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Revisionismus bedeutet im Zusammenhang mit Rechtsextremismus die Umdeutung und Relativierung der Geschichte des Nationalsozialismus.
Als "Revisionisten" bezeichnen sich Rechtsextreme, die gegen das auf Forschung und Fakten gegründete Geschichtsbild über den Nationalsozialismus und seine Verbrechen Amok laufen. Es waren zunächst alte Nationalsozialisten, die seit den fünfziger Jahren an der Verteidigung des Nationalsozialismus arbeiteten. Zuerst bemühten sie sich darum, die deutsche Schuld am Ausbruch des Zweiten Weltkriegs zu verkleinern.
Von Wolfgang Benz
Als Holocaust-Leugnung bezeichnet man das gänzliche oder teilweise Bestreiten der systematischen Ermordung von rund sechs Millionen Juden durch die Nationalsozialisten zwischen 1939 und 1945.

Bunte Gegendemonstrant/innen trotzten in Magdeburg 1.200 Nazis Quelle: Franka Kretschmer
Am vergangenen Samstag marschierten ca. 1.200 Neonazis aus dem Spektrum der „Freien Kameradschaften“ in Magdeburg zur ersten Großdemonstration des Jahres 2012 auf. Entlang der Strecke versuchten ca. 800 GegendemonstrantInnen die Demonstration zu stören und zu blockieren. 10.000 Menschen besuchten laut den VeranstalterInnen in der Innenstadt die 4. Meile der Demokratie, um ein Zeichen gegen Rechts und für Demokratie zu setzen. Mit großer Fotoschau.
Von Sebastian Reuter (Text, Fotos) und Franka Kretschmer (Fotos)

Neonazis sind hier nicht willkommen Quelle: ngn
Der Protest gegen den rechtsextremen „Trauermarsch“ in Bad Nenndorf war bunt, kreativ, friedlich und somit vorbildlich. Die Neonazis zeigten dagegen ein weiteres Mal, worum es ihnen mit ihrem „Gedenken“ wirklich geht: Um NS-Verherrlichung und Geschichtsrevisionismus. Ein Bericht mit Bildern.
Von Bernd Herbst

Neonazis bereiten sich auf ihren Aufmarsch in Bad Nenndorf vor. Quelle: T. Korn
Rund 1000 Neonazis sind am Samstag im niedersächsischen Kurort Bad Nenndorf aufmarschiert - hauptsächlich aus dem Kameradschaftsspektrum. Gegendemonstranten gelang es, den Aufmarsch zu verzögern. 2000 Polizisten sicherten die Neonazi-Demo ab. Anders als vom Landgericht prognostiziert ging Gewalt nur von den Rechtsextremen aus.
Von Tobias Korn

So isoliert sähen die Spieler von "Hannover 96" die Neonazis gern: Screenshot aus dem Spot "Klau Braun" Quelle: Hannover 96
Seit 2006 mobilisiert die Neonaziszene jährliche zum 1. August bundesweit für einen „Gedenkmarsch“ im niedersächsischen Bad Nenndorf. „Getrauert“ werden soll um Kräfte des NS-Regimes, die von 1945-1947 von britischen Alliierten im Wincklerbad gefoltert wurden, das als Verhörlager und Militärgefängnis diente.

Gabriele Pauli, Bundesvorstand der Piratenpartei Quelle: ngn
Erst traf es die "Piratenpartei", jetzt ist Gabriele Paulis "Freie Union" an der Reihe: Wo in Deutschland neue Parteien gegründet werden, sind offenbar Rechtsaußen-Kräfte nicht weit, um Teil der Meinungsbildung zu werden.
Von Simone Rafael
Urteile gegen Holocaust-Leugner nützen nichts im Kampf gegen Neonazismus. Aber sie unterhöhlen das Grundrecht auf Meinungsfreiheit
Von Christoph Seils
Die meisten Holocaust-Leugner sind Teil eines gefährlichen, rechtsextremistischen Netzwerks. Deshalb müssen ihnen Grenzen gesetzt werden - auch durch das Strafrecht.
Von Hajo Funke
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