Neueste Beiträge im Bereich 'Rechtspopulismus'

Warum ist Populismus so verbreitet - und gefährlich?


Grafik aus der United Handreichung Nr. 7 "Populismus - Wir und die anderen" Foto: © United for Intercultural Action

Populismus ist ein wiederkehrendes Phänomen, das die Demokratie und die mit ihr verbundenen Werte von individuellen Menschenrechten und Toleranz bedroht. Ein Blick in das vergangene Jahrhundert verdeutlicht die Gefährlichkeit populistischer Propaganda, die den Weg zu Faschismus und Nationalsozialismus bereitete. Der zugrunde liegende Mechanismus ist dabei simpel.

Was ist Rechtspopulismus?

Umgangssprachlich nennt man einen Politiker schon "populistisch", wenn er den Massen opportunistisch nach dem Mund redet und einfache Lösungen präsentiert. In der Wissenschaft wird der Begriff enger verwendet.

Um die Ecke gedacht: "pro Köln" will sich gegen Antisemitismus "engagieren"


In der Jugendarbeit sind sie direkt: So wirbt "Pro Köln" in der "Schülerzeitung" "Objektiv" um Jugendliche Foto: © Screenshot

Die Heucheleien und Scheinheiligkeiten bei den Rechtspopulisten von "pro Köln" nehmen kein Ende: Die vermeintliche "Bürgerbewegung" forderte die Kölner Stadtverwaltung jetzt dazu auf, einen "Maßnahmenkatalog gegen Antisemitismus" zu erstellen.

Von Florian Breidenbach

Rechtsradikalismus in Europa: Trends und Themen


Slowakische Rechtsextreme bei einer Demonstration in Dresden im Februar 2009 Foto: © ngn/sr

Rechtsradikale sind im 21. Jahrhundert angekommen. Sie argumentieren heute dicht an den Ängsten unserer Zeit und positionieren sich neu in der Gesellschaft - mit Rassismus und völkischem Denken, aber in europäischer Zusammenarbeit.

Von Britta Schellenberg

Im Reich des Sheriffs

"Der Tosi, der schafft Ordnung" heißt es in Verona. Denn der Bürgermeister von der rechtspopulistischen Lega Nord räumt auf - wo immer es ihm passt. Jetzt hat Ministerpräsident Berlusconi ihm Militär geschickt - "zum Schutz der Bevölkerung vor Ausländern".

Von Birgit Schönau

Die Waisen von Kärnten

Sein Thronfolger in der Partei ist schon bestimmt. Doch nicht nur Europas Rechtspopulisten haben mit dem Unfalltod von Jörg Haider eine Gallionsfigur verloren, sondern auch Kärnten seinen Landesvater. In der Provinzhauptstadt Klagenfurt trauert ein geradezu verwaistes Volk. Eine Reportage.

Von Solmaz Khorsand

Eine Pleite für den "Eurofaschismus"

Die rechtspopulistische Gruppe Pro Köln hatte in die Domstadt zu einem internationalen "Anti-Islamisierungskongress" eingeladen. Unter dem Druck von Zehntausenden Gegendemonstranten und den Sicherheitsbehörden geriet er zum Desaster

Von Christian Parth

„Damit haben sie überdreht“

Die Wählergruppe "Pro Köln" hat für das Wochenende Rechtsextreme aus zahlreichen Ländern in die Metropole am Rhein gerufen. Bisher war die Initiative bis in bürgerliche Kreise akzepiert. Das könnte sich nun ändern.

Von Jürgen Zurheide

Kein Kölsch für Nazis - Wie Kneipenwirte "Pro Köln" stoppen wollen

Der Protest gegen den rassistischen Anti-Islam-Kongress von "Pro Köln" am 20. September hat viele Unterstützer. Neben Bündnissen von Gewerkschaften und Politgruppen, hat sich am Rhein auch eine ungewöhnliche Initiative gegründet. Unter dem Motto "Kein Kölsch für Nazis" zeigen mehr als 100 Kneipenwirte, dass Neonazis in der Stadt unerwünscht sind.

Angst schüren vor dem Untergang des Abendlands


Frankreichs Rechtspopulist Le Pen beim Wahlkampf 2007 Foto: © Francois Durand/Getty Images

Die Propaganda soll den Rheinländern das Fürchten lehren: Eine riesige türkische Moschee verdeckt fast den Kölner Dom, die Minarette überragen die Türme der zweithöchsten deutschen Kirche. Mit der Fotomontage wirbt die ultrarechte "Bürgerbewegung Pro Köln" im Internet für eine Veranstaltung im Spätsommer, die in der rheinischen Metropole schon vorab viel Unmut provoziert.

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