ONLINE!

Finden Sie weitere Artikel zum Thema 'Was sie behaupten' im ZEIT online Archiv!
Inhalt abgleichen