Neueste Beiträge im Bereich 'Was wir machen können'

"Nazis sind keine Kinderfreunde"


Rechtsextreme demonstrierten am Montag in Leipzig - aber Anwohner schlossen sich diesmal kaum an Foto: © Sebastian Willnow/ddp

Die NPD und Neonazi-"Kameradschaften" in Leipzig machten sich die Wut über den gewaltsamen Tod eines achtjährigen Mädchens zunutze. Spät, aber nun doch, ist der Rest der Stadt aufgewacht.

Von Toralf Staud

Heimliche Sympathisanten der NPD in Sachsen


Offensive NS-Verherrlichung: Die NPD-Landtagsfraktion am 16. Februar 2008 in Dresden Foto: © Mark Mühlhaus / attenzione

"Nie wird ein CDU-Politiker in Sachsen mit der NPD stimmen", sagte der sächsische CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer vor einigen Tagen in einem Interview mit der tageszeitung. Allerdings werfen nicht nur die Abstimmungen im nordsächsischen Kreistag die Frage auf, inwieweit die CDU-Basis ihrem Generalsekretär noch folgt.

Von Andreas Speit

Was tun, wenn Neonazis das Sommervergnügen stören?


ZEIT Online-Grafik

Grillfeste, Strandparties an Badeseen, ein lauschiger Abend auf dem Balkon und Sommerbarbesuche können sich von eine Moment zum anderen in eine Situation zum Einmischen und Handeln verwandeln: Wenn die Gruppe am Nebenfeuer plötzlich Landser-Lieder singt oder man mitten in der Nacht auf dem Zeltplatz durch "Sieg-Heil"-Rufe geweckt wird.

Neonazis verteilen rechtsextreme Zeitungen und "Schulhof-CDs". Was tun?


Funktioniert als Einstiegsdroge: rechtsextreme Musik-CDs Foto: © Johannes Eisele/ ddp

Neonazis verteilen plötzlich vor der Schule rechtsextreme Zeitungen und die so genannte Schulhof-CD. Was können Lehrer und Schüler jetzt unternehmen?

Thomas Weber von der Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander e.V. in Sachsen-Anhalt beantwortet diese Frage häufig, wenn er an Schulen Workhops und Seminare zu rechtsextremer Musik und Jugendkulturen macht.

Gewerkschaften informieren und organisieren

"Gute Beispiele von der Praxis für die Praxis" heißt die bundesweit einmalige Online-Datenbank von Projekten aus Konzernen, mittelständischen Betrieben, Gewerkschaften und deren Jugendorganisationen sowie Berufsschulen. Finden kann man die Datenbank auf der Website gelbehand.de des Vereins "Mach meinen Kumpel nicht an". Seit über 20 Jahren ist der "Kumpelverein" aktiv, der von der DGB Jugend und der Redaktion der Gewerkschaftszeitschrift "ran" 1986 gegründet wurde. Schwerpunkte sind die Bereiche Integration, Rechtsextremismus und Gewerkschaften.

Arbeitsplätze ohne rassistische Hetze

Mit Betriebsvereinbarungen und dem allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz stehen Arbeitnehmern und Betrieben etliche Möglichkeiten zur Verfügung, um gegen rassistische Sprüche, Diskriminierungen oder rechtsextremen Aktivitäten konsequent vorzugehen.

Wir unterstützen Opfer rechter Gewalt


Kundgebung "Potsdam bekennt Farbe" (21.04.06) in Potsdam. Solidarität mit den Opfern rassistisch motivierter Gewalttaten.

Unterstützung für Opfer rechter und rassistischer Angriffe kann ganz unterschiedliche Formen annehmen. Für die Betroffenen sind sie oft (überlebens-)notwendig, um die Folgen der Gewalttat bewältigen zu können.

Ausstellungen, Theater und Veranstaltungsreihen


Effektives Handeln gegen Rechtsextremismus braucht Informationen und Öffentlichkeit. Denn Aktionen, Strategien, Codes, Musik und Lifestyle von Neonazis verändern sich ständig. Das Wissen darüber kann auf unterschiedliche Weise präsentiert und zur Diskussion gestellt werden.

Wir planen eine Veranstaltung zum Thema Rechtsextremismus. Was machen wir, um Störversuche von Neonazis zu verhindern?

Die Frage beantwortet Bianca Klose vom Mobilen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus. Das Team berät Initiativen, Gewerkschaften, Parteien und Schulen in Berlin bei der Vorbereitung von Veranstaltungen.

Ich möchte ein Konzert gegen Nazis organisieren. Wie geht das?


Die kostenlose Schülerzeitung der Musik-Kampagne "Kein Bock Auf Nazis"

Diese Frage wird Robert Högel von der Jugendkampagne "Kein Bock Auf Nazis" häufig von Initiativen gestellt. Hier ist seine Antwort.

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