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Argumentationshilfe gegen die neue Schulhof-CD "BRD vs. Deutschland"


Cover der NPD-Schulhof-CD 2009

Wieder einmal verteilt die NPD im Wahlkampf "Schulhof-CDs" mit dem Titel "BRD vs. Deutschland". Sie einzusammeln und zu vernichten, ist nur eine symbolische Aktion - Schüler kommen, wenn sie wollen, über die neuen Medien leicht an die Inhalte. Deshalb hilft nur die Auseinandersetzung mit der Ideologie, die die NPD verbreitet. Dazu gibt es jetzt eine kenntnisreiche Argumentationshilfe.

Völkischer Antikapitalismus: "Umerziehungsstätten" statt Hartz IV


Broschüren-Titel Foto: © Screenshot

Zum 1. Mai demonstrieren Rechtsextreme gern unter dem Label des "Antikapitalismus". Berliner Neonazis haben zur Werbung für die Demo jetzt eine Broschüre herausgebracht, um zu erläutern, was sie sich wirklich als Problemlösung vorstellen, wenn sie "Weg mit Hartz IV" rufen.

Von Jan Riebe

Wo ist eigentlich die "Ostküste"?

Rechtsextreme wollen ihre Ideologie im Denken der gesellschaftlichen Mehrheit verankern, die NPD hat sogar explizit einen "Kampf um die Köpfe" ausgerufen. Ein beliebtes - und oft perfides - Mittel dafür sind gezielte Sprachschöpfungen: Begriffe wie "Asylbetrüger", "Schuldkult", "USrael" oder "inländerfreundlich" sind jedenfalls keine harmlosen Wortspiele.

Rechtsextreme Sprachcodes


Neonazismus geht auch international: "88tube" ist das Nazi-Pendant zur Videoplattform "YouTube" Foto: © Screenshot

Rechtsextreme sind bei Wort- oder Phrasenschöpfung erfinderisch - gilt es doch, sprachliche Signale an Gleichgesinnte auszusenden und eigene Ideologie ausdrücken zu können, ohne strafrechtlich belangt zu werden. Gerade im Internet finden solche rechtsextreme Wortschöpfungen schnell Verbreitung.

Von Simone Rafael

Kommunalwahl 2009: Was will die NPD in Sachsen?


Kommunalwahlprogramme der NPD für Dresden und Leipzig Foto: © Screenshot

Für 103 sächsische Städte und Gemeinden hat die NPD für die bevorstehende Kommunalwahl am 7. Juni 2009 eigene Listen aufgestellt. Um Wählerstimmen zu erlangen, spricht sie mit doppelter Zunge: So tritt sie etwa öffentlich für Menschen- und Freiheitsrechte ein, die sie intern abzuschaffen gedenkt. Eine Wahlprogramm-Analyse.

Von Miro Jennerjahn

Was bezweckt in NPD mit parlamentarischen Anfragen?


NPD-Fraktionschef Udo Pastörs im Schweriner Landtag, Screenshot youtube

Wenn eine rechtsextreme Partei im Landtag sitzt, hat das für sie mehr als nur symbolischen Wert. So ist etwa das Stellen zahlreicher parlamentarischer Anfragen nicht nur eine Strategie, Engagement vorzutäuschen, demokratischen Kräften Zeit zu stehlen und Ideologie zu präsentieren. Es gibt auch ganz konkreten Nutzen, den die NPD aus ihren Anfragen zieht.

Für Hobbyhistoriker mit und ohne Nazihintergrund


Zeitungszeugen: "Der Angriff" und "Völkischer Beobachter" Foto: © ngn/sr

Die Zeitschrift "Zeitungszeugen" erregt derzeit die Gemüter: Macht es Sinn, NS-Propagandablätter im Original wieder an den Kiosk zu bringen? Gefährdet es die Pressefreiheit, wenn das Bayerische Finanzministerium eben dies verbieten will? Ein Blick in die "Zeitungszeugen" lässt klarer sehen.

Von Simone Rafael

Unsinnig, überholt und längst widerlegt: Die Idee der Einteilung in "Rassen"

Ob am Infostand oder in den Parlamenten - die NPD braucht geschulte Aktivisten, die ihre rechtsextremen Ideen in "die richtigen Worte" kleiden. Dafür hat sie intern eine "Handreichung für die öffentliche Auseinandersetzung" herausgegeben.

Vielfalt macht Neonazis Angst


Bunt sind bei der NPD nur die Buttons. Foto: © Sean Gallup/Getty Images

Ob am Infostand oder in den Parlamenten - die NPD braucht geschulte Aktivisten, die ihre rechtsextremen Ideen in "die richtigen Worte" kleiden. Dafür hat sie intern eine "Handreichung für die öffentliche Auseinandersetzung" herausgegeben.

Einfältige Logik: Lieber "Deutsch" als "Mensch" sein


NPD-Büchertisch in Warmensteinach Foto: © Sean Gallup/Getty Images

Ob am Infostand oder in den Parlamenten - die NPD braucht geschulte Aktivisten, die ihre rechtsextremen Ideen in "die richtigen Worte" kleiden. Dafür hat sie intern eine "Handreichung für die öffentliche Auseinandersetzung" herausgegeben.

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