Zwickauer Terrorzelle

Die Zwickauer Terrorzelle "Nationalsozialistischer Untergrund" im Überblick - Taten und Unterstützer/innen

Den inneren Kern der Zwickauer Terrorzelle, die sich selbst "Nationalsozialistischer Untergrund" nannte, bildeten Uwe Mundlos (38 †), Uwe Böhnhardt (34 †) und Beate Zschäpe (36). Hier ein Überblick ihrer Taten und Unterstützer/innen - nach der aktuellen Ermittlungslage (Stand: Januar 2012).

Die Mordes der Rechtsterroristen (2000 bis 2007):

9. September 2000

NSU-Opferanwalt: „Warum fragt bisher niemand nach institutionalisiertem Rassismus in den Staatsorganen?"

Er nennt sich selbst „den Fleisch gewordenen Traum eines jeden Integrationspolitikers“: Mehmet Daimagüler, 1968 in Siegen als Sohn türkischer Migranten geboren, die damals noch „Gastarbeiter“ hießen, gelang der Sprung von der Hauptschule bis nach Harvard und Yale. Er wurde Rechtsanwalt und Manager und war der erste Deutsch-Türke im Bundesvorstand der FDP. Mit seinem Buch „Kein schönes Land in dieser Zeit“ hat er die Antithese zu Sarrazins „Deutschland schafft sich ab“ geschrieben. Er kritisiert „das weder ehrliche noch lösungsorientierte Integrationsgequatsche“ in Deutschland.

März 2012: Zschäpe bleibt tatverdächtig, Bund debattiert über Neonazi-Datei

Ein Überblick über die Nachrichtenlage zur NSU im März 2012.

01.03.2012

Zschäpe weiterhin dringend tatverdächtig

Februar 2012: Weiterer Helfer, Gedenken an die Opfer und Beate Zschäpes Katzen

Ein Überblick über die Nachrichtenlage zur NSU im Februar 2012.

01.02.2012

Weiterer Helfer der NSU-Terrorzelle festgenommen

Obwohl sie zu uns gehören: Das Gedenken an die Opfer rechtsextremer Anschläge wirkt kraftlos und kalt

Der Umgang mit der Zwickauer Terrorzelle und besonders das Gedenken an ihre zehn Opfer wirkt blutleer und kalt. Aber was wäre angemessen?

Von Anetta Kahane

NSU: Verdacht auf zwei weitere Anschläge, aber schwierige Beweisführung

Ralf Wohllebens Frau als Kindergärtnerin in Jena gekündigt +++ NSU-Unterstützer André Eminger bleibt in Haft +++ Dreist: Zschäpe besucht im Jahr 2011 unerkannt massiv gesicherten Rocker-Prozess.

Ralf Wohllebens Frau als Kindergärtnerin in Jena gekündigt

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