Neueste Beiträge im Bereich 'Wahlen'

Nazis in Parlamenten: Demokraten brauchen Argumente


Titelbild Frölich, Hafeneger u.a.: Zivilgesellschaftliche Strategien gegen die extreme Rechte in Hessen Foto: © Verlag

Der Umgang mit rechtsextremen Parteien ist eine Gradwanderung und eine Herausforderung an Demokraten: Ignorieren oder aufklären, diskutieren oder verbieten? Rechtsextremismus-Experte Benno Hafeneger, Professor für Erziehungswissenschaften an der Universität Marburg , spricht im Interview über Vor- und Nachteile der verschiedenen Methoden.

Demokratische Parteien: Gemeinsam gegen die NPD?


Der sächsische Landtag

Ob rechtsextreme Parteien im Landtag für ihre Positionen Erfolge verbuchen können hängt maßgeblich vom Umgang der nicht-rechten Parteien mit Propaganda-Versuchen von NPD-Vertretern und Co. ab. Die Landtage in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern haben diesbezüglich Erfahrungen gesammelt.

Von Till Kahnt

Hetzplakate füllen Urnen


Schief im Wind: NPD-Plakat in der Uckermark Foto: © Michael Urban/ddp

In ländlichen Regionen der Uckermark (Brandenburg) gewann die NPD mit antipolnischen Parolen bis zu 34 Prozent. Ein Journalist des Tagesspiegel hat sich dort umgesehen.

Von Claus-Dieter Steyer

Rechtsextreme jetzt überall in Brandenburg präsent


Stimmen auszählen in Brandenburg: NPD und DVU ziehen flächendeckend in die Parlamente Foto: © Clemens Bilan/ddp

NPD und DVU werden nach der Wahl am Sonntag in fast allen Kommunalparlamenten in Brandenburg vertreten sein. "Dramatisch," nannte Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) das Ergebnis. "Ich hoffe auf ein gemeinsames Vorgehen aller demokratischen Parteien."

Von Haidy Damm

Kriminelle für Recht und Ordnung

Nach Außen gibt sich die NPD immer als Kämpfer für Recht und Ordnung, gegen "böse Kriminelle und Abzocker." Für die Kommunalwahlen in Brandenburg schickt die Neonazipartei jedoch reihenweise bekannte Nazi-Schläger und verurteilte Politkriminelle ins Rennen.

Von Christoph Schulze

Heimliche Sympathisanten der NPD in Sachsen

"Nie wird ein CDU-Politiker in Sachsen mit der NPD stimmen", sagte der sächsische CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer vor einigen Tagen in einem Interview mit der tageszeitung. Allerdings werfen nicht nur die Abstimmungen im nordsächsischen Kreistag die Frage auf, inwieweit die CDU-Basis ihrem Generalsekretär noch folgt.

Von Andreas Speit

"Wir helfen jedem, egal welche Hautfarbe er hat"


Aktiv für die Demokratie - die deutschen Jugendfeuerwehren Foto: © DJF

Mike Brendel ist Kreis-Jugendfeuerwehrwart der sächsischen Schweiz und Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr seit 18 Jahren. In der Sächsischen Schweiz erhielt die NPD am Sonntag bei den Kommunalwahlen teilweise 25 Prozent der Stimmen. Herr Brendel betreut 47 Jugendfeuerwehren. Die machen sich stark gegen rechtsextreme Tendenzen in der Gesellschaft.

Informationsbroschüre "Kritische Dokumentation - Kreistagswahl 2008"

Die neonazistische NPD tritt zur Kreistagswahl am 08.06.2008 erstmals flächendeckend in ganz Sachsen an. Ihr erklärtes Ziel ist es in alle Kreistage mit Fraktionsstärke einzuziehen.

Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein: NPD hofft auf Mandate


In Schleswig-Holstein wird die NPD von Neonazi-Kameradschaften unterstützt Foto: © Michael Kappeler, ddp

Das Abwesende ist das Auffallende. In Kiel finden sich kaum Wahlplakate der NPD zur Kommunalwahl in Schleswig-Holstein am heutigen Sonntag. Nicht einmal die bekannten Aufkleber mit Slogans wie "Aus die Maus - Die Schonzeit für Abzockparteien ist vorbei" kleben an Laternen und Straßenschildern. Auch NPD-Plakate mit dem Slogan "Arbeit für Deutsche" sind kaum zwischen Ost- und Nordsee zu sehen.

Braune Pannen


Umstritten: Der NPD-Vorsitzende Udo Voigt mit einer Wahlkampf-DVD Foto: © Sebastian Willnow/ddp

Bis vor Kurzem galt die NPD als die größte Gefahr für die deutsche Demokratie. Gegenwärtig scheint die Partei nur eines zu gefährden - sie selbst. Aber das muss nicht so bleiben.

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