SSS

Skinheads Sächsische Schweiz (SSS)

Die terroristische Gruppe "Skinheads Sächsische Schweiz" (SSS) sowie SSS/AO (Aufbauorganisation) wurden am 5. April 2001 vom sächsischen Innenministerium verboten. Ins Leben gerufen worden war die Organisation 1997 von Ex-Mitgliedern der 1994 vom Bundesinnenministerium wegen "Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus" verbotenen "Wiking-Jugend".

Über Jahre durften die Rechtsextremisten, deren Aktivisten aus dem Umfeld der NPD örtlich vielfach Akzeptanz genossen, ihr Unwesen treiben. Sie wollten die Region südlich von Dresden von Ausländern und Linken säubern.

Früher Schlägerbande, heute Parteisoldaten

Sie gelten als Vorbild für militante Neonazi-"Kameradschaften" bundesweit und deren enge Verflechtung mit der NPD: die verbotenen Skinheads Sächsische Schweiz (SSS). Trotz Verbot durch das sächsische Innenministerium vor mittlerweile sieben Jahren sind auch Vertreter von Sicherheitsbehörden überzeugt: Die Aktivisten der SSS machen weiter. Einige von ihnen kandidierten für die NPD bei den Kommunalwahlen im Juni 2008.

Von Bastian Wierzioch

Die SSS - Image ist alles

Sachsens Innenminister hat die militante Nazigruppe Skinheads Sächsische Schweiz verboten.

Von Heike Kleffner

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