Neueste Beiträge im Bereich 'Wahlen'

Heimliche Sympathisanten der NPD in Sachsen


Offensive NS-Verherrlichung: Die NPD-Landtagsfraktion am 16. Februar 2008 in Dresden Foto: © Mark Mühlhaus / attenzione

"Nie wird ein CDU-Politiker in Sachsen mit der NPD stimmen", sagte der sächsische CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer vor einigen Tagen in einem Interview mit der tageszeitung. Allerdings werfen nicht nur die Abstimmungen im nordsächsischen Kreistag die Frage auf, inwieweit die CDU-Basis ihrem Generalsekretär noch folgt.

Von Andreas Speit

"Wir helfen jedem, egal welche Hautfarbe er hat"


Aktiv für die Demokratie - die deutschen Jugendfeuerwehren Foto: © DJF

Mike Brendel ist Kreis-Jugendfeuerwehrwart der sächsischen Schweiz und Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr seit 18 Jahren. In der Sächsischen Schweiz erhielt die NPD am Sonntag bei den Kommunalwahlen teilweise 25 Prozent der Stimmen. Herr Brendel betreut 47 Jugendfeuerwehren. Die machen sich stark gegen rechtsextreme Tendenzen in der Gesellschaft.

Informationsbroschüre "Kritische Dokumentation - Kreistagswahl 2008"

Die neonazistische NPD tritt zur Kreistagswahl am 08.06.2008 erstmals flächendeckend in ganz Sachsen an. Ihr erklärtes Ziel ist es in alle Kreistage mit Fraktionsstärke einzuziehen.

Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein: NPD hofft auf Mandate


In Schleswig-Holstein wird die NPD von Neonazi-Kameradschaften unterstützt Foto: © Michael Kappeler, ddp

Das Abwesende ist das Auffallende. In Kiel finden sich kaum Wahlplakate der NPD zur Kommunalwahl in Schleswig-Holstein am heutigen Sonntag. Nicht einmal die bekannten Aufkleber mit Slogans wie "Aus die Maus - Die Schonzeit für Abzockparteien ist vorbei" kleben an Laternen und Straßenschildern. Auch NPD-Plakate mit dem Slogan "Arbeit für Deutsche" sind kaum zwischen Ost- und Nordsee zu sehen.

Braune Pannen


Umstritten: Der NPD-Vorsitzende Udo Voigt mit einer Wahlkampf-DVD Foto: © Sebastian Willnow/ddp

Bis vor Kurzem galt die NPD als die größte Gefahr für die deutsche Demokratie. Gegenwärtig scheint die Partei nur eines zu gefährden - sie selbst. Aber das muss nicht so bleiben.

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