Neueste Beiträge im Bereich 'Rechtsrock'

Landser

Das 1992 gegründete Berliner Underground-Projekt "Landser" war Zeit seines Bestehens die wohl wichtigste und bekannteste Neonaziband in Deutschland. Und noch heute genießt die Musik Kultstatus in der Szene.

Rechtsextreme Musik


Rechtsextreme Tonträger, der bei der Durchsuchung eines Musikgeschäfts in Gera sichergestellt wurden Foto: © Jens-Ulrich Koch/ddp

Rechtsextreme Musik ist eines der wichtigsten Propagandamittel für die Neonaziszene. Der Verfassungsschutz geht derzeit von 152 rechtsextremen Bands in Deutschland aus. (Zum Vergleich: 2002 waren es offiziell nur 90.)

Liste rechtsextremer Bands und Liedermacher

Hier finden sie eine Auswahl von Bands, Akteuren und Liedermachern, die für die Szene besonders wichtig und einflussreich sind.

Blood & Honour


Von der Polizei beschlagnahmte "Blood & Honour" T-Shirts Foto: © Torsten Silz/ddp

"Blood & Honour" (zu deutsch: Blut und Ehre) ist ein in Deutschland seit 2000 verbotenes Skinhead-Netzwerk, das europaweit Rechtsrockkonzerte und den Vertrieb neonazistischer Musik organisiert.

Streetwear Tostedt (Todtglüsingen, Niedersachen)


Mit dem Slogan "Norddeutschlands größter Szeneladen" wirbt der Inhaber des Streetwear Tostedt Stefan Silar um Kunden. Silar ist in Norddeutschland eine bekannte Szenegröße. Als 19-Jähriger erschlug Silar mit einem Kameraden in Buxtehude einen Obdachlosen, der über Adolf Hitler geschimpft hatte und musste dafür sechs Jahre hinter Gitter.

Pühses Liste/Deutsch Stimme Versand (Riesa, Sachsen)

1993 gründete der damalige JN-Aktivist und spätere Kader der verbotenen "Nationalistischen Front" Jens Pühse in Freisingen den Blitz-Versand. 1996 wurde dieser in "Pühses Liste" umbenannt. Seit 1997 fungiert die Firma als Label. 1998 wurde "Pühses Liste" dem "Deutsche Stimme Verlag" der NPD angeschlossen und Pühse selbst in den NPD-Bundesvorstand gewählt. 2008 feierte "Pühses Liste" sein 15 Jähriges Bestehen.

PC-Records (Chemnitz, Sachsen)

Das Geschäft "PC-Records" wurde 2000 von Hendrik Lasch gegründet. Zur Firma gehören heute das Label, ein Laden und der Versandhandel. Um 2004 übernahm der ehemalige Angestellte Yves Rahmel die Geschäfte. Rahmel war in der Szene als langjähriger Herausgeber des Fanzines "Panzerbär" bekannt.

Rebel Records/The Devils Right Hand Store (Cottbus, Brandeburg)

Das Label wurde 2005 von Martin Seidel, der aus dem Umfeld der Rechtsrock-Band Fontalkraft kommt, gegründet. Angegliedert ist ihm das Ladengeschäft "The Devils Right Hand". Der Name des Geschäfts geht auf ein gleichnamiges Lied der rechtsextremen Band "Klansmen" zurück, einem Projekt des einstigen Skrewdriver-Sängers Ian Stuart Donaldson.

On the Streets/Panzerbär Records (Hennigsdorf, Brandenburg/Berlin)

Alexander Gast aus Berlin ist eine zentrale Figur der Rechtsrock-Szene in und um Berlin. Als Mitglied der Band "Spreegeschwader" wurde er bekannt. Heute spielen die Mitglieder der Band auch bei der Band "Die Lunikoff Verschwörung" mit, die der ehemalige Sänger der Band "Landser", Michael "Lunikoff" Regner 2004 gegründet hatte.

Wikinger Versand / Laden (Geiselhöring, Bayern)

Der 1998 gegründete "Wikinger Versand" gehört zu den größten deutschen Vertrieben der extremen Rechten. Angeschlossen ist der Firma, dessen Inhaber Siegfried Birl der NPD angehört, ein gleichnamiges Label. Im Angebot befinden sich rund 300 verschiedene CDs, beinahe ausschließlich aus dem Bereich der extremen Rechten an, sowie Bekleidung diverser Szenemarken, Schmuck, Bücher und weitere Accessoires.

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