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Rechtsextremismus in Ungarn: Zunehmend gewalttätig gegen Roma, Liberale und Juden


Der Heldenplatz in Budapest

In Ungarn finden derzeit allwöchentlich "Demonstrationen" statt, die mit Lynchstimmung verbunden sind. Das "Blood & Honour"-Treffen Mitte Februar gehört dabei inzwischen zu den gemäßigteren Veranstaltungen.

Von Magdalena Marsovszky, Budapest

"Werft den Ministerpräsidenten in die Donau!"


Die extreme Rechte hat wenig zu befürchten in Ungarn - ihre Kritiker schon. Foto: © Mark Mühlhaus/attenzione

Rechtsextreme sind in Ungarn auf dem Vormarsch: Die paramilitärische "Ungarische Garde" hat großen Zulauf, selbst renommierte Zeitungen und die bürgerliche Fidesz-Partei hetzen ungeniert gegen die Minderheit der Roma und die linksliberale "Judenregierung"

Von Magdalena Marsovszky, Budapest

Ungarn - Hass und Antisemitismus fest verankert


"Day of Honour" 2007 - Auf der Kundgebung am Heldenplatz versammmelten sich rund 1000 Neonazis. Foto: © Mark Mühlhaus/attenzione

Seit in Ungarn rechtsextreme Gruppen immer öfter auf die Straße gehen, beschäftigt sich auch die Innenpolitik mit Fremdenhass und Antisemitismus. Eine aktuelle Studie zeigt, rechtsextremes Gedankengut ist weit verbreitet.

Von Reinhold Vetter

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