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Das Logo der Hammerskins. Quelle: Aktion Zivilcourage

"Hammerskins forever - forever Hammerskins"

Skinheads


Rechtsextreme Skinheads 2004 beim Bundesparteitag der NPD Foto: © © Ulrich Koch/ddp

1. Nicht jeder Skinhead ist automatisch ein Rechtsextremer
2. Die wenigsten Rechtsextremen kleiden sich heutzutage noch wie Skinheads. Viele Neonazis tragen inzwischen sportliche, unauffällige Kleidung, die oft nur für Szenekenner Rückschlüsse auf ihre politische Gesinnung zulässt.

„Wer mit Nazis feiert, hat bei uns nichts zu suchen“

Linke Skinheads? Gibt es so was überhaupt? Die Antwort lautet: Ja! Der 27-Jährige Jens Becker aus Berlin ist seit acht Jahren einer von ihnen. Er liebt Ska und Soul-Musik, mischt sich ein, wenn Neonazis in der U-Bahn pöbeln und hofft, dass eines Tages in den Medien nicht mehr das Wort "Skinhead" als Synonym für "Neonazi" benutzt wird.

Die Geschichte der Skinhead-Kultur

Von Klaus Farin

Die Bezeichnung "Skinhead" (übersetzt: "Hautkopf") setzte sich Ende der 60er Jahre in Großbritannien unter mehreren anderen Begriffen ("Egghead", "Baldhead" usw.) für die neue kurzhaarige Jugendkultur durch. Dabei trug die erste Skinhead-Generation keineswegs "Glatze", sondern eine "Mecki-Frisur". Doch in den langhaarigen späten Sechzigern genügte das, um als extrem aufzufallen.

Verfassungsschutz zu Skinheads

Skinhead-Szene

Die Skinhead-Bewegung versteht sich als Protestbewegung gegenüber der bürgerlichen Gesellschaft. Es wäre jedoch falsch, mit dem Begriff Skinhead automatisch Rechtsextremismus zu assoziieren. Denn neben rechtsextremistischen Skinheads gibt es auch nichtrechtsextremistische Strömungen wie zum Beispiel die Oi!-Skins. Unter den Beobachtungsauftrag des Verfassungsschutzes fallen ausschließlich rechtsextremistische Skinheads.

Rechtsextremistische Skinheads

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