Nodes on the Topic 'Rieger, Jürgen'

Für Rieger statt Heß: Neonazis demonstrieren wieder in Wunsiedel


Blick auf Wunsiedel Foto: © flickr / cc / murmelvieh

Wunsiedel wird die rechtsextremen Marschierer nicht los: Zwar sind seit 2005 die Heß-Gedenkmärsche im Ort verboten, wo der Hitler-Stellvertreter begraben liegt. Doch nun demonstrieren die Rechtsextremen zum Todestag von Jürgen Rieger - dem Nazi-Anwalt, der zuvor die Heß-Gedenkmärsche in Wunsiedel organisierte. Am Samstag ist es wieder soweit.

Volksverhetzungsparagraph - Welche Folgen hat das Urteil des Verfassungsgerichtes?


Protest gegen eine Nazi-Demonstration in Berlin Foto: © ngn / wo

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die Verherrlichung des NS-Regimes strafbar bleibt. Damit unterlag der verstorbene NPD-Funktionär Rieger mit seiner Beschwerde. Welche Folgen hat das?

Von Frank Jansen und Jost Müller-Neuhof

Wer beerbt Jürgen Rieger?


Jürgen Rieger auf einer Demonstration 2006 Foto: © Marek Peters

Nach dem Tod von Anwalt, Geldgeber und NPD-Vize Jürgen Rieger: Verfahren gegen ihn werden eingestellt, Anwälte der Anwaltskammer Hamburg lösen Kanzlei auf. Rieger vererbt Vermögen seinen Kindern, die mit der Nazi-Szene nichts zu tun haben. Ehemaligen "Kameraden" versuchen aber, an Immobilien zu kommen.

Zusammengestellt von Simone Rafael

Rechtsextremer Anwalt, Scharnierfigur und Finanzier: Jürgen Rieger ist tot


Jürgen Rieger Foto: © Marek Peters

Empfindlicher Verlust für die rechtsextreme Szene in Deutschland: Jürgen Rieger ist mit 63 Jahren am Donnerstag, den 29.10.2009, den Folgen eines Schlaganfalls erlegen, den er am vergangenen Samstag, den 24.10.2009, auf einer NPD-Parteivorstandssitzung in Berlin erlitten hatte. Dies teilte Riegers Familie mit.

Von Simone Rafael

Nach Internetberichten liegt Jürgen Rieger im Sterben - NPD bestätigt Schlaganfall

Jürgen Rieger (Jg. 1946) ist Rechtsanwalt in Hamburg und seit beinahe vierzig Jahren einer der aktivsten Neonazis Deutschlands mit Verbindungen in die heidnisch-germanische Szene. Seit Mai 2008 ist er stellvertretender NPD-Parteivorsitzender. Nach Angaben des NPD-Pressesprechers hatte er am Wochenende einen Schlaganfall erlitten und liegt im Krankenhaus in Berlin.

Von Simone Rafael

Rieger, Jürgen


Er war der Anwalt der Szene: Jürgen Rieger Foto: © Marek Peters

Jürgen Rieger (1946-2009) war Rechtsanwalt in Hamburg und seit beinahe vierzig Jahren einer der aktivsten Neonazis Deutschlands mit Verbindungen in die heidnisch-germanische Szene. Seit Mai 2008 ist er stellvertretender NPD-Parteivorsitzender. Er starb am 29.10.2009 nach einem Schlaganfall in Berlin.

Internationales Neonazitreffen in Deutschland - Fest der Völker 2009


Matthias Fischer beim “Thüringentag der nationalen Jugend” in Arnstadt Foto: © Infothek Dessau

Das internationale Nazitreffen "Fest der Völker" soll dieses Jahr am 12. September in Pößneck stattfinden. Doch jetzt hat das Landratsamt des Saale-Orla-Kreises einem Bericht der Ostthüringer Zeitung zufolge per Bescheid das für den 12. September in Pößneck angemeldete so genannte "Fest der Völker" verboten.

Von Nora Winter & Martin Hünemann

Das „ABC“ gegen den Rechtsextremismus - der Aufstand der Pößnecker Anständigen


Foto: © ngn

Wie sich im thüringischen Pößneck langsam Widerstand gegen Neonazis formierte - angestoßen von Jugendlichen des "Aktionsbündnis Courage".

Von Timo Reinfrank

Tollhaus NPD: Parteiflügel zerfleischen sich


In Dresden durfte Andreas Molau (Mitte) noch zwischen Udo Voigt (links) und Holger Apfel (rechts) ans NPD-Transparent Foto: © ngn/sr

Offener Führungsstreit auf unterstem Niveau in der NPD: Der radikale Flügel scheint nun über den gemäßigten Flügel zu siegen, der die NPD als Rechtsaußen-Alternative anschlussfähiger machen wollte.

Von Simone Rafael

Wunsiedel kann aufatmen - vorerst


Neonazis unerwünscht - Proteste gegen das Rudolf-Hess-Gedenken in Wunsiedel Foto: © Johannes Simon/Getty Images

Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig entschied heute: Die umstrittene Einschränkung des Demonstrationsrechts für Neonazis aus dem Jahr 2005 war rechtens. Ob aber auch in diesem Jahr wieder Rechtsextremisten im oberfränkischen Wunsiedel an Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess erinnern dürfen, wird erst in Karlsruhe entschieden

Von Albrecht Kolthoff

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