Neueste Beiträge im Bereich 'Rassismus'

Warum und mit welcher Wirkung klassifizieren Wissenschaftler Menschen?

Anthropologische Rassentheorien sind nicht fundiert, weder früher noch heute. Sie entspringen den Alltagsvorstellungen und sozialpsychologischen von Wissenschaftlern - und der Gesellschaft, in der sie leben.

Was ist Rassismus?


Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist wie die Bundesrepublik: bunt. Rechtsextremisten jeder Coleur ist das ein Dorn im Auge. Sie glauben, nur wer weiße Haut und arische Vorfahren hat, könne ein "richtiger" Deutscher sein. Das ist Rassismus.


Was bedeutet Ethnopluralismus?

"Ethnopluralismus" ist ein Theoriekonzept der sogenannten Neuen Rechten, mit der Rassismus neu und weniger angreifbar begründet werden soll. Er behauptet, dass Völker unveränderliche kulturelle Identitäten besäßen – die vor fremden Einflüssen zu schützen seien. Dazu sollten Völker sich erstens strikt voneinander abgrenzen und zweitens auf innere Homogenität achten. Somit ist Ethnopluralismus ein ausgrenzender Nationalismus, Kritiker nennen ihn auch einen "Rassismus ohne Rassen".

"Wir kommen in die Presse, wenn unsere Spieler verprügelt werden - das ist die falsche Priorität"


Logo der Kampagne "Love Sports - hate Neonazism" Foto: © Roter Stern Nordost Berlin

Eigentlich könnte es einfach sein: Sport hat das Potenzial, Teamgeist, Miteinander und gesellschaftliche Integration zu fördern. Doch Stadien und Sportplätze werden oft zum Kundgebungsort für rassistische Verunglimpfungen, homophobe Schmähungen, antisemitische Sprechchöre oder anderer Spielarten von Diskriminierungen.

„Lieber Hunger als Döner und Big Mac!“


So nicht! Nazis in Jeans beim Aufmarschversuch in Dresden 2010 Foto: © ngn / sr

Wuppertal - Zehn Gebote waren gestern. Ein Neonazi aus dem Bergischen Land hat gleich zwei Dutzend Gebote für seinesgleichen auf Lager - und dürfte damit so manchen Kameraden und manche Kameradin restlos überfordern.

Ist der Rechtsextremismus im Osten anders?


Bannerträger präsentieren auf schwarzen Fahnen in Dresden im Februar 2010, aus welchen Regionen sie auflaufen. Foto: © ngn / sr

Klar, Neonazis und rechtsextreme Gewalt gibt es auch im Westen. Aber alle Statistiken belegen, dass das Problem in den neuen Ländern größer ist. Die Ursache dafür liegen auch in der DDR - obwohl die schon seit zwanzig Jahren Geschichte ist.

Friedemann Bringt, Grit Hanneforth und Danilo Starosta, Kulturbüro Sachsen

Harry Belafonte kämpft gegen Rassismus: "Ich schaue, welchen Teil des Problems ich schultern kann"


Harry Belafonte beim Besuch in der Amadeu Antonio Stiftung Foto: © AAS/tt

Mit "We are the World" bewegte er die Herzen der Menschen. Musikerlegende Harry Belafonte besuchte nach der Verleihung der "Goldenen Kamera" in Berlin zusammen mit Musikern der "Brothers Keepers" die Amadeu Antonio Stiftung. Ein Gespräch über Rassismus und Engagement.

Das Interview führte Simone Rafael.

Rassismus im italienischen Fußball: "Tiefgreifender Mentalitätswechsel" erforderlich


Ventil für Rassismus: Mario Balotelli, Star von Inter Mailand Foto: © Jorge-11 / flickr (CC)

Nach wiederholten rassistischen Gesängen wird in Italien mal wieder über die richtigen Maßnahmen gegen Rassismus und Gewalt im Fußball diskutiert. Die Diskussion konzentriert sich dabei hauptsächlich auf ein härteres Vorgehen gegen rassistische und rechtsextreme Fans.

Von Joachim Wolf

Antiislamischer Feminismus?


Teilzerstörtes Plakat der Schweizer Anti-Minarett-Kampagne der SVP. Foto: © flickr/ ponte1112 (CC)

Beispiel Minarettverbot: Wie kommt es, dass Feministinnen in letzter Zeit zunehmend mit Rechtsaußen-Positionen koalieren? Eine Betrachtung und Kritik eine "kolonialen Feminismus", seiner Ursachen und Ausprägungen.

Von Birgit Rommelspacher

Wo ist eigentlich die "Ostküste"?

Rechtsextreme wollen ihre Ideologie im Denken der gesellschaftlichen Mehrheit verankern, die NPD hat sogar explizit einen "Kampf um die Köpfe" ausgerufen. Ein beliebtes - und oft perfides - Mittel dafür sind gezielte Sprachschöpfungen: Begriffe wie "Asylbetrüger", "Schuldkult", "USrael" oder "inländerfreundlich" sind jedenfalls keine harmlosen Wortspiele.

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