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Ring Nationaler Frauen (RNF)

Der "Ring Nationaler Frauen" (RNF) ist eine Unterorganisation für Frauen der rechtsextremen NPD. Der RNF wurde am 16. September 2006 in Sotterhausen (Sachsen-Anhalt) gegründet.

NPD und Familie


So sieht die glückliche Nazi-Familie aus: "Familie Mustermann" aus zahlreichen NPD-Publikationen Foto: © Screenshot

Wenn auf rechtsextremen Demonstrationen Menschen mit ihren Kindern auflaufen, ist das folgerichtig: Auch die Neonazis werden älter und gründen Familien. War dies früher oft ein Moment des Ausstiegs, gibt es heute genug Paare, in denen beide Partner zur rechtsextremen Szene gehören und die ihre Kinder entsprechend erziehen.

Schüssler, Gitta

Gitta Schüssler (Jg. 1961) ist NPD-Abgeordnete im sächsischen Landtag und Bundessprecherin des "Rings Nationaler Frauen" (RNF).

Hähnel (geb. Palau), Stella

Stella Hähnel (Jg. 1972) ist Beisitzerin im NPD-Bundesvorstand sowie im NPD-Landesvorstand Berlin und seit Anfang der 1990er Jahre in neonazistischen Frauenorganisationen aktiv.

Frauen in der rechtsextremen Szene

Wichtig für den Stimmenfang? Oder nur zum Wäschewaschen? Rechte Frauen in der Männerwelt der NPD

Rechtsextreme Frauen - die Gefahr in unserer Mitte


Neonazi-Frauen laufen nicht mehr hinterher, sondern auch gern mal vorneweg, wie bei diesem rechten "Trauermarsch" 2009 Foto: © ngn/raf

Im Sportverein betreuen sie unsere Kinder - bei den Kameraden hetzen sie gegen Ausländer. In der Schule kandidieren sie für den Elternbeirat - auf der Straße marschieren sie mit Neonazis. Rechtsextreme Frauen begegnen uns immer öfter dort, wo wir sie am wenigsten erwarten.

Von Kristina Maroldt

Die sanfte Seite des Rechtsextremismus? (2)


Rechtsextreme Girlies auf einer Demo in Peenemünde Foto: © raf / AAS

Sie arbeiten als Musiklehrerin, im Jugendzentrum oder als ehrenamtliche Schwimmtrainerin - rechtsextreme Frauen bleiben oft lange unerkannt. Dadurch gelingt ihnen sogar besser als den Männern, rechtsextreme Gedanken in die Gesellschaft zu tragen.

Von Juliane Lang

Die sanfte Seite des Rechtsextremismus? (1)


Rechtsextreme Aktivistin auf einer Demo. Foto: © Deutscher Frauenrat

Sozial engagiert, zuvorkommend und politisch unauffällig präsentieren sich Frauen aus dem Umfeld der NPD außerhalb der Szene als nette Nachbarinnen. Aber auch wo sie politisch nicht offen in Erscheinung treten, muss die Zivilgesellschaft sich klar von rechtsextremen Aktivistinnen abgrenzen. Fünf Beispiele.

Von Juliane Lang

Jung, weiblich, rechtsextrem

Frauen in der NPD. Stella Hähnel, geb. Palau ist seit Jahren in der rechtsextremen Szene aktiv. Bei den Kommunalwahlen in Brandenburg kandidiert sie für die NPD für den Kreistag Oberhavel. Zwei Journalistinnen haben sie besucht.

Von Nicole Messmer und Marie Preuss

Was verbirgt sich hinter dem Ring Nationaler Frauen (RNF)?

Trotz der Tatsache, dass die NPD augenscheinlich stark männerdominiert ist, hat die eigenständige Organisierung von Frauen innerhalb der Partei in den letzten Jahren zugenommen. Seit Mitte der 1990er Jahre wurden vereinzelt regionale Frauengruppen von NPD und Jungen Nationaldemokraten (JN) gegründet (z.B. JN-Mädelbund NRW, NPD-Frauengruppe Hannover), die allerdings parteiintern kaum in Erscheinung getreten sind. Am 16. September 2006 gründeten 31 Frauen den Ring Nationaler Frauen (RNF) als bundesweite Frauenorganisation der NPD.

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